Beiträge von HannahKah

    Hi Bibi,


    Ja Gittertür ist zum Wohnzimmer, da ich sie nachts und wenn keiner da ist, trennen muss. Das funktioniert ganz gut. Tagsüber ist das Tor aber meistens offen, weil beide dann gern im Wohnzimmer schlafen und wir uns da ja auch viel aufhalten.

    Hallo ihr Lieben


    Meine zwei Geschwister Katzen vertragen sich seit 3 Monaten nicht mehr -


    Es gab einen Schreck als Auslöser und seit dem steckt die Schüchterne ganz schön ein. Klo Mobbing , Wege versperren, auflauern und jagen. Das natürlich mit sehr viel Geschrei und Fell. Dazu kam noch ein Umzug vor 2 Monaten. Für den Umzug waren die beiden zwei Tage bei den Schwiegereltern und da haben sie sich vertragen. in der neuen Wohnung ging es 2 stunden gut. Ich habe mich so gefreut, aber dann haben sie sich wohl erinnert , dass sie sich ja gar nicht mögen.


    Aktueller Stand ist, dass die gemobbte Katze nachts und wenn keiner da ist, im Wohnzimmer wohnt. Der Raum ist getrennt durch ein Gitter. Sie hat da alles was Sie braucht und hat auch früher lieber nachts auf der Couch geschlafen. Die Mobberin schläft wie immer im Bett. Tauschen geht nicht , da sie nachts sonst das ganze Haus wach hält und randaliert. Tagsüber ist es etwas besser geworden. Sie schlafen relativ nah neben einander auf der Couch und kommen auch beide in die Küche, wenn ich Futter mache. Gefüttert wird im Moment aber getrennt. Leckerlis gehen auch zusammen. Die Gemobbte knurrt und faucht natürlich viel , wenn Frau Mobberin nahe kommt. Klomobbing ist viel besser geworden, aber sie attackiert immer noch aus dem Hinterhalt an Schlafplätzen, versperrt Wege, lauert, jagt. Eine Prügelei am Tag ist immer.


    Jetzt habe ich mir ein Bein gebrochen und kann im Home Office nicht so schnell dazwischen gehen wie sonst und die Gemobbte steckt wieder oft Prügel ein.

    Sie hat auch langsam morgens keine Lust mehr auf Wohnzimmer und fängt ab 4 Uhr das Miauen an. Mache ich das Tor morgens auf, dauert es nicht lange bis die Mobberin zum Sprint ansetzt und das Geschrei losgeht. Dementsprechend bin ich nicht nur nervlich am Limit, sondern auch noch müde.


    Da es auf Dauer so einfach nicht bleiben kann, möchte ich die Mobberin für ein paar Tage ausquartieren. Sie würde zu einer Freundin gehen, wo sie auch schonmal zum Sitten war.


    Die Hoffung, die ich habe ist, dass beide mal runter kommen. Gerade der Gemobbten würde ich gerne wieder mehr Sicherheit in der „neuen“ Wohnung zurück geben. Sie bewegt sich aktuell sehr beschränkt und ängstlich außerhalb des Wohnzimmers.


    Ich habe aber auch Angst, dass es schlimmer wird, weil sie noch nie getrennt waren und die Mobberin nach der Auszeit vllt doller das Revier zurückfordert.


    Zylkene hat nicht geholfen und der normale Feliway zu Beginn des Konflikts auch nicht. Ich habe jetzt aber nochmal Feliway Friends bestellt, aber wenig Hoffnung.


    Den Tierarztbesuch mit der Gemobbten muss ich leider auch erstmal aussetzen, wegen des Beins. Ich wollte eh mal ein Blutbild machen lassen, aber Madame lässt sich nur sediert anfassen. Das Blutbild der Mobberin ist in Ordnung.


    Also, meine eigentliche Frage: Ausquartieren der Mobberin für eine Woche: Ja, oder besser nicht? Sonstige Ideen? Erfahrungen?


    Danke schonmal,

    Hannah