Beiträge von Ginger

    Sorry, aber das ist eine ganz schlechte Idde!

    Erstens kannst du einer Katze nicht abtrainieren, auf den Balkon zu gehen oder aus dem Fenster zu gucken und was wäre das auch für ein schreckliches Leben für die Katze, nicht mal ausgucken zu dürfen!

    Und zweitens ist es eine ganz ganz schlechte Idee, eine Katze zu halten trotz audrücklichen Verbots des Vermieters, damit handelt ihr euch nur Ärger ein und im Zweifelsfall eine evtl. sogar fristlose Kündigung!

    So sehr ich den Wunsch nach einer Katze auch nachvollziehen kann, unter euren Umständen müsst ihr leider darauf verzichten!

    So einen Vergleich von Menschen- zu Katzenalter haben wir auch hier im Forum klick mich .

    Und aus meiner persönlichen Sicht sind ja meine Lütten sogar noch jung, und die sind 12 - aber gut, da bin ich wohl nicht realistisch :gelache:

    Ich getrau mich ehrlich gesagt nicht so richtig ran mit der schere. 🙈 Habe angst ihr wehzutun.

    Das kann ich gut verstehen!

    Geht zum TA, am besten morgen aber zumindest in den nächsten Tagen, da kannst du dir angucken und zeigen lassen, wie man die Krallen schneidet - und dann kannst du entscheiden, ob du das selbst machen willst oder sonst ggf. zur TÄ gehst.

    Hauptsache ist, dass du die Krallen regelmäßig anguckst, damit sich dann nicht wieder eine einwächst.

    Ein Notfall ist das nicht, aber morgen solltet ihr schon zum TA gehen. Normal ist das kein großer Akt und auch keine richtige OP, die Kralle wird halt geschnitten und das Stück aus dem Ballen gezogen (klar, nicht angenehm).


    Wetzt sie ihre Krallen nicht?

    Guck dir auch die anderen Krallen genau an, vielleicht sind die alle zu lang.

    Bei manchen Katzen wachsen die Krallen wohl sehr schnell und sie wetzen sie nicht ausreichend ab, da muss man dann einfach regelmäßig die Krallen schneiden.

    Das kann man, wenn die Katze sich gut händeln lässt, auch selbst machen.


    Wir haben mit Scotty auch so einen Kandidaten, da er aber Freigänger ist und regelmäßig auf Asphalt/Gehwegplatten u.ä. läuft, wetzen seine Krallen sich von selbst ausreichend ab (er zieht sie nämlich auch selten komplett ein, daher hört man ihn meist schon von Weitem kommen :gelache: ).

    Leider kann ich das Video nicht abspielen.

    Aber von deiner Beschreibung her würde ich mir keinerlei Sorgen machen, das hört sich alles sehr gut an!

    Wie Goya schreibt, wäre es nicht verkehrt, Simba körperlich mehr auszulasten und beide halt auch geistig zu fordern, sonst haben sie vermutlich Langeweile.

    Noch so lange Boxenknast ist natürlich bitter, aber es hilft ja nix, da müsst ihr alle durch.

    Bez. des an der Decke nuckeln: Das machen auch Katzen, die lange (16 Wochen oder länger) bei Mama und Geschwistern waren, ich glaube, das ist bei manchen Katzen einfach ein Charakterzug :weissnix:

    So lange sie in die Wanne pinkelt, und dann auch noch so zielsicher, wäre das für mich absolut kein Problem.

    Gibt doch sogar Leute, dir ihren Katzen beibringen, aufs Menschenklo zu gehen (was ich persönlich total bescheuert finde :weissnix: ).

    Melanie, das klingt so schön! :freu:

    Toll, dass du auf den Gefühl gehört hast und dich nicht von irgendwelche Zweiflern :tüte: hast beirren lassen!

    Kennt das jemand von Euch auch? Dass die Katze/ der Kater, sich nach ein paar Wochen nochmal so verändert hat, dass man zurerst sogar Angst vor eventuellen Erkrankungen hat, die aber vom Arzt nicht gefunden wurden?

    Wenn man sich gerade an das Tier mit seiner eigenen Art gewöhnt hatte?

    Ich kenne das so ähnlich von Rasmus damals.

    Als wir ihn aus dem TH holten war er 2 Jahre alt, und das waren wohl eher keine guten 2 Jahre - genauere Infos gab es nicht, aber er wurde aus einem "überforderten Haushalt" geholt, unkastriert, zusammen mit seiner Mutter (Fina, die wie auch mitgenommen haben, damals 4 Jahre alt, auch unkastriert) und noch einem Kitten (vermutlich von den beiden), welches aber schon vermittelt war (sonst hätten wir das auch noch mitgenommen :gelache: ).

    Jedenfalls war er anfangs sehr zugänglich, freundlich, auch recht mutig, erkundete die Wohnung etc.

    Dann, nach ein paar Wochen, fing er an, aufs Bett zu pinkeln. Das konnten wir zum Glück recht schnell unterbinden, indem wir ein weiteres KaKlo aufstellten.

    Und er fing an, mit Fina zu streiten, dukte sich plötzlich weg, wenn eine Hand von oben kam, lief panisch davon, wenn es klingelte - gleichzeitig fing er aber auch an Dinge zu tun, die verboten waren (in der Küche auf die Arbeitsplatte springen z.B.), also, er war irgendwie sehr ambivalent.

    Gesundheitlich war alles okay.

    Wir haben das so hingenommen (was soll man auch anderes tun).

    Eine recht deutliche Änderung gab es dann noch mal, als wir umzogen und Rasmus Freigang bekam. Das war wirklich unglaublich, man konnte quasi zusehen, wie dieser Kater aufblühte.

    Er kannte vorher nichts in der Richtung, reine Wohnungskatze, ohne Balkon, offenes Fenster war das einzige in der Richtung.

    Und dann hier das erste mal raus - der wusste gar nicht wohin mit sich vor lauter Begeisterung!

    Ab da war er grundsätzlich "fröhlicher", aber dieses Wegduken oder auch panisch davonrennen, wenn man sich schnell bewegte, blieb bis zum Schluß.

    Und auch immer schwer einschätzbar, also er hatte Tage, an denen er sehr gelassen war, und Tage, wo er irgendwie vor allem Angst hatte :weissnix:

    Ich hatte ja gesagt, dass ich weiter berichte, also:

    Shirley geht es soweit gut, sie ist aber weiterhin sehr klein, muss regelmäßig zur Tä wegen der Nase/den Tränenkanälen (? Keine Ahnung, irgendwie sowas), aber das ist für die Dosine kein Problem.

    Und die angedachte Kumpeline ist auch schon seit ein paar Monaten da, die beiden lieben sich, und die "Große" hat sich zur Beschützerin von Shirley erklärt. Die Dosine und auch andere Familienmitglieder, Freunde Bekannte, dürfen klar auch die Kleine streicheln, aber Fremde - ne, geht gar nicht! :gelache:

    Bei euch kamen auch noch die stressigen Bauarbeiten dazu. Zusammen mit den Verlust von zwei Tieren ist das für alle viel.

    Ja, das stimmt. Wir sind wohl alle mehr oder weniger am Limit.

    Ich glaube es ist einfach Schmerz/Trauer. Auch Tiere wissen nicht immer wohin mit ihren Gefühlen und reagieren dann auch einfach genervt aufeinander.

    Klingt stimmig.
    Ich hab halt immer, wenn ich an die Zukunft dachte, den Gedanken, gehabt, wie es dann wird, wenn das Rudel immer kleiner wird, und der Gedanke, dass Scotty und Roland "die letzten" sind, war immer vollkommen okay, weil ich da nie Probleme sah.


    Danke für eure guten Wünsche! :knutsch:

    Frauke, ich glaube eine Gruppe muss sich immer neu formieren. Egal wie lange sie sich schon kennen.

    Ja, das ist mir klar, wir hatten ja schon einige Umgestaltungen.

    Aber so, dass zwei Katzen, die vorher total dicke und innig miteinander waren, seit Geburt an, dann nach 12 Jahren sich neu aneinandergewöhnen müssen, mit teilweise Fauchen und Knurren, weil das dritte Rudelmitglied nicht mehr da ist, das war mir neu.


    Danke für eure gedrückten Daumen :knutsch:

    Manchmal hilft es auch einfach, hier im Forum zu schreiben!


    Seit ein paar Tagen und Nächten ist Roland sehr viel drinnen, zusammen mit Scotty. Die beiden liegen zwar tagsüber nicht kuschelnd zusammen, haben aber Kontakt zueinander.

    Und Nachts "schleichen" sie irgendwann in unser Bett und liegen da dann auch nicht weit entfernt voneinander, teilweise auch schon wieder mit Körperkontakt.


    Gibt es so etwas wie eine "umgekehrte" Zusamenführung? Also nicht eine neue Katze dazu, sondern eine weniger, und die Verbliebenen müssen sich erstmal wieder aneinander gewöhnen, auch, wenn sie vorher sehr viel innigen Kontakt hatten, aber eben immer mit mindestens einer weiteren Katze?


    Wenn es sich so weiterenwickelte, wäre ich sehr glücklich!

    Ich war bevor ich Jasper adoptiert hab, im Franziskustierheim und bin da wieder gegangen, weil da eine Mitarbeiterin sowas von unfreundlich war, weil ich die "Frechheit" besessen habe, gleich einen Katzenkorb mitzubringen, obwohl es Samstag war und sie nicht bereit, mir obwohl ich in der regulären Öffnungszeit kam und vorher sogar noch mit Herrn Weber gesprochen hatte, einen Kater zu vermitteln.

    Tja, es gibt wohl in allen Tierheimen und auch privaten Tierschutzstellen sehr verschiedene Menschen, die auch alle mal nen schlechten Tag haben können.

    Danke für die Infos Anni.

    In welchem Katzenhaus die Süßen sitzen, für die wir uns interessieren, war mir schon klar, ich kenn das TH Süderstraße schon sehr lange und recht gut.