Nach Trennung vom Partner ...

  • Hallo zusammen,


    ich bin neu hier und wahrscheinlich auch nicht in der richtigen Rubrik.

    Aber ich habe im Moment nicht so viel Zeit das Forum genau zu studieren.


    Nach der Trennung von meinem Partner, ich bin ausgezogen, bin ich völlig unentschlossen was ich wegen unserers Katers machen soll.

    Grundsätzlich würde mein Partner ihn gerne behalten.


    Ich bin hin und her gerissen wie ich micht entscheiden soll. Ich kann dem Kater ein genauso schönes Zuhause und ein ruhiges neues Revier bieten.


    Folgende Punkte sprechen für meinen Ex:

    er liebt ihn genauso wie ich, er kann in seinem Revier und in der gewohnten Umgebung bleiben, die restlichen Familienmitglieder (= Hausbewohner) umsorgen ihn ebenfalls liebevoll.


    Folgende Punkte sprechen für mich:

    Er ist mein Baby, mein ein und alles. Ich habe ihn gefunden als er 1 Woche alt war und mit der Flasche aufgezogen. Ich hänge sehr an ihm, und er hängt auch an mir.

    Wir haben eine besondere Bindung zueinander.

    Ich habe alle Tierarztbesuche gemacht, seine Wunden nach Schlägereien versorgt, er hat keine Angst beim Tierarzt so lange ich bei ihm bin, er vertraut mir.

    Mein Ex hat das alles nie gemacht weil er einfach nicht die Nerven dazu hat. Und durch seine Arbeitszeiten wäre er nie so flexibel wie ich bei all diesen Punkten.


    Ich könnte mir auch sehr viel Zeit nehmen ihn in Ruhe in sein neues Zuhause und an das neue Revier zu gewöhnen.


    Für mich persönlich denke ich, bei mir würde es ihm genauso gut gehen. Und er fehlt mir sehr.

    Aber das Tierwohl steht für mich an vorderster Stelle, und erst danach bin ich dran.

    Der gesunde Menschenverstand sagt mir: lass ihn in dort.

    Mein Herz sagt: hol ihn zu dir.


    Hat mir jemand einen Rat, bzw. wie denkt ihr? Menschenverstand und Tierwohl, oder Herz und vielleicht Egoismus?


    LG, Tine70

  • meiner Meinung nach gibt es nur eine Lösung. Der Kater sollte bei seiner Bezugsperson leben.

    Ich glaube wirklich das ihr beide den Kater liebt. Jedoch gibt es doch eine Person zu der jedes Tier eine besondere Beziehung hat. Setzt euch zusammen und beratet wer das ist und wie eventuell Besuchszeiten des anderen Besitzers geregelt werden können.

  • Ich finde das ist eine sehr schwere Frage. Man sagt ja, dass Katzen eigentlich mehr an ihrer gewohnten Umgebung hängen, als an ihren Menschen. Aber auch das trifft nicht auf alle zu.

    Er ist aktuell bei deinem Ex? gibt es Anzeichen das er dich vermisst?

  • Ich finde das ist eine sehr schwere Frage. Man sagt ja, dass Katzen eigentlich mehr an ihrer gewohnten Umgebung hängen, als an ihren Menschen. Aber auch das trifft nicht auf alle zu.

    Er ist aktuell bei deinem Ex? gibt es Anzeichen das er dich vermisst?

    Das denke ich auch,obwohl es sicher Ausnahmen geben wird.:nachdenk:

    Er ist ja auch Freigänger,wie oft liest man,dass sie nach einem Umzug wieder in ihr altes Revier zurückkehren,obwohl es kilometerweit entfernt ist.

    Vermisst er dich,jetzt wo du ausgezogen bist,verweigert er Futter,ist teilnahmslos etc.?

  • Ich bin vor 4 Wochen ausgezogen, war aber regelmäßig 2-3 x wö. dort um immer wieder meine Sachen zu holen.

    Und wenn ich dort war ging er nicht von meiner Seite. Ich musste mich auch hinsetzen damit er mir auf den

    Bauch liegen kann, dann hat er seinen üblichen Milchtritt veranstaltet und dabei gesabbert. Daran erkennt man sein

    absolutes Wohlgefühl. Und letzte Woche war er mal 1 1/2 Tage unterwegs, mein Partner hat ihn gerufen und gerufen, er ist nicht gekommen.

    Ich kam an und habe 3 x gerufen und er kam laut miauend anmaschiert, hat sich vor mir auf den Boden geworfen, das ist seine Aufforderung

    "los trag mich".

    Ich will das nicht überbewerten. Er frisst gut und liegt auch nachts bei meinem Partner im Bett. Früher lag er halt bei mir.

    Und das er mal länger unterwegs ist, ist bei einem Kater ja auch nicht abnormal. Er ist zwar kastriert, aber er macht in der warmen

    Jahreszeit seine Ausflüge. Damit mussten wir immer leben.


    Als ich meine Möbel ausräumte war er natürlich verunsichert und nervös. Aber das hat sich wieder gelegt.

    Er hat kein auffälliges Verhalten gezeigt und scheint die Ruhe weg zu haben.


    Ich gehe heute wieder hin um noch weitere Sachen zu holen. Und ich muss eine Entscheidung treffen.

    Es tut mir immer wieder in der Seele weh aber ich versuche meinen Emotionen keine Oberhand zu geben.

    Natürlich würde ich meinem Ex nochmal sehr weh tun wenn ich ihn mitnehme. Wir haben zwar 2 Katzen, und die

    zweite ist auch seine eigene, die er schon vor unserer Beziehung hatte. Aber, sie ist fast 20 Jahre alt, sehr gebrechlich, fast taub

    und ich denke sie wird nicht noch Jahre leben sondern es kann jetzt dann mal ganz schnell, von einem Tag auf den anderen vorbei sein.

    Da sie sich definitiv nicht mehr umgewöhnen kann, war von vornherein klar das sie bei ihm bleibt. Auch wenn sie immer mehr auf mich

    fixiert war. Aber sie schläft fast nur noch und ein bisschen dement ist auch schon.

    Mein Partner leidet sehr unter der Trennung, wenn ich jetzt den Kater mitnehme und die Katze dann wohlmöglich bald stirbt, wäre das für ihn

    ein weiterer Schlag. Unterm Strich darf das aber meine Entscheidung nicht beeinflussen. Ich muss entscheiden was für das Tier das beste ist.

    Einer von uns beiden Dosenöffnern wird traurig sein.

  • Das ist eine schlimme Situation und ich weiß echt nicht ob ich meine Gefühle so unter Kontrolle hätte.:facepalm:

    Ich kann dir weder zum Einen noch noch zum Anderen raten.

    Alleine die Fakten sprechen für sich,er scheint sich arrangiert zu haben.

    Du tust mir leid,fühl dich gedrückt.:tröst:

  • Ich verstehe sehr gut die Zwickmühle in der du steckst: möchtest du doch sowohl das "Richtige" für deinen/euren Kater als auch deinem Partner von dem du dich getrennt hast nicht zusätzlich Kummer machen.

    Lese ich das so richtig heraus?


    Du hast zwar eure Situation gut beschrieben aber ich werde trotzdem nicht schreiben mach dies oder das denn die Entscheidung musst ganz allein du treffen. Einer von euch wird sich freuen, der andere traurig sein.


    Bei wem der Kater sich wohler fühlen würde vermag ich nicht zu beurteilen, so wie du schreibst verhält er sich normal wenn du weg bist und sehr anhänglich wenn du kommst.

    Tiere gewöhnen sich an neue Situationen (sie verlieren ja auch manchmal ihre Bezugsperson durch Tod oder andere Gründe und kommen in ein neues Zuhause) daher würde er das wohl auch verkraften.


    Ich persönlich (wenn ich an deiner Stelle wäre) könnte ein Tier, dass meine Handaufzucht war nicht hergeben ungeachtet aller Argumente dafür und dagegen.


    Ich wünsche dir ein glückliches Händchen für eine gute Entscheidung.:daumendrück:

    LIEBE GRÜSSE VON MARITA MIT ROCKY UND SIMBA


    FÜR EINE ZEITLANG HALTEN WIR DEINE KLEINEN PFÖTCHEN FEST, DEIN HERZ ABER EIN LEBEN LANG...

  • Ich würde sagen, wenn er keine Anstalten macht das er etwas vermisst, dann würde ich ihn dort lassen.

    Natürlich freut er sich wenn er dich sieht, aber ich glaube, wenn du dann irgendwann nicht mehr zu besuch kommst, dass sein Leben dann einfach dort weiter laufen wird. :schnute:

  • Ich rate bei Trennungen generell davon ab, zwei Katzen zu trennen, egal wer sie nun behält. So wie du es beschreibst, scheinen euere beiden aber keine wirkliche "Beziehung" zueinander zu haben und dein Kater eher als Einzeltier/Freigänger zu leben?


    Wie alt ist denn dein Kater? Das spielt denke ich schon eine gewisse Rolle für eine Umgewöhnung..

    Alles in allem natürlich keine schöne Situation.. aber was ist an Trennungen schon schön.


    Als ich damals bei meinen Eltern ausgezogen bin, habe ich meinen Kater (Freigänger) bei ihnen gelassen, weil ich ihm keinen Freigang hätte bieten können..

    Er hat mich vermisst und wurde wenige Wochen später, auf an der Strecke wo ich mit ihm immer spazieren ging, überfahren. :seufz:

    Später bei meiner Scheidung nahm ich drei Katzen mit und drei blieben bei meinem Exmann. Eine davon wurde darauf hin unsauber und so hab ich sie dann nach geholt - nie wieder war sie unsauber.


    Ich glaube in deiner Situation würde ich den Versuch wagen, den Kater mitzunehmen und umzugwöhnen. Wäre es denn eine Option, dass er zurück darf, wenn er sich so gar nicht zurecht findet? Das wäre natürlich toll, denn so kann er die Entscheidung quasi selber treffen.

  • Puh, schwere Entscheidung. Als erstes die Frage ob Du Deinem Kater in Zukunft auch Freigang bieten kannst. Denn das ist ja sehr wichtig für ihn. Ehrlich gesagt weiß ich auch nicht wozu ich Dir raten soll. Aber ich bewundere Dich denn ich könnte nicht auf mein Tier verzichten wenn es sich in der neuen Umgebung wohl fühlen würde.

    Den Vorschlag von Whity finde ich sehr gut. Wenn er wieder zu Deinem Ex zurück dürfte dann würde ich ihn mitnehmen.

  • Danke erstmals für eure Antworten.

    Der Kater ist 6 Jahre alt und Freigänger.

    Die alte Dame wird im September 20 und ist eine reine Hauskatze.

    Als ich das kleine Katzenbaby damals fand hat sich daraus keine große Katzenliebe entwickelt. Sie hatte null Interesse und je älter er wurde hat er sie natürlich auch gejagt und geärgert. Aber immer nur spielerisch, er hat sie nie verletzt. Vor 2 Jahren hatte er die Pfote gebrochen und musste 6 Wochen im Haus bleiben mit Gips. Zu Anfang hat sie ihn beobachtet und sich auch in seine Nähe gelegt. Als er auch mit Gips die Bude und sie aufmischen konnte war diese zaghafte Fürsorge aber schnell vorbei 😂😂.

    Er ist zwar ein Wirbelwind und Chaot, aber er ist auch ein bisschen ruhiger geworden. Immer öfters schlafen sie gemeinsam im Bett, zwar mit Sicherheitsabstand, aber gemeinsam. Sie sind keine dicken Freunde, aber trotzdem aneinander interessiert, zumindest wenn einer krank ist.


    Er ist mir so furchtbar ans Herz gewachsen. 100 Gramm, blind und taub, ein winziges Katzenbaby von einer wilden die in unserer Scheune Junge bekam. Ich fand später heraus das er durch ein kleines Loch im Boden gefallen sein muss und wir ließen ihn zwar liegen aber als sie ihn nach 12 Stunden nicht geholt hat, habe ich ihn mitgenommen. 2 Monate später tauchte die Mutter mit 3 weiteren auf, ich holte dann die katzenhilfe, wir fingen alle ein, die kleinen gingen in die Vermittlung und die Mutter wurde kastriert.

    Ich habe alles gemacht um den Wurm groß zu kriegen. Und es hat geklappt. Und jeder der schon mal so einen Winzling aufgezogen hat weiß wie eng die Bindung ist, und das solche Katzen auch einen besonderen Knall haben 😁😂😂. Ein Mensch kann nie die Mutter und Geschwister ersetzen und die Prägung im Wurf 1 zu 1 schaffen. Da fehlt ihnen was aus dieser wichtigen Zeit.


    Ich habe immer gesagt, egal was passiert, der Kater bleibt bei mir und das ist nicht verhandelbar.

    Ich würde nie eine Entscheidung treffen ohne an sein Wohl zu denken.

    Ich wohne jetzt auch in einer sehr ruhigen Wohngegend, ohne gefährliche Straßen, große Gärten überall und sehr nette Nachbarn. Auch meine Mutter wohnt im Haus. Ich hätte auf jeden Fall auch Leute die sich um ihn kümmern wenn ich verreisen würde. Und ich weiß, ich müsste viel Zeit aufbringen um die Umgewöhnung hin zu bekommen. Das kann ich auch, zeitlich wie beruflich bin ich sehr flexibel und kann auch Zuhause arbeiten.


    Die Vorraussetzungen sind sehr gut. Aber als ich jetzt dort war und gesehen habe wie er sich in der Sonne räckelt, wie gut es ihm geht, bricht mir das Herz ihn dort weg zu holen.

    Mein Ex hat den Vorschlag gemacht ich soll ihn mitnehmen und wenn er unter der neuen Situation leidet wieder bringen. Natürlich wären die nächsten Wochen nicht leicht für ihn. Und er meinte aber auch, die andere würde sicher leiden wenn er auch weg wäre. Sie lieben sich nicht aber sind halt aneinander gewöhnt. Das ist mir auch klar. Und auf den Vorschlag ich kann jederzeit zu Besuch kommen kann ich jetzt nicht eingehen. Wir brauchen Abstand.


    Ich war fest entschlossen den Kater Sonntag zu holen weil ich jetzt 2 Wochen Urlaub habe.

    Und dann bin ich wieder umgekippt und mit Tränen gegangen.

    Für mich ist es so schlimmer als wenn er tot wäre, dann könnte ich wenigstens los lassen.

    Für ihn wäre es das beste dort zu bleiben😭😭😭

  • Hallo,


    ja, schwierige Situation. Doch ich persönlich würde ihn mitnehmen. Vorausgesetzt natürlich dass er bei dir auch Freigang hat!

    Wie ich herauslese hast du anscheinend auch etwas mehr Zeit für deinen Kater.

    Da er auch "erst" 6 Jahre ist wird er sich mit Sicherheit auch an eine neue Umgebung gewöhnen. Er hat im Prinzip ja noch ganz ganz viele Jahre vor sich.

    Was würden sonst die vielen Katzen machen, die im Tierheim gelandet sind und in ein neues Zuhause gegeben werden. Oder ausgesetzt werden und sich durchschlagen müssen. Katzen sind anpassungsfähiger als man denkt.

    Abgesehen davon hat er mit Sicherheit auch eine große Bindung zu dir. Im Moment besuchst du ihn noch, doch was ist, wenn die Umstände sich ändern?

    EX lernt z.B. eine neue Frau kennen etc etc ......

    Bei einer 20-jährigen alten Dame wäre das alles keine Frage mehr.

    Leider wird immer einer traurig sein, doch in diesem Falle hast du die meiste Bindung an ihn.


    Ich bin schon öfters mit Katze(n) umgezogen und habe mir richtig viele Gedanken und Sorgen deswegen gemacht. Eigentlich alles grundlos, denn die Katzen haben immer alles sehr gut verkraftete.

    Das Leben kommt oft einfach anders als geplant.


    Dir viel Mut bei deiner Entscheidung!


    P.S: Habe überlesen dass sogar deine Mutter mit im Haus wohnt. Bestens!!!

    Seine alte Katze wird über kurz oder lang nicht mehr da sein und stell dir einfach vor seine Situation ändert sich mal. Neue Frau ... evt Allergie, sie oder beide möchten plötzlich mehr Urlaube und mehr "Freiheiten" geniessen.

    Für mich wäre das keine Frage, ich würde "meinen" Kater mitnehmen auch wenn es im Moment mal eine Zeit der Umstellung gäbe. Irgendwann räkelt sich dein Kater wieder bei dir in der Sonne :thumbup::)

    Im Herzen Tinka, Filou, Bengji, Kitty, Katinka, Smoky, Mausi, Sambi, Puma, Jimmy, Susi, Aramis, Susi die Zweite, Rasty junior, Lenny, Tarzan ...:love:

  • Für ihn wäre es das beste dort zu bleiben😭😭😭

    Na dann ist die Entscheidung doch klar. Warum ihn wegholen, wenn er sich pudelwohl fühlt. :weissnix: Vielleicht findet er sich in der neuen Umgebung gar nicht zurecht. Reicht doch schon, wenn andere Katzen in der Nähe sind, mit denen er nicht klar kommt und es Prügeleien gibt. Spätestens dann wirst du es bereuen, ihn zu dir geholt zu haben. Momentan gehts ihm doch anscheinend sehr gut. Wenn sich das ändert, kannst du ihn doch immer noch holen :jaja:

  • Für ihn wäre es das beste dort zu bleiben

    Woran machst du das fest? Weil er sich als du dort warst "in der Sonne geräkelt" hat?

    Wenn wir im Urlaub sind bleiben unsere Kater in der Wohnung und werden von einer Catsitterin betreut. Vor ihr räkeln sie sich auch auf dem Boden und gehen ihr um die Beine, schmusen mit ihr.

    Trotzdem behaupte ich vermissen sie uns.

    Ich wohne jetzt auch in einer sehr ruhigen Wohngegend, ohne gefährliche Straßen, große Gärten überall und sehr nette Nachbarn. Auch meine Mutter wohnt im Haus. Ich hätte auf jeden Fall auch Leute die sich um ihn kümmern wenn ich verreisen würde.

    Das wäre doch optimal.

    Hast du mal über einen im Wesen passenden (etwa gleichaltrigen) Kumpel nachgedacht. So nach ein paar Wochen wenn er sich eingelebt hätte. Ich denke das wäre nicht schlecht für ihn.

    Und wenn ich dort war ging er nicht von meiner Seite. Ich musste mich auch hinsetzen damit er mir auf den

    Bauch liegen kann, dann hat er seinen üblichen Milchtritt veranstaltet und dabei gesabbert.

    Ist das nicht eindeutig?


    Na dann ist die Entscheidung doch klar.

    Das finde ich ganz und gar nicht.

    Du schreibst, dir war immer klar das er immer zu dir gehört, dann hol ihn. Höre auf dein Herz!

    So würde ich es machen:super:

    LIEBE GRÜSSE VON MARITA MIT ROCKY UND SIMBA


    FÜR EINE ZEITLANG HALTEN WIR DEINE KLEINEN PFÖTCHEN FEST, DEIN HERZ ABER EIN LEBEN LANG...

  • Klar ist das eine schwierige Entscheidung, aber ich sehe es auch eher so wie Herzblatt.

    Für ihn wäre es das beste dort zu bleiben😭😭😭

    Das sehe ich auch so.

    Er hat ja zu deinem Ex auch eine tiefe Bindung, dein Ex und die anderen im Haus lebenden Leute kümmern sich alle liebevoll, er hat sein bekanntes, gewohntes Revier, fühlt sich sicher und geborgen.

    Klar freut er sich, wenn du ihn besuchen kommst, er hat dich ja nicht vergessen, und klar sucht er dann deine Aufmerksamkeit, aber wenn du nicht da bist, vermisst er dich auch nicht schmerzlich.

    Wenn du ihn mitnimmst, muss er erstmal ein paar Wochen drinnen bleiben, d.h. wochenlang alleine, also ohne Katzengesellschaft, eingesperrt. Dann muss er das neue Revier erkunden, stößt da vielleicht auf andere Katzen, mit denen es Streit und evlt. auch Kämpfe geben könnte.

    Das ist alles sehr viel Stress für ihn.

    Klar, wenn es nicht anders ginge, würde man das höchstwahrscheinlich hinbekommen, aber so ist es ja nicht.

    Er hat ein gutes, schönes, liebevolles Zuhause.


    Dass es sehr schwer ist, sich zu trennen, ist klar. Gerade bei einer Handaufzucht. Aber wenn das Wohl des Katers an erster Stelle steht bin ich der Meinung, du solltest ihn in seinem Zuhause lassen.


    Viel Kraft für eine Entscheidung.

    Liebe Grüße
    Frauke mit Roland und Scotty


    "We don't make mistakes here, just happy little accidents"

    Bob Ross


  • Letztendlich geht es um ein Tier und nicht um ein Kind. Und da sollte man auch im Interesse des Tieres handeln. Mit dem Trennungsschmerz muß man selber klar kommen. Der Kater hat ja anscheinend überhaupt keine Probleme damit. Er frißt, ist gesund, ist in gewohnter Umgebung, hat Freigang, er fühlt sich wohl. Das ist doch die Hauptsache. Anders sähe das für mich aus, wenn er plötzlich nicht mehr fressen mag, sich verkriecht, kränkelt... aber das ist doch nicht der Fall.

    So ein Umzug kann glücken, muß aber nicht. Was, wenn man ihn aus seinem Zuhause rausholt und er - wie auch Frauke schon geschrieben hat - mit dem neuen Umfeld nicht zurecht kommt... wenn er zum Problemfall wird? Das Risiko wäre mir viel zu hoch. Momentan ist er doch glücklich und das ist doch das Wichtigste.