Die gab es in meiner alten Gegend auch mehr als genug - aber irgendwie war es in Bezug auf Katzen (und auch andere Tiere) echt sowas wie ein Paradies
So ein bestmögliches Paradies scheinen wir hier (hoffentlich) auch gefunden zu haben. Zumindest wohnen wir hier seit einem Jahr ohne große Zwischenfälle. Es laufen im großen Umkreis neben Hauskatzen auch Rassekatzen frei herum.
Das ist, glaube ich, wirklich sehr von der Wohngegend abhängig.
Ja, absolut. Wir hatten nicht lange Zeit, diese zu suchen und ein riesiges Glück, sie gefunden zu haben.
Ich bin ja immer wieder schwer verblüfft, wenn sich Leute teure Rassekatzen kaufen, um die dann einfach so unbeaufsichtigt draußen rumlaufen zu lassen. Habt ihr keine Angst, dass die sich jemand aneignet?
Natürlich haben wir auch Angst, dass sich jemand für sie interessiert, aber nicht wegen des "Teuren" sondern des Verlustes. Sollte ihnen jemand das Fell abziehen - Deine Geschichte vom Ehepaar ist ja der Wahnsinn - werden die Verursacher, sollten wir sie finden, nicht mehr glücklich. Dafür sind wir zu sehr Löweneltern geworden.
Alles anzeigenWar nur unbegrenzter Freigang eine Lösung?
Was hielt denn die Tierärztin von einer "Pufferkatze", die das unterschiedliche Verhalten zwischen Katze und Kater ausgleicht? Schließlich kommt es bei vielen gemischten Pärchen zu solchen Spannungen, weshalb man zu Pärchen mit gleichen Alter, gleichen Charakter und gleichem Geschlecht rät.
Sind das eure ersten Katzen? Und weshalb habt ihr euch einen Wildktzenhybriden ausgesucht? Mir wären sie zu temperamentvoll und die Ursprungsentstehung empfinde empfinde ich als Tierquälerei.
Weshalb ist das eine Kitten zu jung bei den Züchtendem ausgezogen? Eigentlich sagt man mindestens 12, besser 16 Wochen sollten die Kitten beim Auszug sein, damit sie später eine gefestigte Persönlichkeit haben.
Ich möchte euch mit diesem Text keine Vorwürfe machen, aber ich befürchte bereits die Zucht war wohl nicht so seriös wie sie hätte sein sollen. Und die Beratung der Tierärztin empfinde ich persönlich auch als seltsam. Wobei ich natürlich einräume die genaue Situation nicht zu kennen. Aber eine Katze mit Medikamenten vollstopfen, weil die andere Katze unterfordert ist?
Zur Pufferkatze:
Der alte Vermieter gestattete nur 2 Katzen.
Sind das eure ersten Katzen?
Nein, wir sind mit Hauskatzen aufgewachsen. Unsere jetzigen sind uns aber so ans Herz gewachsen, dass sie die letzten sein werden.
Zu den Medikamenten:
Es war ausdrücklich nur temporär angedacht, um sie am Leben zu halten und uns allen die Chance zu geben, eine Lösung zu finden. Wir haben es so geschafft, innerhalb von 2,5 Monaten eine Wohnung zu finden und umzuziehen.
Danke für eure Gedanken.