Beiträge von Mrs. Botilda

    Diesen Tipp von wegen einschläfern finde ich sowie von daneben. Mir tut es auch leid, dass Du so viel durchmacht mit Deinem Schatz. Ich kenne das ja auch. Und das verbindet einen noch mehr. Lass Dich nicht unterkriegen Ihr beide werdet das schaffen:daumendrück:

    Das stimmt. Wie gesagt, so schnell geben wir nicht auf...

    Ich sags mal so, meine Antwort war nicht besonders höflich. Aber es tut trotzdem weh zu hören, ...

    Danke, es hilft ungemein sich mit jemandem austauschen zu können

    Mrs. Botilda... hast du auch mal ein paar Fotos von Gizmo für uns... wir lieben hier alle Katzenfotos... ich würde ihn gern sehen... wo und wie er schläft... welches Spielzeug er am liebsten hat, vielleicht wie er mit dir kuschelt.

    :aufgeregt:

    Wäre toll, freu mich schon!

    Habe es endlich geschafft ein Album anzulegen. Bilder findest du unter dem Album Gizmo. Ich hoffe, ich hab das alles richtig gemacht.

    Hallo an alle,

    erstmal wieder Danke für eure Beiträge. Heute bin ich so unendlich traurig und sauer zugleich. Meinem Kleinen geht es nicht so wirklich gut. Der Tierheilpraktiker hat sich Gizmo am Dienstag angesehen, er meinte, Gizmo müsste unbedingt operiert werden. Ich gehe davon aus, dass ich ihm vertrauen kann, er machte mir von Anfang an einen sehr vernünftigen Eindruck. Vorerst könne er Gizmo nicht helfen. Auf die Frage, in welche Klinik ich mit ihm gehen soll, wer die OP also gut macht, hat er mir keine Antwort geben können. Die Klinik in der wir bzgl. der Röntgenbilder waren, wäre angeblich nicht so gut in dieser Angelegenheit.

    Das Metacam hatte ich ja extra für den Tierheilpraktikerbesuch ausgeschlichen, weil dieser ihn ohne Metacam sehen wollte. Gizmo hatte sichtlich Schmerzen und daher habe ich ihm das Metacam nach dem Besuch des Heilpraktikers wieder gegeben. Ich hatte nicht den Eindruck, dass ihm das Traumel geholfen hat. Eher im Gegenteil. Seitdem ich das Metacam ausgeschlichen habe, ging es ihm schlechter.

    Also bin ich mit ihm nochmal zu unserem eigentlichen Tierarzt. (Leider war nicht er in der Praxis sondern sein Chef). Erstens wollte ich klären, welche Klinik er empfehlen kann und zweitens wollte ich mit ihm eine Schmerztherapie für Gizmo besprechen, bis die OP gemacht wird.

    Wenn schon OP, dann hätte ich gerne, dass ich oder mein Mann mindestens in der ersten Woche nach der OP zu Hause sind und ich muss das ganze ja auch erstmal organisieren (Klinik finden, Termin vereinbaren, Box besorgen (er soll sich 2 Wochen nach der OP ja gar nicht bewegen),...).

    Erstmal wurde ich saublöd von dem Tierarzt angesprochen, weil ich nach der Klinik gefragt hab (er wisse das auch nicht, welche gut ist, das könne er mir nicht sagen und er könne mir keine empfehlen). Da Gizmo wahnsinnig panisch wird, wenn er lange in der Transportbox bleiben muss, wollte ich wissen, ob unser TA die Nachsorge macht (da wurde ich wieder blöd angeredet, er könne das schon, wolle der Klinik aber nicht ins Handwerk pfuschen).

    Als ich ihn nach einem Medikament gegen die Schmerzen fragte, musste ich mir anhören, "jetzt haben Sie so lang rumgetan,...". Er sprach permanent in einem Unterton, sodass ich mir vor kam, wie jemand, der mit Absicht sein Tier quält. Ich kann euch sagen, ich war auf 180 als ich die Praxis verlassen habe. Wisst ihr, ich war mit Gizmo bei mehreren Ärzten. Alle haben sich gegenseitig widersprochen. Keiner konnte mir eine vernünfitge Aussage machen. Sogar der Chef von unsrem TA hat sich selbst widersprochen. Ich habe den Eindruck, dass es Gizmo auch erst so wirklich viel schlechter geht, seitdem ich mit ihm in der Klinik war (er hat sich furchtbar in der Box aufgeregt).


    Dann hat mich der TA auch noch blöd angeredet, weil man auf den Röntgenbildern, die in der Klinik gemacht wurden, angeblich gar nicht zu erkennen sei, ob Gizmo eine Luxation hat. Also ehrlich, ich war mit ihm in einer Klinik. Ich bin keine Tierärztin, wenn die Klinik sagt, dass das richtig ist, dann gehe ich davon aus, dass das passt. Die Bilder wurden an einem Freitag, den 28.9 gemacht, am drauf folgenden Montag, dem 1.10.18 habe ich mit ihm (höchstpersönlich) telefoniert, alles geschildet (auch die Metacamgabe angesprochen, da hatte er mir noch gesagt, ich solle Gizmo 10 Tage lang Metacam geben, Metacam sei angeblich nicht bedenklich.) Ich habe das Zeug ja extra wegen dem Tierheilpraktiker ab dem 6.10 ausgeschlichen und der kam am 9.10. In der Zeit hat Gizmo Traumel, Ruta und Arnika bekommen. Ich habe recherchiert und gelesen, wie ich ihm noch helfen kann. Seit Tagen liegt mir Gizmos Zustand im Magen und ich tu wirklich was ich kann, aber ich denke nicht, dass ich mich anreden lassen muss, als ob ich seinen Zustand ignoriert hätte.

    Am 11.10 war der Termin mit meinem TA und am 17.10 habe ich einen Gesprächstermin bei einer Klinik, um das weitere vorgehen/ die OP zu besprechen. Schneller geht es nicht. Abgesehen davon, was wäre, wenn ich mir die OP für ihn nicht leisten könnte? Das weiß doch unser TA nicht. Daher finde ich es wirklich reichlich unverschämt, so blöd angesprochen zu werden.

    Und dann kommen noch die absoluten Schlaumeier in meinem Umfeld dazu, die mir raten ihn nicht operieren zu lassen, sondern gleich einschläfern zu lassen...

    Dann sehe ich meinen kleinen, tapferen Kater, der mit uns kuschelt und so unglaublich lieb ist und dann tut es noch mehr weh, dass er krank ist. Das alles zermürbt mich so. Aber eins verspreche ich euch und ihm, ich kämpfe für meinen kleinen Gizmo.

    Viele Grüße, Mrs. Botlida

    Oh Mann, ich kann dich verstehen. Mein Kleiner kann noch nicht raus, wir wohnen ganz ungünstig an einer sehr stark befahren Straße. Aber der Plan ist umzuziehen (nicht allein wegen Gizmo, das hatten wir vorher auch schon vor). Ich sehe mich jetzt schon stundenlang nach ihm suchen.

    Diese Achterbahnfahrt der Gefühle, die du da durchmachen musst kann ich mehr als nur verstehen. Das ist sicherlich nicht besonders lustig!

    Hallo an alle!

    Erstmal vielen Dank für eure Infos und Rückmeldungen. Da es vlt. einmal für den einen oder anderen von euch interessant sein könnte berichte ich von meinen Erfahrungen der letzten Wochen.

    Die Ostheopathin hat mich hängen lassen.

    Dann habe ich einen Termin bei einem zweiten Tierarzt mit Gizmo vereinbart. Ich wollte eine Zweitmeinung haben bevor ich mich auf die Klinik einlasse (die bei uns bekannt ist gerne zu operieren und viele Zusatzuntersuchungen zu machen). Dieser Tierarzt hat sich viel Zeit für ihn genommen und sich mit ihm auf den Boden gesetzt, gespielt, ihn beim Laufen beobachtet, viele Fragen gestellt, recherchiert und er hat nicht einmal was dafür verlangt (hinterher habe ich mich geärgert, weil ich nicht dran dachte ihm eine Spende für bedürftige Tiere anzubieten...). Seine Diagnose: es könnte theoretisch auch von einem Bluterguss herführen, da er mittlerweile mit beiden Hinterbeinen komisch auftrat und den Rücken etwas krümmte. Es müsste sich aber in den nächsten beiden Tagen eine Besserung ergeben, ansonsten müsse ich mit Gizmo in die Klinik, um Röntgenbilder machen zu lassen.

    Nachdem es nicht besser wurde sind wir in die Klinik. Der dortige Tierarzt war wirklich sehr nett. Es wurden drei Röntgenbilder gemacht und tatsächlich hat Gizmo eine Luxation der Patella. Das linke Bein ist in Ordnung, die Hüfte auch. Der Tierarzt in der Klinik meinte, er ist sich nicht sicher, ob er schon operiert werden kann, weil er zu klein ist. Er hat uns vorerst Metacam mitgegeben, damit Gizmo keine Schmerzen hat. Seitdem Gizmo das Metacam bekommt ist zu beobachten, dass er besser läuft und wieder agiler wird. Er tritt wieder normal auf und geht nicht mehr in Schonhaltung. Er humpelt immer weniger.


    So und ab hier scheiden sich die Geister:

    Mein eigentlicher Tierarzt, dem ich Rückmeldung gab, sagte, dass Gizmo das Metacam 10 Tage bekommen soll, damit die Entzündung (vom Ursprünglichen Sturz) abklingt und Gizmo aus der Schonhaltung rauskommt. Zudem sei das Metacam nicht suchterzeugend und für Gizmo relativ unbedenklich. Eine OP hält er vom aktuellen Standpunkt aus für nicht besonders gut, dass diese OP bei Katzen vergleichsweise mit anderen Tieren, sehr schwierig ist und oft nicht gelingt.


    Der Arzt aus der Klinik hat mich angerufen, dass seine Chefin Gizmo sehen will, weil diese sich ein Bild von ihm machen will. Eine OP sei allerdings unabwendbar.


    Und der Tierheilpraktiker (den ich mittlerweile aufgetan habe) meinte, dass Gizmo noch nicht operiert werden soll, weil er noch klein ist und diese OP bei Katzen generell schwierig ist, bei kleinen Katzen noch viel schwieriger. Er riet mir, wenn OP, dann nur bei einem Spezialisten. Er hat mir bisher sehr vernünftig gewirkt. Er sagte mir, dass er Gizmo erst behandelt, wenn eine schulmedizinische Diagnostik (in seinem Fall: Röntgenbilder) vorliegt. Er hat mir nicht erzählt, er könne alles in den Griff kriegen, sondern gesagt, er könne es versuchen. Zudem meinte er, das Metacam allein keine Lösung ist, weil Gizmo (was ich auch beobachten konnte) wieder sehr viel rumturnt ohne Rücksicht auf Verluste, was den Schaden größer machen könnte. Wir sollen, das Metacam langsam ausschleichen und gleichzeitig mit Traumel, Arnica und Ruta behandeln. Nächste Woche haben wir einen Termin und er sieht sich meinen Kleinen an. Er will am Aufbau der Muskeln und Bänder arbeiten. Mal schauen. Ich werde wieder berichten, was sich ergeben hat.


    Viele Grüße, Mrs. Botilda

    Hallo an alle!

    Sry, dass ich mich solange nicht mehr gemeldet habe, hatte die letzten Wochen beruflich extrem viel um die Ohren. Gizmo ist mittlerweile 4 Monate alt. Den Kampf gegen die Ohrmilben haben wir noch nicht ganz gewonnen. Da müssen wir dran bleiben. Die Impfungen hat er alle überstanden und mein Kleiner Mann war super tapfer. Gizmo wächst und gedeiht. Mittlerweile haben wir angefangen mit ihm zu clickern (was er super lustig findet, sobald er das Target sieht läuft er los) und ich baue ihm immer wieder neue Fummelbretter, damit der Kleine etwas geistige Beschäftigung hat. Kartons aller Art sind seine große Leidenschaft. Tägliches spielen, toben und kuscheln sind bei uns selbstverständlich zum Pflichtprogramm geworden.


    Leider ist nun aber ein Problem aufgetreten, dass mir sehr zu schaffen macht. Seit Samstag humpelt der Kleine Mann immer wieder. Zeitweise hüpft, springt, tobt und rennt er ganz normal und dann humpelt er zwischendrin und läuft aber kurz darauf, als ob nichts gewesen wäre. Als ich es das erste Mal gesehen habe, habe ich sein Beinchen ganz sanft abgetastet. Er hat eigentlich nur reagiert, indem er es als lustiges Spiel empfand. Gizmo wirkte so, als ob er keine Schmerzen hätte. Er reagierte nicht, wenn man die Stelle berührte. Hatte kein Fieber, fraß normal und lag entspannt auf dem Sofa und spielte auch wie immer. Da er aber immer wieder mal humpelte (so im Schnitt 2-3 Mal am Tag) , sind wir mit ihm zum Tierarzt.

    Dieser meinte, dass an seinem rechten Bein immer wieder die rechte Kniescheibe rausspringt. Der TA ist sich nicht sicher, ob Gizmo operiert werden sollte, da er ja erst 4 Monate alt ist und sich dies noch verwachsen könnte. Er meinte, wir sollen in die Tierklinik fahren, damit die Ärzte ihn dort noch genauer untersuchen können. Und da beginnt mein Problem. Die Tierklinik in unserer Nähe hat einen ganz miserablen Ruf. Dort werden extrem oft Untersuchungen doppelt und dreifach gemacht (eine Bekannte sollte von ihrem TA aus mit ihrem Hund lediglich ein MRT zur Überprüfung der Diagnose machen lassen und die haben einfach mal ein CT, ein MRT, ein großes und ein Kleines Blutbild gemacht und mussten noch zweimal sedieren). Bei der Katze meiner Schwiegereltern und beim Hund meiner Mutter ein ähnliches Spiel. Die sind bekannt, dass sie sehr gerne operieren. Meine Befürchtung ist, dass sie uns extra dahingehend beraten ihn operieren zu lassen (und nicht zum Wohl der Katze beraten). Eine Klinik weiter weg wäre für Gizmo allerdings ein riesen Stress, da er Transportboxen und Autofahren hasst. Für ihn ist jede Minute in der Box eine Qual. Nach dem letzten TA Besuch (unser Tierarzt ist keine 5 Minuten von unserem zu Hause entfernt) hat er den ganzen Abend Trost gesucht.

    Und: Ich möchte an der Stelle betonen, mein Mann und ich wollen das Beste für unseren Kleinen, aber ich will nicht, dass er von ein paar geldgierigen Menschen gepiesackt wird und der einzige Erfolg der Behandlung ist, dass unser Bankkonto eine Verschlankungskur macht, was wohl sehr oft in der obengenannten Klinik passiert.


    Schließlich habe ich eine Weile das Internet durchforstet und gelesen, dass es nicht so gut ist so kleine Katerchen schon mit solchen OPs zu traktieren. Ich weiß auch nicht wie ich ihn 6 Wochen lang nach einer möglichen OP vom toben/ springen abhalten soll. Dann habe ich gelesen, dass es möglich ist die Bänder und Muskeln so zu trainieren, dass die Kniescheibe besser fixiert wird. Letztendlich habe ich eine Osteapathin in der Nähe ausfindig gemacht, die Hausbesuche macht und einen super Ruf hat. Vorteil: Gizmo muss nicht in die Box und wir können ihm vlt. auch helfen ohne ihn gleich mit OPs zu piesacken.

    Nachteil: Ich habe keine Erfahrungen mit Osteopathen und ich weiß nicht, ob die Behandlung ihm wirklich hilft. Ich bin mir extrem unsicher. Kann mir jemand von euch weiterhelfen? Hat jemand von euch Erfahrungen mit Osteopathen bei Katzen? Bzw. hat jemand von euch Erfahrungen mit dieser Kniescheibenproblematik?


    Viele Grüße, Mrs. Botilda

    Hat er irgendeine ansteckende Krankheit? Du hast ja nur von zwei "Baustellen" erzählt, was muss denn alles versorgt werden?

    Wenn er weitestgehend fit und gesund ist kannst du ein Kitten ähnlichen Alters dazugeben. Gut wäre gleichgeschlechtlich, da die Jungs gern raufen und Kätzinnen das nicht gern mitmachen und anders spielen.

    Er hat auf jeden Fall Ohrmilben. Dafür haben wir morgen einen Termin beim Tierarzt.


    Ich bin mir aber nicht so ganz sicher, ob er etwas an den Zähnen hat. Ich habe ihm Leckerlies gekauft (habe mich hierfür extra beraten lassen, welche gut und für sein Alter geeignet sind). Diese hat er ganz interessiert beschnüffelt und dran rumgeleckt, aber er vermeidet es drauf zu beißen. Zudem habe ich manchmal das Gefühl, dass er gerne etwas herumkaut und knabbert (bin mir nicht so ganz sicher, ob er alle Milchzähne hat oder ihn etwas an seinem Gebiss stört). Er weint jedenfalls nicht laut und hat auch keinen komischen Mundgeruch. Richtig schauen lässt er mich aber nicht und ich will nicht mit Zwang oder Gewalt arbeiten. Hab schon alles mögliche probiert, um ganz sanft mal schauen zu können. Wenn er gähnt oder so versuche ich so gut wie es eben geht einen Blick zu erhaschen. Bisher habe ich keine Entzündung sehen können. Zahnen Katzen ähnlich wie Kinder? So blöd es klingt, ich hab echt schon überlegt ob er eine Arzt Beißring braucht. Er hat auf jeden Fall Spielzeug mit unterschiedlicher "Materialhärte" (z.B. Softball, flauschiges Spielzeug, festere Bälle,...).


    Abgesehen davon fehlt auch noch eine Entwurmung. Sein Fell ist mittlerweile nicht mehr struppig und hat einen sanften Glanz angenommen. Er ist gewachsen und hat auch zugenommen. Wir mussten ihm aber z.B. ganz sanft beibringen sich selbst zu putzen. Er hatte was im Fell kleben, was ihn gar nicht gestört hat (kenne ich bisher nicht von Katzen). Habe ein bisschen recherchiert und schließlich gelesen, dass man ein feuchtes, lauwarmes Tuch nehmen soll, ganz sanft übers Fell fahren soll und so quasi die Putzbewegung der Mutter nachahmen soll. Es hat ihn nicht gestört, dass ich das gemacht habe und seitdem putzt er sich und hat nichts klebriges im Fell.


    Sein Verhalten verwirrt mich manchmal ein bisschen. Dass er spielt und tobt, manchmal auch wilder, ist mir völlig klar. Auch die Tatsache, dass er ab und zu Sofa und Kratzbaum verwechselt ist mir klar. Ab und zu beißt und kratzt er, auch das lässt sich erklären (Spielaufforderung, ausdrücken von Missfallen,...), aber manchmal da legt er ganz plötzlich ohne ersichtlichen Grund den Schalter um, ist verängstigt, läuft weg, macht einen Buckel und wirkt ein bisschen so, als ob er sich verteidigen müsste. Das möchte ich noch ein bisschen beobachten. Bisher konnte ich feststellen, dass er es nicht mag, wenn irgendwas rieselt. Er erschrickt auch, wenn er ein Motorrad hört oder ein Traktor vorbeifährt. Völlig unbeeindruckt ist er von Hundegebell. Er zeigt dieses Verhalten auch manchmal in "vertrauten" Situationen, die er schon kennt und in denen er bis zu diesem Zeitpunkt völlig cool war.


    Manchmal (besonders abends) hat er auch ganz extreme 5 Minuten. Auch hier beobachten wir noch und versuchen Ursachen auszuschließen. Es ist dabei völlig egal, ob wir tagsüber arbeiten waren oder zu Hause. Ob er gerade gefressen hat oder nicht. Spielen will er dann meistens auch nicht. Es ist auch unabhängig wie viele Spiel-/ und Streicheleinheiten er am Tag hatte. Und ob das Licht an oder aus ist. Neulich hat er sich dabei selbst richtig fest in den Schwanz gebissen. (Auch das habe ich beobachtet, weil ich gelesen habe, dass manche verstörte Katzen das solange tun, bis schließlich der Schwanz amputiert werden muss). Das hat er aber nur einmal gemacht. Ich bin mir bei ihm unschlüssig, ob das daher kommt, dass er noch in der Test- und Spielphase ist oder ob es bedenklich ist. Ich habe für den morgigen Termin beim Tierarzt jedenfalls eine seeeeeehr lange Liste an Fragen. Dahingehend bin ich noch sehr mit ihm beschäftigt. Ich will ihn nicht überfordern und ihm Zeit geben. Wir wissen ja nicht, wie lange er tatsächlich bei seiner Mutter war und was er von ihr gelernt hat. Als ich ihn gefunden habe, war er wirklich nur noch Haut und Knochen. Lange hätte er laut TA auch nicht mehr durchgehalten.

    Momentan sind wir noch ganz damit beschäftigt ihn aufzupäppeln. Ab wann würdet ihr eine zweite Katze dazuholen? Ich hätte jetzt erstmal geschaut, dass er völlig gesund und topfit ist. Ihm fehlen ja gänzlich alle Impfungen, er hat erst eine Entwurmung bekommen (der Tierarzt meinte es wäre besser auf 2x zu entwurmen) und seine Ohren müssen noch versorgt werden. Der Tierarzt meinte auch, es wäre besser eine Behandlung nach der anderen zu machen und nicht alle auf einmal. Das könnte ihn zu sehr verschrecken.

    Heute bin ich auch ein bisschen besorgt. Die letzten Tagen hat er morgens und abends ein Beutelchen Nassfutter für Katzenkinder (in Etappen) gefressen. Tagsüber habe ich ihm immer Trockenfutter hingestellt. Heute frisst er relativ wenig. Könnte das an der Hitze liegen oder muss ich mir schon Sorgen machen? Wie gesagt, ich bin noch nicht so lange dabei. Zwar versuche ich mir nebenzu einiges an Wissen anzulesen, aber ich bin mir in diesem Punkt unsicher. Habe sowohl als auch gelesen...

    Hallo an alle!:hallihallo:

    Mein Name ist Mrs. Botilda und ich habe knapp 2 Wochen ein kleines Katzenbaby. Der kleine Gizmo ist 9 Wochen alt und kam halb verhungert und halb verdurstet in mein Leben gepurzelt. Mir ist bewusst, dass er eigentlich bis zur 12. Woche bei seiner Katzenmama hätte bleiben müssen, das Leben (oder auch andere Menschen) hat (haben) es aber bisher leider nicht besonders gut mit ihm gemeint. Nachdem ich ihn gefunden habe (ich habe extra eine ganze Weile nach seiner Mutter Ausschau gehalten und gewartet) und mit ihm beim Tierarzt war, hat er sich sofort an mich gekuschelt (was mich ehrlich gesagt etwas verwundert hat, da ich das von einem kleinen Streunerbaby nicht erwartet hätte). Spätestens ab diesem Moment hatte er mein Herz in seiner Pfote. Mein Mann und ich sind momentan nach Kräften bemüht ihn zu versorgen und aufzupäppeln (natürlich ist auch ein Tierarzt im Boot).

    Ich habe mich hier angemeldet, da ich sicherlich die eine oder andere Frage haben werde und froh bin, wenn ich von erfahrenen Katzenbesitzern Tips und Ratschläge bekommen werde.


    Viele Grüße an alle,

    Mrs.Botilda