Beiträge von Goya

    Schwanzansatz ist eine blöde Stelle. Wenn der Schwanz abstirbt wird er bestimmt amputiert werden müssen. Katzen kommen meist nach kurzer Zeit mit Behinderungen gut zurecht.

    Jedoch können je nach Verletzung/ Behandlung meines Wissens noch andere Muskelgruppen in Mitleidenschaft gezogen werden, was schlimmstenfalls zur Inkontinenz führen kann.

    Aber so weit denken wir erstmal nicht. Gib dem Unglücksraben das Schmerzmittel und vielleicht kannst du ihr Wärme zuführen, damit die Muskulatur gelockert wird. Zwinge ihr es aber nicht auf, sie wird merken wenn es ihr gut tut. Hat die Ta vielleicht Übungen gezeigt die helfen sollen?

    Ich bin ganz der Meinung von Kyano .

    Es gibt viele mögliche Anzeichen das es soweit ist. Ich bin mir sicher du wirst es merken wenn dein Schatz nicht mehr kann und mag.


    Ich bin ganz ehrlich. Ich würde mit dem Ta erstmal telefonieren und mit ihm absprechen ob es eine Möglichkeit ist ihm Schmerzmittel zu geben, um zu sehen ob es ihm besser geht.

    Wenn er wegen Schmerzen nicht mehr frisst sollte er bald wieder mit fressen anfangen. Da der Verdacht auf eine Niereninsuffizienz besteht wäre ein Schmerzmittel das über die Leber verstoffwechselt wird vielleicht eine Alternative. Wenn er stabiler ist kannst du ihn immer noch untersuchen lassen.

    Aber wie geschrieben, sprich es mit dem Ta ab. Er hat die Unterlagen. Wir sind nur Laien und ich schreibe nur aus der Erfahrung von einer Katze.

    Einen direkten Rat kann sicherlich keiner von uns geben. Du kennst ihm am besten und kannst ihn am besten einschätzen.

    Wenn er keinen Lebenswillen mehr hat und sich zurück zieht wird es vielleicht langsam Zeit ihm seinen Frieden zu geben.

    Da er aber langsam anfängt zu fressen spricht es jedoch dagegen das er aufgibt.

    Hat er etwas was er richtig gerne frisst, womit du ihn verwöhnen kannst? Möglicherweise bringt das seine Lebensgeister zurück.

    Bekommt er noch Schmerzmittel? Eventuell liegt es einfach an Schmerzen. Auch Gelenkschmerzen zum Beispiel können auf das Gemüt drücken.


    Ob ich mit ihm noch mal zu einer Untersuchung gehen würde wäre ich mir nicht sicher. Als ich wusste das es mit meinem Sternchen zu Ende geht hab ich sie nicht mehr untersuchen lassen.

    das liest sich alles schon sehr gut. Sammy wird die Zeit schon überstehen bis er raus darf.

    Setzt euch bis dahin nicht unter Druck. Durch Selbstzweifel stresst ihr euch nur selber, was sich wieder auf den Kater überträgt. Schaut auf das Verhalten eures Tieres, hört auf euer Bauchgefühl und lasst euch auf Sammy ein, dann wird das schon.

    Wir alle haben mal angefangen und sicher haben wir alle mal Fehler gemacht, aber die Tiere sind uns nicht nachtragend. Sie zeigen uns auf ihre Art wo Verbesserungsbedarf besteht und darauf müssen wir achten.

    Sich vorher zu informieren schadet nicht, aber wenn ich etwas gelernt habe, dann das Katzen nicht so sind wie sie im Buche stehen.;)

    Wenn es sich dauernd entzünden sollte muss das weg aber ich hoffe sie kommt wieder :guck:

    ach so, das leuchtet mir ein. Mich hat nur gewundert weil ich es so verstanden hatte das es rein nur an der fehlenden Kralle liegen würde. Es gibt aber einige Katzen bei denen Krallen fehlen, aber die Zehen nicht amputiert wurden/ werden.

    ich meine eine Userin im Forum haben ähnliches Verhalten berichtet, das die Tiere erst sehr schmusig waren und dann auf Abstand gegangen sind. Ich weiß aber nicht mehr wer das war.:nachdenk:

    Ich finde das Verhalten aber nicht ungewöhnlich. Die ersten Tage sucht das Tier Anhang und Sicherheit und sucht ihn bei den Menschen. Einige Zeit später wird das Tier sicherer, erkundet die Wohnung und macht mehr "sein Ding".

    Lasst ihm Zeit und versucht viel mit ihm zu machen. Das beschäftigt ihn nicht nur, das stärkt auch den Zusammenhalt. Spielen ist immer gut und vielleicht beginnt ihr mit Clickern.


    Kleiner Tipp noch, Anstarren ist bei Katzen immer ein Angriff. Katzen wissen nicht das ihr ihn "gut" anstarren wollt. Gähnt oder zwinkert ihn an, das sind friedliche Gesten.

    Ob es Zeit ist ihn gehen zu lassen kannst du am besten entscheiden. Du kennst ihn am besten, kannst ihn lesen.

    Fakt ist aber das eine Niereninsuffizienz an sich kein Grund ist ein Tier einzuschläfern.

    Wir kämpften insgesamt vier Jahren gegen die Erkrankung und selbst als sich ihr Zustand massiv verschlechtert hatte und wir regelmäßig zur Infusion mussten bekamen wir noch ein gemeinsames Jahr geschenkt. Es war ein Jahr mit Höhen und Tiefen, aber eines welches wir definitiv zusammen noch genossen.