Ich drücke die Daumen, dass du bald eine Rückmeldung bekommst und sich alles zum Guten wendet! ![]()
Beiträge von Carol
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Klar! Es klingt, als ob Bailey einfach mehr Raum braucht, um sich zu entspannen, wenn Inci zu energetisch wird. Da Bailey den Raum verlassen kann, ist das eine gute Möglichkeit, sich eine Pause zu gönnen, wenn sie gestresst ist. Du könntest einige zusätzliche Beruhigungsstrategien für beide ausprobieren. Vielleicht könntest du auch Inci mehr interaktive Spielzeit alleine geben, damit sie sich nicht zu sehr auf Bailey konzentriert. Eine eigene "sichere Zone" für Bailey, in die sie sich zurückziehen kann, wäre auch hilfreich. Lass sie in ihrem eigenen Tempo vorgehen, und die Situation könnte sich mit der Zeit verbessern.
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Oh, das ist ganz normal, während sie sich aneinander gewöhnen! Solange niemand verletzt wird oder zu gestresst ist, ist es okay, ihnen zu lassen, sich selbst zu sortieren. Wenn es aber zu wild wird oder einer scheint verärgert zu sein, kannst du ruhig eingreifen. Wie sind sie, wenn sie nicht gerade spielen?
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Hallo zusammen,
bevor ich euch von meiner haarigen Mission berichte, möchte ich mich kurz vorstellen:
Ich bin Markus, 55 Jahre jung (man ist so alt, wie man sich fühlt — und das variiert bei mir je nach Tagesform zwischen 30 und 80), zurzeit wohnhaft in Duisburg. Eigentlich ist mein Zuhause in Spanien, zusammen mit meiner Frau und unseren Hunden.
Doch das Leben hatte andere Pläne: Vor drei Jahren nahm ich unfreiwillig an einem Sturzflug teil und brach mir dabei dreimal den 11. Brustwirbel. Kaum halbwegs wieder zusammengeflickt, klopfte ein Herzinfarkt an die Tür, und letztes Jahr kam auch noch Speicheldrüsenkrebs ins Spiel.
Kurz gesagt: Ich bin derzeit Profi im Thema Genesung. Daher also der Aufenthalt in Deutschland.
Nun wäre das Ganze halb so schlimm — wenn man nicht alleine wäre. Ohne meine Hunde fehlte mir etwas ganz Wesentliches: tierische Gesellschaft. Doch für einen Hund reicht meine Energie aktuell nicht. Also dachte ich mir: "Warum nicht mal eine Katze?"
Spoiler: Ich bekam mehr Katze, als ich je zu träumen gewagt hätte.
Die Ankunft von Prinzessin Flöckchen
Über einen Tierschutzverein fand ich schließlich Flöckchen — eine sechsjährige Siamdame, laut Vorbesitzerin verschmust und verspielt. Der Freund der Vorbesitzerin litt an COPD und vertrug die Katzenhaare nicht mehr, weshalb Flöckchen ein neues Zuhause suchte.
Fotos und Videos überzeugten mich sofort: eine Schmusekatze, die tobt wie ein Teenager — perfekt.
Am Vatertag (oder wie ich es inzwischen nenne: Tag der Ankunft Ihrer Hoheit) zog Flöckchen bei mir ein.
Ich wusste: Geduld ist gefragt.
Ich wusste nicht: wie viel Geduld man tatsächlich braucht.
Kaum da, verschwand Madame hinter dem Eisschrank in der Küche. Fressen? Nö. Trinken? Nö. Katzenklo? Fehlanzeige.
Ich versuchte es mit gutem Zureden, ließ ihr Ruhe. Ab Samstag: erstes Lebenszeichen. Flöckchen begann zu fressen, zu trinken und das Klo zu benutzen — Fortschritt!
Kontaktaufnahme auf Samtpfoten
Langsam zeigte sie sich öfter. Ich sah ein blitzendes Äuglein hinter dem Eisschrank hervorlugen — und zack war sie wieder weg.
Mittwoch dann die Sensation: Ich entdeckte sie auf meiner Arbeitsplatte — und sie ließ sich streicheln! [Blockierte Grafik: https://cdn.jsdelivr.net/joypixels/assets/6.6/png/unicode/64/1f973.png]
Seitdem genießt sie das Kraulen und Bürsten — allerdings ausschließlich in ihrer Küchenresidenz.
Sie erkundet zwar mutig den Rest der Wohnung, doch wehe, ich betrete einen Raum hinter ihr. Dann sprintet sie zurück in die sichere Küche, wo ich anschließend wieder auf unbequemen Beinen vor dem Kühlschrank stehe, um sie oben zu kraulen.
Für meinen Rücken ist das weniger spaßig, für sie offenbar schon.
Die große Frage
Wie bekomme ich meine kleine Prinzessin dauerhaft ins Wohnzimmer?
Was ich bisher versucht habe:
Katzenminze auf Couch, Kratzbaum, Fensterbank (die Wohnung riecht aktuell wie eine Mischung aus Katzenparadies und botanischem Garten).
Pheromon-Duftstecker in der Steckdose (für gute Katzen-Vibes).
Viel Geduld (auch wenn meine Bandscheiben irgendwann einen Streik androhen).
Flöckchen liebt das Kraulen sichtbar, ich möchte ihr so gern zeigen, dass die ganze Wohnung ein sicherer Ort für sie ist — nicht nur ihr Küchenkönigreich.
Habt ihr vielleicht noch einen Trick für mich, wie ich Flöckchen zur Eroberung des Wohnzimmers bewegen kann?
Meine Couch und mein Rücken wären euch unendlich dankbar!
Herzliche Grüße
Markus (und Flöckchen [Blockierte Grafik: https://cdn.jsdelivr.net/joypixels/assets/6.6/png/unicode/64/1f43e.png])Hallo Markus,
klingt so, als würde Flöckchen langsam auftauen, auch wenn sie die Küche noch wie ihr persönliches Königreich behandelt
Siamkatzen wissen eben genau, wie sie die Regeln aufstellen wollen.Dass sie sich schon bürsten lässt, ist auf jeden Fall ein gutes Zeichen. Aber ich verstehe dich, meine Knie meckern schon nach fünf Minuten Hocken, da kann ich mir vorstellen, was dein Rücken durchmacht. Vielleicht hilft es, wenn du etwas mit ihrem Geruch ins Wohnzimmer bringst, eine Decke oder ein Kissen, und dich einfach dort aufhältst, ganz entspannt, ohne Erwartungen.
Wenn sie sieht, dass du ruhig bist und der Raum vertraut riecht, wird sie sich vielleicht Stück für Stück weiter vorwagen. Und hoffentlich liegt sie bald auf der Couch und du kannst endlich auch mal bequem sitzen.
Ich wünsche dir auf jeden Fall eine gute Besserung und dass alles bald ein bisschen leichter wird, für dich und für Flöckchen

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Also, keine Sorge… du machst das schon ganz gut. So eine Katze wie Bailey aufzunehmen, nach allem, was sie durchgemacht hat, das ist wirklich lieb. Und dann noch eine zweite dazu holen, damit sie Gesellschaft hat, das ist echt nett von dir.
Aber du musst bedenken, Katzen werden nicht über Nacht Freunde. Besonders ältere. Bailey versucht wahrscheinlich gerade herauszufinden, ob Inci eine Bedrohung ist, und Inci sucht noch ihren Platz.
Dass sie zusammen sitzen und Leckerlis teilen können… das ist schon ein gutes Zeichen. Und das Fauchen, das ist einfach ihre Art zu kommunizieren. Bedeutet nicht, dass sie sich hassen oder so.
Mein Tip: lass dir Zeit. Lass sie in ihrem eigenen Tempo klar kommen. Halt die Stimmung ruhig und dräng sie nicht. Manchmal dauert das Woche, manchmal länger. Vielleicht werden sie nie beste Freunde, aber wenn sie ohne Streit zusammenleben können… ist das schon viel wert.
Du machst das gut. Bleib dran und gib ihnen Zeit.

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Die Szene mit Cindy und den Kühen stelle ich mir echt schön vor, da merkt man, wie klug und aufmerksam Tiere sein können. Dass deine Truppe dich schon am Autogeräusch erkennt, ist ja auch der beste Beweis, wie schnell sich so eine feine Routine entwickelt.
Freu mich jedenfalls, hier noch mehr von deinen Erlebnissen zu lesen.
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Oh man, das klingt echt hart… 17 ist schon ein stolzes Alter, aber wenn’s dann plötzlich so schnell bergab geht, trifft einen das trotzdem. Gut, dass ihr gleich reagiert habt mit Blutabnahme und jetzt Ultraschall.
Auch wenn man’s irgendwie ahnt, hauen einen die schlechten Werte dann doch um. SUC ist ja schon lange dabei, aber irgendwann holt das Alter halt alles ein

Bin gespannt, was beim Ultraschall rauskommt… drück euch die Daumen.
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Meine wiegt so um die 4 Kilo, ist eher zierlich und ziemlich flink unterwegs

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Puh, das klingt ja echt nach Ausnahmezustand bei dir. Und trotzdem scheinen sie sich langsam zu erholen, was ganz allein dein Verdienst ist. Von weißen Igelzecken habe ich noch nie gehört, aber der Stockschnupfen klingt schlimm. Vielleicht meldet sich ja jemand, der sowas schon mal erlebt hat.
Wie auch immer, willkommen in der Gruppe. Ich bin gespannt auf all deine süßen Inhalte. Lasst die Katzenmemes regnen!

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Ging mir ganz ähnlich. Ich hatte auch mal so ne kleine Streunerin, die sich irgendwann einfach entschieden hat, bei mir einzuziehen. Anfangs war sie mega vorsichtig, aber dann wurde’s immer mehr ihr Revier. Und genau da kam auch die Frage: wie mach ich das jetzt mit dem Rauslassen, ohne dass sie denkt, jo, das war’s jetzt, tschüss?
Was irgendwie geholfen hat: ich hab sie erstmal nur kurz rausgelassen, so für ne halbe Stunde, immer wenn ich auch draußen war oder zumindest in der Nähe. Sie hat dann schnell gecheckt, dass sie wieder rein kann, dass das hier ihr Zuhause ist. Irgendwann wurde’s länger, aber sie kam halt immer wieder zurück. Man merkt schon, ob ne Katze verbunden ist die verschwinden dann nicht einfach so. Also klar, Streifzüge ja, aber nicht komplett weg. Und wenn du ihr ein bisschen Routine gibst, z.B. immer zur gleichen Zeit Futter oder so, dann weiß sie auch, hier ist „zu Hause“.
Ich glaub ehrlich gesagt nicht, dass sie denkt, du würdest sie im Stich lassen. Katzen sind nicht dumm. Die merken schon, ob sie gewollt sind. Und wenn sie sich draußen frei bewegen darf, aber immer wieder zu dir zurückkommt, dann hast du alles richtig gemacht
