Beiträge von Berni

    Bären oder Wildkatzen bei der Münchner Großmakrthalle :nachdenk:
    Das wäre sicher interessant :coolgrin:

    Nein - ich würde nicht anders darüber denken.

    Ich würde die Tiere umsiedeln - in einen "artgerechten Lebensraum"
    und nicht mitten in der Großstadt versuchen einen Lebensraum zu schaffen bzw. "mit Gewalt" zu erhalten.

    Das habe ich mir nicht ausgedacht - die Westumgehung ist seit ich denken kann "geplant"
    und wird wohl zu meinen Lebzeiten nicht gebaut werden
    Statt dessen quälen sich jeden Tag tausende Autos über die B471

    "Pauschalurteile" gibt es für mich eigentlich nicht.
    Wenn es alternativen gibt "weniger belastend sind"
    dann sollte man die immer wählen.
    Und Tierversuche sind nach heutigem Wissensstand ganz sicher nicht mehr notwendig
    es gibt andere Methoden um Arzneien usw. zu testen.
    Diese wären wahrscheinlich teurer - aber das dürfte in diesem Fall keine Rolle spielen.

    Ich finde es einfach nur absurd dass Menschen ihr Zuhause verlieren sollen
    weil ein paar Eidechsen es sich unter den Bahnschienen bequem gemacht haben.

    Da stimmt für mich einfach die Verhältnismäßigkeit nicht mehr.

    Möglicherweise habe ich da eine etwas andere "Einstellung"

    Ich finde es z.B. auch völlig "daneben" wenn der Bau einer Umgehungsautobahn um München verhindert wird
    weil in dem geplanten Baugebiet eine bestimmte Libellenart lebt.
    Dafür nimmt man dann täglich mehrere Kilometer Stau der sich auf der Landstrasse bildet
    mit entsprechender Luftbelastung in Kauf - irgendwann hat sich Problem aber sowieso erledigt
    weil bei der Luftverpestung auch die Libellen drauf gehen werden.

    Die Zugeständnisse die München auf Grund seiner Rot/Grünen Konstellation macht kann man manchmal wirklich nur kopfschüttelnd hinnehmen.

    Da wird nicht wegen des "Gewissens" entschieden
    sondern "aus Prinzip"
    Rote Statdpolitik gegen schwarze Landespolitik - und umgekehrt :gaga:


    Das seh ich anders. Tiere können sich nicht wehren.

    Wie sehr können sich 15, nicht gerade zur Münchner "Schicki Micki Szene" gehörende Mieter wehren?

    Zitat

    Das Kommunalreferat klärt auf: „Das Haus ist durch die Neubaupläne für die Speditionshalle tangiert“,
    heißt es dort vornehm.
    Die Beschlüsse dazu seien allerdings geheim.

    Geheime Pläne des Kommunalreferates?

    Ganz klar - die Spedition bringt der Stadt höhere Einnahmen als die Mieter :möp:
    Die Stadt will mit aller Macht die Spedition halten.

    Dazu muss man ein bisschen in die "Münchner Politik einsteigen"
    Ein OB der bald abtritt
    einige Kandidaten die es sich mit niemand verderben wollen (was sind schon 15 Mieter gegen einige Tausend Tierschützer)
    Ansiedlung und Erhalt von Konzernen und Großunternehmen wird mit allen Mitteln gefördert
    "Man" will ja gut da stehen

    Da ist es egal ob es ein heimisches Tier
    oder ein Exot ist - wenn jemand, der eine Lobby hinter sich hat (und das sind in diesem Fall die Tierschützer) schreit
    dann wird gekuscht

    Der Standort dort ist ein reines "Industriegelände mitten in der Stadt"
    also ein "einmaliger" Platz.
    Das Gelände auf dem gebaut werden sollte ist ein seit Jahren brach liegendes Gelände
    das der Stadt gehört - genau wie das Haus das jetzt abgerissen werden soll.

    Für die Spedition - und auch für die Stadt - wäre ein Bau dort eine hervorragende Lösung
    allerdings haben die Mieter nicht die gleiche Lobby wie die Mauereidechsen.
    Und die Stadt geht den Weg des geringsten Widerstands

    Ich setzt es mal hier rein

    Ein Wohnhaus muss weg, damit in unmittelbarer Nähe Eidechsen ihren ­Lebensraum behalten.
    Die Mieter des Hauses in der Schäftlarn­straße 32 haben dafür keine Verständnis.


    Kurzfassung:
    Eine Spedition plant einen Neubau
    Tierschützer stoppen den Neubau da auf dem Industriegelände Mauereidechsen leben.
    Jetzt erhalten 15 Mieter in unmittelbarer Nähe die Kündigung
    damit DORT der Neubau erstellt werden kann.

    Der ganze Artikel ist HIER

    Meine Meinung dazu:
    Irgendwo hat auch der Tierschutz seine Grenzen - oder sollte sie zumindest haben.

    Ingrid - mach dir keine Vorwürfe
    Du hast doch getan was möglich war.

    Irgendwann kommt der Zeitpunkt unsere Möglichkeiten zu Ende sind.

    Sally hat euch einfach nicht gezeigt wie es wirklich um sie stand. :möp:

    Da kann man sein Tier noch so gut kennen
    wenn SIE es nicht wollen dann sehen wir es auch nicht :troest: :freunde: