Beiträge von Sonne

    Das Zelt ist ja ein Doppelzelt. In der Mitte ist eine Trennwand. Diese ist zu Beginn der Fahrt zu. Auf der einen Seite sitzen die Katzen in diversen Decken und Kissen und auf der anderen Seite ist das Klo in einer Vinyl-"schale", also die ist wie aus Plastik aber passt genau von den Maßen in die Hälfte und ist 10 cm hoch. an den Wänden ist an zwei Seiten noch Folie gespannt, falls mal was drüber geht. Dann läuft es nämlich in die Vinyl"schale" und nicht ins Zelt und dann Auto.
    Nach einer halben Stunde macht Aston die Zeltwand meistens auf, weil er sich vor das Klo setzt, um rauszuschauen. Alle Reisverschlüsse sind doppelt gesichert, nur die Trennwand schließe ich so, dass er nur den Reißverschluss runter ziehen muss. Dann bleibt die Trennwand trotzdem noch besteht, aber sie können hin und her. Im Auto laufen sie natürlich nicht rum. Das wäre viel zu gefährlich. Stell Dir mal vor, da kommt einer in den Fußraum des Fahrers?!
    Ich schau mal, ob ich Fotos finde. Es kann sogar sein, dass ich hier mal welche eingestellt habe...
    Dies ist das Zelt: https://sturdiproducts.com/col…op-up-kennel-small-double
    Das Klo:
    https://sturdiproducts.com/col…er-tight-boxes-one-gallon
    Und die "Schale": https://sturdiproducts.com/col…t-up/products/vinyl-liner


    Das ist natürlich recht kostspielig, aber bei uns hat es sich total gelohnt, weil wir ja wirklich viel mit ihnen unterwegs sind. Und das ist super sauberzumachen und es wahnsinnig robust. Es ist wie am ersten Tag.
    Wir haben es in dunkelgrün.

    Also da kann ich ja eine Menge berichten. Wir haben ja einen Doppel-Sturdy. In der einen Seite ist die Kuschelecke, in der anderen das Reiseklo. Das "Zelt" hat auf der einen Seite einen festen Boden, damit ich es tragen kann. Dann kommt es auf die Rückbank. Und los geht es 650 km mehrmals im Jahr.
    Sind wir erstmal losgefahren, ist es eher ruhig. Früher habe ich den Korb eher abgedunkelt und eine Decke drüber gelegt, aber das hat m.E. eher dazu geführt, dass ihnen schlecht geworden ist. Nun gucken sie beide meistens raus. Aston sogar meist vorne durch die Sitze. Beschleunigungen sind vorsichtig vorzunehmen :schock: und die Geschwindigkeit sollte unter 180 km/h sein.
    Wir, egal wer unterwegs ist (mein Mann oder ich) machen mehrere Pausen, aber die Katzen gehen auch während der Fahrt aufs Klöchen. Kleine Akrobaten! :gelache:
    Manchmal gibt es Phasen ab der Mitte, in denen sich lautstark beschwert wird, das klingt aber am ehesten ab, wenn ich sie gar nicht beachte oder das Radio läuft oder ich gar singe! :brüll: Das scheint Drohung genug.
    Wenn wir ankommen, gibt es sofort was zu trinken und was zu fressen. Unterwegs trinken und fressen sie nichts.


    Aber jetzt kommt das nicht so schöne: Sie finden es einfach ätzend. DAs wissen wir, weil sie sobald ein Koffer gepackt wird, sich regelmäßig verdrücken. Oder wenn sie spüren, einer von uns bereitet sich auf die Abreise vor. Deswegen versuche ich es so geläufig wie möglich zu machen, dass ich sie einsacke. Giuli wehrt sich so schlimm, wie sonst nie. Sie ist eine richtige Kratzbürste, jedenfalls für ihre Verhältnisse. Sie spreitzt alle Viere von sich und versucht dann auch im ersten Moment wieder zu entkommen. Beißen oder Kratzen tun unsere ja zum Glück gar nicht, aber man merkt, dass sie Fahren (vor allem so lange) echt als Zumutung empfinden.


    Schaden tut es aber offensichtlich nicht. Wir haben keine Wesensveränderungen oder sonstige Auffälligkeiten beobachtet. Sie fühlen sich an beiden Orten sofort Zuhause und es gibt keine Anpassungsprobleme. Hat es eigentlich von Anfang an nicht.


    Übrigens waren wir auch mal in einer Ferienwohnung mit ihnen. Das war auch kein Problem. Da haben wir ihnen ein Versteck gebaut und da haben sie sich verkrochen, wenn ihnen etwas komisch vorkam, ansonsten waren sie interessiert und normal.

    Der kleine Patient ist irgendwie weiter verändert, aber das mag dem Stress geschuldet sein.
    Allerdings: Der Schwanz ist jetzt ganz beweglich!! :freu:
    Gefühl ist allerdings noch nicht ganz da...
    Danke Ihr Lieben fürs Daumendrücken und Mitfühlen!

    Danke für Eure Antworten. Ja, ich versuche jetzt erstmal abzuwarten. Plan ist: 2 Wochen Metacam, 2 Wochen warten. Wenn dann noch gravierende Probleme sind und wir das Gefühl haben, Aston hat Schmerzen, müssen wir ein MRT machen lassen.

    und wie alle Katzen ist er empfänglich für die Stimmungen seiner Dosis, also, die Sorgen, die du bzw. ihr euch macht oder gemacht habt, nimmt er ja wahr und klar geht ds auch nicht spurlos an ihm vorbei.

    Ja, Frauke. Ich hoffe es auch. Aber irgendwie hat man ja doch immer Schiss...

    So, 10 Tage ist mein letzter Eintrag her. Mein Mann hat das Spritzen gut hinbekommen. Vor Ostern hat er dann das Rimadyl zwei Tage vor Absetzen ausgesetzt, um zu testen, ob Aston vielleicht noch Schmerzen hat. Denn wir hatten beschlossen, ihn und Giuli mit nach Hamburg zu nehmen (bzw. ich war ja schon da, mein Mann wollte nach kommen)
    Mein Mann hatte den Eindruck, dass Aston keine Schmerzen mehr hat und nahm ihn so mit. Als sie hier ankamen hatte ich ziemlich schnell das Gefühl, dass Aston irgendwie anders war. Also habe ich am nächsten Tag sofort einen Termin beim TA hier in Hamburg gemacht. Dort wurde ohne Sezierung ein Röntgen gemacht, in dem man einen kleinen Dorn am Übergang zum SChwanz sah, sowie den Wirbelkörper im Übergang deutlich heller, was für einen entzündlichen Prozess sprach.
    Die TÄ vermutet daher, dass der Kater eher auf den Po gestürzt ist und vielleicht eine kleine Absplitterung die Folge war. Nun bekommt er für weitere 14 Tage Metacam und danach sollen wir zwei Wochen weiter warten. Der kleine Splitter oder Dorn sollte sich irgendwann verkapseln.
    Bis jetzt kann er den SChwanz bewegen, nur die letzte Spitze nicht. Dort hat er auch kein Gefühl...


    Ich habe jetzt auch noch weiterhin das Gefühl, dass Aston verändert ist. Es war natürlich jetzt auch eine turbulente Zeit. Viel TA, Autofahrt etc. nun bleibt er erstmal in Hamburg auch wenn mein Mann weg fährt am Dienstag.
    Das Schmerzmittel nimmt er wie das Rimadyl ja so brav. Auch beim Röntgen war er wohl super brav und die Tierarzthelferin war ganz verliebt.
    Ich glaube, wenn man ein Tier hat, das aggressiver reagiert beim TA, ist es für einen selber auch viel mehr Stress. Deswegen bin ich echt froh, dass unsere so entspannt sind.
    So, ich werde weiter berichten.

    Heute habe ich mit der TÄ telefoniert und sie hat gesagt, nochmal 5 Tage Rimadyl und eine Mit-B12-Spritze. Ich habe mir dann beides bei ihr rausgeholt. Dumm ist nur, dass ich Zuhause gesehen habe, dass ich die Spritze halbieren soll und am Samstag die zweite Hälfte geben soll. Aber da bin ich schon in Hamburg und Männer wird die Spritze nicht selber geben wollen.


    Naja, dann muss er wohl noch mal hin... nicht so schlimm.


    Ach, Frauke: Ja, das ist ja auch mehr so ein Versuch immer! :gelache:

    Gestern Abend ist Aston auf das kleine Vordach (ca. 70 cm. hoch) gesprungen und heute ist er vom Bett ins Regal gesprungen (ca. 70 cm quer hoch). Wir waren im Bad und er hat ganz lauf geschrien, als er draufsaß bis wir geguckt haben. Also wollte er ganz froh und stolz sagen: Schaut mal, es geht wieder! Ich hab fast geheult! :knuddel: Mein Schätzchen! :herzklopfen:

    Ja, ich habe auch noch gar nicht so weit gedacht. Aber wenn es solche Komplikationen geben würde, ist ja klar, dass man überlegt, ob eine Amputation das richtige wäre. Ist ja immer eine Abwägung.


    Ja, der Vergleich hinkt evtl. schon etwas...aber es kam mir gerade etwas schnell vor, darüber nachzudenken.
    Ich hatte mal einen Kollegen, dessen Arm nach einem Motorradunfall taub war und nicht mehr funktionstüchtig. Er sollte amputiert werden, aber er hat sich geweigert. Er konnte dann minimale Dinge damit zum, aber hat gesagt, der Arm hilft ihm sehr und stabilisiert ihn einfach ein großes Stück.
    Das konnte ich gut verstehen.


    Also, nun warten wir erstmal bis Dienstag oder Mittwoch. :daumendrück:

    Liebe Benchy,


    egal, was die Ursache ist, ich hoffe, wie Frauke, dass Ihr schon beim Tierarzt seid.


    Gute Besserung Deinem Kleinen! :tröst:

    Der Kater ist 1,5 Jahre alt.
    Er wurde vor drei Wochen geimpft.
    Seit 1-2 Wochen geht es ihm schlecht.
    Das Humpeln würde ich als Schwäche interpretieren, könnte aber auch mit einer Verletzung zu tun haben, die Du nicht konkret erwähnt hast. Er hat Fieber und erbricht.
    Er ist apathisch und schlapp.
    Vermutlich frisst und trinkt er auch nicht.
    Eine Spritze gegen Schmerzen und Entzündung hat nur einen Tag Wirkung gezeigt und dann ging es ihm wieder schlecht.


    FRAGE von mir: Du hast etwas von der Pfote gesagt. Hatte er eine Verletzung dort?
    Dann könnte es eine Blutvergiftung sein und er braucht dringend Antibiotika.


    Eine Reaktion auf die Impfung würde ich nicht vermuten. Die würde schneller nach der Impfung auftreten. Aber sicher ist auch das nicht.


    Auf jeden Fall solltest Du das nicht mehr mit uns hier besprechen, sondern das muss ein Tierarzt diagnostizieren und behandeln.
    Wenn Dein Tierarzt das so nicht sieht, würde ich sofort zur nächsten Tierklinik fahren.


    Bitte, bitte, ganz schnell!!

    Dankeschön für Eure guten Wünsche!
    Ich habe heute nochmal um sicher zu gehen in der Tierklinik in Hofheim angerufen, ob die dort vielleicht noch etwas anderes machen würden, z.B. Kortison zum Abschwellen oder so.
    Aber die haben verneint und meinten, ein paar Tage müsste man ins Land gehen lassen.


    Unser Schatz ist besonders anhänglich im Moment. Heute Morgen hat er mich geweckt, weil der den Schwanz voll Kot hatte. Er kann ihn eben nicht so gut steuern. Da musste ich erstmal das Bett neu beziehen, nachdem ich ihn gewaschen hatte... Glücklich ist was anderes, aber bis zur Mitte kann er den Schwanz jetzt anheben. Heute Morgen habe ich ihm die Rimadyl gegeben. Ich hatte eine Stunde später den Eindruck, dass ihm die etwas auf den Magen schlägt. Naja, nun schläft er.


    Das ganze ist übrigens wohl Mittwoch nachmittag passiert. Ich mache mir etwas Vorwürfe, dass wir nicht früher gekommen sind, aber der Beschreibung nach, hätte ich jetzt nicht auf Schwanzabriss o.ä. getippt. Vielleicht hätten wir schlimmere Folgen vermeiden können, wenn man eher etwas gegeben hätte.
    Naja, ich weiß, dass Katzen auch ohne Rute zurecht kommen, aber natürlich will man das genauso vermeiden, wie man den eigenen Fuß einfach einbüßen will, egal ob funktionell oder komplett.


    Ich werde Euch auf dem Laufenden halten.


    Danke, Petra für das Kompliment. :herzklopfen: