Beiträge von Sonne

    Danke Dir, Frauke!
    Naja, wir hatten ja nie was außer Impfen. Ich kenne sie nur davon...
    Sie hat jetzt gesagt, für ein Griesknötchen liegt es einen Tick zu tief. Wenn es ein Mammakarzinom ist, ist es zu 90% bösartig und bei kastrierten Katzen dann auch hormonell nicht kontrolliert. Sie meint, man könnte jetzt vorher Röntgen, sie findet eaber, dass man es in der Größe noch gut rausschneiden kann. Dann schaut man weiter.
    Es gibt wohl Kliniken, da wird jetzt schon millimetergenau bestrahlt. Das heißt, man muss sich irgendwie überlegen, wieviel Diagnostik man einem Tier auch zumuten will und welchen Sinn das wirklich macht. Hört sich für mich schon stimmig an... aber schrecklich. ;(

    Hallo Ihr Lieben,
    lange lange habe ich hier nichts von uns geschrieben. Es gab zum Glück auch nichts zu schreiben, denn zumindest unsere Katzen haben uns in einer absoluten Ausnahmezeit keinen Kummer gemacht. Im Gegenteil; obwohl auch sie darunter leiden mussten, wie chaotisch unser Leben war und auch noch irgendwie ist, waren sie immer so lieb - ohne Macken, ohne Irgendwas.


    Und nun das:
    Heute war ich mit beiden zum Impfen. Schon vor ca. zwei Wochen war mir ein Knubbel in Astons Brustbereich aufgefallen, der aber direkt unter der Haut schien und ich irgendwie mehr an ein Griesknötchen oder so dachte und daher nicht direkt in Hektik verfallen bin. Heute (Knubbel noch da, aber nicht größer geworden, meine ich) war aber die Tierärztin irgendwie sehr zügig. Und glaubt mir, ich kenne dieses Verhalten. Sie meinte, es kann bei einem Kater, der kastriert ist, zu Milchdrüsenkarzinomen kommen, die sehr gefährlich sind und sie möchte das Ding lieber so schnell wie es geht rausoperieren. Leider war er, als ich ihr das zeigte, aber schon geimpft (War mein Fehler, weil ich zu schusselig war) und die TÄ will ihn jetzt am 20. Mai operieren. Sie will das Teil "großflächig" rausoperieren und rät vom Röntgen ab, weil wenn es wirklich etwas bösartiges ist, man die Auswüchse schon sehen wird und wenn es nichts ist, ist es unerheblich. Ich vermute, das hat was mit der klaren Abgrenzung des Gewebes zu tun. Dann hat sie mir gesagt, ich soll man im Internet bei einer bestimmten Klinik nach Staging-Informationen schauen.
    Irgendwie habe ich gar nicht mehr gewusst, was ich fragen soll und mich hat das Thema vielleicht verständlicherweise traumatisch überrannt. Jetzt versuche ich sie anzurufen, um noch mal Fragen zu stellen, aber soll in einer halben Stunde anrufen.
    Soll das jetzt heißen, dass es Krebs ist?? ;( Oder soll das heißen, nur falls?? Oder ist es so wahrscheinlich?


    Vielleicht kurz noch zum Befund: An der Haut sieht man nichts. Es ist keine Brustdrüse selber. Es ist irgendwo zwischen den oberen Warzen ganz direkt unter der Haut. Es ist sehr abgegrenzt und macht offensichtlich keine Schmerzen.


    Soll man einer Katze eine Zweitmeinung zumuten? Soll ich noch mal woanders hin? Meine Nerven gehen leider gerade Achterbahn. Ich bin nach dieser ganzen Zeit sehr dünnhäutig und ängstlich geworden. Ist es vielleicht das? ?(


    Ich grüße Euch alle und würde mich über Antworten freuen.

    Ich möchte mein Zitat in diesem Rahmen kurz kommentieren: Ich wollte gar nicht auf PETA eingehen. Ich wollte lediglich zum Nachdenken über den eigenen Konsum anregen, wenn man sich für Tierschutz engagieren will. PETA hat eine Liste online. Es gibt suche roch andere, die wertvoll sind.

    Na klar darf man sich aufregen. Aber man kann nicht viel mehr tun, als darauf hinweisen. Es geht einen nichts an, wie die Leute Ihre Tiere halten, außer es ist wirklich Tierquälerei. Ich versuche auch Menschen zu informieren, dass man nicht Kittekat trocken den ganzen Tag hinstellt. Aber ich kann doch nicht jeden im Supermarkt vollquatschen… (auch wenn ich es manchmal gerne würde :kichre: )
    Ich denke, man kann das einmal oder zweimal sagen, und dann daraus eigene Konsequenzen ziehen. Kittys Frage am Schluss war aber, wie kann ich verhindern, dass so etwas wieder passiert und darauf bin ich eingegangen.

    Dein Engagement, Kitty, finde ich immer wieder ganz toll! Menschen sollten sich immer für irgendetwas engagieren und begeistern und das tust Du mit Herz und Seele! Aaaber….gut gemeint ist nicht gut gemacht. Wenn Dein Wunsch eine Katze zu vermitteln über den Wunsch, das Bedürfnis oder die Möglichkeiten eines anderen Menschen weshalb auch immer überschreiten, müssen die Katzen das ausbaden. Ich kenne das bei mir gut in anderen Bereichen, daher erlaube ich es mir hier zu schreiben. Es gibt eben Menschen, die nicht die Kraft oder den Wunsch haben, so weit zu gehen wie Du. Die Sympathie zwischen Euch war da in sofern das Problem, als dass sie vielleicht bei Dir nicht nein-sagen mochte. Aber offensichtlich war es einfach irgendwann "zu viel" für sie. Ich finde jedenfalls, dass man sich nicht so über die Frau echauffieren darf. Natürlich ist das nicht so gut gelaufen, aber es liegt nie nur an einem….

    Hey Manu! Was les ich da… oh, ne, als ob Du nicht genug so sondieren und zu pflegen hättest zur Zeit. Dass es nun auch mit Charly noch schlimmer geworden ist, tut mir so sehr leid.


    Ich schreib mal einfach was, was mir dazu einfällt. Muss nicht helfen, aber wer weiß, auf was für Gedanken es Dich vielleicht bringt:


    Ich habe ja nun viel Erfahrung mit meinem Körper und mit Ärzten und mit Diagnostik. Ich kenne die Grenzen aller drei und ihre Möglichkeiten. Diagnostik ist harte Detektivarbeit in vielen Fällen. Selbst wenn man 12 Stunden von zwei Chef- und zwei Oberärzten (gemeinsam) betreut wird, muss das nicht heißen, dass eine Lösung gefunden wird. Oft wird dann ausprobiert und abgewogen, was das geringere Risiko ist und was helfen könnte.


    Ich hatte mal als Reaktion auf eine tiefgreifende Therapie eine Invagination (auch Kokkade) genannt. Bekommen eigentlich nur Kinder und durch CT, Röntgen und Ultraschall fand man zunächst nichts. Außer dass ich eben vor Schmerzen fast ohnmächtig war und nicht auf Klo konnte (im Krankenhaus).
    Die Ärzte lehnten über den Bildern und grübelten in meinem Beisein, ein Arzt streichelte meinen Arzt und sang dazu das Pumuckellied (kein Scheiß! :gelache: ) Die Chirurgen wollten mich schon aufschneiden und einfach mal gucken, aber da wär ich wohl gestorben, weil ich keine Blutplättchen hatte zu der Zeit. Also hat der Hämatologe "NEIN" gesagt. Irgendwann sahen sie eine ganz leichte Verdickung der Darmwand. Bei noch genauerem Hinsehen unter einem dann angeordnetem speziellen Ultraschall sah man die Ineinanderstülpung der Darmwände (wie wenn ein Schlauch ineinander geschoben wird, so dass er sich verschließt - kein sichtbarer Darmverschluss) Daraufhin bekam ich unter Röntgen einen sehr festen Einlauf mit Kontrastmittel, so dass man sehen konnte, wenn sich etwas löst. Ich weiß nicht mehr, wieviel Liter da rein gingen und ich bin wiederum fast ohnmächtig geworden, aber es löste sich etwas und ich wurde dann auf Toilette gebracht, wo ich alles "absetzen" konnte! :gelache: Das war schöööön! Es hat dann allerdings einige Tage gedauert, bis sich der Darm wieder soweit gefüllt hatte, bis ich wieder ganz normal auf Toilette konnte, denn es war ja nichts drin. Daher habe ich mich fast gewundert, dass Charly nach 3 Tagen schon wieder einen Einlauf bekommen hat. Ich habe damals irgendetwas weichmachendes (ich glaube Milchzucker) bekommen, so dass der Stuhl sich nicht verhärtet hat. Leider haben sich durch den "Knall", den die in der Röntgenabteilung herbeigeführt hatten, die Bakterien von Dünn- und Dickdarm vermischt, so dann sich dann eine ganze Zeit sagen wir mal leichte Probleme hatte: Ich konnte Essen, was ich wollte und habe nicht ein Gramm zugenommen, der Körper hat extrem viel Zucker verbraucht (ich habe mir irgendwann um meine Zähne Sorgen gemacht) und ich hatte explosionsartige Durchfälle mit Krämpfen. Irgendwann haben sie das dann auch (nach meinem Nachforschen) durch einen Atemtest herausgefunden und ich habe ganz bestimmte Antibiotika bekommen. Ab da habe ich wieder gesund gegessen und alles war normal.
    Das heißt nicht, dass davon etwas auf Charly zutrifft, aber es gibt eben Dinge, die man mit der normalen Diagnostik nicht sieht.
    Meine Eosinophilen sind übrigens durch meine Haut-GvHD (Spender-gegen-Wirt-Reaktion nach KMT) erhöht. Die erhöhten Eosinophilen sprechen immer für einen Kampf im immunologischen Bereich, aber auch als Beteiligung an Entzündungsprozessen. Da gibt es aber von nicht so schlimm bis sehr schlimm die ganze Bandbreite. Mach Dich da nicht verrückt. Du kannst nur das in dem Moment Beste für Charly tun.
    Vielleicht könntest Du tatsächlich mal einen Darmspezialisten in Erfahrung bringen. (Siehe Doreen)
    Einfach so, ohne zu wissen wozu, bei so einem Problem, mit dem Essen etwas zu verbessern versuchen, finde ich zu schmalspurig gedacht.


    Und bei mir gibt es im Moment auch ganz unterschiedliche Meinungen zu meinen Beschwerden und der Prioritätensetzung. Ich habe mir gut überlegt, warum ich wem vertraue und halte mich daher an die Anweisungen eines behandelnden Arztes. Deswegen ist es natürlich nie unerheblich, sich zumindest ein kleines Bild zu verschaffen und sei es über Erfahrung, Spezialisierung oder Bauchgefühl zu dem Zentrum / Arzt.


    Übrigens: Wenn er sich massieren lässt, bist Du sicher, dass er Schmerzen hat?
    Ich drück Dich! :knuddel:

    Heute habe ich mit Frau Neiss vom Catstuff-Laden telefoniert wegen einer Bestellung. Wir hatten es eigentlich bei jeder Bestellung in letzter Zeit, dass irgendwas kaputt war. Irgendwie gingen die Da Bird-Sachen auch schneller kaputt und vor allem die Duster von der selben Firma (GC Federwedel) aus den USA. Sie erklärte mir, dass die Sachen jetzt in China produziert werden und dann aus den USA verschickt, und das seit dem die Qualität erheblich gelitten hat.
    Sie hat mir empfohlen, mal Flying Frenzy auszuprobieren. Die sind auch etwas günstiger. Ich hab mal bestellt...

    Dass die Tierärzte alle etwas vermuten, spricht ja nicht gerade für sie. Vermutungen anstellen können wir hier auch alle. Warum wird er denn nicht gescheit untersucht? Es ist doch wichtig, dass man zu klären, damit man ihn von Schmerz und Leid so gut es geht befreit, oder hab ich was nicht mitbekommen?
    Christine, verlieren wirst Du Leo sicher nicht so schnell! :tröst: Was passiert denn jetzt?

    Ich sehe das ähnlich, wie die anderen.
    Unser Kater hatte/hat eine Bauchspeicheldrüseninsuffizienz und hat auch immer mal wieder DF gehabt. Die Umstellung auf Monoproteine (Futter mit nur einer Fleischsorte) und Teilbarf (Frischfleisch zu einem kleinen Teil neben Dosenfutter), sowie die Reduktion bzw. später das WEglassen von Trofu, haben ihm geholfen. Das nur als Überlegung zur Diagnose.
    Aber ich würde ebenfalls mal den Kot genauer untersuchen lassen, oder wenn er noch nie entwurmt wurde, würde ich wahrscheinlich sogar einfach so mal Milbemax geben.
    Hast Du mal probiert, Hühnchen anzubraten (nur leicht) und es Merlin zu geben?


    Dass der DF bei Tütenwechsel auftaucht, habe ich nicht ganz verstanden, wenn es doch immer das gleiche Futter ist. Allein die Erklärung von Manu mit den Milben macht Sinn...