Beiträge von Sonne

    Liebe Melanie,


    ja, die kenne ich - vielen Dank. Wir haben sie eine zeitlang auch benutzt, aber das Fressverhalten hatte sich trotzdem immer wieder verschlechtert. Jetzt habe ich zwei Futtersorten, die gut Funktionieren plus Trofu jeweils passend als Monoprotein dazu. -
    Aber ich frage die TÄ das nächste Mal nochmal, ob ich das prophylaktisch machen sollte.

    Vielen Dank für Deinen immer so lieben Beistand. :freunde:

    Lange habe ich nicht geschrieben. Eins vorweg. Aston geht es zur Zeit sehr gut. Er ist sehr schmusig, sehr kommunikativ, er jagt durch die Bude, wenn ich Trockenfutter werfe und genießt die Frühlingssonne. Die Lymphknoten sind unauffällig (im US kaum zu sehen) und er verträgt die Chemotherapie sehr gut.

    Allerdings gibt es auch schlechte Nachrichten. Anfang des Jahres ging es Aston plötzlich schlecht. Er erbrach sich mehrfach heftig und obwohl er immer wieder fraß und trank, brach er alles wieder aus. Er wirkte aber nicht krank. Ich wartete einen Tag, am nächsten Morgen wirkte er auch krank und ich fuhr zum TA. Dort sah ich leider nicht unsere reguläre TÄ sondern eine junge neue TÄ, die ihm eine Spritze gegen das Erbrechen gab. Ich gab ihm zu Hause ein wenig zu fressen, was er auch nahm. Vor allem trank er aber extrem viel. Irgendwann saß er nur noch apathisch da (zum Abend hin). Ich gab ihm Wasser mit einer Spritze in den Mund, was er dankbar nahm. Er schlief neben mir unter der Decke. Am nächsten Morgen wachte ich auf und er saß leidend da neben mir und sah mich an. Ich fuhr sofort zur TÄ, wo wir zum Glück "unsere" TÄ sahen. Sie stellte eine Körpertemperatur von 35 Grad fest und sagte, sie würde ihn sofort stationär aufnehmen. Er brauchte auch Flüssigkeit i.v. und parenterale Ernährung, glaube ich. Er war trotz extremen Trinkens total ausgetrocknet.

    Er wurde dann geschallt und geröntgt und es zeigte sich eine Kokkade im Darm. Das ganze Wasser hatte sich also im Magen aufgestaut und er hatte quasi einen Darmverschluss. Er bekam natürlich alle möglichen Medikamente aber am Ende des zweiten Tages in der Klinik sagte die TÄ, es könne sich auch um einen Gegenstand im Darm handeln und sie würde wahrscheinlich operieren. Ich bin nicht mehr ganz sicher, wie sie es dann gemacht haben, aber vor der OP haben sie ihn meine ich nochmal geröntgt und es zeigte sich, dass die Flüssigkeit weiter gegangen ist, so dass sie leichte Entwarnung gab. Er wog noch 4,2 kg. (Gut dass ich ihn vorher von 4 auf 4, 7 gepäppelt hatte!!)

    Die Blutwerte ergaben dann eine Pankreatisis. Ob die Kokkade diese ausgelöst hat oder umgekehrt, wusste niemand wirklich, aber am Morgen nach der zweiten Nacht im Krankenhaus konnte ich meinen Herzenskater abholen. Wir haben uns beide so gefreut.
    Die Tä sagte, er sei schon ein besonderer Kater, weil er so kontaktfreudig und expressiv sei. Er hatte auch schon etwas gefressen und war ganz munter.

    Danach war alles gut und alles ruhig. Er frisst gut und nimmt alle Tabletten gut. Montag bei der Kontrolle wog er 4,9 kg :hach:aber dafür ist der Pankreaswert weiter erhöht und die TÄ meint, der würde wohl auch nicht mehr runter gehen. Es spricht für eine chronische Pankreatitis. Und er hatte ja vor einigen Jahren schon mal eine.

    Meine Frage nun: Was kann ich tun, um bloß nichts zu triggern? Kann dazu jemand etwas sagen? Ich versuche natürlich die Ernährung konstant zu halten ohne irgendwelche Überraschungen.
    Danke für das Lesen des langen Textes!:freunde:

    Viele Grüße von Olivia mit Aston&Giuli:lovecat::lovecat:

    Hab gerade vorgestern gewogen...
    Aston wiegt 5,2 kg und Giuli 4,5. Sie kommt uns im Vergleich zum ihm immer vor wie eine Feder :kicher: Sie hat auch kein Kastrationsbäuchlein mehr, aber dafür längeres Fell. So wirkt sie etwas knuffiger als sie in Wirklichkeit ist.

    Ich habe das hier gerade vom 08.06.2010 gefunden und bin ganz geschockt. :schnute:

    Heute wiegt Giuli noch 3,6 und Aston 4,5 und ich stopfe alles rein, was sie nehmen. Sie sind so krüsch geworden.:trippel:

    Ich verwende ganz normale Keramik- oder Glasschalen (Dessertschälchen). Die stehen bei mir auf einer Silikon-Napfunterlage (hatten wir für unseren Hund, weil der immer die Näpfe herumgeschoben hat).


    Da rutscht nichts.

    Genauso mache ich es auch!

    Wie hast Du denn da sBlut gesehen? War der Kot schwarz oder war es ganz helles Blut oder nur ein Tropfen auf dem Häufchen?

    DAs wäre nochmal wichtig zu wissen?

    Wir müssen ja auch Känguru füttern, weil sie diese eine Sorte von Pets Deli (die von CFF nämlich nicht) einigermaßen gut verträgt. Ich finde es auch irre, dass das Fleisch vom anderen Ende der Welt importiert werden muss, haben aber auch gerade keine Wahl. Bedroht sind Kängurus allerdings nicht, es gibt eine Überpopulation, Regierung und Farmer machen daher wild Jagd auf die Tiere. Diese Massenjagd ist sehr umstritten bei Tierschützern, sie werfen der Regierung vor, dass es nur um Profit durch Fleischhandel geht. Farmer argumentieren, dass die Kängurus die Ernte wegfressen. Mal wieder ein ungelöstes Problem des Ungleichgewichts zwischen Mensch und Natur. :( Aber gut ist, dass unsere Miezis das Futter gut vertragen.

    Mir wurde gesagt, dass durch die Feuer dort wirklich der Bestand bedroht ist. Wäre ja schön, wenn das nicht so ist, dann muss ich mir wenigstens keine Sorgen machen, was ich sonst füttern könnte....

    Und auch hier mal wieder ein Update:


    Kater Aston benimmt sich mittlerweile wie ein 5-jähriger halbstarker Kater. Er ist topfit und wiegt wieder 4,7 kg. Der Tumor ist im US nicht zu finden, lediglich ein regelrechter Lymphknoten. Das natürlich alles unter Leukeran und Predison im täglichen Wechsel. Er nimmt beides brav, manchmal wartet er fast drauf, habe ich den Eindruck. Er verträgt es auch gut, BB wird regelmäßig gemacht.

    Ich bin dankbar für jeden Tag, denn ich weiß, die Wirkung kann auch einfach irgendwann nachlassen. Er ist mein Seelenverwandter und mein Freund. Wir sind manchmal so innig, mein Herz wird brechen, wenn er gehen muss.

    Hallo Ihr lieben Katzeneltern,


    heute ein kleines Update zur Giuli (obwohl ich das nun auch kombiniert machen könnte, weil es ähnlich aussieht). Ich habe auf Känguru umsatteln müssen, weil Giuli Pferd nicht mehr wollte. Das ist verrückt, von der anderen Seite der Welt Fleisch von Tieren zu füttern, die es kaum noch gibt. Aber, was soll ich machen, sie frisst es. DAs gebe ich jetzt nur noch, bis ich nichts mehr kriege oder sie es nicht mehr frisst, dann sehen wir weiter.

    Als Trofu gibt es abends Insektenfutter. Sie und Aston lieben es.


    Ab nächster Woche soll das Kortison von 2,5 mg auf wechselnd einmal 2,5 mg und einmal 1,75 mg reduziert werden. Sie verträgt es gut und ihr geht es wunderbar. Sie jagt den Kratzbaum hoch und nimmt minimal zu. Ich habe sie länger nicht gewogen, aber ich schätze sie auf 3,7, was zu dünn aber besser ist.

    Also, es sieht zum Glück nicht nach einem Lymphom aus, aber es wird wohl eine IBD sein. Ihr ging es mit dem Kortison extrem schnell besser. Sie ist wieder fit und sieht gut aus, frisst wie ein Scheunendrescher und trinkt.

    Ich glaube, zu IBD muss ich mal ordentlich nachlesen. Vielleicht habt Ihr Tipps? Im Moment bekommt sie noch Kortison. Ich soll auf Pferdefleisch Mono Umsteigen und sonst nichts füttern. Ich habe Vet-Concept und Jam Jam und Tofu von Vet Concept und Macs.

    Weiter Tipps sind willkommen...:jaja:

    Meine Giuli war immer eine stille aber fröhliche Katze. Letztes Jahr ist viel passiert. Privat und auch die Erkrankung von Aston (ihrem Bruder), der ein Lymphom hat, das behandelt wird.

    Ich mache mir Vorwürfe, weil ich es vielleicht nicht wahrhaben wollte, aber Giuli ist immer weniger fröhlich und agil gewesen. Ich habe gedacht, sie leider darunter, dass mein Mann nicht mehr da ist, oder aber dass ich mich viel um Aston kümmern musste.


    Seit 2 Monaten hatte sie zunehmend Appetitverlust, weicheren Kot, manchmal einen Blutstropfen (hell) obern drauf. Ich war natürlich auch mit ihr zum TA, aber das BB war normal. Mir wurde geraten, Ihr Seniorenfutter zu geben. Letzte Woche fraß sie plötzlich fast nichts mehr und hatte flüssigen DF bis hin zu karachoartigem DF. Ich war beim Notarzt. Deren Idee: Inflammatory Bowle Disease. Ich sollte ihr ein AB und Magenschutz sowie Kortison geben. Nun ist sie nicht Aston, der mir Tabletten aus der Hand nimmt, sondern ich kriege NICHTS in sie rein.

    Also musste ich am Montag nochmal zur Haustierärztin, die ihr ein weniger bitter schmeckendes Kortison gab und eine Depotspritze AB. Aber ich hatte vorher etwas zwischen den beiden Rippenbögen getastet. Sehr hart, nicht schmerzhaft, sehr abgegrenzt. Es könnte eine luftgefüllte Darmschlinge sein, meinte die TÄ in der Notfallpraxis, ich dachte eher Galle oder Magen. Die Haustierärztin tippt....Lymphom.
    Ich bin im Moment am Ende. Am Montag ist Ultraschall... Ich gehe vom Schlimmsten aus.

    Die Onkologin ist auch wirklich ganz toll. Ich habe auch einen Freund, der Onkologe ist und der mich gut berät, weil die Herangehensweisen sich zwischen Humanmedizin und Tiermedizin oft gar nicht so sehr unterschieden. Nur die Medikamente verstoffechseln Katzen halt ganz anders - da gibt es Unterschiede. Aber das hilft immer, wenn ich etwas nicht verstehe.

    Ein kleines aber fettes Update heute:


    Gestern hatten wir eine Kontrolle: Das BB ist ok, er verträgt das Kortison super und das Beste: Ich habe ihn von knapp 4 kg (manchmal eher 3,9 kg) auf 4,39 kg hochgepäppelt! :hüpf::hüpf::hüpf::hüpf: Aston ist (wenn er nicht pappsatt ist :mihihi:) topfit, will wieder in den Garten und vermöbelt und jagt Giuli. Wie früher:freu:Sein Bauch ist nicht mehr so angespannt und blubbert nicht mehr so viel. Er nimmt das Leukeran brav (in wechselnde Pasten versteckt) und für das Kortison macht er ja sogar Männchen.

    Nachdem wir das Kortison einmal ausgeschlichen hatten, ging es ihm wieder etwas schlechter, daraufhin wurde es wieder hochdosiert. Der Tumor scheint also auf Kortison gut anzusprechen. Das Leukeran alleine reicht nicht aus. Nun muss man schauen, dass er keinen Diabetes unter dem Kortison entwickelt und das nächste Mal versuchen wir minimal runterzudosieren, um langsam herauszufinden, welche Dosis die minimale ist, unter der es ihm aber weiterhin so gut geht. Im Oktober wird dann der nächste US gemacht. Das letzte Mal war der Tumor minimal geschrumpft.

    Wir lernen also, mit dem Kloß im Bauch zu leben. Ich puste Aston beim Kuscheln manchmal in den Bauch und stelle mir vor, ich puste ihn weg. Er liebt das:verliebt: