Um etwas klar und deutlich zu sagen.
Ich bin natürlich dafür seine Tiere kastrieren zu lassen (sowohl unsere Katzen - keine Freigänger - wie auch die beiden Hunde sind Kastriert).
Mir geht es um die Frage wie weit der Staat bzw. seine "Vertreter" sich in die privatesten Belange der Bürger einmischen dürfen und sollen.
Wer glaubt denn wirklich dass ein Bauer "seine Katzen" die in seinem Stall oder Stadel "leben" kastrieren lässt
nur weil es plötzlich eine Kastrationspflicht gibt.
Ich bin mir sicher dass 9 von 10 die Katzen lieber "entsogen" als Geld für die Kastration ausgeben.
Streuner zu füttern kann plötzlich dazu führen dass man für die Kosten der Kastration verantwortlich ist.
Wieviele überlegen es sich dann und lassen halt das Füttern.
Wie gesagt - mir geht es NICHT darum dass ich die Kastration falsch finde
WAS ich falsch finde ist dies per "Verordnung" oder Gesetz zur Pflicht zu machen.
Bevor man mit der "Pflichtkeule" drauf haut sollte man doch mal versuchen das ganze über einen "Anreiz" interessanter zu machen.
Z.B. - mit der Kastration ist das Chipen/Tätowieren kostenlos "mit drin" - oder die nächste Impfung ist kostenfrei