Kater springt nicht mehr hoch

  • Hallöchen in die Runde

    Hab einen 4 Jahre alten Maine Coon Kater namens Cäsar.Cäsar ist Freigänger. vor etwa 4 Wochen humpelte er vorne links durch die Wohnung . dachte er hat sich versprungen . also zu Tierarzt .

    untersuchte ihn , nichts gebrochen oder so , meinte vielleicht irgendwelche Muskeln oder bänder überdehnt , gab mir Schmerzmittel und einen entzündungshemmendes Medikament mit .

    War nach paar tagen mal besser mal schlechter. letze Woche ging er abends noch mal raus und war dann 2 volle tage verschollen . überall in der Nachbarschaft rumgefragt, keiner hat ihn gesehen .

    Nach 2 tagen stand er morgen wieder vor der Tüt, total ausgehungert . seither benimmt er sich äußerst seltsam. er möchte nicht mehr raus , benutzt die Katzenklappe nicht mehr . hab 2 klappen eine für in den Keller und im keller dann eine für raus . Ebenso springt er nicht mehr hoch das Heist abends kommt er immer eine runde ins bett schmusen, er springt einfach nicht mehr hoch . also wieder zum Tierarzt , hab ihn röntgen lassen alle Gelenke und Wirbelsäule in top zustand . nun stehe ich vor einem rätsel , irgendwas muss ihm widerfahren sein. er liegt den ganzen Tag nur noch auf seiner decke und schläft . raus will er auch nicht mehr , steckt die Nase raus und dann kehrt marsch zurück . Appetit ist normal stuhlgang auch , hab katzenklo im keller das er auch benutzt, aber er geht nicht durch die katzenklappe , muss die Kellertür einen spalt auflassen sonst geht er nicht in den keller.

    wer hat Idee wie ich ihn wieder dazu bringe durch die Katzenklappe zu gehen und wie ich ihn dazu bringe wieder hoch zu springen .

    danke im vorraus

    LG

    Volker

  • dem armen Kerl ist bestimmt etwas widerfahren das ihn stark traumatisiert hat.

    Hat der Tierarzt den Kater abgetastet ob er schmerzhaft ist? Sucht er vermehrt Wärme/ Kälte?

    Muskelschmerzen oder Bisse wird man auf Röntgenaufnahme bestimmt nicht sehen oder schlecht.

    Ich würde an seinem Selbstbewusstsein arbeiten. Es gibt viele Mittel die beruhigend wirken.

    Danach kannst du ihn im Spiel an das Springen wieder ran führen und im Anschluss versuchen mit ihm zusammen raus zu gehen.

  • Hab schon versucht mit ihm zusammen raus zu gehen . ist im Moment noch nicht dazu bereit .

    wir dachten auch das es am Fell liegt. er neigt ganz stark dazu bei seinem dichten Unterfell zu verfilzen, besonders am Bauch und die Region Bauch Hinterläufe. und bei ihm ist die Fellpflege am Bauch schwierig da er kitzelig an Bauch ist , haste keine Chance da vernünfig zu kämmen. nun beim letzten Tierarzt besuch haben wir alles verfilzte rausscheiden lassen .

    Also die Bewegungsfreiheit ist gegeben

  • Das liest sich schon schwer nach Traumata.
    Ich hatte mal einen Perser, der mir entwischt war und dann in einem Gestrüpp hängen blieb mit seinem dicken Fell. Alleine kam er nicht mehr raus und es war richtig Arbeit, ihn mit Gartenschere und Geduld da wieder zu befreien. Ab diesem Tag wollte er keinen Meter mehr in den Garten.


    War denn irgendwas ungewöhnlich, außer dem großen Hunger als er heim kam?
    Schau dir mal die Krallen an.. sind die normal oder sehen irgendwie abgeschliffen aus?

    Es gibt so viele Möglichkeiten, was passiert sein kann.. die Verweigerung der Katzenklappe würde ich jetzt als kleineres Problem sehen. Das er nicht springt kann tatsächlich an Schmerzen liegen, Prellungen, Zerrungen vielleicht. Oder der Kerl ist wirklich so durch den Wind, dass er gerade vor allem einfach nur Panik hat.


    Hat der Tierarzt nur geröntgt oder auch weiter untersucht?

  • Da ja tierärztlich alles abgeklärt ist, denke ich auch er hat draußen einen Unfall gehabt.

    Ich würde ihn einfach in Ruhe lassen und ihm viel Nähe und Vertrauen geben. Wenn er selbst entscheidet wieder raus zu gehen dann gut, sonst würde ich ihn auch nicht zwingen.

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    Liebe Grüße Jutta, Kater Mikesch und Baciolina für immer im Herzen,

    Dustee-Skye, Fayelinn, Katertier Helios, Ruby, Fiona und Philomena!

  • Den Gang nach draußen würde ich ganz hinten anstellen. Er scheint ja selbst im Haus unsicher zu sein. Versuch erstmal daran zu arbeiten, erst wenn er drin sicher ist würde ich an den Freigang denken, wenn er nicht irgendwann von selber raus geht.

  • Wenn er 2 Tage verschollen und extrem ausgehungert wieder Heim kam war er möglicherweise (versehentlich) irgendwo eingesperrt. Jedenfalls denke ich wie Andrea, er ist auf alle Fälle traumatisiert von dem, was er erlebt hat und Schmerzen durch Prellungen/Zerrungen usw. sind nicht auszuschließen. Bekommt er das Schmerzmittel und Cortison (?) noch? Müsste ja dann irgendeine Wirkung zeigen falls ihm etwas weh tut/getan hat.

    LIEBE GRÜSSE VON MARITA MIT ROCKY UND SIMBA


    FÜR EINE ZEITLANG HALTEN WIR DEINE KLEINEN PFÖTCHEN FEST, DEIN HERZ ABER EIN LEBEN LANG...

  • da er zur zeit ich mehr humpelt oder sonstige auffälligkeiten zeigt , ausser das er nicht springen möchte , will ich ihn auch nicht unnötig mit schmerzmittel vollpumpen

    Naja, was heißt vollpumpen.

    Es kann sehr sinnvoll sein, ihm eine Weile Schmerzmittel zu geben um zu sehen, ob sich sein Verhalten dann ändert. Falls nicht, könnte man Schmerzen als Grund zumindest schon mal ausschließen und sich auf anderes konzentrieren.

  • eine Bekannte, die hauptsächlich bisher Maine Coons hatte, erzählte mir, das diese Katzenrasse nicht gerne alleine nach draußen ginge! Ich habe das bei ihren Katzen auch so bestätigt gefunden. Maine Coons sind sehr menschenbezogen! Außerdem habe ich bei meiner Freigängerin (keine Main Coon) auch bemerkt, dass sie gerne drin bleibt, wenn sie sich draußen erschrocken hat. Sie ist wohl der Meinung "my home is my castle"! So soll's ja schließlich auch sein.


    Das Hochspringen würde ich nicht in den Vordergrund stellen. Biete ihm eine Treppe für auf's Bett an. Und ann gib ihm Zeit!


    (Ist die Klappe für ihn vielleicht zu klein oder zu geworden?)