Beiträge von Ginger

    Ich "diskutiere" seit über 3 Jahren mit meinem Kater, dass die Arbeitsplatte tabu ist. Er weiß das auch... Aber er versucht es jeden Tag aufs neue, ob nicht wenigstens die Vorderpfoten OK sind.

    Wenn ich zb gekocht habe... dann geht er auch mal komplett gucken ob sich da noch was leckeres finden lässt wenn ich die Küche verlassen habe. Ich kann ihn dann vom Wohnzimmer aus sehen oder seinen Schatten... stehe ich auf, springt er runter und tut so als wäre nichts. Er weiß also Bescheid, trotzdem ist es ein tägliches Thema.

    Ja, das ist so typisch :gelache:

    Sie wissen genau, was sie dürfen und was nicht, aber das heißt nicht, dass man sich dran halten muss und außerdem ist nichts in Stein gemeißelt, es könnte ja sein, dass morgen die Arbeitsplatte doch freigegeben wird :kicher:


    Daher ist es eben auch so wichtig, sich wirklich ganz sicher zu sein, was man absolut nicht will und sich dann darauf zu konzentrieren. Wie Andrea sagt

    Konsequenz ist das Zauberwort.. nur einmal nicht reagieren bedeutet automatisch, dass alles bisher gesagte Schnee von gestern ist.

    Als erstes solltest ihr euch überlegen, wo der Kater wirklich auf gar keinen Fall drauf soll, und das auf möglichst wenige Plätze beschränken.

    Katzen sitzen/liegen gern erhöht, ihn gar nicht auf Regale, Kommoden o.ä. lassen, wird auf keinen Fall klappen und wäre dem Tier gegenüber auch nicht fair.

    Außerdem lassen sich Katzen nicht so erziehen wie z.B. Hunde. Du kannst dem Kater schon klar machen, was er darf und was nicht, und er wird das auch verstehen - inwieweit er sich aber daran hält, ist von seiner Persönlickeit abhängig.

    D.h. es kann sehr gut sein, dass er nicht auf die Küchenarbeitsplatte springt, so lange du dabei bist, es aber sehrwohl tut, wenn er allein in der Küche ist.

    Damit solltet ihr euch von vornherein abfinden :kicher:

    wenn Sammy wo draufspringt (klassischer FAll Kommode etc.), dann gehe ich langsam zu ihm hin, um ihn herunterzunehmen (eine verbale Aufforderung hilft nicht) Doch das Auf-ihn-Zugehen macht ihm Angst, er springt dann von selbst herunter und flüchtet vor mir (flitzt regelrecht davon). Da er sich noch nicht so gut auskennt im Haus, ist er dabei gestern mit voller Wucht gegen eine Glastüre geknallt :(

    Im Prinzip machst du das schon richtig, wichtig ist, dass du bei der Handlung ruhig "Nein" oder "runter" (oder was auch immer das "Befehlswort" werden soll) sagst, damit er lernt, was das Wort bedeutet.

    Dass er momentan sofort Angst bekommt, wenn du auf ihn zugehst, wird sich mit der Zeit geben, denke ich. Wie lange lebt Sammy denn schon bei euch? So eine Vertrauensbeziehung muss ja auch erstmal wachsen.

    Weisst du was über seinen Vorgeschichte?

    Und sehe ich das richtig, dass er als Einzelkater bei euch ist?

    Das ist nicht gut, Katzen brauchen kätzische Gesellschaft, gerade so junge Katzen wie Sammy.

    Muss denn ein jeder (Nachbar) dafür sorgen, dass Hühner, Tauben etc. nicht von seinem Grundstück erbeutet werden?

    Nö, müssen die natürlich nicht, aber wenn ihnen was an den Tieren liegt, werden sie das ja schon aus Eigeninteresse machen, ganz unabhängig von eurem Kater. Wie oben schon erwähnt, gibt es ja für z.B. Hühner, Kaninchen u.ä. Gefahren durch Marder, Füchse, Greifvögel, evtl. streunende Katzen, da schützt man seine Tiere doch.

    Und was die wild lebenden Beutetiere anbelangt, das ist halt Natur :weissnix:

    Und die meisten Leute finden es gut, wenn ihre Grundstücke durch die Katzen recht mäuse- und rattenfrei gehalten werden.

    Irgendwie find ich das grad lustig. Ist es sicher nicht, wenn man verständnislose Nachbarn hat, aber ihr habt das hervorragend gelöst finde ich.:denk:

    Ist okay, wir fanden es auch lustig :gelache: Und es gab ja zum Glück keinen Stress.

    Wenn du magst, guck mal hier klick mich , da kannst du mehr teilweise recht witziger Erlebnisse in der Art lesen.

    Aber alleine der Gedanke, dass der Kater mit dem Huhn im Maul durch die Nachbarschaft trottet, ist schon etwas befremdlich.

    Wie ist denn die Nachbarschaft so drauf?


    Ich hab auch Freigängerkatzen. Inzwischen sind sie ruhiger geworden, aber in den ersten Jahren haben vor allem Scotty und Roland alles mögliche "erbeutet". Und zwar außer den üblichen Beutetieren (Mäuse, Vögel etc.) auch Sachen wie Nackensteaks, Brot, Würstchen, Meisenknödel... Sie haben geklaut, wo es nur ging, haben den Leuten das Fleisch vom Grill gezogen, wenn die eine Sekunde nicht aufgepasst haben, sind an Einkäufe gegangen, wenn die kurz unbeaufsichtigt draußen standen u.s.w.

    Wir sind damals durch die Nachbarschaft und haben die Nachbarn gewarnt, ihnen erklärt, warum unsere Cats sich so verhalten (ehemalige spanische Straßenkatzen) und dass wir selbstverständlich für Schäden/Verluste aufkommen.

    Das wurde allgemein sehr positiv aufgenommen, selbst vom "Ich mag keine Katzen, ich bin ein Hundemensch"-Nachbarn.

    Das ist jetzt über 10 Jahre her und in all der Zeit gab es mit keinem Nachbarn wegen unserer Katzen Probleme (und es kam auch nie jemand, der Geld für Nackensteaks o.ä. haben wollte, obwohl die Jungs recht häufig mit seltsamer Beute ankamen :kicher: ).


    Vielleicht wäre sowas für euch ja auch eine Möglichkeit?

    Hat jemand Erfahrung, ob der Jagdtrieb weniger wird? Könnten wir ihn anderweitig den Jagdgedanken vermiesen? (Schon klar, dass das seine Natur ist.)

    Ich glaube, das könnt ihr vergessen, ich wüsste nicht, wie das gehen sollte.

    Aber sind denn z.B. die Hühner des Nachbarn nicht sicher untergebracht? Außer eurem Kater gibt es doch auch andere Raubtiere, Marder, Füchse etc., die eine Gefahr darstellen.

    War die Taube eine Wildtaube? Oder züchtet der Nachbar die?

    Aber ein schlechtes Gewissen hab ich dennoch.

    :tröst: Brauchst du aber nicht! Mach dir doch darüber nicht so Gedanken - genieße das hier und jetzt und freu dich, dass es Celina gut geht und vertraue darauf, dass es so bleibt!

    Schlechtes Gewissen/Selbstvorwürfe etc.pp. sind negative Gedanken, verbreiten negative Stimmung und negative Schwingungen, die gerade Katzen oftmals besonders gut wahrnehmen - und nützen rein gar nichts, sind vollkommen sinnlos wenn nicht gar schädlich!

    Was ich mich frage ist, ob man solche Erkrankungen, wie Allergien, Nierenkrankheiten ect. verhindern kann, mit artgerechterer Fütterung von Anfang an...also Barfen

    Diese Frage stellen sich viele Leute und eine Antwort darauf gibt es nicht bzw. nein, verhindern kann man es nicht.

    Klar trägt gutes Futter, gute Haltung etc.pp. zum Wohlbefinden und zur Gesundheit bei.

    Aber da gibt es noch so viele andere Aspekte, Vererbung z.B. .

    Es gibt die supergesund ernährten Katzen, die mit 5 Jahren schwere Nierenschäden haben und die Katzen, die zeit ihres Lebens nur felix oder minderwertiges Trockenfutter bekommen haben und über 20 werden.

    Und alles dazwischen.

    Das ist wie bei uns Menschen :weissnix:

    da er zur zeit ich mehr humpelt oder sonstige auffälligkeiten zeigt , ausser das er nicht springen möchte , will ich ihn auch nicht unnötig mit schmerzmittel vollpumpen

    Naja, was heißt vollpumpen.

    Es kann sehr sinnvoll sein, ihm eine Weile Schmerzmittel zu geben um zu sehen, ob sich sein Verhalten dann ändert. Falls nicht, könnte man Schmerzen als Grund zumindest schon mal ausschließen und sich auf anderes konzentrieren.

    also durchgecheckt wurde der Kater. Blutergebnisse sind auch soweit okay!

    Wurde frischer Urin richtig im Labor untersucht, so dass Blasenentzündung o.ä. wirklich ausgeschlossen werden kann? Weil das Pinkeln gerade auf weiche Unterlagen oftmals doch ein Zeichen für sowas ist.

    Und versteh ich das richtig, auf Kissen und Sofa pinkelt er, in der Küche hat er aber markiert? Das sind ja zwei verschiedene Sachen, die auch verschiedene Ursachen haben können.

    Womit reinigst du die bepinkelten Stellen? Wie Jutta schon schreibt, nützt da nur ein guter Enzymreiniger gegen Tierurin, alles andere mach die Stellen zwar evtl. für dich geruchsfrei, aber nicht für den Kater.

    Was Spielen angeht: Da musst du wohl ein biscchen was ausprobieren, wenn er bisher eher desinteressiert ist.

    Da gibt es ja viele Möglichkeiten, manche Katzen lieben großflächiges Papier, unter dem Spielzeug, Leckerlies o.ä. zu erhaschen ist, mein Finchen spiel am liebsten mit kleinen Dinge, die schön viel Lärm machen, wenn sie übers Laminat und an die Fußleisten gejagt werden, z.B. Eicheln, Perlen, Murmeln, manche Katzen fahren voll auf Stinkespielzeug (also mit Katzenminze oder Baldrian) ab.

    Ein Fummelbrett ist für manche Katzen auch sehr interessant.

    P.S. Ist mir zwar noch nie passiert, aber kann es vorkommen, dass eine Katze mit ihrem Dosenöffner nicht zufrieden ist bzw ihn nicht mag?

    Naja, sicher kann es das geben, aber das merkt man dann sicher an anderen Dingen.

    Wie gut hat er sich denn überhaupt bei dir eingelebt, er ist ja noch nicht so lange da? Lässt er sich streicheln, kommt er von sich aus zu dir aufs Sofa o.ä.?

    Das macht Hopse auch :gelache:

    Bei der kann es mit dem Alter aber nichts zu tun haben! Die ist einfach nur so spinnert, Schildpattmädel halt :gelache: :zwinker:

    .aber lustig ist es wenn eine Katze schreiend vor der offenen Balkontür sitzt und rein möchte. :gelache:

    Ja, ist es :kicher:


    Was Fina auch gut kann: Im Flur direkt vor der offenen Tür zum Arbeitszimmer sitzen und miauen. Also in normaler Lautstärke in ca. 5-Sekunden Abständen ein "Mau" von sich geben.

    Während ich ca. 3 m entfernt im Arbeitszimmer sitze und sie angucke.

    Fina guckt mich an, guckt irgendwohin, und macht "Mau"...

    Ich sag: "Fina, was ist?"

    Ihr Miauen wird lauter und länger.

    Ich: "Fina, was soll das?"

    Und dann fängt sie an, richtig zu röhren, laut, anhaltend...

    Ich: "Boah Fina, was soll das, das nervt! Hör auf damit!"

    Fina sieht mich an, steht auf, läuft freudig mit hoch erhobenem Schwanz zu mir, maunzt fröhlich, springt auf den Schreibtisch, legt sich hin, schnurrt, pennt ein... :weissnix: :gelache: