• Hallo Ihr Lieben,


    meine Tierärztin hat mir den Vorschlag gemacht,

    unseren Kater mit so einem Teil am Halsband auszustatten.

    Das schützt ihn nicht vor Gift, Autos oder anderen Gefahren,

    aber die Suche nach ihm wäre einfacher.

    Solange der Zaun noch nicht steht finde ich das schon ne gute Idee und eigentlich möchte ich eher

    die Luxuszaunvariante für 690€ kaufen, aber das dauert einfach etwas, bis ich mir den zusammen gespart habe.

    Er zerlegt uns nämlich gerade die Wände rund um die Terrassentür, weil er nicht raus darf.

    Dann finde ich ihn wenigstens schnell wenn ich ihn vermisse.


    Meine TA hatte aber kein Modell als Vorschlag.

    Nutzt jemand so ein Teil und kann mir einen Tipp geben?

  • Ich steh ja Halsbändern sehr skeptisch gegenüber . Was ist wenn er hängenbleibt etc....... das Ende vom Lied kennen wir ja :schnute:.

    Ja, das sehe ich ähnlich, zumal diese Tracker wohl auch nicht gerade klein sind.

    Wir hatten das Thema schon mal hier im Forum, über die Suchfunktion müsstest du da eigentlich was finden.

    Liebe Grüße
    Frauke mit Fina, Rasmus, Roland und Scotty


    Denken müssen wir ja sowieso, warum dann nicht gleich positiv?



  • ich habe mich mit diesem Thema schon lange beschäftigt. Dabei bin ich auf Aussagen gestoßen, die mich eher skeptisch stimmen.


    1. Da ist tatsächlich das Halsband. Die Gefahren kennen wir ja alle.

    2. GPS funktioniert leider auch nicht uneingeschränkt. Wenn das Tier sich nämlich in einem Gebäude verkrochen hat, ist es sehr fraglich, ob man es noch orten kann. Außerdem hat es nur einen bestimmten Radius. Die Katze kennt diesen aber nicht und wir wissen, dass Katzen sehr weite Reviere haben können.

    3. Sollte das Gerät an einem Halsband befestigt sein, das bei Zug aufgeht (und das sollte auf alle Fälle der Fall sein), das Tier das Gerät aber abgestreift haben, dann finde ich zwar das Gerät, aber das Tier noch lange nicht.

    4. Es ist gar nicht gesagt, dass das Tier dieses Gerät mit dem Halsband auch akzeptiert.


    Das waren alles Gründe, die mich abgeschreckt haben.


    Christiane, bitte glaube mir, ich verstehe deine Sorgen, gehe täglich ebenfalls damit um. Dennoch habe ich mich (und inzwischen immer mehr) zu diesem Standpunkt durchgerungen:

    Ich möchte einer Katze Freigang bieten. Ich möchte ihr auch gerne uneingeschränkten Freigang bieten. Eine Katze hat auf diese Weise vielleicht - da sie vielen Gefahren ausgesetzt ist - ein kürzeres Leben. Aber es gibt auch Freigänger, die alt sind. Mir ist das Glück meiner Katze am wichtigsten. Deshalb muss ich mich über diese Sorgen hinwegsetzen. Es ist nicht leicht das zu lernen und zu praktizieren. Aber man kann es lernen.


    Gifte, Autos, offene Gebäude, andere Katzen mit denen gekämpft wird, wilde Tiere - das sind alles Gefahren, die auf eine Freigängerkatze lauern. Aber je älter die Freigängerkatze wird, um so eher kann sie diese Gefahren auch umgehen. Die Katze lernt auch dazu und so ein Vorfall wie er deinem Tier geschehen ist, ist furchtbar, aber hoffentlich wird er daraus gelernt haben.


    Lieben heißt auch loslassen ...........

  • Hab gerade geguckt, war aber keine richtige Diskussion, nur ein Beitrag im "Zooplus"-Thread klick .

    Hilft dir leider nicht weiter, ich war der Meinung, wir hätten darüber irgendwo auch einen längeren Thread gehabt, aber hab mich wohl geirrt :weissnix:

    Liebe Grüße
    Frauke mit Fina, Rasmus, Roland und Scotty


    Denken müssen wir ja sowieso, warum dann nicht gleich positiv?



  • Darf ich fragen warum du dich erst für uneingeschränkten Freigang für deinen Kater entschieden hast?

    Ich wohne in einer Großstadt. Mir ist bewusst das Freigang den Katzen sehr viel geben kann, aber auch sehr viele Gefahren haben kann. Aber meine kennen Freigang nicht und scheinen es auch nicht zu vermissen.


    Du willst jetzt, du willst jetzt, wo dein Kater die Freiheit kennt, ihm ein schweres Halsband verpassen, das vielleicht weder funktioniert, noch angenehm für ihn ist und viele Gefahren extra birgt. Das soll er so lange tragen bis du ihn mit Stromschlägen im Garten halten kannst. Wenn du Pech hast wird er von den Schmerzen und der eingeschränkten Freiheit verhaltensauffällig.

    Bitte sei mir für meine deutlichen Worte nicht böse, aber für mich ist das Tierquälerei.

    Ich verstehe das du Angst hast, aber nun hast du A gesagt und solltest mit den Konsequenzen leben.

  • Ich habe mich auch mit einem GPS Tracker beschäftigt. Wenn es ihn als Implantat in Größe des Mikrochips geben würde, hätte Lousie wahrscheinlich einen. Aber ein Tracker an einem Halsband wäre für mich ein no go, aus den von Heide beschriebenen Gründen. Lousie quetscht sich immer unter Zäunen durch, da wäre bei ihm das Hängenbleiben vorprogrammiert, die Folgen möchte ich mir jetzt nicht vorstellen. Ich denke, man könnte da für sich vielleicht eine Für- und Wider-Liste erstellen und dann abwägen.

    Vielleicht gibt es ja auf YouTube Videos von Katzen, die so einen Tracker tragen und vielleicht auch Erfahrungsberichte.

    Sollte bei uns ein gesicherter Freigang nötig werden, würde ich bei uns wahrscheinlich nur einen Teil des Grundstückes sichern, in dem er sich dann aufhalten kann.

  • Mag sein, aber da muss jeder den eigenen Grad des Loslassen können wählen dürfen.

    mit Sicherheit!!!!!!! Es ist ja auch immer eine Frage psychischen Könnens. Und da ist jeder ein bisschen "anders gestrickt!"

    Ich wollte dich auf keinen Fall mit meinen Ausführungen in eine Richtung drängen oder dir zu nahe treten. Lediglich meine Erfahrungen und meine Reaktionen wollte ich dir mitteilen. :freunde:

  • Also unsere Nachbarn haben den GPS Tracker für Ihr Katzen und das klappt hervorragend. Das Halsband geht auch sehr schnell ab wen die beiden irgendwo hängen bleiben sollten. Macy kam schon ein paarmal ohne Halsband nach Hause. Und durch das GPS haben Sie das Halsband wieder gefunden.

    Sie haben diese Variante gewählt weil Sunny die erste Katze vergiftet wurde und man sie erst nach 1 Woche gefunden hat. So wissen sie immer wo die beiden stecken.

    Den hohe Zäune sind bei uns in der Wohngegend verboten.