Beiträge von Ulla


    Ich habe mich bzgl. der Geschmacks- und Akzeptanztests jetzt auf die Informationen der Peta-Seite bezogen, darin stand eben nichts von Versuchskäfigen, sondern von "Tests in Privathaushalten".
    http://www.iamsgrausam.de/notest_ja.php



    Klar, Dani, die gibt es ja auch. Aber es gibt auch eine Menge anderer Versuche!!


    Und dass Tierversuche grausam sind, steht außer Frage.



    Da es in vielen Bereichen heute andere Testmöglichkeiten gibt, wie es auch in Birgits Ausschnitt angesprochen wurde, sind Tierversuche meiner Meinung nach in den meisten Fällen nicht nötig.


    Aber gerade, wenn hier nun auch Konservierungsstoffe und alle Lebensmittelzusatzstoffe angesprochen werden... Die sind ja nun nicht zwangsläufig nur in Tiernahrung drin, sondern auch in den allermeisten Lebensmitteln für Menschen. :schnute:

    Wäre man da konsequent, müsste man seine Lebensmittel selber anbauen und sich komplett selbstversorgen wie vor 100 Jahren, um das Elend mit den Tierversuchen zu beenden.
    Es wäre mal interessant, ob es so eine "blacklist" auch für die Lebensmittelindustrie gibt. :nachdenk:



    Da ist ja leider unsere Politik vor, die eine Offenlegung leider häufig verhindert. Wieviele Lebensmittelskandale hatten wir denn in der letzten Zeit. Und wenn die Industrie mit Lebensmittel für Menschen so wenig Skrupel hat, traue ich denen in Sachen Tiernahrung so gut wie nichts Gutes mehr zu.

    Und Du hast Recht, Dani, auch hier sollte man konsequent sein. Das schaffe ich natürlich auch nicht. Aber ich koche weitestgehend selbst mit frischen Zutaten (meist Bio), kaufe so gut wie keine Fertiggerichte, in denen es von diesen Zusatzstoffen nur so wimmelt. Es ist sehr schwierig und nicht durchgängig möglich, aber irgendwie muss man (bzw. ich) ja anfangen.

    Ähnlich mache ich das auch mit unseren Fellpopos. Ich stelle jetzt nach und nach aufs Barfen um, da weiß ich zumindest, was ich rein getan habe. Aber es wird trotzdem noch Leckerchen für die Mäuse geben.

    Ich bin trotz allem auch nicht für Schwarz/Weiß-Malerei. Aber es sträuben sich mir die Nackenhaare, wenn ich über die "Machenschaften" der Lebensmittel- und Tierfutterindustrie nachdenke, und ich versuche, so etwas nicht auch noch täglich durch meine Einkäufe zu unterstützen.

    Dem stimme ich uneingeschränkt zu, Birgit.

    Zudem stellt sich die Frage, warum überhaupt Tierversuche für Tierfutter durchgeführt werden müssen, wenn die Fertignahrung doch so gesund und aus besten Zutaten hergestellt sind. Weil dem eben nicht so ist. Die großen Tiernahrungsmittelhersteller sind am allerwenigsten darauf bedacht, gutes für unsere Haustiere zu kreieren. Viel wichtiger ist die Gewinnerzielung, die Vereinfachung der Produktion und der Handelswege. Es muss billig, einfach herzustellen und auch noch lange haltbar sein.
    Aus Müll – teilweise im wahrsten Sinne des Wortes – werden Tiermehle, Nahrungsbreie undefinierbarer Herkunft u. ä. produziert. Und weil davon einiges schlicht ungenießbar ist, oder haltbar gemacht werden muss, wird es chemisch so gekonnt aufgehübscht - mit Zusatzstoffen, die selbst die empfindlichen Sinnesorgane von Hunden und Katzen in die Irre führen. Mit dem Ergebnis, dass sie bald kein anderes Futter mehr anrühren. Und außerdem krank werden. Die menschlichen Zivilisationskrankheiten übertragen sich auf die Tiere. Diabetes, Übergewicht und Bandscheibenschäden sind auch bei Vierbeinern nichts Ungewöhnliches mehr.

    Für all diese (Lebensmittel)Zusatzstoffe (Farbstoffe, Verdickungsmittel, Emulgatoren, Antioxidantien, Stabilisatoren, Säuerungsmittel, künstliche Süßstoffe, Konservierungsmittel, und alle E‐Nummern) werden laufend Tierversuche in Unbedenklichkeitsprüfungen, toxikologischen Tests und zur Qualitätskontrolle durchgeführt. Grundsätzlich sind Tierversuche zu erwarten, wenn deklariert wird, dass o. g. Zusatzstoffe dem Futter zugeführt bzw. zugesetzt wurden.

    Mit Aromachemikalien wird noch der letzte Müll genießbar gemacht und somit die artwidrige Fütterung von Tieren erleichtert, deren natürliche Kontrollmechanismen ausgetrickst werden.

    Dafür werden Tiere in Versuchslaboren gequält und nicht nur mit Geschmackstests.
    Ich persönlich finde das pervers.

    In dem Zusammenhang möchte ich auch noch mal auf das Buch von Hans-Ulrich Grimm hinweisen: „Katzen würden Mäuse kaufen“


    Hier noch ein Auszug aus dem Bericht von [size=2][/size]

    [size=2]Dr. med. vet. Julika Fitzi, Fachstelle Tierversuche und Gentechnologie[/size]

    [size=2][/size]vom [size=4]SCHWEIZER TIERSCHUTZ STS[/size]
    April 2009:

    [size=2]"Den Hunden und Katzen wurde im Tierversuch teileweise grausam mitgespielt:[/size]

    [size=2]Man hat ihnen z.B. eine Niere entfernt und die andere Niere stark geschädigt. Man hat[/size]

    [size=2]sie über Wochen und Monate mangelhaft ernährt (auch trächtige Tiere) um Krankheiten[/size]

    [size=2]zu produzieren und diese dann ernährungswissenschaftlich untersuchen zu können.[/size]

    [size=2]Man hat sie in kleinsten Käfigen isoliert, sie halb verhungern lassen, sie immer wieder[/size]

    [size=2]operiert, bei ihnen Blutvergiftungen und Nierenversagen ausgelöst. In der Isolation sind[/size]

    [size=2]sie teilweise erblindet oder hatten irreversible Augenschäden. Alle isolierten Tiere waren[/size]

    [size=2]nachher nicht mehr sozialverträglich und wurden getötet. Welpen (Hunde und Katzen)[/size]

    [size=2]hat man vereinsamen lassen und danach zu wissenschaftlichen Zwecken für die[/size]

    [size=2]Ernährung getötet. Anderen Welpen hat man Krallen und Hoden entfernt um z.B. den[/size]

    [size=2]Zinkgehalt zu messen, nachdem man sie wochenlang zinkarm ernährt hatte. Katzen[/size]

    [size=2]wurden erst verfettet, danach wiederum in kleinen Käfigen isoliert und wochenlang[/size]

    [size=2]hungernd gelassen bis Organschädigungen die Tiere inappetent machten und sie verhungert[/size]

    [size=2]wären, wenn sie nicht euthanasiert oder zwangsernährt worden wären..."[/size]

    Och, der arme kleine Linny, er tut mir so Leid. Was ist das für eine blöde Krankheit mit all den damit verbundenen Nebenwirkungen. Hoffentlich hat er die Blasenentzündung bald hinter sich. :super: :super: :super:
    Ich schick Dir einen Gute-Besserungsknuddler für Linny und einen Tröste-Knuddler für Dich, liebe Mona. :troest:

    Herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs und viel Glück weiterhin bei der Zusammenführung! Ich bin gespannt wie es bei Euch weiter geht. Und wie sieht der Herr aus? Ich bin definitiv nicht neugierig :coolgrin: , aber Fotos würden mich schon interessieren!!!!!!!

    Ja genau, so mache ich das auch. Füllhöhe >= 5cm Weniger befülle ich, wenn Durchfall in der Luft liegt und ich alle Nasen lang die Kaklos sauber machen muss. Aber sonst sind es gute 5cm Füllhöhe. Wir haben auch cats best Öko plus.


    Sooo teuer finde ich die jetzt gar nicht :weissnix: und das sage ich die eher ein Sparfuchs ist :gelache:
    Ich finde die Häuser halt nur schöner als son einfachen Karton rumstehen zu haben, ich werde mir das noch genauer überlegen ob ich mal eins kaufe :guck:




    Da muss ich Dir Recht geben, Minchen. Ich finde die Häuser auch nicht soooo teuer. Und schöner als ein einfacher Karton sind sie allemal!!!

    Na,dann ist es auch eindeutig besser, dass Garfield diese Familie verlassen hat. Wer sich so um den süßen kümmert wie Du, ist 1000%-ig besser für ihn als das "Zuhause", das er hatte. Er ist wohl nicht körperlich mißhandelt worden, seelisch aber mit Sicherheit. Armer, armer Kerl!!! Aber Du wirst das schon schaukeln, so wie Du Dich sorgst und um ihn bemühst. Klar, Fehler macht man am Anfang immer, ging mir auch so, als wir vor gut zwei Jahren ganz unvermittelt an unseren Manni kamen. Aber das wird er Dir nicht übel nehmen, bei soviel Liebe, die er jetzt bekommt!!!!!

    Ja, Rindergulasch ist gut. Aber auch Hähnchen- oder Putenfleisch (Brust, Schenkel, Flügel). Geflügel - insbesondere Brust - geht bei den meisten Katzen am problemlosesten, wenn sie bisher kein Frischfleisch gewöhnt sind. Kalb kann man nehmen. Lamm und Wild. Eigentlich jedes Fleisch außer (Wild)-Schwein. Zum Austesten oder Anfangen ist es auch ganz gut, einfach ein oder mehrere Schnipselchen vom eigenen Braten (oder anderen Fleischgerichten) vor dem Zubereiten quasi "fallen zu lassen". Dann stauben die Mäuse es als besonderes Leckerchen ab. Hilft manchmal wirklich weiter.