Drei sind einer zuviel?

  • Hallo ihr Lieben,


    aus gegebenen Anlass habe ich an euch mal eine Frage. Meine Bekannte hatte 3 Katzen, ein Kater 16 Wochen, eine Katze 1,5 Jahre und einen 5-jährigen verschmusten Streunerkater. Es ist ein großes Haus vorhanden, ein großer Garten und ein großer Hof in einem ländlichen Dorf.

    Nun ist ihr Streunerkater leider durch einen Unfall verstorben und sie sucht nun wieder eine dritte Katze. Die junge Katze hat den kleinen Kittenkater gut angenommen und war auch mit dem Streuner gut verbandelt.

    Platzmässig wäre alles Paletti, doch gilt der Spruch "bei 3 sind einer zuviel" eigentlich auch bei Katzen?

    Beim Google steht es wäre ungünstig, aber wie seht ihr das?

    Würde mich jetzt mal interessieren.


    Danke und Pfotengrüße .....

    Im Herzen Tinka, Filou, Bengji, Kitty, Katinka, Smoky, Mausi, Sambi, Puma, Jimmy, Susi, Aramis, Susi die Zweite, Rasty junior, Lenny, Tarzan ...:love:

  • Ich habe drei Katzen und das klappt gut, sie kennen sich allerdings auch schon sehr lange und das Rudel hat sich immer mal verändert (erst 2 Katzen, dann 4, dann 5, dann wieder 4, jetzt seit ein paar Monaten nur noch 3).

    Ich hab auch noch nie gehört, dass irgerndeine bestimmte Anzahl an Katzen besser oder schlechter ist (außer Einzelhaltung natürlich).

    Viel wichtiger ist, dass die Katzen zusammenpassen müssen, charakterlich, vom Verhalten her, Geschlecht, Alter...

    Liebe Grüße
    Frauke mit Roland und Scotty


    Seppensen (V.)

    Als Nicht-Bayer ohne jegliche Aussicht auf Erfolg versuchen, mit Hilfe von Gamsbarthüten, Lederhosen und komischen Strümpfen wenigstens einen Hauch weniger preußisch zu wirken.
    aus: Der tiefere Sinn des Labenz klick

  • Ich glaube nicht dass man es mit der Anzahl der Katzen abhängig machen kann. Es hat wohl eher mit den einzelnen Charakteren der Tiere zu tun.


    Bei mir pendelt die Anzahl auch immer mal wieder. Derzeit habe ich sieben Katzen, wovon eines eine TS-Pflegekatze ist.

    Klar, Zoff gibt es in meinem Rudel auch mal, aber eigentlich ist alles schnell wieder im Lot.


    Meine Mia musste ich abgeben, da sich nachher herausstellte, dass sie keine anderen Katzen neben sich haben wollte und sie auch von einem meiner Kater gemobbt wurde. Ich habe sie zwar als kleines Pflegekätzchen zu mir genommen, aber es hat einfach nicht sollen sein.

  • Seh ich auch so ... muss kein Problem sein. Wir hatten jetzt 11 Jahre lang 3 Katzen. 2 Kater und 1 Mädel (mit wechselnder Besetzung) klappte wunderbar,da sie sich super ergänzten immer.

    Nun haben wir 4 ... sind immer noch in der Findephase,klappt aber für die eher kurze Zeit schon gut.

    Anzahl ist egal,so lang der Platz da ist. Wichtiger ist das sie charakterlich zusammen passen,sich ergänzen und ggf auch Eigenschaften aufgefangen werden.

  • Wir hatten zwischenzeitlich auch drei Katzen und ich war froh das wir die Konstellation hatten, da die älteste Katze die Schlichterin war.

    Nun sind für uns zwei Tiere mehr als ausreichend, weil die beiden sehr zeitaufwendig sind.

    Grundsätzlich bin ich der Meinung drei Katzen gehen, man sollte sich aber überlegen was man machte wenn es bei drei Tieren nicht harmoniert. Schafft man es ein Tier weg zu geben oder schafft man es noch eine vierte aufzunehmen?

  • Ich sehe das auch eher unproblematisch. Unsere Rudelgröße schwankte im Laufe der Jahre auch immer mal wieder zwischen 2 und 5 (lange Jahre waren es 2 Kater und 1 Katze) - große Unstimmigkeiten gab es aber nie. Sobald die Rangordnung geklärt war, war alles eigentlich ganz harmonisch.

  • Hab auch 2 Kater und eine Katze und die verstehen sich alle 3 sehr gut. Ab und zu wird zwischen den beiden Burschen versucht wieder rauszufinden wer der Boss sein darf (bleibt immer der Lucky :brüll:) aber ansonsten ist alles friedlich. Bei Katzen ist das egal glaube ich, verstehen müssen sie sich sonst nix.

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    sowie die unvergessenen Sternchen Floh, Karen und Wichti :engelchen:

    Ein Leben ohne Katzen ist ein langweiliges Leben :streichel: