Beiträge von Kitty55

    Ich denke ja immer noch darüber nach, wie ich den permanent gesicherten Freigang realisiere. Die 1. Variante hat sich im Wind zerschlagen, da dann einfach zuviel Energerieverlust wäre. :schnute: Die 2. Variante, eine Katzenklappe in die Terrassentüre einbauen wird vermutlich sehr kostspielig und ich muss jetzt mal Offerte einholen. Vorab aber möchte ich wissen, welche Katzenklappe es werden soll.


    Chipgesteuert ist in diesem Fall nicht nötig. Ich möchte eine etwas größere, da Sasha mit einer normal großen in der vorigen Wohnung seine Probleme hatte. Nicht weil er zu dick war, sondern weil er Angst hatte. Ich vermute mal, dass eine größere Abhilfe schaffen kann. :nachdenk:


    Nun habe ich die hier entdeckt:
    http://www.animalshopping.de/H…Glaseinbau-PC2-weiss.html


    Hat die vielleicht jemand von euch oder kennt ihr ein besseres Produkt?


    Mein Mann warf nun noch ein Argument ein: Einbrecher, die mit Kindern arbeiten? :schock: Ist euch so etwas jemals untergekommen?

    Kann nun auch berichten, dass die Dinger so stabil sind, dass sie Kotze aushalten. :kicher:


    Irgendwann im Sommer mal hat Sambuco einen großen Schleimsee drauf gekötzelt. Ich habe das sofort mit der Brause abgespült und in die Sonne gelegt. Alles was blieb, war ein kleiner Fleck. Aufgelöst hat sich aber nichts. Wenn er mir das aber an einem der Wandteile macht, habe ich ein Problem. :gelache:


    Wonnie, Andrea: schön sind eure! :super:

    Habe ja keine Ahnung. Wir hatten hier "lediglich" ein Sarkom an der Schulter, aber ich würde umgehend operieren. Die Klinik, wo du mit Samson-Opi warst, ist nicht nur sehr gut, die sind sicher auch mit Teilzahlung einverstanden.


    Aber klasse Anna, dass du dich soooo einsetzt! :super: :freunde:

    Ach Mona, unsere geplagten Zahnpatienten! :freunde:


    Ich sehe das genauso und den Katzen zuliebe entferne ich diese schwarzen Stellen nur mit Microfasertuch und Wasser. Ich vermute mal, dass dann noch genug "Duft" übrig bleibt, weil das für ihr Wohlbefinden ja sehr wichtig ist. :zwinker:


    Ich denke, wen Awi Schmerzen hätte, würde er eher Futter verweigern oder sich zurückziehen. Habe ich bei meinen 5 FORL-Patienten teilweise bemerkt. Aber genaugenommen lassen sie es sich ja leider gar nicht anmerken. Macht Awi das denn erst seit kurzem?

    Mädels tut mir leid, ich habe euch umsonst bemüht. Trotzdem danke für euer Feedback, es waren interessante Gedankengänge dabei, die ich möglicherweise noch mal brauchen kann. Und ehrlich, ich glaube, ich hätte sie nun doch nicht raus gelassen. :bibber:


    Aber von vorne:
    die junge Frau, die mich verzweifelt bat, Minki aufzunehmen, weil es bei ihr selbst nicht ging, hat nun wohl alle Hebel in Bewegung gesetzt, ein gemeinsames Leben mit Minki zu organisieren. Minki lebt nun für einige Wochen bei ihr im Frettchenzimmer. Wenn sie daheim ist, darf sich Minki ungehindert im Haus bewegen. In ihrer Abwesenheit geht das nicht, weil neben den Eltern auch noch die Großeltern im Haus leben. Die wiederum schaffen es nicht mehr, die noch "gefährlichen" Türen in Freie vor dem Minki-Puppi geschlossen zu halten. Die Zusammenführung mit den anderen Tieren scheint nun wohl doch zu klappen und wenn das ohnehin schon gut funktionierende Vertrauen wieder gut aufgebaut ist, wird Minki Freigang bekommen. Die Umgebung ist ruhig, der mobbende Streuner wurde an eine Familie vermittelt und ist dort nun das sanfteste Kerlchen (mit Freigang), dass sich gut in die Gruppe eingefügt hat.


    Minki ist und bleibt ein zauberhaftes, sanftes, scheues Katzenmädchen. In unsere Gruppe hätte sie nie wirklich gepasst. Und so ein junges Katzi hätte ich auch niemals fix aufgenommen. Leider habe ich die 3 Wochen bei uns nicht erreichen können, dass sie sich frei im Haus bewegen kann. Safari hat das tatkräftig verhindert. :schäm: Nun aber startet das Püppi in ein hoffentlich schönes, langes Leben. Ich wünsche es ihr von ganzem Herzen!!!


    Ich hatte gemischte Gefühle, aber letztendlich hat mich überzeugt, dass diese junge Frau die Katze abgöttisch liebt und sich wirklich Gedanken gemacht hat.


    Tschüss Minki :winke:


    [img width=640 height=477]https://lh6.googleusercontent.…1118-h835-no/IMG_5002.JPG[/img]

    Ach ihr Lieben, ich fühle so sehr mit euch! :troest:
    Ich bin nun einige Zeit um diesen Thread herumgeschlichen, wollte erst gar nicht rein sehen, weil er schlimme Erinnerungen hervorruft. Nun habe ich es doch getan, obwohl ich in diesem Fall darauf verzichten könnte, "eine von euch" zu sein.


    Vor fast genau 2 Jahren entdeckte ich bei meiner Saskia kurz vor ihrem 5. Geburtstag einen kl. Knubbel an der rechten Schulter! Fibrosarkom! Das darf doch eigentlich nicht wahr sein!!!! Ausgerechnet meine Saskia, mein Herzenskatzi die niemals auch nur ansatzweise kränkelte. Ich hatte Null Erfahrung und holte so gut ich konnte, Informationen ein. Damit entschlossen wir uns kurzfristig zur OP und verzichteten auf eine Biopsie. Meine damalige TÄ schnitt entgegen meiner Bitte nicht weit genug ins gesunde Gewebe und daher mussten wir nachoperieren lassen. Nach der ersten OP gab es Komplikationen, weil Saskia nicht und nicht Harn absetzen wollte. Das bekamen wir in den Griff und nach der 2. OP blieb uns das zum Glück erspart.


    Was danach folgte, war zuerst mal die Sorge, dass Saskia ihre Narbe in Ruhe ließ. Die weitaus größere Sorge verdrängte ich, spürte aber das große schwarze Loch ganz nah vor mir. Wir mussten sie "ankleiden", was sie sehr unglücklich machte. Ich nahm mir damals extrem viel Zeit für mein Mädchen und das schien ihr auch sehr gut zu tun. In dieser Zeit festigte sich unsere ohnehin sehr gute Beziehung derart, wie es es nicht für möglich gehalten hätte. Und noch heute bin ich über meine "neu erstarkte" Saskia immer wieder erstaunt. Mein schönes, schwarzes Mädchen wurde wieder ganz gesund. Ich weiß, dass das Wörtchen "ganz" hier jederzeit kippen kann, aber daran will ich erstmal nicht glauben. Ich liebe und genieße es, meine Saskia so vor Gesundheit strotzend erleben zu dürfen und genieße jeden Tag mit ihr. :hach: :jaja: :hach:


    Nun lebt hier seit einer Woche Samson. Ich fühle, dass er uns auch in absehbarer Zeit viel Kummer machen wird, aber ich will erstmal positiv denken und ihm einfach nur ein schönes, verbleibendes Leben bereiten.

    Frauke, ich bin dafür bekannt, mühsam zu sein. :kicher: Aber danke für deine rasche Antwort. :freunde:


    Also ich glaube schon, dass sie traurig ist und langsam beginnt, zu resignieren. Sie sitzt ja nicht bloß am Fenster, sondern sie stößt dann auch oft so einen eigenartigen Ruf aus. Wenn sie sich wenigstens in der Wohnung frei bewegen könnte, aber ihre Angst ist da derart im Wege und Safari noch viel mehr. Minki ist ja so eine liebe, sanfte Maus. Würde Sammy in ihrem Pelzchen stecken, wären schon Wände umgefallen. :gelache:


    Ich würde sie am Sonntag erstmal allein rauslassen. Das wird zwar umständlich, weil ich in dieser Zeit die restliche Crew wegsperren müsste, aber wenn es denn Minki hilft, wieder Lebensfreude zu tanken, soll das das geringste Problem sein. Da kann ich sie ja beobachten und wenn ich sehe, dass sie mutiger wird, könnten wir den nächsten Schritt wagen.


    Da sie 1 Jahr lang wohl immer als Streunerchen lebte, kann ich mir schwer vorstellen, dass sie sich mit Wohnungshaltung auf Dauer abfindet. :nachdenk:

    Ihr Lieben, ich brauche hier in einem für mich bisher so fremden Metier schon wieder eure Hilfe.


    Minki, meine Pflegekatze ist nun seit knapp 3 Wochen bei mir. Wie ich anderswo schon schrieb, läuft das vor allem wegen Safari nicht ohne Probleme ab, denn der begann nun derart mit Protestpinkelei, dass ich langsam am durchdrehen bin.


    Aber zurück zu Minki. Sie ist ein extrem scheues, zugelaufenes Ex-Streunerchen, welches durch eine junge Frau aufgepäppelt, kastriert und zutraulich gemacht wurde. Die Geschichte eskalierte, wird aber jetzt zu lange, daher nur kurz: vor knapp 3 Wochen erklärte ich mich bereit, das Püppchen aufzunehmen und nachdem ich sie in ihrem Zimmer mal zur Ruhe kommen ließ, öffnete ich irgendwann die Türen, damit sie den Rest der Wohnung und die anderen Katzen kennen lernen kann. Da sie aber derart scheu ist, wagte sie sich nur ganz selten und meist nachts aus ihrem Zimmer. Erschwerend kam dazu, dass sie Safari scheinbar gar nicht mag. Oder der Kerl, den ich immer als Softiebub eingestuft habe, wittert nun endlich die Chance, mal den Macho raushängen zu lassen. Er hat ihr noch nichts getan, scheucht sie aber immer wieder. Das macht unser Schüchtipuppi nicht gerade mutiger.... :schnüff: Ich habe noch nie eine so schwierige Zusammenführung erlebt. Es könnte mir ja egal sein, weil Minki ja nur auf Pflege da ist, aber ich wollte ihr eben nicht zumuten, so lange in diesem winzigen Zimmer leben zu müssen. Das tut mir in der Seele weh.


    So und nun möchte ich sie gerne am Sonntag erstmals in den Garten lassen. Die junge Frau, von der ich sie übernommen habe, hat Panik, dass Minki trotz Stromabsicherung abhauen könnte. Das wäre für mich auch ein Alptraum, denn schließlich habe ich die Verantwortung für die Maus übernommen. Andererseits tut sie mir schon so leid, wenn sie traurig rausblickend am Fenster sitzt. Und so nebenbei lässt ihr Appetit nach, was ja auch kein Wunder ist.
    Das Vertrauensverhältnis zwischen Minki und mir steht noch auf sehr wackeligen Beinen und wurde durch den vorgestrigen TA-Besuch noch einmal zurück geworfen. Ich konnte zwar wieder aufholen, aber als Bezugsperson sieht sie mich noch nicht wirklich, eher als Futterüberbringerin, Vorleserin und Spielekumpel. :kicher:


    Bisher, wenn Minki gescheucht wurde oder Angst bekam, lief sie automatisch in ihr Zimmer. Sie hat weiters nie bei der Eingangstüre rausgedrängt, denn dafür ist sie viel zu scheu. Kann ich also davon ausgehen, dass sie, falls sie sich schreckt, ins Haus zurück läuft??? Ich weiß schon, in Wahrheit kann das niemand sagen, aber was würdet ihr vermuten?


    Wenn sie tatsächlich abhaut, kommt sie vermutlich nie wieder, ganz egal was ich mache. :bibber:


    Aja: Minki hat erst die 1. Teilimpfung bekommen. Leukose, sofern wir das machen kommt erst in ca. 1 Woche dran. Wir wünschen uns für sie gesicherten Freigang, sofern sie damit gut zurecht kommt. Aber solche Plätze sind wahnsinnig rar.

    Ach herrje, du hast es wahrlich auch nicht leicht. :tröst:
    Kannst du den Boden um die Klos zumindest mit Nässeschutzauflagen o.ä. sichern?
    Wie alt ist denn deine Leya? Hat sie Schwierigkeiten mit hohen Wannen? Bei unseren hohen Klos habe ich den EInstieg reinmachen lassen. Wenn ich nicht irre (bin jetzt nicht daheim), ca. 20cm vom BOden weg. Bei Mörtelwannen musst du im Bauhaus nach einer Art Schutz für die Kanten suchen oder diese so gut abfeilen, dass sie nicht scharf sind.

    Petra, weiß ich doch. :freunde: Aber das wäre für Safari vermutlich keine Option, denn er tobt ja einerseits eh mit der Meute, aber zum Spielen mit seinem Menschen will er allein sein.


    Andrea, ja ich weiß eh, dass ich mal auf mich schauen muss. Und interessanterweise konnte ich heute früh schon locker mit 2 Freundinnen über dieses Thema reden, obwohl mir Safari nach wie vor mind. 1-2x tägl. Sauereien veranstaltet. Wenn ich "nur" putzen muss, komme ich ganz gut damit zurecht, aber mir macht der Gestank derart zu schaffen. :puh: Im Schrankraum, wo Minki wohnt ist irgendwo noch eine Stinkestelle, die ich noch nicht geortet habe. :bibber: Wenn mir wie vor ein paar Tagen zum heulen ist, dann genügen schon ein paar wirklich gute Zuhörer und ihr seid eine der BESTEN!!! :freunde: :freunde: :freunde: :freunde: Danach kippe ich wieder in die Position "Ärmel hoch und durch".
    Und dass sie das nicht tun, um zu ärgern, habe ich ja schon lange verinnerlicht, sonst würde der Kater längst weg sein. Das ist mir aber defintiv zu einfach. :zwinker:


    Calmex & Co: nein Fr. Schroll hat nichts in dieser Richtung vorgeschlagen, bzw. hätte ich das damals nicht wollen. Nun bekommt Safari ohnehin schon seit Juni das Zylkene - ohne Erfolg. :nachdenk: Ich glaube auch nicht recht daran, dass er in dieser Richtung therapierbar ist.


    Was du da von Calimero schreibst ist ja einerseits cool! Andererseits sind die Reaktionen auf die Veränderung ja extrem. Armer Bub!!! Ich glaube, ich habe da mal was gelesen. Und die Sache ist nun ausgestanden?


    Wenn man sich auf ein Tier einlässt, weiß man eigentlich nicht mal ansatzweise, was da alles auf einen zukommt. Mir zumindest ging das so. Zum GLück betrachte ich das als Herausforderung, aber so viele sehen das ganz anders. Habe heute mit einer Interessentin von Minki gesprochen. Die würde von mir nicht mal ne Katze bekommen, wenn sie mir ein Vermögen dafür zahlt. :wut:


    Wenn Minki nicht mehr da ist, bzw. so zutraulich, dass ich es wagen kann, mache ich mich an das Projekt "ständiger gesicherter Freigang". Für die Hardcoremethode habe ich vermutlich eh keine Nerven. :bibber:


    Lina, ja ich kenne deinen Thread und all die Probleme. Wir sind wohl Leidensgenossinnen und hoffen beide, dass es irgendwann ganz aufhören möge, gelle? :tröst:
    Boah arme Jutta. :schock: Ich hoffe, sie war mit dem eigenen Wagen da. Meine Freundin war mit dem Zug gekommen und da bot ich ihr natürlich an, dass ich alles wasche, denn so konnte sie ja nicht an die Öffentlichkeit. :schock:
    Und wenn Kater kuscheln will, dann muss man auch gehorchen!!! :jaja: :kicher:

    Vielen Dank für euer zahlreiches Feedback. Ihr seid großartig!!!! :freunde: :freunde: :freunde: Tut ja schon mal sehr gut, wenn einem jemand „zuhört“.



    Aber ich würde "einen Schritt nach dem anderen" machen.


    Ja klar, wobei Schritt 1 auch erst geht, wenn unser Gast icht mehr da ist.



    Dein Plan mit dem 24 Stunden Freigang wäre das Erste was du umsetzen könntest
    Eine Katzenklappe mich Chipfunktion würde verhindern dass die anderen auch raus können wenn ihr nicht zu hause seid aber Safari jederzeit rein und raus kommt.


    Vielleicht bringt ja schon alleine diese Möglichkeit ein bisschen "Entspannung"


    Meinst du nun 24-Std. Freigang nur für Safari? Nein, oder? Denn das wäre keine gute Idee. Aber wenn mit Katzenklappe, dann nur mit Chipfunktion.



    Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass Methoden welche Entspannung in die Situation bringen (Pinkelrinnen, Unterlagen, was auch immer) wichtig sind. Je mehr Anspannung durch die Pinkelei herrscht, und das tut es immer, weil die Frustration extreme Maße annimmt, desto mehr bemerken das auch die Pinkelkandidaten.. ein Teufelskreis.


    Ich weiß und ich habe ja bereits alles Mögliche abgesichert, aber der Kerl ist derart kreativ beim pieseln, da bleibt mir echt die Luft weg. Kurz ich heute weg musste, machte ich eine Lade im Bad auf, wo eine kleine Pfütze drin stand. Von außen konnte ich auf die Schnelle nichts finden. Wie er das geschafft hat, wüsste ich zu gerne. Muss mir das am Abend genauer ansehen.




    Ich hatte 11 Jahre einen Pinkelprinzen, der bei JEDER Veränderung alles gewässert hat. Es war egal, was ich ihm anbot.. da war in der Jugend wohl einfach zu viel kaputt gemacht worden (ehemals tschechischer Billig-Perser). Eine Abgabe hätte ihn zum "Wanderpokal" gemacht, daher hab ich mich damit arrangiert, was wirklich alles andere als leicht war.


    Damals hatte ich allerdings noch keine Ahnung von Zyklene, Calmex, Fluvoxamin etc. pp. Vielleicht hätte ich es damit uns allen leichter gemacht.


    Boah da hattest du aber auch etwas auf dich geladen Hut ab!!!! Jawohl, Wanderpokal ist der richtige Ausdruck, das würde ich niemals zulassen. Und Zylkene bekommt der Bengel schon seit Anfang Juni. Sind die anderen beiden Dinge ähnliche Präparate wie Zylkene?




    Deine Situation (Pflegekatzi, Opi, weitere Engagements bei denen du vielleicht zeitlich begrenzt Katzis aufnehmen möchtest) ist sehr ähnlich zu meiner damaligen (Zucht mit Kitten, Besuchern, Zuzügen etc.). Für Sensibelchen ist das natürlich super schwierig, weil Katzi ist ja Gewohnheitstier und sowas bringt immer Unruhe in eine bestehende Gruppe.


    Das ist eine Ausnahmesituation, die ich nicht herbeigewünscht habe. Ich habe mich immer geweigert, Pflegekatzen aufzunehmen, weil unser einst aufwendig gestaltetes Katzen“paradies“ dann natürlich arg beschnitten worden wäre. Das wollte ich meiner Truppe niemals antun, obwohl ich vom Herzen her am liebsten alle Katzis, nein Tiere dieser Welt retten möchte. Aber wer nicht von uns??? Unsere Minki wird hoffentlich bald ein schönes Plätzchen bekommen und wie lange der Opi noch zu leben hat, steht in den Sternen. Seine Pflegemami und ich haben uns wirklich bemüht, einen Platz zu finden und 2 reale Möglichkeiten gab es ja, aber das wäre für den alten Herren alles andere als ideal gewesen. Da die Zeit aber drängte, haben wir uns nun entschlossen, ihn selbst aufzunehmen. Mir war klar, dass Safari darauf reagieren würde. Aber wie ich schon erwähnte, reagiert er ja bereits bei Dingen, die nicht annähernd so viel Veränderung bringen, wie die derzeitige Situation. Ich werde einen großen Hasenkäfig in den Garten stellen und ihn dort rein setzen…… Nein Scherzerl, bitte nur nicht ernst nehmen.
    Ich muss wohl jetzt wirklich mal sehen, dass ich selbst „runter“ komme, denn das ist schon mal der wichtigste erste Schritt.




    Zum Thema "einer Freigänger, der Rest nicht" kann ich sagen, dass das hier wunderbar klappt. Calimero ist bei uns der Freigänger und alle anderen akzeptieren das eigentlich tadellos. Sein Freigang beschränkt sich allerdings auch auf die Zeiten, in denen ich zu Hause bin. Okay, wenn ich mal eine Stunde einkaufen bin, lass ich ihn auch mal draussen, aber bei längerer Abwesenheit bleibt er im Haus. In der kalten Jahreszeit geht auch er nicht wirklich viel nach draussen.. mal ein Stündchen.. manchmal eher 30 x 10 Minuten. :kicher:


    Zu den Klappen kann ich nichts sagen, da wir hier keine verwenden und ich der Türportier bin.


    Ich denke: egal welche Lösung du versuchst, bedenke immer dass ein "Zurück" schwierig wird. Wenn sie z.B. erst mal zeitlich unbegrenzt nach draussen können, wird es schwierig da wieder zurück zu rudern.


    Wie, das funktioniert wirklich nur, wenn du daheim bist??? D.h. Calimero ist dann immer wieder in Hörweite? Wie holst du ihn zurück?
    Und klar, dass es kaum bis kein Zurück gibt, dessen bin ich mir bewusst.




    Ich habe so eine Klappe, die verriegeln zuverlässig gleich nach der Katze. Kein Problem mit den anderen! Allerdings musste ich die erste auch zurückschicken, da sie einen Computerchipfehler hatte.
    Hm, mit den Lösungsmöglichkeiten glaube ich auch, dass das schwer in den Griff zu bekommen ist!
    Hattest Du bei den Klos mal Blumenerde versucht? Sauerei ich weiss... aber Katzen lieben es...


    Wie heißt denn deine KaKla? Blumenerde haben sie im Garten, aber Safari geht am liebsten mitten in der Wiese. Und mit Indoor-Rasen tu ich mir ein wenig schwer. Scherz beiseite, die Klo- und Streuproblematik habe ich gemeinsam mit Christine Hauschild bis zum Exzess durchprobiert. Daran liegt es definitiv nicht.




    Hm, schwierig.


    Wenn ich mir deine Beschreibung von Safari durchlese stellt sich mir die Frage, ob der Freigang wirklich was an dem Pinkelproblem ändern würde.
    Wenn ich es richtig verstanden habe, ist es ja jetzt nicht so, dass er mehr Freigang, ob nun zeitlich und/oder räumlich, einfordert.
    Klar könnte der Freigang ihn evtl. mehr auslasten, aber einige der anderen Punkte, die du aufzählst (nimmt es übel, wenn er nicht beachtet wird/sehr sensibel, braucht sehr viel Aufmerksamkeit) werden davon ja nur am Rande berührt.


    Ja deswegen meine Zweifel und eben dieser Threadtitel. Die Aufmerksamkeit bekommt er ja im Rahmen des Möglichen. Selbst wenn er als Einzelkatze wo leben würde, was ihm sicher nicht gefallen würde, weil er sich in der Gruppe wohl fühlt, könnte er wohl kaum so viel Aufmerksamkeit bekommen, wie er wohl braucht. Das Schicksal hat ihn nun mal zu uns rein geweht und daran können wir nichts ändern. Meine Überlegung ist eben, dass er durch viel mehr Auslastung „großzügiger“ mit kleinen und großen Veränderungen umgeht???



    Falls überhaupt, würde ich erstmal die erste Möglichkeit ausprobieren. Du schreibst ja, dass das relativ einfach zu machen wäre und ich kann mir schon gut vorstellen, dass die Dauer des Freigangs, und vor allem die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wann er raus- und reinmöchte, den Süßen mehr auslasten würde als ein größeres Revier.
    Allerdings müsst ihr euch darüber im Klaren sein, dass, wie Andrea ja auch schon schreibt, ein "Zurück" sehr schwierig bis nahezu unmöglich werden könnte.


    Ja das werde ich wohl tun, geht aber wie erwähnt erst, wenn unser Pflegi weg ist. Die ist noch derart ängstlich, dass ich mir sicher bin, dass sie in Panik die Strombarriere ohne wenn und aber überwinden würde.
    Heute war wieder so eine Situation: die Bande konnte heute Früh / Vormittag fast 5 Std. draußen sein. Alls ich dann wegmusste, ging ich sie einsammeln. Fast alle kommen, wenn die Leckerlidose scheppert. Safari aber fand es auf der sonnigen Mauer noch soooo schön und ich hätte ihm am liebsten dort gelassen.




    Die zweite Möglicheit würde ich an deiner Stelle erstmal nach hinten schieben, und zwar, weil es dir damit überhaupt nicht gut geht. Du würdest es zwar machen, aber mit großen Bauchschmerzen, vermutlich ständiger Sorge um Safari - das wäre für dich extremer Stress und dass sich das auf die Katzen überträgt, wissen wir ja alle.
    Und gerade eine Katze wie Safari (nach deiner Beschreibung gehe ich davon aus, dass er eine sehr enge Bindung zu seinen Menschen hat) spürt das und reagiert dann eben dementsprechend: Irgendwas ist nicht in Ordnung, also zeige ich das - indem ich vermehrt irgendwohin pinkel.
    Klar, muss nicht sein, könnte ich mir aber gut vorstellen.


    Hast du gut erfasst, ich würde leiden wie ein Hund. Das ist auch der Hauptgrund, weshalb ungesicherter Freigang für mich immer tabu war. Hab immer gesagt: „keine Nerven dafür“.





    In deinem anderen Thread hatte ich gelesen, dass er die Tasche vom Besuch angepinkelt hat - sowas passiert hier auch ab und an, genauso wird hin und wieder auf Klamotten und Handtücher, die auf dem Boden liegen, gepinkelt.
    Allerdings reicht es hier, nichts auf dem Boden liegen zu lassen bzw. Taschen u.ä. außer Katzenreichweite zu deponieren. Das gestaltet sich bei euch ja vermutlich vollkommen anders.


    Ich wünsche euch ganz doll, dass ihr eine Lösung findet!


    Jaja sie erziehen uns zur Ordnung. Safari ist es allerdings gelungen, dass ich sogar fast alle Kuschelbetten weggeräumt habe. Egal ob die auf einer Kommode oder am Boden standen, wurde rein gepinkelt. Lediglich die am Bett und sein eigenes durften bisher überleben.



    aber zum Thema Klappen:
    er muß sich ja auch erst an die Klappe gewöhnen. und unsere beiden sind bisher noch nicht durch die geschlossene Klappe gekommen. die haben einfach Angst. die Klappe macht auch ein "tschickatschacka"-Geräusch wenn die eine Katze erkennt. dann erschrickt schon die Mietze, besonders mein Mäxi. eh der sich dann durch traut, ist die Klappe schon längst wieder verriegelt, so dass Mietze dann wieder vor der Klappe steht somit vor der Tür und schreit. ich weiß nicht wie es wäre, wenn sie sich direkt mal kümmern müßten um rein zu kommen... Mäxi gibt dann auf und haut ab - DAS will ich ja auch nicht. Also ist bei uns Tag der offenen Klappe - für alle.


    und irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass Freigang des Rätsels Lösung ist, da er ja keinen Drang hat raus zu kommen aus dem Gehege :nachdenk::weissnix:
    hast du das Gefühl, dass er gerne länger draußen bleiben würde, wenn er dürfte? dann würd ich ihn einfach erst mal nur draußen lassen. aber ich denk, er kommt doch selber rein, oder will er nicht rein? :nachdenk:


    Die Klappe scheint mir das geringste Problem zu sein, denn wir hatten vorher in der Wohnung auch eine, die auf den Balkon raus führte. Bis auf Sasha haben die alle problemlos genutzt.


    Zum Rest: ja manchmal, so wie heute eben, würde er sicher gerne länger draußen bleiben. Aber eben nur draußen und wie du richtig erkannt hast, nicht außerhalb des Gartens. Aber zurzeit geht das nicht, weil ich sonst die Terrassentüre offen lassen müsste. Am Wochenende, wenn wir den ganzen Tag daheim sind, ist er derjenige, der fast durchgehend draußen ist. Die anderen gehen bald mal rein, um ein Mützchen zu machen. Er aber liegt dann lieber draußen irgendwo in unserer Nähe. Hängt aber sicher auch mit mir zusammen, denn sobald ich rein gehe, kommt er meist mit und würde am liebsten immer spielen, spielen, spielen.
    Meine Vorstellung ist eben, dass er durch mehr Auslastung toleranter wird, aber vermutlich liege ich eh falsch. :nachdenk::schnüff: :schnute:

    Heute ist wieder mal so ein Tag, wo ich die Pinkelattacken unseres Safari's fast nicht mehr ertragen kann. Zwar weiß ich diesmal den Grund, nämlich Pflegekatze Minki, aber ich hatte zuvor noch nie eine Pflegekatze und er fand trotzdem immer wieder einen Grund daneben zu pinkeln. Ich muss aber etwas ausholen und der Beginn passt nicht zum Thema Freigang, ist aber für meine Überlegung wichtig.


    Safari kam 2010 aus einem Haushalt zu uns wo außerhalb der Klos gepinkelt wurde. Ob er oder die andere Katze, oder beide, man weiß es nicht. However, ich dachte, bei uns passiert das nicht. Ich habe mich getäuscht. Es ging lange gut und dann ging es los. Ich habe alles, wirklich alles probiert. Habe Sabine Schroll und Christine Hauschild lange konsultiert, habe vorab natürlich medizinisch alles unternommen, aber das Ergebnis ist gleich Null. Was aber dabei heraus kam: ich lernte meinen Buben so richtig gut kennen und weiß, dass er


    - weder mit Streu noch mit der Anzahl an Klos jemals ein Problem hatte (alles bis zum Exzess durchgetestet)
    - gerne auf weiche Dinge am Boden pieselt und auch vor der Decke nicht halt macht, auf der die Bande gefüttert wird (wurde offenbar als Baby darauf konditioniert)
    - es sehr übel nimmt, wenn er nicht beachtet wird (egal ob von uns oder von Besuch)
    - sehr sensibel ist und ganz viel Aufmerksamkeit braucht (und auch bekommt, so gut ich kann)
    - seine Toleranzschwelle extrem niedrig ist (ganz im Gegensatz zu meinen 5 anderen Katzen)
    - am liebsten den ganzen Tag spielen würde (ginge auch dann nicht, wenn er Einzelkater wäre)
    - offenbar nie wirklich ausgelastet ist (stromert noch lange herum, wenn alle anderen bereits ihr Nickerchen machen)
    - kaum zu clickern ist, da er Leckerlis nur hin und wieder mag (und ich bezweifle auch, dass ihn clickern so richtig auslasten würde)
    - er so unglaublich lieber, schmusiger Kerl ist, den ich nicht mehr missen möchte! :schwaerm:


    Wir leben seit gut 1 Jahr in einem kl. Häuschen mit ca. 100m2 Minigarten, den wir mit Strom abgesichert haben. Die Katzen dürfen nur raus, wenn wir daheim sind. Das sind aber in Summe mind. 6 Std. täglich. Zuvor kannten die Katzen nur Wohnung mit Balkon und wirkten nie unzufrieden. Mit ihrem Garten aber wirken sie trotzdem um einiges glücklicher und keiner der Racker zeigt Tendenzen, ausbüchsen zu wollen. Wobei Sambuco sehr wohl 2 Versuche startete, aber ich denke, da gingen einfach die Pferde mit ihm durch, denn sonst wirkt er rundum zufrieden und. Noch nie drängte eine der Katzen zur Gartentüre, wenn wir kamen oder gingen.


    Wir überlegen nun 2 Varianten:


    1. gesicherter Freigang, aber für 24 Std. täglich
    Dafür wären ein paar Änderungen nötig, die aber leicht zu bewältigen sind. Wir würden in die Klotüre eine Katzenklappe einbauen und auf der Terrassenseite eine Abstiegshilfe aufstellen. Eine Katzenklappe bei der Terrassentüre wäre einfacher, aber auch viel, viel teurer. In der kalten Jahreszeit müssten wir aber mit höheren Heizkosten rechnen.


    Die Frage ist nun, ob das Safari die nötige Auslastung bringen könnte. Da der Aufwand aber nicht sehr groß ist, werden wir das erstmal versuchen. Allerdings erst, wenn unser Pflegekätzchen vermittelt ist und das kann noch dauern. Da sie ein solches Angsthäschen ist, lassen wir sie vorerst nicht in den Garten, denn in Panik könnte ihr die Stromabsicherung herzlich egal sein. :bibber:


    2. ungesicherter Freigang, aber nur für Safari?
    Wer mich kennt, weiß, dass ich dafür eigentlich nichts übrig habe. Nicht, weil ich meine Katzen die Freiheit nicht gönnen würde, ganz im Gegenteil, aber weil ich Angst um sie habe. Es gibt einfach zu viele Idioten und zu viele Gefahren..... Für Safari aber auch uns allen zuliebe würde ich dieses Risiko eingehen, denn er braucht wohl wirklich ganz viel Zerstreuung und ich bin nicht ganz sicher, ob er die in unserem Minigarten findet.


    Da ich Null Erfahrung darin habe, schmökerte ich hier ein wenig und kann mir den Ablauf schon ungefähr vorstellen. Mein Plan wäre, die Katzen wie sonst auch, gleich nach dem Aufstehen rauszulassen. Wenn ich dann zur Arbeit fahre und alle Katzen einsammle, sofern sie nicht bereits ein Schlafplätzchen aufgesucht haben, könnte ich Safari draussen lassen und er entscheidet, ob er auf die Pirsch gehen will oder nicht. Eine entsprechende Katzenklappe mit Chipfunktion würde ich dann bei der Gartentüre einbauen und eine gut isolierte Hütte würde auch für ihn bereit stehen. Ins Haus könnte er erst abends, wenn wir heimkommen.


    Aaaaaber:
    - was ist im Winter, wenn die zugeschneit oder eingefroren ist
    - was ist, wenn gleich hinter Safari eine andere Katze rein oder raus drängt? Ginge das bei solchen Klappen???
    - was ist, wenn am WE alle Katzen im Garten sind und Safari außerhalb des Zaunes lustig herumstolziert. Das würde doch sicher große Unruhe in der Gruppe bringen?
    - kann ich Letzteres verhindern, indem ich ihn am WE auch nur ungesicherten Freigang gebe?? Wohl kaum, es wird ihm nicht gefallen und seine Reaktion auf so etwas kenne ich ja.
    - kann man einen Freigänger bei extremen Wetter drinnen behalten?


    Safari wegzugeben wäre die einfachste Übung. Ich habe mir erst neulich, als wir für Samson noch einen Platz suchten, etwas angesehen, wo Safari in einer grünen, sehr verkehrsarmen Idylle ein schönes Plätzchen hätte. Aber ich möchte ihn nicht aus seiner gewohnten Umgebung reißen, weil ich weiß, dass er seine Kumpels sehr mag und uns Zweibeiner ebenfalls. Und wir lieben ihn!!!!!! :jaja::lovecat:


    Fragen über Fragen, ich weiß, aber ich bin wirklich leicht verzweifelt :schnüff: und bitte euch um zahlreiches Feedback.