Beiträge von Goya

    Das ist klasse, wenn man solche Quellen hat und weiß wo es herkommt. Ich bin bei Echtfell deswegen auch zurück haltend. Man weiß nie was da für ein Tierlebe daran hängt.

    Mein Beileid zu eurem Verlust.:schnute:

    Ich wünsche euch trotz des traurigen Anlass viel Spaß im Forum.


    Der Kleine kann euch helfen durch die Trauerphase zu kommen. Nala hat viel mitgemacht. Sie ist sehr jung zu euch gekommen, konnte daher nicht die optimale Sozialisierung bekommen, hat ihren Bruder verloren und ihre ganze Welt steht Kopf.

    Ich kann verstehen das sie nun verunsichert ist. Die Fortschritte lesen sich aber sehr gut. Wichtig ist das ihr schon mal entspannt bleibt. Je entspannter ihr seit, um so entspannter sind die Tiere. Nala müsst ihr zeigen das ihr für sie da seit, jedoch ohne sie zu bedrängen. Ausreichend Rückzugsorte wie Höhlen und hohe Liegeflächen habt ihr bestimmt. Gemeinsame Unternehmungen, zum Beispiel Clickern, kann auch helfen. Feliway Friends kann helfen oder Felisept.

    Es gibt noch mehr Hilfsmittel, aber ich denke du wirst die nicht brauchen.

    Danke. Ja ich hoffe es für den kleinen. Heut morgen hat er auch wieder gespuckt nach dem Aufstehen

    Morgen würde ich den Tierarzt anrufen und wegen Magenschutz fragen. Eventuell könnte auch ein anderes Antibiotika genommen werden.

    ggf. Hilft es zusätzlich den Napf höher zu stellen, dann muss er den Kopf beim Fressen nicht so senken. Das hilft bei Übelkeit.

    Cleomy Mein Beileid zu Deinem Verlust.


    Ich gebe dir in den Punkten recht das Sterben etwas natürliches ist und ich möchte das mein Tier möglichst, wenn das Leiden nicht zu groß wird, bereit sein sollte sich auf den Weg zu machen.

    Ich musste in den letzten Jahren einige Menschen und Tiere, wenn auch teilweisen nicht aus meinem direkten Umkreis gehen lassen und weiß wie individuell sterben ist.

    Deinen Text konnte ich mir nicht durchlesen, dazu bin ich emotional noch nicht stabil genug. Bisher musste ich "nur" bei einem Tier die Entscheidung treffen ob ich es erlösen lasse oder nicht.

    Bis heute bin ich überzeugt das es richtig war die erlösende Spritze geben zu lassen und bin überzeugt dass das Tier bereit war zu gehen und das sie es auch so gewollt hätte.

    Dito. Kyra ist ja auch ein Norwegermix. Zur Zeit kann ich mal wieder mit einer Federangel punkten, aber sonst interessiert sie gar nix. Und Alina wird langsam genauso.

    Man könnte den Kopf gegen die Wand schlagen :klonk:

    Die Nasen sind so schlau und ich denke deswegen langweilig sie sich schnell. Wir haben sechs Fummelspiele, für Kayla keine Herausforderung. Der Futterball hingegen ist schon wieder doof, weil da nicht schnell genug Futter kommt.


    Ich hab auch so meine Schwierigkeiten. Heute hat Cinny sehr schön mit mir gespielt aber Mia hat nur zugeguckt. Und das wo gerade ihr ein bisschen Bewegung gut täte.

    Das ist manchmal so anstrengend...


    Lotti begeistert sich in echter Raubtiermanier für Sachen, die eher für Hunde konzipiert sind. Kaustangen aus Dörrfleisch, ein „Knochen“ aus Kokosfasern, an dem sie wild rumreißt. Sie mag auch dünne Schnur aus Hanffaser, der sie auf dem Bett hinterherjagt. Und sie will am liebsten auf den Stäben der Spielangeln nur rumkauen, statt die Puschel zu fangen. Von der Lederangel musste ich den Fellvogel abmachen, weil sie den einfach nur zerbissen und Teile davon geschluckt hat. Bei ihr geht es immer nur um Kauen, Beißen, Reißen. Mit allem anderen schnöden Katzenspielzeug brauch ich ihr erst gar nicht zu kommen. Kartons werden auch am liebsten nur zerlegt. :gelache:

    Schnüre sind Kayla zu langweilig. Auf die Stäbchen der Wedel und Angeln steht Blue. Am liebsten man wackelt unter Papier, dann wird sie zum Raubtierchen.:herzchen: Kayla ist das schnell zu langweilig.

    Kartons sind natürlich klasse :guck:

    Ich sauge an Spielideen alles auf was geht. Trotzdem verzweifel ich immer wieder an meiner Norwegerin. Sie will beschäftigt werden, findet das meiste Spielzeug aber uninteressant. Selbstgebasteltes findet sie noch langweiliger als gekaufte Dinge.

    Und selbst unser Birmchen, das nicht so wählerisch beim Spielzeug ist, konnte ich bisher kaum von Selbstgebasteltem begeistern.:schnute:

    Blue kam, wie beschrieben, als Kitten aus keiner heilen Welt zu uns. Selly, mein Mann und ich taten alles um dem Kätzchen zu helfen. Ich behaupte auch das sich Blue bei uns gut entwickelt hat.

    Aber sie sucht einfach nicht den Kontakt.

    so halte ich es mit Piri auch. Sie will kaum Streicheleinheiten oder zum Schmusen kommen. Aber Anwesenheit (das heißt Aufenthalt im gleichen Raum oder draußen in der Nähe) das liebt sie. Sie legt sich auch immer mit dem Rücken zu mir, aber wenn sie was hat, darf ich noch nicht mal genauer gucken.


    Queeny war da ganz anders. Sie wollte immer die Hand an ihrem Körper spüren. Dabei war sie die "wild geborene"! Piri muss vor dem Heim zumindest eine Küche und schlagende Hände gekannt haben.

    Manchmal wünschte ich mir das sie reden könnten...

    Selbstverständlich lieben wir sie so wie sie sind, aber man würde ihnen doch gerne Schmerzen und Probleme abnehmen.


    Selly liebte den Körperkontakt und das obwohl sie eine ehemalige Streunerin war und nach ihrem Verhalten her Gewalt kennen hat. Selly brauchte den Kontakt auch zum Heilen.


    Das tue ich auch. Aber es fällt oft nicht leicht. Zumal Kyra die ersten vier Wochen nach dem Tierheim wie selbstverständlich nachts bei mir im Bett geschlafen hat - vom ersten Tag an. Es hat sich so vertraut angefühlt - so, als ob ich diese Katze schon ewig kennen würde. Nach vier Wochen hat sie dann beschlossen, alleine im Wohnzimmer zu schlafen, und seitdem legt sie sich nur noch zu mir, wenn ihr etwas weh tut. Bei meinem Mann liegt sie öfters mal auf dem Sofa, das ist immerhin schon etwas.

    Von solchen Verhaltensänderung nach dem Einleben habe ich schon öfter gelesen, aber selbst noch nie erlebt.

    Ich kann mir vorstellen wie schwer es für dich ist. Mir fehlt Sellys intensiver Kommunikation immer noch in jeder Pore.:tröst:

    Kyra ist euch garantiert dankbar das sie zu ihren Bedingungen geliebt wird.


    Habt Ihr sie da als Baby oder als erwachsene Katze bekommen?

    Blue kam mit 13 Wochen zu uns. Aber in was für einer seelischen Verfassung...

    Das es so schlimm sein würde, hat sich erst mit der Zeit rausgestellt.

    Blue schnurrt, laut und lang, aber nur bei meinem Mann und nur wenn sie gestreichelt werden will. Das ist normalerweise alle zwei bis drei Tage am Abend. Sonst sucht Blue viel den Kontakt indem sie sich an meine Oberschenkel oder unter die Decke kuschelt (die Decke muss dann speziell liegen). Da habe ich aber eher das Gefühl das ich mehr Wärmflasche oder zur Beruhigung da bin. Aber nicht wegen dem Wunsch bei mir zu sein.

    Blue kommt von keiner guten Züchterin. Ich habe auch das Gefühl das sie sich gar nicht ganz öffnen will oder kann.

    Wir akzeptieren das. Wenn Blue auf uns zu kommen will, sind wir für sie da. Möchte Blue ihre Ruhe haben, lassen wir sie.

    So ist es bei mir mit Blue. Ich weiß ich gehöre für sie zur Familie und sie vertraut mir, dennoch haben wir Distanz in der Beziehung (auch wenn das Wort Distanz nicht treffend ist).

    Blue lässt sich von mir nicht wirklich streicheln, schnurrt nicht bei mir, lässt sich keine Medikamente eingeben und ist unser kleines Rätsel. Häufig müssen wir raten was sie möchte.

    Bei den Tieren ist es wie bei den Menschen, einige brauchen ihren Freiraum.