Beiträge von Ginger

    Ich finde es vollkommen normal, dass man bei dem Thema die eine oder andere Träne vergießt. Aber das ist doch nicht schlimm!

    Belastet fühle ich mich dadurch gar nicht, eher im Gegenteil. Ich empfinde es eher als erleichternd, sich auch über dieses Thema hier austauschen zu können.


    Wir haben immer einen von der Größe passenden Karton genommen, darein eine kleine Decke/Tuch und dann die Katze - und wenn alle sich verabschiedet hatten, die Katze zugedeckt und den Karton geschlossen.

    Quasi so etwas wie ein Sarg.

    Die Katze einfach so, ohne "Hülle", zu beerdigen, hätte sich für uns irgendwie falsch angefühlt :weissnix:

    Was die Psyche im Trauerfall für Kapriolen schlägt, ist ein ganz eigenes Kapitel für sich.

    Oh ja.

    Hat zwar nichts mit Tieren zu tun aber meine Mutter wurde an einem bitterkalten Dezembertag beerdigt und mir ging in meiner Schockstarre während der Bestattung immer wieder durch den Kopf: Das können sie nicht machen, ihr ist doch immer so kalt. :schnueff:

    :tröst: Wie geht es dir inzwischen damit?

    Und ja, es ist o.t. , aber trotzdem für mein Empfinden passend.

    Denn unsere Katzen sind teilweise genauso Familienmitglieder wie Eltern, Geschwister...

    Ich finde die Diskussion über "was man machen kann" unter dem eigentlichen Bilderthread, was User hier gemacht haben zwar etwas unglücklich, aber gut das ist Ansichtssache.

    Ja, ich hatte auch eher an diesen Thread klick mich gedacht.

    Vielleicht kann man das ja noch mal verschieben?

    denn ich verurteile niemanden der es nutzt

    Absolut nicht!

    Ich finde es auch vollkommen okay, wenn jemand sagt, mir ist es egal, was mit der sterblichen Hülle passiert - wie gesagt, jeder muss seinen eigenen Weg finden.

    Und durch das Verschieben ist mein langer Beitrag irgendwo verschwunden :trippel:

    Aber gut, ich versuchs noch mal:

    Der verstorbenen Katze gegenüber ein schlechtes Gewissen wenn man die nachfolgende streichelt.

    Das verstehe ich absolut gar nicht.

    Das würde ja bedeuten, dass ich nie wieder ein neues Tier anschaffen dürfte, denn ob da nun eine Urne steht, oder ein Gab im Garten ist, oder ein Bild an der Wand, oder "nur" die Erinnerungen - man vergisst ein geliebtes Wesen doch nicht!

    Und mal davon ausgehend, dass es so etwas wie das Regenbogenland gibt, ein Dasein nach dem Tod, dass unsere Sternchen auf uns gucken, dann würde sich doch jedes Tier freuen, wenn sein Platz - also der reale - wieder vergeben wird.

    Den Platz im Herzen behalten sie doch eh immer.

    Eine Kollegin meinte zu mir, dass ich die neue Katze dann nicht streicheln könne mit dem Blick auf die Urne und man dann ein schlechtes Gewissen hätte.

    Hat die Kollegin selbst Haustiere? Schon welche verloren und die "freien Plätze" dann wieder besetzt?

    Ich frage, weil ich diese Aussage so vollkommen schwachsinnig finde! Wieso denn ein schlechtes Gewissen? Wem gegenüber?

    Erstmal dazu

    Falls ich hier falsch bin mit dem Thema bitte verschieben. Ich bin mir nicht sicher gewesen.

    Im Regenbogenland gibt es einen Thread mit dem Thema, ich bin sicher, dass eine Mod die zusammenfügen kann.


    Ich finde, es ist ein sehr wichtiges Thema und man sollte sich darüber Gedanken machen, so wenig man natürlich an den Tod seiner Fellnasen denken möchte, aber irgendwann ist es nun mal so weit und dann sollte man wissen, was man will.

    Es ist eine sehr individuelle Entscheidung, die klar auch von den Lebensumständen abhängig ist.


    Davon haben mir aber viele abgeraten. Sie meinten dass ich dann nie ganz abschließen könne wenn ich durch den Anblick der Urne immer wieder an Krabbe erinnert werde im dem Wissen da ist nur seine Asche drin.

    Das meine ich mit individueller Entscheidung. Hier im Forum gibt es einige Userinnen, die genau das haben - also eine teilweise persönlich gestaltete Urne, eine Art "Gedenkstätte" in der Wohnung, und für die das so genau passt.
    Was die Erinnerung anbelangt: Das ist doch - sorry - Blödsinn! Man wird doch sowieso ständig erinnert, und man will sich doch auch erinnern. Es wäre doch furchtbar, wenn wir unsere Sternchen vergessen würden.


    Was für uns nie mehr in Frage kommt: sie beim TA zu lassen.

    Das ist damals mit Yke passiert - Mättes war so traurig, dass er zu keinem klaren Gedanken fähig war, ich war nicht dabei, weil ich mit dem damals noch Kleinkind Zuhause blieb.

    Mättes hat daran heute noch manchmal zu knabbern.

    Hamlet haben wir dann im Garten meines Schwagers begraben, das hatte er uns angeboten und das war stimmig für uns.

    Lilly und Rasmus haben wir bewusst hier im (nur gemieteten) Garten beerdigt, es war ihr Garten, ihr Lebensraum, wo sonst, wenn nicht dort, sollten sie ihre letzte Ruhestätte finden.

    Dann wechselten ja unsere Vermieter, es gab kurzzeitig Probleme wegen der hier begrabenen Tiere, so dass wir eigentlich beschlossen hatten, hier kein Tier mehr zu beerdigen.

    Ich hatte mich dann informiert bez. Einäscherung und wir hatten uns eigentlich für eine Einzeleinäscherung entschieden aber nicht für eine dauerhafte Urne, die dann in der Wohnung steht, sondern mit dem Gedanken, die Asche zu verstreuen.

    Es war dann ja so, dass wir sie doch im Garten beerdigt haben, "heimlich" - auf ihrem Grab steht ein großer Topf mit wunderschönen Fuchsien, der da eigentlich nur vorübergehend stehen sollte, jetzt aber wohl dauerhaft bleibt. Die Fuchsien blühen übrigens seit Monaten durchgehend :hach:

    Gibt es erkennbare Symptome? Fressen tut sie ganz normal und ins Maul habe ich ihr schon einmal geschaut. Da ich mich hiermit aber nicht gut auskenne, habe ich auch keine Ahnung ob da was ist oder nicht :(

    Nein, das ist das schlimme an FORL. Es gibt keine äußeren Anzeichen (außer eben z.B. Verhaltensänderungen, weil die Katze schlimme Schmerzen hat), man kann es von Außen absolut nicht sehen und leider gibt es immer noch einige Tä, die das nicht drauf haben und dann sagen, ne, mit den Zähnen wäre alles okay.

    Feststellen kann man es nur durch ein spezielles Dentalröntgen, welches lange nicht von jedem TA angeboten bzw. gekonnt wird.

    Auch ich schließe mich dem an, die Katze muss zum TA.

    Für die meisten Tiere ist ein TA-Besuch Stress, aber es hilft ja nun mal nichts, manchmal muss es eben sein.

    Hast du ihn dabei schon beobachten können?

    Ne, wenn ich gucke, macht er alles vorbildlich: Mittig im Klo erst ne kleine Kuhe graben, aber nicht bis auf den Boden, dann reinmachen, dann alles sorgfältig zubuddeln. Zwischendrin guckt er mich dann auch immer an und macht "Mau", klingt so wie: "Ja guck nur, ich mach das ganz ordentlich!". Also, er kann, wenn er will, auch das Einbuddeln...

    seit wann wohnt der V nebenan?

    Seit 6 Wochen.

    Ruhe genug hat er aber im Klo oder ? Nicht das er so huschihusch und deshalb.

    wird er ggf gestört und hat es daher eilig abzuseilen

    Ruhe hat er genug. Meist ist er ganz allein im Flur, es sei denn halt, ich geh mal extra gucken.

    Oder du stellst ihm ein anderes Klo hin. Vielleicht hatte er mal Schmerzen und verbindet sie mit dem Klo. Ich weiß nicht mehr welcher die Wunde hatte und gelahmt hat.

    Naja, wir haben drei große Klos, er mach es bei allen drein ab und ab mal.

    (Das mit der Wunde war Roland).

    Aber wegen eines anderen Klos werd ich dann eh mal gucken, eins mit höherem Rand. Momentan denk ich an so eine Ikea-Box, da würde ich dann auf einer Schmalseite einen Einstieg machen.


    Und wegen der Schmerzmittel werde ich auch gucken, wir waren ja eh am Überlegen wegen der vermuteten Arthrose einen TA-Besuch zu machen.


    Erstmal danke für eure Tipps und Überlegungen! :knutsch:

    Also, Haubenklos kommen nicht in Frage, da würden die Jungs da dann eher davor oder oben drauf machen (hatten wir alles schon).

    Aber Klo mit höhrem Rand wäre ne Überlegung wert.

    Evtl. so ein Ikea-Teil... :nachdenk:

    Ab wann kam das mit der Eigenart? Vielleicht hat es etwas mit den Bauarbeiten zu tun.

    Wie geschrieben, seit ca. 3 Wochen macht er das vermehrt.

    Klar kann es etwas mit den Umständen zu tun haben - aber warum dann erst jetzt? Im Verhältnis zu von 2 Monaten z.B. ist es ja bedeutend ruhiger geworden.

    Was ist mit Haubenklos?

    Die sind des Teufels :uah:

    Er macht es ja nicht immer.

    Normal kackt er ganz normal ins KaKlo - er buddelt nie ein, hat er noch nie gemacht, aber gut, geschenkt.

    Aber dieses auf den Rand kacken :nixda: - und es wird eben immer häufiger.

    Ich habe nicht den Eindruck, dass es körperliche Ursachen hat :weissnix:

    Sorry für den Thementitel, aber genau das ist das Problem.

    Wir haben drei große KlaKlos für 2 Katzen.

    Der eine, Roland, macht drinnen so gut wie gar nicht, der andere, Scotty, macht inzwischen fast nur noch drinnen, er geht auch kaum noch raus.

    Seit ca. 3 Wochen kackt er, nicht immer, aber immer häufiger, auf den Rand des KaKlos statt in selbiges.

    Und es macht mich wütend!

    Es stinkt, es ist eklig, wegzumachen - und vor allem hab ich keine Ahnung, warum er das macht!

    Ich hab jetzt noch mal alles durchgelesen und muss noch mal ordnen:

    Arthrose ist eine Verschleißerkrankung, die manchmal schmerzhaft ist, dagegen könnte das Canosan helfen (und ggf. Schmerzmittel).

    Eine aktute Gelenkentzündung ist eine Arthritis, teilweise sehr schmerzhaft und entsteht oftmals bei Arthrose, da müsste man dann zusätzlich mit entzündungshemmenden, schmerzlindernden Mitteln behandeln.

    Oder?

    Akute Schmerzen hat er meiner Meinung nach nicht und vorhin ist er auch vollkommen problemlos auf die Fensterbank gesprungen, also ich denke, mit dem TA-Besuch können wir noch etwas warten.

    Oh, hatte ich noch gar nicht erzählt: Der kleine Kater hat es leider nicht geschafft.

    Er war nach dem Aufenthalt beim Ta eigentlich stabil, aber zwei Tage später kam die Dosine nach Hause und fand ihn tot auf dem Sofa vor. So wie es aussieht, ist er aber ganz friedlich eingeschlafen und er konnte wenigstens noch ein bisschen Wärme und Liebe erleben.

    Den beiden Mädels geht es aber gut!