Vielen Dank für euer zahlreiches Feedback. Ihr seid großartig!!!!
Tut ja schon mal sehr gut, wenn einem jemand „zuhört“.
Aber ich würde "einen Schritt nach dem anderen" machen.
Ja klar, wobei Schritt 1 auch erst geht, wenn unser Gast icht mehr da ist.
Dein Plan mit dem 24 Stunden Freigang wäre das Erste was du umsetzen könntest
Eine Katzenklappe mich Chipfunktion würde verhindern dass die anderen auch raus können wenn ihr nicht zu hause seid aber Safari jederzeit rein und raus kommt.
Vielleicht bringt ja schon alleine diese Möglichkeit ein bisschen "Entspannung"
Meinst du nun 24-Std. Freigang nur für Safari? Nein, oder? Denn das wäre keine gute Idee. Aber wenn mit Katzenklappe, dann nur mit Chipfunktion.
Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass Methoden welche Entspannung in die Situation bringen (Pinkelrinnen, Unterlagen, was auch immer) wichtig sind. Je mehr Anspannung durch die Pinkelei herrscht, und das tut es immer, weil die Frustration extreme Maße annimmt, desto mehr bemerken das auch die Pinkelkandidaten.. ein Teufelskreis.
Ich weiß und ich habe ja bereits alles Mögliche abgesichert, aber der Kerl ist derart kreativ beim pieseln, da bleibt mir echt die Luft weg. Kurz ich heute weg musste, machte ich eine Lade im Bad auf, wo eine kleine Pfütze drin stand. Von außen konnte ich auf die Schnelle nichts finden. Wie er das geschafft hat, wüsste ich zu gerne. Muss mir das am Abend genauer ansehen.
Ich hatte 11 Jahre einen Pinkelprinzen, der bei JEDER Veränderung alles gewässert hat. Es war egal, was ich ihm anbot.. da war in der Jugend wohl einfach zu viel kaputt gemacht worden (ehemals tschechischer Billig-Perser). Eine Abgabe hätte ihn zum "Wanderpokal" gemacht, daher hab ich mich damit arrangiert, was wirklich alles andere als leicht war.
Damals hatte ich allerdings noch keine Ahnung von Zyklene, Calmex, Fluvoxamin etc. pp. Vielleicht hätte ich es damit uns allen leichter gemacht.
Boah da hattest du aber auch etwas auf dich geladen Hut ab!!!! Jawohl, Wanderpokal ist der richtige Ausdruck, das würde ich niemals zulassen. Und Zylkene bekommt der Bengel schon seit Anfang Juni. Sind die anderen beiden Dinge ähnliche Präparate wie Zylkene?
Deine Situation (Pflegekatzi, Opi, weitere Engagements bei denen du vielleicht zeitlich begrenzt Katzis aufnehmen möchtest) ist sehr ähnlich zu meiner damaligen (Zucht mit Kitten, Besuchern, Zuzügen etc.). Für Sensibelchen ist das natürlich super schwierig, weil Katzi ist ja Gewohnheitstier und sowas bringt immer Unruhe in eine bestehende Gruppe.
Das ist eine Ausnahmesituation, die ich nicht herbeigewünscht habe. Ich habe mich immer geweigert, Pflegekatzen aufzunehmen, weil unser einst aufwendig gestaltetes Katzen“paradies“ dann natürlich arg beschnitten worden wäre. Das wollte ich meiner Truppe niemals antun, obwohl ich vom Herzen her am liebsten alle Katzis, nein Tiere dieser Welt retten möchte. Aber wer nicht von uns??? Unsere Minki wird hoffentlich bald ein schönes Plätzchen bekommen und wie lange der Opi noch zu leben hat, steht in den Sternen. Seine Pflegemami und ich haben uns wirklich bemüht, einen Platz zu finden und 2 reale Möglichkeiten gab es ja, aber das wäre für den alten Herren alles andere als ideal gewesen. Da die Zeit aber drängte, haben wir uns nun entschlossen, ihn selbst aufzunehmen. Mir war klar, dass Safari darauf reagieren würde. Aber wie ich schon erwähnte, reagiert er ja bereits bei Dingen, die nicht annähernd so viel Veränderung bringen, wie die derzeitige Situation. Ich werde einen großen Hasenkäfig in den Garten stellen und ihn dort rein setzen…… Nein Scherzerl, bitte nur nicht ernst nehmen.
Ich muss wohl jetzt wirklich mal sehen, dass ich selbst „runter“ komme, denn das ist schon mal der wichtigste erste Schritt.
Zum Thema "einer Freigänger, der Rest nicht" kann ich sagen, dass das hier wunderbar klappt. Calimero ist bei uns der Freigänger und alle anderen akzeptieren das eigentlich tadellos. Sein Freigang beschränkt sich allerdings auch auf die Zeiten, in denen ich zu Hause bin. Okay, wenn ich mal eine Stunde einkaufen bin, lass ich ihn auch mal draussen, aber bei längerer Abwesenheit bleibt er im Haus. In der kalten Jahreszeit geht auch er nicht wirklich viel nach draussen.. mal ein Stündchen.. manchmal eher 30 x 10 Minuten. 
Zu den Klappen kann ich nichts sagen, da wir hier keine verwenden und ich der Türportier bin.
Ich denke: egal welche Lösung du versuchst, bedenke immer dass ein "Zurück" schwierig wird. Wenn sie z.B. erst mal zeitlich unbegrenzt nach draussen können, wird es schwierig da wieder zurück zu rudern.
Wie, das funktioniert wirklich nur, wenn du daheim bist??? D.h. Calimero ist dann immer wieder in Hörweite? Wie holst du ihn zurück?
Und klar, dass es kaum bis kein Zurück gibt, dessen bin ich mir bewusst.
Ich habe so eine Klappe, die verriegeln zuverlässig gleich nach der Katze. Kein Problem mit den anderen! Allerdings musste ich die erste auch zurückschicken, da sie einen Computerchipfehler hatte.
Hm, mit den Lösungsmöglichkeiten glaube ich auch, dass das schwer in den Griff zu bekommen ist!
Hattest Du bei den Klos mal Blumenerde versucht? Sauerei ich weiss... aber Katzen lieben es...
Wie heißt denn deine KaKla? Blumenerde haben sie im Garten, aber Safari geht am liebsten mitten in der Wiese. Und mit Indoor-Rasen tu ich mir ein wenig schwer. Scherz beiseite, die Klo- und Streuproblematik habe ich gemeinsam mit Christine Hauschild bis zum Exzess durchprobiert. Daran liegt es definitiv nicht.
Hm, schwierig.
Wenn ich mir deine Beschreibung von Safari durchlese stellt sich mir die Frage, ob der Freigang wirklich was an dem Pinkelproblem ändern würde.
Wenn ich es richtig verstanden habe, ist es ja jetzt nicht so, dass er mehr Freigang, ob nun zeitlich und/oder räumlich, einfordert.
Klar könnte der Freigang ihn evtl. mehr auslasten, aber einige der anderen Punkte, die du aufzählst (nimmt es übel, wenn er nicht beachtet wird/sehr sensibel, braucht sehr viel Aufmerksamkeit) werden davon ja nur am Rande berührt.
Ja deswegen meine Zweifel und eben dieser Threadtitel. Die Aufmerksamkeit bekommt er ja im Rahmen des Möglichen. Selbst wenn er als Einzelkatze wo leben würde, was ihm sicher nicht gefallen würde, weil er sich in der Gruppe wohl fühlt, könnte er wohl kaum so viel Aufmerksamkeit bekommen, wie er wohl braucht. Das Schicksal hat ihn nun mal zu uns rein geweht und daran können wir nichts ändern. Meine Überlegung ist eben, dass er durch viel mehr Auslastung „großzügiger“ mit kleinen und großen Veränderungen umgeht???
Falls überhaupt, würde ich erstmal die erste Möglichkeit ausprobieren. Du schreibst ja, dass das relativ einfach zu machen wäre und ich kann mir schon gut vorstellen, dass die Dauer des Freigangs, und vor allem die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wann er raus- und reinmöchte, den Süßen mehr auslasten würde als ein größeres Revier.
Allerdings müsst ihr euch darüber im Klaren sein, dass, wie Andrea ja auch schon schreibt, ein "Zurück" sehr schwierig bis nahezu unmöglich werden könnte.
Ja das werde ich wohl tun, geht aber wie erwähnt erst, wenn unser Pflegi weg ist. Die ist noch derart ängstlich, dass ich mir sicher bin, dass sie in Panik die Strombarriere ohne wenn und aber überwinden würde.
Heute war wieder so eine Situation: die Bande konnte heute Früh / Vormittag fast 5 Std. draußen sein. Alls ich dann wegmusste, ging ich sie einsammeln. Fast alle kommen, wenn die Leckerlidose scheppert. Safari aber fand es auf der sonnigen Mauer noch soooo schön und ich hätte ihm am liebsten dort gelassen.
Die zweite Möglicheit würde ich an deiner Stelle erstmal nach hinten schieben, und zwar, weil es dir damit überhaupt nicht gut geht. Du würdest es zwar machen, aber mit großen Bauchschmerzen, vermutlich ständiger Sorge um Safari - das wäre für dich extremer Stress und dass sich das auf die Katzen überträgt, wissen wir ja alle.
Und gerade eine Katze wie Safari (nach deiner Beschreibung gehe ich davon aus, dass er eine sehr enge Bindung zu seinen Menschen hat) spürt das und reagiert dann eben dementsprechend: Irgendwas ist nicht in Ordnung, also zeige ich das - indem ich vermehrt irgendwohin pinkel.
Klar, muss nicht sein, könnte ich mir aber gut vorstellen.
Hast du gut erfasst, ich würde leiden wie ein Hund. Das ist auch der Hauptgrund, weshalb ungesicherter Freigang für mich immer tabu war. Hab immer gesagt: „keine Nerven dafür“.
In deinem anderen Thread hatte ich gelesen, dass er die Tasche vom Besuch angepinkelt hat - sowas passiert hier auch ab und an, genauso wird hin und wieder auf Klamotten und Handtücher, die auf dem Boden liegen, gepinkelt.
Allerdings reicht es hier, nichts auf dem Boden liegen zu lassen bzw. Taschen u.ä. außer Katzenreichweite zu deponieren. Das gestaltet sich bei euch ja vermutlich vollkommen anders.
Ich wünsche euch ganz doll, dass ihr eine Lösung findet!
Jaja sie erziehen uns zur Ordnung. Safari ist es allerdings gelungen, dass ich sogar fast alle Kuschelbetten weggeräumt habe. Egal ob die auf einer Kommode oder am Boden standen, wurde rein gepinkelt. Lediglich die am Bett und sein eigenes durften bisher überleben.
aber zum Thema Klappen:
er muß sich ja auch erst an die Klappe gewöhnen. und unsere beiden sind bisher noch nicht durch die geschlossene Klappe gekommen. die haben einfach Angst. die Klappe macht auch ein "tschickatschacka"-Geräusch wenn die eine Katze erkennt. dann erschrickt schon die Mietze, besonders mein Mäxi. eh der sich dann durch traut, ist die Klappe schon längst wieder verriegelt, so dass Mietze dann wieder vor der Klappe steht somit vor der Tür und schreit. ich weiß nicht wie es wäre, wenn sie sich direkt mal kümmern müßten um rein zu kommen... Mäxi gibt dann auf und haut ab - DAS will ich ja auch nicht. Also ist bei uns Tag der offenen Klappe - für alle.
und irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass Freigang des Rätsels Lösung ist, da er ja keinen Drang hat raus zu kommen aus dem Gehege 

hast du das Gefühl, dass er gerne länger draußen bleiben würde, wenn er dürfte? dann würd ich ihn einfach erst mal nur draußen lassen. aber ich denk, er kommt doch selber rein, oder will er nicht rein? 
Die Klappe scheint mir das geringste Problem zu sein, denn wir hatten vorher in der Wohnung auch eine, die auf den Balkon raus führte. Bis auf Sasha haben die alle problemlos genutzt.
Zum Rest: ja manchmal, so wie heute eben, würde er sicher gerne länger draußen bleiben. Aber eben nur draußen und wie du richtig erkannt hast, nicht außerhalb des Gartens. Aber zurzeit geht das nicht, weil ich sonst die Terrassentüre offen lassen müsste. Am Wochenende, wenn wir den ganzen Tag daheim sind, ist er derjenige, der fast durchgehend draußen ist. Die anderen gehen bald mal rein, um ein Mützchen zu machen. Er aber liegt dann lieber draußen irgendwo in unserer Nähe. Hängt aber sicher auch mit mir zusammen, denn sobald ich rein gehe, kommt er meist mit und würde am liebsten immer spielen, spielen, spielen.
Meine Vorstellung ist eben, dass er durch mehr Auslastung toleranter wird, aber vermutlich liege ich eh falsch. 
