Beiträge von Chayenne

    Hier bringt es leider gar nichts, dazwischen zu gehen. Sobald ich das zum Beispiel mit einem lauten Klatschen unterbinden möchte und Charly von ihr wegscheuche, läuft das folgendermaßen ab, dass er sich dann ein paar Meter weiter flach mit allen vieren von sich gestreckt hinlegt und darauf wartet, bis sie sich aus ihrem Versteck bewegt und dann geht das Prozedere wieder los.

    Ablenken lässt er sich nur bedingt. Wenn ich dann seine liebste Angel raushole, guckt er kurz hinterher, aber ist eher daran interessiert, auf Elly loszugehen. Wir haben von einer Adoptantin den Tipp bekommen, seine Frustrationstoleranz zu trainieren (weil er aus Frustration laut miaut, wenn Elly sich verkriecht) und Ellys Selbstbewusstsein, damit sie nicht sofort die Flucht ergreift. Das machen wir seit gut drei Monaten in Kombination mit dem clickern und auf das Training an sich lassen sie sich auch ein, aber Fortschritte machen wir leider kaum. Liegt wahrscheinlich daran, dass sein Grundbedürfnis nicht gestillt wird :/

    Das ist auch echt nicht schön anzusehen, wie sie jedes Mal panisch vor ihm abhaut. Wir haben auf jeden Fall noch Glück, dass sie keine Stresssymptome zeigt und sich nicht den ganzen Tag verkriecht.


    Den Gedanken mit der Pflegestelle hatte ich auch schon, weil sie eben ihre Schützlinge am besten kennen. So wie es der Zufall möchte, hat die Vorsitzende aus dem Tierschutzverein fünf sieben Wochen alte Kitten mit Mama gefangen. Sie stehen noch unter Schock und müssen natürlich noch bei ihrer Mutter bleiben, aber wären die zu jung oder passt das?

    Hallo zusammen,

    wir stehen vor dem Problem, dass unser Kater (1 Jahr) unsere Katze (ebenfalls 1 Jahr) gelegentlich mobbt, indem er sie in die Ecke drängt und nicht mehr von ihr ablässt. Sie läuft weg und er hinterher (versteht er vermutlich als Spiel?). Auf ihr Fauchen und ihre Körpersprache reagiert er gar nicht. Die beiden stammen aus dem kroatischen Tierschutz, wo sie das erste halbe Jahr mit vielen weiteren Katzen verbracht haben, also kann man eine schlechte Sozialisation ausschließen. Wichtig zu erwähnen ist, dass beide Stubentiger sind und es seitens des Tierschutzvereins auch bleiben sollen. Wir lasten sie genug mit täglichem spielen und clickern aus, aber das scheint nicht die Lösung des Problems zu sein. In drei Wochen haben wir einen Termin beim Tierarzt, um auszuschließen, dass Schmerzen im Spiel sind. Falls nicht, könnte da eine dritte Katze Abhilfe schaffen, die charakterlich zu dem Kater passt?



    Ich danke euch im Voraus für eure Erfahrungen🙏🏻