Beiträge von Sonne

    Ja, hm, scheint wohl eher normal zu sein. Ich dachte halt, gerade weil sie Wohnungskatzen sind, brauchen sie mal Bewegung. Ich hab schon manchmal den Eindruck, dass Aston unterlasset ist. Manchmal gehe ich mit ihm dann an der Leine durchs Treppenhaus und in den Garten, in Süddeutschland darf er so ins Treppenhaus und steht dann direkt bei unserer Katzenomi vor der Tür. Aber er liebt das Abenteuer.

    Würde ich auf dem Land leben, würde ich ihn langsam nach draußen lassen. Ich bin mir sicher, das wäre schon was für ihn, auch wenn ich tausend Tide sterben würde :gelache:

    Hm... ich bin gerade etwas frustriert. Früher haben beide Katzen bei uns hardcore gespielt. Bis zum Umfallen. Natürlich sind sie älter geworden (sie werden im Mai 10 Jahre alt) und ich fände es normal, wenn sie nicht mehr so viel spielen, aber mittlerweile kann ich sie kaum noch animieren. Natürlich ist auch der Teil durch unsere persönliche Situation zu kurz gekommen und ich war oft zu müde oder im Krankenhaus und mein Mann hat natürlich auch oft keine Energie mehr dafür gehabt. Aber jetzt versuche ich es schon regelmäßig, jedoch ohne sehr viel Erfolg.

    Giulia spielt manchmal noch eine Weile. Sie lässt sich gerne jagen, aber dummerweise versteckt ist sich immer unter dem Bett. Ich sag ihr schon, dass ich da nicht hinkomme, aber sie möchte gern lauern. Und zwar lange... da ist meine Geduld ehrlicherweise nicht groß genug für.

    Aston hat sich schon lange immer nur ab und zu dazwischen geschaltet, wenn Giulia spielt, zeigt einmal, wo der Hammer hängt und haut wieder ab. Richtig Energie rauslassen, macht er selten.
    Wir haben so viel Spielzeug-Kram, rennende Mäuse (naja), Federstäbe und Anhänger (Da Bird) sind nur interessant, wenn sie neu sind, Spielmäuse werden kurz vermöbelt und dann liegen gelassen. (Seit dem Aston mal eins aufgefressen hat und irgendwann rausgewagt hat, gibts die natürlich eh nicht mehr. Bändchen tun es ab und zu...wenn sie nur sind. Irgendwelcher Kleinkram tut es auch immer mal, aber so richtig ausdauernd spielen...:schnute:

    Soll ich das einfach akzeptieren? Soll ich was anders machen. Mich zu mehr Regelmäßigkeit zwingen?

    Es ist halt fast schon so, dass sie nach dem Fressen morgens irgendwo rumsitzen und dann schlafen gehen. Manchmal will der Aston dann schmusen, wenn einer da ist, geht das auch, aber wenn ich weg muss eben nicht. Eine Stunde vor der nächsten Mahlzeit wird dann romgestromert und rumgemaunzt. Dann wird gefressen, sich abgelegt bis es Leckeres gibt (zwischendurch geschmust) und dann ist oft Spielzeit. Oder eben nicht!

    Doch es wurde mal untersucht, als es den Test noch gab. Dort war eben von einer exokrinen Unterfunktion die Rede. Ich muss den Befund mal raussuchen, aber ich bin erst wieder im Januar an unserem anderen Wohnort.

    Und es ist auch nicht bedrohlich, kann aber zu einer Darmentzündung werden irgendwann. Nun scheint es die Tage schon mal so zu sein, dass er etwas agiler nach dem Fressen ist. Insulin war beim ihm jedenfalls nie ein Thema und die Ärztin hat jetzt auch nicht gesagt, man sollte nochmal Blut abnehmen oder so. DAs war auch damals nur eine leichte Unterfunktion. Und wenn das Futter bzw. die Enzyme ausreichen, damit es ihm etwas besser geht, lässt man es.

    Übrigens bei mir war das ja auch so, eine Weile, einfach weil der Stoffwechsel durch die ganzen Medikamente und die fremden Zellen durcheinander gekommen waren, aber Zucker und Insulin war nie ein Thema.

    So, heute war ich nun doch mal beim Doc. Immer wieder hatte der Kater Tage, wo er ewig zum Fressen brauchte. Ich wollte einfach sicher gehen.

    Zähne sind ok, hinten ein bisschen Zahnstein wieder. Ich habe eine Enzymzahnpasta erfragt und dann bekommen.

    Schmerzen und Fieber oder so hatte er wohl auch nicht. Sie hat alles abgetastet, es schien auch alles weich. Und er hat sich alles gefallen lassen. Die von uns als "Hühnchenstellung" bezeichnete Haltung bei ihm hat man wohl tatsächlich früher mit Katzen bei Bauchspeicheldrüsenunterfunktion gesehen, so dass sie am ehesten denkt, dass er einfach zu wenig Enzyme zur Verdauung herstellt. Man kann das eben mit Monoproteinen unterstützen, aber auch mit Enzymen vom Schwein als Ersatz. Ich hatte selber nach der Knochenmarktransplantation eine Mangelproduktion der Bauchspeicheldrüse, so dass ich eine Zeit lang diese Ersatzenzyme bekommen habe. Und davon habe ich noch eine Menge über. Diese soll ich ihm erstmal geben. Hatte ich tatsächlich schon, weil ich das schon vermutet hatte und auch wusste, dass es die gleichen Enzyme sind, weil ich ja auch schon mal vor Jahren für den Kater diese verschrieben bekommen hatte. Damals hatte ich es aber mit den Monoproteinen in den Griff bekommen. Allerdings war ich unsicher, ob ich mir eine Besserung bei der Gabe einbilde und wusste auch nicht genau, wie viel ich geben muss.

    Nun weiß ich es (die TÄ hat es ausgerechnet) und nun probieren wir das einfach mal.

    Man kann wohl in Deutschland keine Test mehr auf Bauchspeicheldrüsenunterfunktion machen lassen, so dass das Blut nach Texas geschickt wird und dann muss man dafür gleich 300 Tacken zahlen... Daher wird auch Verdacht das Enzym gegeben (hat keine Nebenwirkungen) und wenn es hilft, ist es das.

    Soweit von uns!:winke:

    Oh, danke Dir, Frauke! Die Karotten sind egal, aber bei dem Rest war ich eben auch nicht sicher. Obwohl es zur Ausschlussdiät geeignet ist. Komisch, oder? Auf jeden Fall braucht er dafür lange und ist stiller hinterher. Ich habe es immer gern wegen der Herzen gefüttert. (Taurin)

    Ich habe das alles erst jetzt so richtig gelesen und muss wirklich sagen, dass ich erschüttert bin. Aber Dir, Siamowner ist da kein Vorwurf zu machen. Im Gegenteil, Du hast keine Kosten und Mühen gescheut. Es tut mir so leid für Euch. Was für eine traurige Geschichte.:tröst:

    Aber diesen Katzenvermehrern möchte man wirklich die Ohren langziehen! Ich krieg so eine Wut auf die! Die armen kleinen Schätzchen, so ein Leid!

    Die sollte man in Regress nehmen! :cursing:

    Ist wohl auch das Beste. Sonst könnte man das Hier und Jetzt nicht so genießen. Und das genießen wir wirklich so. Giulia z.B. entwickelt sich nach all den Jahren immer noch weiter. Sie schaut uns jetzt viel intensiver und direkter an, sie gibt uns viel besser zu verstehen, was sie will und sie spricht mehr. Wir haben beide neulich gesagt, wie sehr viel mehr sie im Kontakt mit uns ist. Sie war einfach ein scheues Kätzchen und doch bin ich mir heute noch sicher, dass sie von Anfang an zu mir mit nach Hause wollte. Sie ist so lustig und mein Engelchen, denn sie bringt Leichtigkeit in unser manchmal schweres Leben. Und sie ist so zufrieden. DAs macht etwas mit mir. Es lehrt mich zufriedener zu sein.

    Keine Ahnung, was es war, aber bisher alles tippitoppi! Ich bin am Samstag mal wieder durch die Republik gefahren, was kein Spaß war, ich war 7,5 Std unterwegs. Aber die beiden waren sooo tapfer. Lediglich der Hunger wurde irgendwann beklagt. Dann am nächsten Tag den ganzen Tag super Lärm im Haus, weil eine Wohnung saniert wird. Mit Wände und Elektrik raus und so. Das war echt Stress und dachte schon, was macht das jetzt mit unseren Öddels. Aber: Die beiden haben sich einfach jeder in unsere Betten verzogen, irgendwann guckte jeweils nur ein SChnäuzchen hervor und die beiden kamen erst raus, als es ruhig war. Dann sollte es aber auch was zu Futtern geben. Ich habe so tapfere, pflegeleichte Katzen, das ich manchmal staune. So lieb und so zutraulich, dass ich oft vor Glück heulen könnte und Angst habe vor dem Tag, aber dem sie gehen werden. :schnüff:

    Boah, Sylvia, ein Thread, der nicht für meine Nerven gemacht ist. Ich hatte schon Tränen in den Augen, dann gebangt, dann aufgeatmet und nun hoffe ich auf Schnelle Besserung für Debby und das die Narkose ihre Nieren nicht weiter belastet hat. Puhhh!

    Also, ich glaube schon, dass es latent etwas mit seiner Bauchspeicheldrüse zu tun hat. Er hat nie so schnell gefuttert wie Giulia. Aber solange er mit Appetit futtert und der Kot normal ist, habe ich mir keine Sorgen gemacht. Es fiel nur Immer mal wieder auf, wie lange er braucht. Ich werd einfach weiter drauf achten.

    Auch von mir "Herzlich Willkommen" bei uns. Vorwürfe will Dir hier sicher niemand machen. Alle User hier sind die freundlichsten und liebsten Katzenhalter, die ich kenne, aber die Tiere stehen natürlich im Vordergrund. Tierhaltung hat auch immer etwas von Pflicht und Verantwortung. Auch Verantwortung, sich gut zu informieren und im Sinne der Tiere zu handeln.
    Wenn man die Geschichte Deiner zwei (wirklich süßen) Kitten liest, stellen sich einem einfach ein bisschen die Nackenhaare auf, weil wenn sie nicht aus einer richtigen Zucht sind, hätten sie auch bei (sehr wichtiger rechtzeitiger) Impfung nicht viel Kosten dürfen.
    Und natürlich ist ihre Geschichte bedauernswert, aber dafür kann vermutlich niemand etwas.

    Wie lange sind sie denn eigentlich schon bei Dir? Das habe ich nicht gefunden.

    Was also solltest Du jetzt im Besten Tierhaltersinne tun (es wurde schon fast alles genannt, ich will nur zusammenfassen;):(

    • Biete Ihnen dreimal am Tag gutes Futter an - am besten Nassfutter
    • Sprich sie regelmäßig an
    • Sei mit ihnen in einem Raum, aber "ignoriere" sie ein bisschen (mach etwas unabhängig von Ihnen)
    • am besten auch nicht mit Blitz fotografieren (ich weiß, wie sehr man sich das wünscht, aber es erschreckt sie eben)
    • biete genügend Rückzugsmöglichkeiten (Höhlen), aber auch nach oben)
    • Stelle mindestens zwei Katzenklos auf

    Denn ihr Verhalten ist nach all dem Erlebten ganz normal und Du musst Dir gar keine Sorgen machen. Wenn sie zutraulich werden, mach weiter so wie beschrieben. Wenn sie zutraulich sind, kannst Du einen gemeinsamen Tierarztbesuch machen zur ersten Impfung.

    Frage an Whity wäre, ob man nicht schon mal entwurmen sollte...

    Und ich würde sie erstmal in dem einen Zimmer lassen, außer sie wollen gerne raus. Aber selbst dann vorsichtig und begrenzt.


    Wenn Du das alles beherzigst, wirst Du bald sehr viel Katzenliebe "ernten" können!:herzklopfen:

    Herbax. Die doofe Autokorrektur :kicher:


    Frag ich mal. Und ja, da hast Du total recht, aber ich will auch den Kater nicht weiter stressen als nötig. Es ist ja jetzt auch nicht super dringend. Ich schau mal, wie er morgen frisst und bespreche nochmal mit dem Haushaltsvorstand :zwinker:

    Was ist denn Herab, Frauke?


    Heute Nachmittag habe ich mal etwas weniger Wasser dazu getan, da hat er eine Viertel Stunde gebraucht und irgendwie hätte ich gesagt, alles ist normal. Ich sehe ja auch leider mittlerweile Krankheiten, wo gar keine sind.

    Im Moment habe ich im Hinterkopf, dass ich Hautkrebs habe, weil ich so einen dunklen Fleck unter meinem einen Fingernagel habe. Mir werden aber sowieso im November zwei Stellen ratsoperiert. Mal schauen, ob sie mir auch gleich den Finger amputieren... (Um mal meine Macke zu verdeutlichen :aufgeregt::facepalm:)

    Ich guck mir das morgen früh nochmal an und dann würde ich morgen Nachmittag zum TA gehen.