Beiträge von Kyano

    :winke:Hallo Bianca, wie geht es dir? Bist du ein wenig zur Ruhe gekommen? Emely war deine erste Katze und ihr beiden seid ein ganz schön langes Stück gemeinsamen Weges gegangen. Da wächst Mensch und Tier zusammen und der Verlust tut sehr weh. :freunde::streichel:



    Richtig ist aber auch, dass in der Tiermedizin viel zu schnell die Spritze gesetzt wird. Wann immer ein Tier im Sterben liegt, heißt es, es muss eingeschläfert werden, weil man ihm Quälerei ersparen möchte.

    Nun das sehe ich anders als du, denn Tiere (insbesondere Katzen) können sehr gut ihre Schmerzen verbergen. Ich würde mir nicht zutrauen zu beurteilen ob bei meinem Tier der Sterbeprozess qualvoll ist oder nicht.

    Daher gilt für mich:

    Wenn definitiv keine Hoffnung mehr besteht gibt es nur einen Weg. Ich bin Der-(Die-)jenige, der in der Lage ist zu handeln und so weh es auch tut die Entscheidung zu treffen ein Leben zu beenden, ich kann (und muss) es tun.

    Es wäre deutlich einfacher, wenn man Hellsehen könnte. :kicher: Wir als Versicherungsnehmer hoffen, dass sich die Beitrage für uns auszahlen und die Versicherung, dass sie nicht zahlen muss. Bei dir hat es sich ja gerechnet :super:

    Für meine Charly hätte ich viel Geld auf Nimmerwiedersehen bezahlt, hätte ich eine Tier-KV abgeschlossen. Bis auf die zwei letzten Lebensjahre in denen sie blind und dement war fehlte ihr 16 Jahre nichts.

    es gibt reine OP-Versicherungen, die wesentlich günstiger sind. In meinen Augen bringt das nicht soviel bei einer reinen Wohnungskatze.

    Unsere Überlegung war, wenn eine OP aufgrund irgendeiner Erkrankung notwendig wird (Herz, Tumor z.B.) wird es richtig teuer und das haben wir damit abgedeckt. Einschließlich Vor- und Nachsorge würden die Kosten übernommen.

    Wenn man zusammenrechnet, was Impfungen im Jahr kosten, so zahlt man diesen Betrag ungefähr zusätzlich als Versicherungsbeitrag wenn diese enthalten sein sollen. Ebenso die Sache mit der Zahnreinigung. Für diese "Routinefälle" haben wir Rücklagen. Eine OP kann allerdings ganz schnell im 4-stelligen Bereich landen und das wollten wir absichern.

    Für dich als Züchterin sieht die Sache natürlich anders aus bei einer stattlichen Anzahl von Katzen.

    Wenn diese ganzen unterschiedlichen Tarife nur nicht so unübersichtlich wären.

    Wir haben auch lange verglichen und überlegt. Die Uelzener bietet unserer Meinung nach ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Für Leo würde ich das wirklich in Betracht ziehen, entweder eine reine OP-Versicherung oder den kompletten Schutz. Der kostet natürlich um einiges mehr.

    :freunde:Bianca, ich weiß nicht recht, was ich dir antworten soll damit du mich nicht missverstehst.

    Ohne Frage ist eine Qual, den Zeitpunkt zu bestimmen wann das Tier sterben soll. Ich habe das auch erlebt.

    Aber ist es nicht eine noch größere Qual Emely leiden zu sehen ohne die Hoffnung, dass sie wieder gesund wird?

    Es kommt der Zeitpunkt an dem du für sie, weil du sie liebst, diese Entscheidung treffen kannst und auch musst (meiner Meinung nach) das bist du ihr schuldig.

    Ich wünsche dir viel Kraft und drück dich mal.

    Ich glaube was Nicole da schreibt ist der Punkt: unbewusst möchtest du Emely halten und das spürt sie, es ist nicht so, dass sie dich nicht liebt und bei sich haben will aber deinen Schmerz und die Angst sie zu verlieren erträgt sie nur schwer.

    Liebe Bianca :knuddel: es tut mir so leid :troest:

    Für mich liest es sich so, als ob dein Schatz keine Kraft mehr hat zu kämpfen. Sie will/kann nicht mehr fressen und es geht ihr schlecht.

    Ich werde sie nicht mehr quälen. Ich schaue, dass ich es ihr einigermaßen schön mache jetzt hier und dass sie nicht leidet. Und dann liegt es an ihr.

    Das zeigt mir, dass du Emely sehr liebst, denn du beginnst loszulassen. Einen größeren Liebesbeweis gibt es nicht.


    Ich bin es gewohnt, wenn ich hart genug Kämpfe, dass ich dann auch schaffe, was ich schaffen will.

    Ich verstehe gut, was du meinst, auch wie es mit deiner Mutter war, denn ich habe Ähnliches mit meiner Mama erlebt.

    Ab einem gewissen Punkt muss jede(r) ob Mensch oder Tier seinen Weg alleine gehen. Wir können nur noch begleiten.

    Zu akzeptieren, dass ich nur ein nebendarsteller bin, ist nicht leicht. Zur seite zu treten und mir zu sagen: Emely, Du hast die Zügel in der Hand.

    Du bist vielleicht der Nebendarsteller, Bianca aber ein sehr wichtiger, denn du gehst dieses letzte Stück eures gemeinsamen Weges mit ihr. Und wie du schon bemerkt hast ist diese "Rolle" genauso schwer wenn nicht schwerer.

    Wie soll ich das jemals verkraften?

    Wenn euer gemeinsamer Weg endet wirst du es verkraften,

    Bianca auch wenn die Trauer und der Schmerz des Verlustes dich zunächst erdrücken. Es wird dauern aber irgendwann wird der Schmerz erträglicher und du kannst dich zwar wehmütig, aber mit einem Lächeln an all die schönen Dinge erinnern die ihr beiden zusammen erlebt habt.

    Und Emely wird immer bei dir sein, in deinem Herzen.