Beiträge von Paulina

    Dein Sohn und Family scheinen nicht ängstlich zusein.

    Das ist eine freundliche Umschreibung von leichtsinnig...


    Aber vielleicht ist das das Privileg von jungen Menschen, die noch nicht so viel miterleben mussten.

    Ich war heute bei ihr. Es ging ihr die letzten Tage recht gut, so dass die Familie sie gestern versuchsweise an Geschirr und Leine in den Garten gelassen hat (das kennt sie noch von der Eingewöhnungszeit her).


    Da war sie wohl so übermütig, dass sie gleich gerannt, gesprungen und geklettert ist - überwiegend natürlich auf den drei gesunden Beinen. Als ich heute Morgen ankam, war mein Sohn überzeugt, dass sie bald ganz wieder raus kann.


    Das sehe ich leider ganz und gar nicht so. Heute Morgen konnte sie fast gar nicht mehr laufen, ist nur mühselig gerobbt. Offensichtlich hat sie sich gestern total überanstrengt (ich hätte das in diesem Ausmaß nie zugelassen). Heute Mittag hatte sie sich dann ein bisschen erholt, aber für Freigang ist das definitiv noch nichts.


    Ich habe eine Stinkwut auf diese TÄ, die beim Fädenziehen gemeint hatte, in zehn Tagen könnte Sally wieder nach draußen. Das ist viel zu früh! Ihr fehlt ja ein ganzes Stück vom Oberschenkelknochen, die Hüfte schwebt quasi frei in der Luft. Das kann noch nicht stabil sein!


    Ich mache mir große Sorgen. Selbst wenn Sally wieder rennen kann - sie kann jeder zeit einen massiven Schmerzschub bekommen und unterwegs zusammenbrechen (hatte ich bei Robin auch, und der war nach seiner OP sechs Wochen lang zu Hause).


    Ich kann nur beten, dass mein Sohn und seine Familie vernünftig sind.

    Robin und Pauline haben immer reflektierene Halsbänder getragen, meine Hoffnung war halt, dass sie dann nachts von Autofahrern gesehen werden.


    Ich hatte weiche bequeme Halsbänder, die sehr leicht aufgingen, also war keine Gefahr wegen Hängenbleiben und so. Das hatte allerdings den Nachteil, dass ich manchmal in der Woche zwei neue Halsbänder kaufen musste. Manchmal haben mir auch nette Nachbarn die verlorenen Bänder gebracht, die sie in ihren Gärten gefunden hatten (innen stand unsere Telefonnummer).


    Ich kann daran nichts Negatives finden, es hat meine Katzen nie gestört, und ich habe mich einfach ein bisschen sicherer damit gefühlt.

    Ich war heute mit meinem Sohn und Sally bei seiner TÄ. Die war sehr zufrieden, die Fäden sind draußen und der Trichter ist erst mal Geschichte (solange sie brav ist und die Wunde in Ruhe lässt). Zwei Wochen soll sie noch drin bleiben, ich hoffe, bis dahin kann sie wieder besser laufen, denn im Moment sieht das noch ziemlich übel aus.


    Aber die TÄ hat gesagt, das sei normal und werde jetzt von Tag zu Tag besser. Hoffen wir, dass sie recht behält!


    Heute durfte Sally auch endlich wieder nach Hause. Das wird ihr sicher Auftrieb geben, wenn sie ihre Familie wieder um sich hat.

    Wir haben Sally heute besucht. Sie ist schon ganz munter, läuft aber noch sehr schlecht. Am Montag sollen die Fäden gezogen werden, ich bin gespannt, was die TÄ sagt.


    Es war natürlich kein kleiner Eingriff. Und es wird noch dauern, bis die Arme nach draußen darf. Sie schaut so sehnsüchtig durchs Fenster, es bricht einem das Herz. Aber sie ist sehr tapfer und macht keinen Terror so wie Robin damals.

    Ja, Sally ist "Hardcore-Freigängerin", trotzdem hätte man nach dem Umzug die Möglichkeit gehabt, den ein bisschen einzuschränken. Der Garten ist nämlich an drei Seiten wunderbar eingezäunt, und es hätte nicht viel Aufwand gebraucht, um den ganz katzensicher zu machen. Ich habe das angeregt, aber aus unerfindlichen Gründen wurde das abgelehnt.


    Bei einer Bekannten von mir ist es ähnlich. Sie hat schon so viele Katzen verloren, obwohl es ein leichtes wäre, den Garten abzusichern, weil schon ein paar hohe Zäune vorhanden sind. Bei uns wäre das nur unter einem immensen Aufwand und sehr hohen Kosten möglich. Ich habe meine Bekannte und meinen Sohn schon glühend um die tollen Möglichkeiten beneidet. Aber auch meine Bekannte lehnt das ab.


    Vielleicht ist das so ein Denken, dass die Katzen einfach so viel Freiheit wie möglich brauchen, um glücklich zu sein. Das kann schon sein, aber mir wäre eine lebendige Katze trotz allem lieber. Natürlich gibt es Katzen, denen genügt ein Garten nicht, z.B. meinen Robin. Der ist kilometerweit herumgestreift und hätte mir das Leben zur Hölle gemacht, wenn er das nicht mehr gedurft hätte. Paulinchen wäre mit eingeschränktem Freigang absolut zufrieden gewesen.


    Ach, ich weiß doch auch nicht, was richtig ist. Ich habe oft meinen Damen gegenüber ein schlechtes Gewissen, weil sie kein "normales" Katzenleben führen können. Aber die würden keinen Tag draußen überleben.

    Wenn ich meine Damen nicht hätte, hätte ich sie schon lange zu mir geholt, um sie zu päppeln. Aber ich fürchte mit meinen zwei Hexen wäre das nicht wirklich erholsam für Sally. Kyra kann ein ganz schönes Biest sein.


    Aber ich denke, die Schwiegermutter meines Sohnes macht das schon gut, sie hat ja auch gerade Ferien, und ich denke, sie macht es gerne.


    Ich bin mal echt gespannt, wie das dann beim nächsten Urlaub gehandhabt wird. Sally ist eigentlich schon eine vorsichtige Katze, aber in dem neuen Revier ist sie ja erst ein halbes Jahr, so gut kennt sie sich offensichtlich doch noch nicht aus. Und die Hauptverkehrststraße verläuft parallel zu der Straße, in der sie wohnt. Ich hatte da von Anfang an Bauchschmerzen.

    Dankeschön! Ich denke mal, sie muss noch viel Geduld haben, denn mit Freigang wird auch nach dem Fädenziehen erst mal nichts sein!


    Robin hatte ja auch mal ein Gipsbein und musste sechs Wochen lang drin bleiben. Das war eine einzige Katastrophe.

    grinsekatzen.de/gallery/image/76720/


    Da ist die kleine Patientin. Ihre Menschen sind wieder vom Urlaub zurück, aber Sally darf sich noch bei der Schwiegermutter erholen, bis am Montag die Fäden gezogen werden und der Trichter runterkommt. Da hat sie einfach mehr Ruhe.


    Sie wird aber jeden Tag von den Kindern besucht und ausgiebigst bekuschelt.


    Es geht ihr jetzt von Tag zu Tag besser, und sie wirkt nach den Aussagen von meinem Sohn schon wieder sehr munter.

    und jetzt ist die Tür zu. Und der Kater jammert, schreit - seit inzwischen ner guten Stunde

    Woher kenne ich das bloß? Ich habe Robin auch mal drinnen eingesperrt, als draußen orkanartige Böen waren. Ich dachte, es sei im Haus sicherer... Das Geschrei und Getobe war kaum auszuhalten


    Irgendwann hat der kleine Teufel es geschafft, die Katzenklappe aufzubekommen. Und dann blieb er, um mich gehörig abzustrafen, die ganze Nacht bei Wind und Wetter draußen und trudelte erst am nächsten Tag gegen Mittag ein. Er schien immer noch beleidigt, und ich hatte meine Lektion gelernt.


    Ab da habe ich ihn nie mehr eingesperrt (außer an Silvester, und da hat er es eingesehen), die schlaflose Nacht hat mir gereicht.

    Das pullern passiert oft in wiederkehrenden Situationen. In der Nacht von Montag auf Dienstag, wenn Herrchen den Rucksack für die Arbeit packt, Dienstag wenn beide Dosenöffner arbeiten müssen (Frauchen geht später und kommt früher nach Hause) wenn das Abendessen nicht rechtzeitig serviert wird, oder wir am Wochenende etwas länger schlafen. Wenn irgendetwas nicht passt … 😕

    Vermutlich liegt da der Hund begraben.



    Zur Situation - wir haben vorher mit den Eltern unter einem Dach gelebt (getrennte Wohnungen ). Es war also fast immer jemand da.

    Kann es sein, dass Deine Katze "Oma" und "Opa" vermisst?


    Ich habe erst kürzlich einen Fall von einem Hund gehört, der urplötzlich anfing, aufs Sofa zu pinkeln, nachdem die Katze der Familie verstorben war.


    Natürlich dachten alle, der Hund trauert...


    Das war es aber nicht. Zeitgleich mit dem Tod der Katze ist ein Mädchen aus der Nachbarschaft zum Studieren weggezogen. Dieses Mädchen hatte mit dem Hund sehr viel gespielt und war auch mit ihm auf dem Hundeplatz (Agility). Das hat der Hund vermisst. Nachdem die Besitzer das geschnallt hatten und selbst mit dem Hund auf den Hundeplatz gingen, war er wieder sauber.


    Kann es sein, dass Deine Eltern sich viel mit den Katzen beschäftigt haben? Dass ihnen nach dem Umzug in dieser Richtung etwas fehlt?

    Nein. Ich habe meine ultimative Streu gefunden:


    Professional Classic von Zooplus. Ich habe schon alle vier Sorten ausprobiert, sie sind alle spitzenmäßig. So gut wie kein Staub, super Klumpen, nicht so viel Streu auf dem Boden.


    Vorher hatte ich Biokat's und war zufrieden, bis ich eine Charge erwischte, die so extrem gestaubt hat, dass ich schon Asthmazustände bekommen habe, wenn ich bloß in die Nähe der Kaklos kam. Ich hoffe, das passiert der neuen Streu nicht wieder...