Ach, ist das schön zu lesen, dass hier alle so ticken wie ich. Das tut richtig gut.
Ich wollte schon Tiere haben, als ich ganz klein war. Ging aber nicht. Zu viert in einer 50-Quadratmeter-Mietwohnung mitten in einer Großstadt, eine Vermieterin, die keine Tiere duldete (sie selbst hatte allerdings einen Kater!), und eine Mutter, die panische Angst vor jedem Getier hatte.
Später Studium und Beruf, da ging erst mal auch nichts. Und dann, als es endlich gegangen wäre, wieder ein Vermieter, der sich sträubte.
Erst als wir aufs Land zogen, war die Haltung eines Vierbeiners möglich, und ich habe mir sofort einen Hund geholt. Mit Katzen hatte ich auch zunächst nichts am Hut. Die hat mir mein Seelenhund Basco nahe gebracht. Dem liefen nämlich alle Katzen aus der Nachbarschaft nach. Das fand ich so süß, dass ich auch so einen kleinen Tiger wollte. Ja, und dann kam Robin (und später noch Pauline), und ich wurde absoluter Katzenfan.
Mein Vater hat Tiere immer gemocht, aber der ist ja nun schon lange tot. Meine Mutter hat für meine Tierliebe keinerlei Verständnis, und mein Sohn hat zwar selbst eine Katze, Hühner und Meerschweinchen, findet aber auch, dass ich zu viel "Geschiss" um meine Tiere mache.
Ich finde das nicht... und zum Glück gibt es hier eine Menge Gleichgesinnte, die auch alles für ihre Tiere tun. Sie haben es doch einfach verdient!