Hm... ich bin gerade etwas frustriert. Früher haben beide Katzen bei uns hardcore gespielt. Bis zum Umfallen. Natürlich sind sie älter geworden (sie werden im Mai 10 Jahre alt) und ich fände es normal, wenn sie nicht mehr so viel spielen, aber mittlerweile kann ich sie kaum noch animieren. Natürlich ist auch der Teil durch unsere persönliche Situation zu kurz gekommen und ich war oft zu müde oder im Krankenhaus und mein Mann hat natürlich auch oft keine Energie mehr dafür gehabt. Aber jetzt versuche ich es schon regelmäßig, jedoch ohne sehr viel Erfolg.
Giulia spielt manchmal noch eine Weile. Sie lässt sich gerne jagen, aber dummerweise versteckt ist sich immer unter dem Bett. Ich sag ihr schon, dass ich da nicht hinkomme, aber sie möchte gern lauern. Und zwar lange... da ist meine Geduld ehrlicherweise nicht groß genug für.
Aston hat sich schon lange immer nur ab und zu dazwischen geschaltet, wenn Giulia spielt, zeigt einmal, wo der Hammer hängt und haut wieder ab. Richtig Energie rauslassen, macht er selten.
Wir haben so viel Spielzeug-Kram, rennende Mäuse (naja), Federstäbe und Anhänger (Da Bird) sind nur interessant, wenn sie neu sind, Spielmäuse werden kurz vermöbelt und dann liegen gelassen. (Seit dem Aston mal eins aufgefressen hat und irgendwann rausgewagt hat, gibts die natürlich eh nicht mehr. Bändchen tun es ab und zu...wenn sie nur sind. Irgendwelcher Kleinkram tut es auch immer mal, aber so richtig ausdauernd spielen...
Soll ich das einfach akzeptieren? Soll ich was anders machen. Mich zu mehr Regelmäßigkeit zwingen?
Es ist halt fast schon so, dass sie nach dem Fressen morgens irgendwo rumsitzen und dann schlafen gehen. Manchmal will der Aston dann schmusen, wenn einer da ist, geht das auch, aber wenn ich weg muss eben nicht. Eine Stunde vor der nächsten Mahlzeit wird dann romgestromert und rumgemaunzt. Dann wird gefressen, sich abgelegt bis es Leckeres gibt (zwischendurch geschmust) und dann ist oft Spielzeit. Oder eben nicht!