Beiträge von Moana

    kann man nicht, den Charles wäre bei der letzten Narkose beinahe gestorben und so haben wir den Weg gewählt mit der Punktion. Um dann zu entscheiden was wir machen.

    Ok unter diesen Umständen ist es etwas anderes. Das mit der letzten Narkose hatte ich nicht mehr auf dem Schirm.

    Daumen sind auch hier weiter feste gedrückt. Super, dass das Blutbild top ist.

    Ich würde so eine Punktion nicht machen, wenn der Knubbel nicht stört. Sorry, wenn ich das jetzt so direkt sage, sollte das Ergebnis schlecht sein, was ich nicht hoffe, könnte es Charles eher schaden, als nutzen.

    Das stimmt leider, manche Tumorarten werden zu streuen angeregt. Kann man es nicht einfach komplett entfernen?

    Ja, und das ist umso schlimmer, weil die meisten Menschen dadurch verständlicherweise davon ausgehen, dass das dann so auch für die Katzen geeignet ist - was eben nicht der Fall ist, im Gegenteil. Gerade diese Bänder mit meist einem Ball o.ä. unten dran, die oft serienmäßig an Kratzbäumen dran sind, bergen ein sehr hohes Risiko für ggf. schwerste Verletzungen oder gar schlimmeres.

    Wir befinden uns hier im vollkommen öffentlichen Bereich des Forums, in dem bestimmt auch der eine oder andere absolute Neuling in der Katzenhaltung Infos sammelt, daher ist es mir persönlich lieber, es wird vielleicht einmal zu viel und vielleicht auch zu allgemein vor Bändern und Schnüren gewarnt, als einmal zu wenig.

    Danke Frauke das sehe ich auch so!


    Nina nochmal, es ging nicht speziell um dich sondern um die Allgemeinheit. Schön, das du den Durchblick hast, ich hatte ihn nicht, sonst hätte ich mich hier vor Jahren nicht angemeldet.

    Man kann „Schnur“ ruhig differenziert betrachten in Länge, Material, Verwendung, Umgang, Aufsicht.... Für sinnvolle Tipps, die gut angenommen werden können, ist es hilfreich, nachzufragen, wie genau was gebaut wurde. Äußerungen, die sich auf Fakten begründen sind immer besser als auf Annahmen und Interpretationen basierend. Ich meine es nicht böse, aber mit Pauschalisierungen kann ich nichts anfangen, ich denke und arbeite systemisch und lösungsorientiert. Klar nehme ich zum Basteln keine Gummis oder Kräuselband oder sonst wie Schädliches für die Katze. Für Bastel-Tipps bin ich immer offen.

    Keiner ist unfehlbar. Dazu lesen auch andere Menschen diesen Thread und die sind vielleicht nicht so lösungsorientiert und systemisch.

    So gerade kam der Anruf von der Tierärztin. Bei Charles ist alles soweit ok. Die Nieren und Leberwerte sind top für einen 15jährigen Kater. Sie war mit dem Blutbild sehr zufrieden und meinte das er so blass ist liegt wahrscheinlich in seiner Natur. Das einzigsten was ein bisschen hoch war ist der Corona Wert, aber da hat er schon Antikörper gebildet. Das würde von einem guten Immunsystem zeugen.

    Und es war auch nicht eindeutig zu sehen ob es Krebszellen sind. Nun machen wir am Dienstag Abend eine Punktion um zu sehen was er da für einen Knubbel hat. Und dann entscheiden wir nach dem Ergebnis wie wir weiter machen.

    Die erste Hürde haben wir geschafft. Nun drücken wir für die nächste Hürde die Daumen. :daumendrück::streichel:

    Das hört sich sehr gut an. Vielleicht ist es am Ende ein Lipom!? Drücke Daumen!:daumendrück::daumendrück::daumendrück:

    Im Moment geht sie nicht sehr häufig zur Toilette. Ich hoffe, ich bekomme auch passend etwas. Wollte ihr dann wieder Nassfutter geben, weil das bestimmt eher treibt und meine Chancen etwas zu bekommen steigen.

    Den Termin haben wir um 14 Uhr. Wegen Corona war kein Termin morgens mehr frei, weil ja nicht mehr so viele Leute in der Praxis anwesend sein sollen.

    Gib ihr doch grundsätzlich Nassfutter. Vielleicht nicht wirklich das von Felix. Da ist Zucker und Getreide drin. Aber selbst Futter aus dem Lidl z.b. hat mitlerweile gute Eigenmarken. Mit hohen Fleischanteil ohne Getreide usw. Selbst das Trofu ist ohne Reis und Getreide und für Allergiker geeignet, da es mit Kartoffelstärke "klebt".

    Jetzt mal langsam, sie ist 10, 5 Monate. Klar kann sie einen heftigen Infekt durchmachen. Aber mit 10,5 Monaten an Krebs zu denken ist eher unwahrscheinlich. Wenn du Angst hast, das sie es bis Dienstag nicht schafft, dann begebe dich bitte umgehend in Tieräztliche Behandlung. Fordere ein Blutbild ein, denn dadurch habt ihr eine Grundlage zu schauen wie es in ihr aussieht. Alles andere ist Spekulation. Ggf. kann man auch die grossen Viruserkrankungen wie Leukose usw. mittesten lassen. Wenn du darauf bestehst, wirst du das auch bekommen. Auch ein Ta ist ein Geschäftsmann, der bereit ist Untersuchungen durchzuführen. Natürlich ist es eine Frage des Geldes, allerdings kommst du meiner Meinung nach um ein Blutbild nicht herum

    Kann man in diesem Blutbild erkennen, wo der Auslöser einer Krankheit sitzt oder nur, dass Entzündungswerte vorliegen, aber nicht welche Art?

    Na ja wenn Beispielsweise die Entzündungswerte erhöht sind und die Leberparameter auch, dann erkennt man schon etwas. Allerdings steht da nicht ...das Tier hat xyz. Das Tier kann nicht sagen, ich hab ein schmerzhaftes stechen unterm linken Rippenbogen, so das der Arzt z.b. Darmprobleme ausschliessen kann. Tierdiagnostik ist leider Ausschlussverfahren, ausser es ist eindeutig.

    Zwei Symptome deiner Katze haben wir auch erlebt. Und zwar die glühend heissend Ohren und die Pickelchen im Ohr sowie die Entzündung des Mauls. Nikos Zunge war völlig entzündet, er fraß vor Schmerz nicht und war schlecht drauf. Diese Pickelchen an den Ohren platzen teilweise auf, verheilen und hinterlassen eine leichte hellere Verfärbung der Haut. Ich habe einen schwarzen Kater und deshalb fällt es bei ihm so sehr auf. Mein Kater hat das eosinophile Granulom. Eine Autoimmunreaktion/erkrankung die allergisch bedingt sein kann. Mein Kater reagiert auf Getreide. Seit dem ich das Getreide weglasse hat er keine Entzündung mehr im Mund. An den Ohren bekommt er schon mal hier und da ein Pickelchen bzw. eosinophiles Granulom. Diese Pickel sind Ausdruck eines zu überaktivem Immunsystem. Cortison brachte damals bei ums den Durchbruch, das alles abheilte. Auf Dauer hab ich es aber mit Omega3 haltigem Oel und Arnika Tabletten in den Griff bekommen. Ich weiss natürlich nicht ob das bei deiner Katze auch so ist, aber die Bilder und deine Erklärung kommen dem sehr nah. Vielleicht sprichst du deinen Tierarzt mal darauf an? Aber sei behutsam mit dem Arzt als "Patient" mit einer möglichen Diagnose zu kommen wird nicht gerne gesehen. Kann ich auch irgendwie verstehen, aber dem Tietr soll ja geholfen werden.

    Timmie hatte auch ein Fibrosarkom. Ich hab es damals nicht entfernen lassen. Nur eine Biopsie wurde gemacht. Allerdings hatte Timmie auch mit Sarkom eine gute Lebensqualität. Sollte es das bei Charles sein, würde ich es aus heutiger Sicht aber machen lassen. Die Chancen das es wieder kommt sind zwar leider da, aber auf Grund des Alters zumindest nicht so schnell. Es ist heftig, so eine Diagnose. Ich drücke feste die Daumen für Charles und euch drücke ich ganz lieb.:freunde:

    Okay, dann kann es kein Impfsarkom sein.


    Wenn der Knoten noch nicht zu groß ist hat er eine sehr gute Chance :freunde:

    Das stimmt leider nicht. Timmie würde letzmalig im Alter von 8 Jahren geimpft und das Impfsarkom kam im gleichen Alter wie von Charles. Mit 15 Jahren.

    Probiere es doch wirklich mal mit Omega 3 Oel. Ich gebe Niko nur eine Kapsel für Menschen, seit dem haben wir es sehr gut im Griff. Im Mund ist seit fast einem Jahr Ruhe. An den Ohren bekommt er alle paar Monate mal einen das sich aber nicht entzündet. Gegen die möglichen Entzündungen gebe ich ihm 3 mal täglich Arnika D6 ( eine Tablette) probiere es doch vielleicht mal aus.