Mal eine schöne Geschichte..mit Happy End

  • Ich erzähle euch hier eine Geschichte, die zeigt, wie wichtig eine Kennzeichnung grade für Freigänger ist.
    Im Frühjahr rief mich meine kleine Freundin und Nachbarin (14j.) auf der Arbeit an. Sie war Gast bei ihrer Freundin im benachbarten Ort.
    Bei dieser Familie ist seit November 2010 eine Katze aufgetaucht, völlig abgemagert und zerzaust. Sie haben angefangen, sie regelmäßig im Garten zu füttern, und seitdem kam sie regelmäßig.
    Doch im Frühjahr wollten die "tierlieben" Nachbarn das Vieh ! entfernt haben, da sie ja über Beete läuft und buddelt. Dies Vieh sollte also schnellstmöglich entsorgt werden, doch meine kleine Freundin hat sofort gehandelt. Sie hat mir in den Monaten, als mein Mann in der Klinik war, täglich geholfen :freunde:
    Nach drei Tagen haben die zwei Mädchen es geschafft und das arme Tier eingefangen....und zu mir gebracht.
    Durch das regelmäßige Füttern wieder gut genährt, aber mit einer offenen Wunde am Hals.
    Sie hat sich erstmal richtig satt gefuttert und dann gaaaaanz lange geschlafen, dann durfte ich sie behandeln.
    Wunde säubern usw.
    Außerdem befinde ich mich in der Lernphase mit Anwendung der Homöopathie bei Tieren.
    Ein Tag später brachte mir eine Freundin meine spanische Familie zu mir ( 1000km ist sie dafür an einem Tag gefahren) und nach dem Frühstück habe ich sie nach ihrem Lesegerät gefragt..und sie hatte es tatsächlich dabei!!!!
    Einmal über die Katze...und wir hatten Erfolg :freu:
    Sie war registriert! Ein Anruf bei Tasso und die Besitzer waren identifiziert und wurden umgehend informiert.
    Drei Stunden später kam schon der Anruf , ein sehr aufgeregter Mann konnte es nicht fassen: Seine Ronja war noch am leben.
    Sie war seit einem Jahr vermisst und nur knappe 10 km von ihrem eigentlichen Zuhause entfernt!!
    Könnt ihr euch die wiedersehensfreude vorstellen, als er mit seinem Sohn kam, um Ronja nach Hause zu holen???


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  • Was für eine schöne Geschichte. :hach:


    Ich kann mir die Freude sehr gut vorstellen.. habe vor langer Zeit ähnliches erlebt, allerdings mit dem eigenen Kater und keinem wirklichen Happy End. Damals gab es leider noch keinen Chip.
    Unser Maunzi war damals über ein Jahr verschwunden.. und tauchte dann wieder zu Hause auf.
    Meine Eltern haben ihn damals gar nicht wieder erkannt, weil unsere zweite Katze immer allerhand Nachbarskatzen "eingeladen" hat.. aber wir haben ihn dann mit Fotos verglichen (schwarz-weiss Zeichnung) und er war es wirklich. Als wir ihn dann fütterten, brach er zusammen.. erkannt und geborgen, kam zum Vorschein, dass er sehr sehr krank war. Der Tierarzt bestätigte: Bauchraum voller Tumore.. einer davon bereits faustgroß... wir konnten ihn nur erlösen. :schnueff:


    Solche Geschichten mit seinen Samtpfoten vergisst man nie.. sie berühren einen auch nach Jahren noch. :lovecat:

  • Andrea, mir kamen die Tränen bei deiner Antwort.
    Da wird gehofft, dann die Freude und dann das....
    Behalte im Herzen, daß die geliebte Fellnase nicht in der unbekannten Ferne , sondern bei dir einschlafen durfte.
    Meine damaligen Nachbarn hatten leider nicht so viel Glück, ihre Katze war sieben Monate weg, und plötzlich schlich am Waldrand ein Fellbündel rum.
    Was waren sie froh...endlich ihre heißgeliebte Maus wieder zu Hause und der mobile TA schon zufällig auf dem Weg ( wegen der Pferde)
    Doch dann das Ergebnis: schwerst verletzt, Wirbelsäule und Schwanzwirbel auseinander gerissen, Krallen alle weg, teils auch die Ballen, diverse Brüche usw. viele Verletzungen konnten mit einem Aufprall von einem Auto erklärt werden.
    Doch die Wirbelverletzungen waren definitv ein Beweis von unvorstellbarer Tierquälerei, z.B. schleudern der Maus am Schwanz :geheule:
    Die abgewetzten Pfötchen haben bewiesen, dass sie sehr weit nach Hause gelaufen ist....sie durfte nach allem Leid bei ihrem Katzenpapa im Arm einschlafen.
    Einfach mal ohne Worte
    Erika

  • Ohje.. ich wollte diesen so schönen Thread nicht durch traurige Geschichten "kaputt" machen. Sorry.. :schäm:


    Meinen ersten "eigenen" Kater hab ich auch durch ein Auto verloren. Ein Zeuge sagte, der Fahrer hat feste Gas gegeben, als er das Tier erblickte. :nixda: Leider hat er sich das Nummernschild nicht gemerkt.
    Genau diese Geschichten sind es, die mich irgendwann dazu brachten erst reine Wohnungskatzen mit Balkon, heute mit Garten zu halten. Leider hält Calimero da nichts von.. er ist Freigänger mit Leib und Seele und nutzt dazu die Haustür, aber er geht nie weit vom Haus weg und wenn er an der Strasse ist und ein Auto hört, rennt er zwischen die Häuserreihe. Er mault sogar mich an, wenn ich über die Strasse gehe.. das macht man nicht, das ist gefährlich! :nanana:
    Sein Problem ist eher seine große Klappe.. er muss sich draussen ständig prügeln oder sonstwie verletzen. So 2 - 3 mal im Jahr gibt das dann mindestens nen Tierarztbesuch.. wo er bestens bekannt ist. :jaja: