Beiträge von Herzblatt

    Die Nachbarin meint es wahrscheinlich nur gut. Die Katze kommt und frißt bei ihr und wenn sie frißt, dann hat sie halt Hunger... so einfach wird das für die Frau sein :tada:

    Sprich noch einmal mit ihr und erklär ihr, dass es der Katze nicht gut geht, seitdem sie von ihr gefüttert wird und dass ihr deshalb ja bereits beim Schiedsmann gewesen seid und du weitere rechtliche Schritte erwägst, wenn sie damit nicht aufhört. Versuch es im Guten. Böse werden kann man immer noch. Toitoitoi :daumendrück:

    Du hast doch aber etwas in der Hand. Das Protokoll vom Schiedsmann ist rechtsverbindlich. Und wenn die Nachbarin sich nicht daran hält, dann kannst du dagegen vorgehen. Natürlich ist das mit Aufwand verbunden und wenn dir das zuviel Mühe ist, dann muß eine andere Lösung her. Ihr könntet jetzt nochmal mit der Nachbarin sprechen und ihr nochmal eindringlich sagen, dass sie aufhören soll zu füttern, weil die Katze dadurch krank und auch euer eigenes Leben dadurch eingeschränkt und zu kompliziert wird und ihr nicht gewillt seid, das so hinzunehmen. Hilfreich könnte in diesem Zusammenhang vielleicht auch der Hinweis sein, dass es generell verkehrt ist, freilaufende Katzen zu füttern, weil man nicht weiß, ob sie aufgrund einer Erkrankung vielleicht Spezialfutter benötigen. Viele Menschen machen sich darum gar keinen Kopf ... die denken einfach nur "ach, die arme Katze hat ja Hunger" ... und geben ihr Futter. Ich würde ihr nochmal ins Gewissen reden.

    Ein Gehege kommt ja nicht in Frage, weil das zu kostenintensiv ist.

    Als letzte Konsequenz, wenn dir das alles zuviel Aufwand ist, bleibt nur, die Katze abzugeben. Entweder zu den Nachbarn oder in ein andere Zuhause mit Freigang. :weissnix:

    Ach ja... beim Schiedsgericht haben die Nachbarn zugegeben die Katze mehrfach gelockt zu haben. Es wurde nix festgehalten oder niedergeschrieben, dass wollte ich damals dann nicht da das Gespräch gut verlief und ich aus Naivität u der Hoffnung auf eine gute Nachbarschaft nicht weiter draufherumreiten wollte. Heute habe ich kurz mit der Schiedsfrau gesprochen, dieses Protokoll würde sie mir falls nötig nun doch nachreichen.

    Es muß also eine Niederschrift geben, aus der hervorgeht, dass ihr euch geeinigt habt. Da wird auch drinstehen, um was es geht und dass die Antragstellerin einsichtig war. Sowas wird festgehalten. Und es ist ein vollstreckbarer Titel. Damit habt ihr etwas in der Hand.

    Ihr müßt euch nur überlegen, ob ihr die Katze haben wollt oder nicht :weissnix:Die Frage ist ja auch, ob die Nachbarn die Katze haben wollen und wenn nicht, müßtet ihr ein anderes schönes Zuhause suchen, wo die Katze glücklich wird. Freigang sollte sie dort auf jeden Fall haben, denn daran ist sie jetzt gewöhnt :jaja:

    Seltsame Geschichte.

    Ein Schiedsmann ist nicht kostenlos... warum wollten deine Nachbarn so ein Prozedere anleiern, wenn sie wissen, dass sie im Unrecht sind :nachdenk:

    Und woher willst du wissen, dass es - nach der Aussprache mit dem Schiedsmann - wirklich deine Nachbarn sind, die die Katze füttern? Da wird doch sicher eine rechtlich verbindliche Vereinbarung getroffen worden sein, in der sie sich verpflichten, dies zu unterlassen. Und wirklich gesehen hast du es ja anscheinend nicht. Vielleicht gibts da noch mehr Katzenliebhaber in deiner Gegend.

    Und wozu dieser lange Eröffnungsbeitrag, wenn doch eh schon klar ist, dass du die Katze abgeben willst? :nachdenk:

    Wenn ein gesundes Tier mal nichts trinkt und nicht pullert, ist das sicher nicht weiter besorgniserregend. Aber wenn ein krankes Tier, was eh schon nicht frißt, auf einmal nichts mehr trinkt und sich verkriecht, dann würde ich mich mir schon Sorgen machen. Aber die machst du dir doch eh... und du willst doch auch mit dem TA sprechen. Was sollen wir hier aus der Ferne sagen? Wir können versuchen, dich zu beruhigen, aber wie es wirklich um deinen Kater steht, können wir doch nicht wissen. :freunde:

    Sprich mit dem TA wegen eines möglichen Magenmittels... vielleicht gehts dann bergauf :daumendrück:

    Dann "rammte" er ihr eine Spritze in den Bauch (sorry, anders kann ich es nicht ausdrücken) und sie ging über die Regenbogenbrücke.

    Das hab ich schon oft erlebt, dass kein Zugang über die Vene gesucht wird, sondern einfach in den Bauch gestochen. Besonders bei schwachen, ausgemergelten Tieren wird das gemacht, weil das schnell geht und weniger anstrengend für das Tier ist, als die Suche nach einer Vene. Das sieht für uns nur immer sehr schlimm aus.

    Welches Medikament hast du für ihn bekommen? Vidalta?

    Bei einem unserer Kater hatte es starke Nebenwirkungen... er bekam Entzündungen im Gesicht und Haarausfall, daher mußten wir es absetzen. Folge der Einnahme war eine gravierende Verschlechterung der Nierenwerte.


    Unser anderer Kater hat das Vidalta vertragen, er fraß innerhalb kurzer Zeit wieder. Kontraproduktiv war bei ihm eine unentdeckte Herzerkrankung.


    Vidalta funktioniert... ich würde es aber bei meinem Tier nur einsetzen, wenn vorher gecheckt wurde, ob andere Erkrankungen vorliegen und dann abwägen.

    SUC hatten wir auch mehrere Male kurativ über einen längeren Zeitraum im Einsatz. Ob das was gebracht hat? Tja. Ehrlich gesagt, hab ich keine Ahnung. Ich hab keinen Unterschied festgestellt... es ging ihm nicht schlechter, aber auch nicht besser. Man setzt ja in jedes Mittel große Hoffnung, wenn es dem Tier schlecht geht. Wunder darf man von SUC sicher nicht erwarten... vielleicht hilft es dem Menschen und das überträgt sich aufs Tier.

    Vielleicht hat es aber auch eine Wirkung... ich weiß es nicht :weissnix:


    Für deinen Kater wäre es m. M. nach momentan das Wichtigste, dass er richtig frißt, um zu Kräften zu kommen. Er hat ja enorm viel Gewicht verloren in den letzten Wochen. Ich kann dir nochmal den Ulmenrindeschleim gegen Übelkeit empfehlen.

    Zuhause? Deinen Berichten hatte ich entnommen, dass es ein Notfall ist.:nachdenk: Hat er denn nochmal etwas zur Entwässerung bekommen? Eine Spritze oder Tabletten? Das Wasser muß doch raus, sonst quält er sich.


    Eingeweichtes Trockenfutter ins Maul spritzen :oO: Besorg lieber vernünftiges Nassfutter... mach den Napf schön warm, damit das Futter gut duftet und stell ihn etwas höher (z.B. ein Buch drunter), damit er leichter fressen kann.


    Frag deinen TA mal nach Reconvales Tonicum... Dein Kater braucht jetzt Nährstoffe und Vitamine, weil er so lange nichts gefressen hat.


    Toitoitoi für ein gutes Blutergebnis!

    Woran merke ich, dass ihm übel ist?

    Dass er z.B. nicht fressen mag...kann auch sein, dass er erstmal Interesse zeigt, aber dann doch nicht frisst und weg geht... dass er schmackert...Erbrechen von Schaum...usw.


    Als erstes würde ich den Napf etwas höher stellen, so fließt weniger Magensäure hoch.

    Dann das Futter anwärmen, dass es gut duftet. Geht ganz einfach, indem du kurz kochendes Wasser in den Napf machst, rausschüttest und dann das Futter rein.

    Nach dem Fressen versteckt er sich meistens unter Bett. Dort sitzt er eine Zeitlang. Ich frage mich, ob ihm übel ist.


    Machen das eure Katzen auch?

    Viele nierenkranke Katzen leiden unter Übelkeit. Sprich deinen TA mal auf Cerenia oder Omeprazol an. Am schonendsten wäre Ulmenrinde. http://bit.ly/2C1lVko

    Da besorgst du dir am besten eine gute, mit der man Schleim kochen kann... es gibt viele Anbieter, aber nicht alle Pulver funktionieren.

    1 gehäuften Messlöffel mit 1/8 l Wasser aufkochen und unter Rühren für ca. 1 Minute weiterköcheln. Das ergibt einen Schleim (Menge reicht für 2-3 Tage, den du übers Futter machen kannst und der den Magen auskleidet, so dass die Übelkeit verschwindet. Wichtig wäre da auf jeden Fall, dass er frißt. Ich würde das Nierenfutter momentan echt vernachlässigen und ihm Futter anbieten, das er auf jeden Fall mag. Das Wichtigste ist wirklich, dass er überhaupt frißt.


    Gute Besserung weiterhin :freunde:


    edit: Den Ulmenrindeschleim kann man auch in der Spritze aufziehen und direkt ins Mäulchen geben... schöner wäre es natürlich, wenn er es mit dem Futter nimmt, weil weniger Stress.

    Wegen des Futters würde ich nicht so ein Drama machen. Wenn er das neue Futter nicht mag, dann gib ihm einfach etwas, was er liebt. Hauptsache ist, dass er frißt und zu Kräften kommt. Fressen ist wirklich das Allerwichtigste!! Sprich deinen TA mal darauf an und frag ihn auch nach einem Phosphatbinder, z.B. Ipakitine ... sowas kann man unter das Futter mischen. Ansonsten kann ich dir nur immer wieder diese Seite hier empfehlen

    http://www.felinecrf.info/nassfutter.htm

    Da bekommst du umfassende Informationen bei Niereninsuffizienz.

    Ich würde mit der TK auch gar nicht so hadern... manchmal können sie helfen, manchmal eben nicht. Die können ja auch immer nur im Moment entscheiden und vielleicht spielten die Werte zu dem Zeitpunkt verrückt. Bei Charly hatte die TK damals auch Pankreatitis diagnostiziert und die nächste Untersuchung beim Haus-TA ergab, dass es keine war.

    Umgekehrt kann auch der Haus-TA mal falsch mit seiner Diagnose liegen...die Tiere können ja leider nicht sprechen.

    Das Beste ist immer noch, wenn man einen TA hat, dem man wirklich vertraut und bei dem man ein gutes Gefühl hat :freunde:


    Wie geht es ihm denn heute? :guck: