Beiträge von Pinomila2021

    Hallo zusammen,


    ich hoffe, ihr habt vielleicht ein paar Tipps für mich. Ich habe einen Britisch Kurzhaar Kater, der leider deutlich übergewichtig ist – er wiegt inzwischen über 10 kg. Mir ist klar, dass das auf Dauer nicht gesund für ihn ist, und ich möchte unbedingt etwas ändern, aber ich weiß gerade nicht so richtig, wie ich das praktisch umsetzen soll.


    Das Problem ist, dass wir zwei Katzen haben. Mein Kater frisst nicht nur sein eigenes Futter, sondern geht auch ständig an den Napf der anderen Katze. Sie ist eher eine „Häppchen-Esserin“ und frisst über den Tag verteilt immer wieder kleine Mengen. Deshalb ist es schwierig, sie einfach zu festen Zeiten getrennt zu füttern – ich müsste dann ständig daneben stehen und aufpassen, dass er nicht ihren Napf leer frisst.


    Außerdem habe ich das Gefühl, dass er viel aus Langeweile frisst. Er ist eine Wohnungskatze, und ich denke manchmal, dass er einfach zum Napf geht, wenn ihm langweilig ist.


    Hat jemand vielleicht ein ähnliches Problem gehabt?

    Wie habt ihr das gelöst?


    Gibt es Tricks, wie man Katzen getrennt füttern kann, ohne permanent daneben stehen zu müssen? Oder andere Ideen, wie ich meinem Kater beim Abnehmen helfen kann?


    Ich wäre für jeden Tipp sehr dankbar!


    Viele Grüße

    Ich kenne das. Es gibt ja Babys, die schlafen fünf Stunden am Stück, und wenn sie wach sind, sind sie friedlich und brav. Unser Sohn hat so gut wie nie geschlafen, war fast immer am Schreien und hat mich nachts alle 90 Minuten aus dem Schlaf gerissen. Ich hätte mich damals nicht noch zusätzlich um zwei Katzen kümmern können, ich bin nur noch auf dem Zahnfleisch gegangen und war oft mittags noch im Nachthemd.


    Mach Dir kein schlechtes Gewissen deswegen, es ist, wie es ist. Wenn Mila sich zurückzieht, dann vielleicht auch aus dem Feingefühl heraus, dass sie Dich nicht noch zusätzlich belasten möchte. Eine gewagte Theorie, ich weiß, aber Katzen ist wirklich alles zuzutrauen.


    Ist es denn mit Pino und dem Baby einfacher?

    Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass Baby Mittlerweile auch schon ein Jahr ist und die Situation immernoch sehr angespannt ist.

    Mini Mensch erfordert sehr viel Aufmerksamkeit , aber ich Versuch die Fellnasen einzubeziehen oder immer ein Streicheleri da zu lassen.


    Ich hoffe einfach, dass die Zeit einfach die Situation regelt. Vielleicht sind Mila und Pino auch „gechillter“ wenn Mini mit zwei in den Kindergarten geht.

    Mich würde noch interessieren, wie Mila auf das Baby reagiert. Zeigt sie Interesse, möchte sie z.B. beim Stillen dabei sein? Wird sie da eingebunden? Oder ignoriert sie das Menschlein komplett? Zeigt sie womöglich sogar aggressives Verhalten?


    Ich fürchte, für Clickertraining etc. wird Mila-Mama im Moment wenig Zeit und Energie haben, ich weiß noch sehr gut, wie das war, als mein Sohn auf die Welt kam. Aber Dinge wie Feliway, Bachblüten, Zylkene, etc. sind doch durchaus einen Versuch wert, um die Situation zu entkrampfen.

    Was meinst Du damit?

    Vielen lieben Dank für deine ganzen Tipps !


    Tatsächlich haben wir einiges schon probiert. Das mit dem Clickertraining schau ich mir mal an.


    Mein Mann sieht keine Hoffnung mehr und meint es wäre Tierquälerei, sie da zu lassen.


    Aber wer gibt mir die Garantie, dass es wo anders aufhört mit der Schleckerei ?

    Umzug und neuer Besitzer ist doch auch Stress für das Tierchen.

    Tatsächlich hat sie das auch anfangs vermutet, weil der Parasiten Test negativ war. Aber irgendwie war mir das irgendwie zu schwammig alles und ich möchte mir nochmal eine Zweitmeinung einholen. Denn nun spricht sie davon, dass es eben dieses Stresslecken ist.


    Und ich habs jetzt den Tag über beobachtet. Sie leckt sich wirklich fast jede Minute.

    Feliway haben wir schon seit zwei Wochen aktiviert und sie erhält abends CBD Tropfen, die beruhigend wirken sollen.


    Mila zieht sich sehr zurück ! Sie kommt erst raus, wenn Baby schläft. Lässt sich auch nicht berühren. Früher ist sie abends wenigstens zu mir gekommen, jetzt garnicht mehr. Das macht mir echt Sorgen.


    Leider muss ich zugeben, dass unser Baby sehr viel Aufmerksamkeit erfordert. Und die zwei Fellkinder oft zu kurz kommen. Ich Versuch echt alles, aber manchmal bin ich auch mal kaputt vom Tag..

    Hallo zusammen,

    ich hoffe auf eure Erfahrungen und einen konstruktiven Austausch. Bitte keine vorwurfsvollen Kommentare – die Situation belastet uns sehr.


    Unsere erste Katze war Mila, sie ist eine reine Hauskatze. Da wir irgendwann das Gefühl hatten, dass Einzelhaltung nicht ideal ist, haben wir uns relativ kurz darauf einen zweiten Kater geholt: Pino.


    Der Start war ehrlich gesagt schwierig. Wir hatten große Angst, dass die beiden sich gar nicht verstehen. Mit der Zeit haben sie sich aber akzeptiert. Pino ist deutlich kontaktfreudiger, während Mila ihr Revier stark verteidigt hat. Seitdem wir Pino haben, wirkt Mila allerdings insgesamt etwas „anders“ als früher – schwer zu beschreiben, aber zurückgezogener.


    Irgendwann fing Mila an, sich aufzukratzen, zuerst an den Ohren. Später – während meiner Schwangerschaft – hatte sie ein- oder zweimal kahle Stellen an den Hinterbeinen, die sie sich selbst geleckt/aufgekratzt hat. Wir waren deswegen auch beim Tierarzt.


    Seit unser Kind geboren ist, hatte Mila nun schon zweimal wieder solche kahlen Stellen. Deshalb mache ich mir große Sorgen, ob das Ganze stressbedingt sein könnte (neuer Kater, Baby, veränderte Umgebung).


    Mein Mann ist inzwischen der Meinung, dass wir Mila eventuell abgeben sollten, weil er Angst hat, dass der Stress für sie nicht weniger wird und es ihr bei uns langfristig nicht gut geht. Ich selbst bin sehr hin- und hergerissen, weil mir beide Katzen sehr am Herzen liegen.


    Was meint ihr dazu?


    • Kann so ein Verhalten stressbedingt sein?
    • Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit Katzen + Baby + Zweitkatze gemacht?
    • Gibt es noch Dinge, die wir versuchen sollten, bevor man über eine Abgabe nachdenkt?



    Vielen Dank fürs Lesen und für eure hilfreichen Antworten.