Probleme mit Nachbarskatze

  • Ich bin auf der Suche nach Tipps.

    Letztes Jahr waren unsere Nachbarn 3 Katzen 4 Kinder im Urlaub. eine Ihrer Katzen dachte sie könne jetzt einfach bei uns wohnen fraß Wuschel sein Essen weg. Sobald die Türe auf war lag sie irgendwo im Bett und machte es sich bei uns gemütlich. Seither bekommen wir sie nicht mehr weg. Sie steht jeden Moren vor der Türe heult wie eins Verrückte bis irgendjemand das Haus verlässt und sie reinwitschen kann. Selbst wenn man sie wieder raus wirft und irgend ein Fenster zum Lüften auf gemacht wird ist sie drinnen. Mit Nachbarin geredet sie will sie nicht einsperren und jetzt was tun? Ich muss dazu sagen, die Nachbarin hat noch kleine Kinder und hatte noch im Herbst Katzenbabys mit scheint Ihre Katze mag nicht mehr heim. Aber ich mag auch nicht unbedingt eine 2 Katze. Was tun? Hat irgend jemand ne Idee Wegscheuchen geht nicht. Hab Angst das unser Kater irgendwann die Nase voll hat. Danke für Tipps

  • Du hast gar nicht geschrieben, wie Dein Wuschel auf die Nachbarskatze (oder ist es ein Kater?) reagiert. Gibt es Streit zwischen den beiden? Zieht sich Wuschel genervt zurück? Ist er auch Freigänger und begegnet der Katze auch draußen häufig in seinem Revier?


    Wir hatten mit unserem verstorbenen Kater den gleichen Fall. Er war Freigänger und Einzelkämpfer. Artgenossen wurden aus seinem Revier hartnäckig vertrieben, bis...


    Ja, bis die Nachbarn ein ausgesetztes Babykätzchen fanden und bei sich aufnahmen. Die hatten schon zwei Katzen, die den Neuzugang gar nicht toll fanden, die Kleine wurde nach allen Regeln der Kunst gemobbt. Die Dosis waren den ganzen Tag auf Arbeit, und die kleine Katze war sich selbst überlassen.


    Schließlich entdeckte sie unseren Garten und unseren Kater Robin und unseren Hund. Das fand sie alles so toll, dass sie fortan jeden Morgen um 7 Uhr bei uns auf der Matte stand und nicht mehr wegging. Ich habe sie am späten Abend dann oft zu den Nachbarn getragen.


    Um es kurz zu machen: Wir haben die Kleine adoptiert, als die Nachbarn wegzogen, sie war ja ohnehin ständig bei uns. Robin fand das ziemlich ätzend. Als Gast hatte er nichts gegen Paulinchen, aber aus Hausgenossin schon. Aber nach ein paar Wochen war alles ausgestanden, und die beiden waren ein Herz und eine Seele.


    Was ich damit sagen möchte: Die Katze Eurer Nachbarn fühlt sich offensichtlich bei Euch wohler als in ihrem eigenen Zuhause, was ich gut nachvollziehen könnte bei zwei anderen Katzen und vier Kindern. Vielleicht täte die Gesellschaft ja Eurem Wuschel gut?


    Dass sie das Futter wegfrisst, würde ich eher nicht zulassen - aber vielleicht bekommt sie daheim nicht genug? Bei Pauline war das der Fall, die großen Katzen haben sie nicht an den Napf gelassen, und es war ja nie jemand da, der hätte eingreifen können.


    Vielleicht gibt es ja Mittel und Wege, dass sich Euer Wuschel an die andere Katze gewöhnt und sich mit ihr anfreundet? Oder ist sie Euch so unsympathisch?


    Dass Katzen eigentlich nicht alleine gehalten werden sollten, weißt Du ja sicher....

    Liebe Grüße von Monika, Kyra, Alina und den Sternchen Pauline und Robin



  • Liebe Paulina,

    vielen lieben Dank für deine Nachricht. Ja Wuschel ist auch Freigänger wir wohnen außerhalb. Nein es gibt eigentlich keine Probleme die zwei verstehen sich gut. Nur das die Nachbarskatze eben ein Weibchen ist und sehr aufdringlich und dominant. Wuschel versucht dann schon mal ihr aus dem Weg zu gehen.

    Das Problem ist die Nachbarin. Die mag nicht das die Katze zu uns rein kommt aber wie kann ich das abstellen? Sie ist immer ums Haus und Miaut und sobald Türe oder Fenster offen ist oder Jemand rein oder raus geht witscht sie rein.

    Sie stürzt sich auf das Futter. Weil wir eben Trockenfutter stehen haben. Wuschel isst ja nicht immer alles leer.

    Es ist echt ein Problem und ich mag sie ja auch nicht unbedingt hier haben. Aber sie mag nicht heim. Ich habe schon ein Kind von Ihr gebeten sie mit zu nehmen aber da wehrt sie sich und springt wieder vom Arm. Weis mir keinen Rat mehr.... Danke für deine Erzählung es ist toll das Ihr die kleine aufnehmen konntet. Liebe Grüße

  • Könntest du dir vorstellen das Wuschel einen Futternapf mit Chipsteuerung bekommt?

    So würde die Nachbarskatze zumindest kein Futter mehr abbekommen. Vielleicht würde das schon ausreichen das sie nicht mehr kommt.


    Als Alternative wäre vielleicht eine Idee draußen eine Katzenhütte aufzustellen. So könnte die Katze draußen einen Rückzugsort haben.

  • Da macht es sich eure Nachbarin aber schön leicht - ihre Katze will nicht mehr nach Hause, und ihr sollt das Problem nun lösen. ;)

    Wenn man Freigänger hat muss man immer damit rechnen, dass sie auch anderweitig einkehren, so sind Katzen nun mal. Und ich persönlich wäre froh, wenn es direkt nebenan wäre, dann wüsste ich wenigstens Bescheid wo das Tier ist, aber gut ... Menschen sind halt verschieden.

    Ich finde es aber schonmal gut, dass wenigstens zwischen eurem Kater und der Katze keine Probleme herrschen. Hättest du denn auch etwas gegen ihre Anwesenheit, wenn die Nachbarn einverstanden wären?



    Falls es nun aber unbedingt darauf hinaus laufen soll, dass die Nachbarskatze nicht mehr zu euch kommt - vielleicht hilft es ja schon, wenn ihr der Katze draußen eine Futtermöglichkeit anbietet? Falls eure Grundstücke direkt aneinander grenzen, könnte man den Napf dann vielleicht nach und nach Richtung "Heimat" schieben um sie auf Distanz zu bringen - aber keine Ahnung, ob so etwas funktioniert. Ansonsten eventuell Fliegengitter an den Fenstern installieren, und eine Katzenklappe mit Chip, durch die nur euer Kater rein und raus kann ...


    Ich würde aber nochmal mit den Nachbarn sprechen und sie fragen, wie sie sich das Ganze vorstellen.

    <3 Julchen, Lucy, Felix, Pebbles, Fee <3

  • Das Problem ist die Nachbarin. Die mag nicht das die Katze zu uns rein kommt aber wie kann ich das abstellen?

    Du kannst das gar nicht abstellen, es sei denn

    Ansonsten eventuell Fliegengitter an den Fenstern installieren, und eine Katzenklappe mit Chip, durch die nur euer Kater rein und raus kann ...

    ... was natürlich mit Geld verbunden ist.


    Es ist eigentlich Aufgabe der Nachbarin, ihr Zuhause so attraktiv für ihre Katze zu gestalten, dass sie da gerne bleibt und sich nicht anderweitig umtut. Ich fürchte aber, dass sie da gar keine Zeit und Energie dafür hat. Dir den schwarzen Peter zuzuschieben, ist nicht fair.


    Vielleicht hat die Katze wirklich Hunger, weil die beiden anderen ihr alles wegfressen. Wenn das der Grund ist, dass sie zu Euch kommt, hilft nur, Wuschel an feste Fütterungszeiten zu gewöhnen und nichts rumstehen zu lassen. Oder das Futter nur für Wuschel zugänglich zu machen.


    Aber es ist schon mal sehr gut, dass es keinen Zoff zwischen Wuschel und der anderen Katze gibt. Vielleicht wären sie ja ein Dreamteam...

    Liebe Grüße von Monika, Kyra, Alina und den Sternchen Pauline und Robin



  • Freigänger suchen sich ein neues Zuhause, wenn es denen daheim nicht passt, das ist so und manchmal bitter für die Besitzer... Ich kenne da durchaus mehrere Fälle aus der Nachbarschaft und aus der näheren Bekanntschaft. . . Macht es der Katze ungemütlich, vor allem kein Futter stehenlassen, haltet mal ne zeitlang die Türen und Fenster unten geschlossen, wenn ihr nicht im Raum seid, und werft sie ansonsten umgehend wieder raus, wenn sie reinkommt. Vielleicht findet sie ja anderswo ein neues Zuhause, wenn ihr sie nicht "adoptieren" wollt. Katzen haben ihren eigenen Kopf, das sollte sich auch die Nachbarin klarmachen. Nachbarskater ist in der weiteren Umgebung zu einer Frau mit Hund gezogen, der war in seinem Zuhause mit einem anderen Kater zusammen und es hat zwischen denen wohl nicht gepasst, bei Freunden von uns ist der Kater abgehauen, weil die Mitkatze ziemlich dominant war. Der war gleich ein ganzes Dorf weiter gezogen. Zum Glück hatte sich seine neue Familie auf die Suchanzeige gemeldet, weil man macht sich ja doch Sorgen, wenn die Katz nicht mehr heimkommt...

  • Es ist eigentlich Aufgabe der Nachbarin, ihr Zuhause so attraktiv für ihre Katze zu gestalten, dass sie da gerne bleibt und sich nicht anderweitig umtut. Ich fürchte aber, dass sie da gar keine Zeit und Energie dafür hat. Dir den schwarzen Peter zuzuschieben, ist nicht fair.

    Das sehe ich auch so, aber am Ende tut es mir einfach für das Tier total leid, dass sich keiner richtig drum kümmern will. Bei drei Katzen und vier Kindern kann ich total verstehen, dass da Tiere abwandern, dass ist einfach viel zu viel. Gerade Katzen, die viel schlafen, schätzen ja doch oft eine eher ruhige Umgebung.


    Ich würde die Nachbarskatze einfach als Gast akzeptieren, und wenn die Nachbarin damit ein Problem hat, dann greift genau das Zitat von Paulina - es ist ihre Aufgabe sich um ihr Tier zu kümmern und dafür zu sorgen, dass es gerne nach Hause kommt. Wenn sie das nicht tut, dann ... tjoa ...

    <3 Julchen, Lucy, Felix, Pebbles, Fee <3