Eine Viertelstunde bis zur Klinik ist natürlich praktisch. Ich bin leider 45km von der nächsten Tierklinik entfernt. Das ist bei akuten Notfällen eigentlich zu weit, und auch der Tierärztliche Notdienst kann da oft nicht viel machen, außer mal ne Spritze zum Überbrücken für die Nacht geben.
Mit Notfällen meinte ich aber auch natürlich keine richtigen, lebensbedrohlichen Notfälle! Und natürlich sollen keine Brüche oder schwere Krankheiten in Selbstinitiative behandelt werden. Ich hoffe, das versteht sich von selbst. 
So eine Hausapotheke wäre eher für den Fall - und das scheint ja wirklich oft vorzukommen, nicht nur bei mir - dass Katze mal genau dann leichtere Krankheitssymptome zeigt, wenn die Tierarztpraxis geschlossen hat. So etwas wie Durchfall, Erbrechen, Schnupfen, ect.
Sachen, bei denen man zwar nicht sofort zum Arzt muss, man aber zumindest bis dahin die Symptome ein wenig lindern möchte. Oder eben wirklich für chronische, bereits diagnostizierte Krankheiten. Denn auch da habe ich leider die Erfahrung machen müssen, dass man in Sachen Heilmittel nicht immer sehr umfangreich vom Tierarzt beraten wird.
Selbstverständlich versteht sich das Notfälle, Brüche, etc. höchstens Erstversorgt werden.
Und natürlich wäre ich reichhaltiger ausgestattet, wenn ich nicht Tierarzt oder Klinik in der Nähe hätte.
Was die chronischen Krankheiten betrifft, sind das die oben erwähnten Dinge die wir ständig brauchen. Die setzen sich zusammen aus Medikamente für die Erkrankung und Hausmitteln, die man eh im Haus hat.
Die häufigsten Probleme unserer Mädels sind Durchfall, Erbrechen, Stress oder Erkältung. Erbrechen und Durchfall ist bei je einer Katze leider mehr oder weniger chronisch und gegen Erkältung hat jeder Haushaltsmittel im Haus.
Von dem her setzt sich unsere Apotheke aus Pulver für den Darm, Heilerde, Süßholzwurzeltee, Salz , Manukahonig, Felisept, Rosenöl und Wasser zusammen.
Früher hatte Blue häufig Augenentzündungen, das hat sich mittlerweile gebessert.