Beiträge von Paulina

    aber ganz ehrlich,vom reinen Bauchgefühl her würd ich keinen in ungesicherten Freigang mehr lassen.

    Nach zehn Jahren mit zwei Freigängern würde ich das auch nicht mehr. Bis auf einen tödlichen Unfall habe ich wirklich fast alles durch: Zertrümmertes Beinchen, Unfälle mit WS-Verletzung, Nicht-nach-Hause-Kommen weil eingesperrt, jagende Hunde, aggressive Katzen (ständig Prügeleien, zerfetzte Ohren und schlimmere Bisswunden) und menschliche Katzenhasser in der Nachbarschaft und zu guter Letzt noch eine Vergiftung mit letalem Ausgang. Meinen Kater hätte ich leider nicht drin lassen können, dem ging seine Freiheit über alles. Paulinchen war nicht ganz so schlimm, aber auch sie wäre im Haus unglücklich gewesen.


    Die beiden wurden aber quasi draußen geboren (Robin stammte von einem Bauernhof, Paulinchen wurde als Baby in einem Gebüsch gefunden). Das kann man sicher nicht mit meinen so behütet aufgewachsenen Ladys vergleichen. Ich hoffe einfach, dass sie mit dem Leben, das ich ihnen hier bieten kann, zufrieden sind. Bei Alina glaube ich schon, dass sie das ist. Sie will eigentlich immer da sein, wo wir sind, sie ist mehr ein kleiner Hund als eine Katze. Kyra ist viel eigenbrötlerischer und hockt oft stundenlang alleine (Alina ist es im Moment zu kalt) im Freigehege. Bis jetzt habe ich den Eindruck, dass es ihr hauptsächlich um die frische Luft geht (sie hat als halbe Norwegerin einen viel dickeren Pelz als Alina und sie liebt es, sich den Wind um die Nase wehen zu lasssen), aber ganz sicher bin ich mir bei ihr nicht. Sie wirkt aber auch nicht unglücklich und zeigt mit keinem Verhalten, dass sie die Türen ganz offen haben möchte.


    Vermutlich mache ich mir einfach zu viele Gedanken.

    Danke Euch allen, das beruhigt mich. Ungesicherter Freigang käme für mich und die beiden Mädels kaum in Frage, die beiden kämen einfach nicht klar. Sie kennen ja überhaupt nichts. Alina würde auch mit jedem mitgehen und jeden fremden Hund super finden, ob der nun Katzen mögen oder eher als Frühstück betrachten würde. Und wie ich Kyra einschätze, würde die sich erst mal auf die Straße setzen, wenn ein Auto kommt und so lange überlegen, bis sie überfahren ist.


    Ich hatte ja mit einigen Züchterinnen Kontakt, bevor ich mich für Alina entschieden habe, es war wirklich so, dass die Katzen alle aus reiner Wohnungshaltung kamen und auch nur in gesicherten Freigang abgegeben wurden.


    Ich glaube auch, dass Rassekatzen schnell gestohlen werden. Vor ein paar Jahren zogen Leute in unsere Straße, die hatten ein traumhaft schönes Rassekatzenpärchen, inzwischen sehe ich das gar nicht mehr - keine Ahnung, was mit den beiden passiert ist (sie waren immer draußen).


    Worüber ich mir oft Gedanken mache: Unser Freigehege steht ja auf unserer Terrasse. Das heißt, die Mädels können praktisch ebenerdig in den Garten schauen. Ich befürchte halt, dass ihnen das Gehege doch irgendwann einfach zu wenig ist, und sie Lust auf mehr bekommen. Aber das muss man wohl einfach abwarten.

    Ich wollte gerne mal Eure Meinung hören.


    Über Maine Coon Katzen habe ich bisher immer gelesen, dass sie gut für Wohnungshaltung geeignet sind. Nun bekam ich neulich in einer Zoohandlung eine Zeitschrift, in der es auch um Rassekatzen ging. Da stand nun, dass Maine Coon auf keinen Fall im Haus gehalten werden sollten, da sie einen so großen Bewegungsdrang hätten.


    Nun habe ich ja mitbekommen, dass hier im Forum etliche Maine Coon haben. Was sagt Ihr dazu? Ich habe trotz Freigehege und Rumtoben in der Wohnung schon immer ein bisschen Bauchschmerzen bei meinen Katzen, obwohl beide nichts anderes als Wohnungshaltung kennen. Bei Kyra könnte ich mir schon vorstellen, dass sie irgendwann unzufrieden wird. Was dann? Katzengeschirr und Leine? Ich kann unseren Garten leider nicht so absichern, dass Katzen keinen Durchschlupf finden, und nochmal ewig Angst um meine Tiere haben - das halte ich nicht mehr aus.


    Bisher habe ich nicht das Gefühl, dass die beiden etwas vermissen, aber wie ich weiter oben bei Cool Cat gelesen habe, kann das ja noch kommen.


    Wie seht Ihr das?

    Katzen sind allemal besser als jeder Skiurlaub. Vor allem - der Urlaub ist schnell vorbei, die Katzen bleiben!


    Meine Enkeltöchter lieben ihre Katze auch heiß und innig (sie ist jetzt ca. ein Dreivierteljahr bei ihnen). Sie konnten es auch kaum abwarten, bis sie sie aus dem Tierheim abholen konnten (damals war der erste Lockdown). Jetzt ist Sally (eine richtige Kinderkatze) nicht mehr wegzudenken.

    Sie werden es in den nächsten Tagen merken sagte der Engel . Die einen werden eine besonders große Schneeflocke in ihrem Gesicht ihrer Hand oder auf ihrer Kleidung bemerken, andere einen Regentropfen . Sie werden spüren das es ein Zeichen von euch ist .

    Heute Nacht habe ich unseren Hundesenior wie immer vor dem Zubettgehen noch mal in den Garten zum Pinkeln gelassen. An den Bäumen glitzerten überall Regentropfen wie kleine Perlen.

    Traumeel gibt es als Tropfen oder Tabletten und auch als Salbe.


    Bei Tieren empfehlen sich die Tabletten (die Tropfen enthalten Alkohol). Am besten zwischen zwei Löffeln oder im Mörser zu Pulver verreiben und unter etwas Leckeres mischen.

    Melanie hat schon alles gesagt. Da sich Deine Katze so heftig beleckt hat, würde ich trotzdem das Fell gründlich mit dem Flohkamm auf Flöhe absuchen. Stronghold und andere chemische Parasitenmittel sind nicht 100prozentig sicher (die Biester sind oft schon resistent), und Flöhe können ähnliche Symptome hervorrufen wie das Rolling-Skin-Syndrom.


    Genauso gut ist - wie Melanie bereits geschrieben hat - eine Futtermittelallergie möglich. Dazu musst Du gar nichts Neues verfüttert haben. Eine Allergie kann ganz plötzlich auftreten, auch gegen Dinge, die jahrelang problemlos vertragen wurden.


    Nach meiner Erfahrung reagieren die allermeisten Katzen mit Futtermittelunverträglichkeiten auf Getreide, Milchprodukte und Fisch. Manchmal werden die Symptome besser, wenn man diese drei Bestandteile eliminiert.


    Wenn Deine Katze allerdings am Rücken berührungsempfindlich ist, ist es auch gut möglich, dass sie sich bei einem Sprung etwas "verrenkt" hat. Oder die Analdrüsen tun trotz der Entleerung einfach noch weh, weil eine Entzündung drin ist, das kommt immer wieder mal vor.


    Ich würde ihr vielleicht probehalber mal Traumeel (homöopathisches Mittel gegen Entzündungen und Schmerzen) geben, damit kannst Du nicht viel falsch machen.

    Ich kann das auch nur bestätigen. Bei mir ist es nicht so schlimm, weil ich arbeiten kann, aber für meinen Mann, der schon im Ruhestand ist, fallen gerade alle Gruppenaktivitäten weg. Und die Enkelkinder sehen wir natürlich auch nicht so oft wie sonst. Ohne unsere Tiere wäre es schon sehr trist.

    Das weiß nun ja wirklich jeder, aber es ist doch schön, es auch mal so wissenschaftlich abgesegnet zu lesen. Presseinfo von der Vetmeduni Vienna:


    Haustiere als emotionaler Anker in Krisenzeiten

    Wissenschaftliche Studien aus der Humanmedizin bestätigen, dass der Lockdown zu einer allgemeinen Abnahme der mentalen Gesundheit und des Wohlbefindens beim Menschen führt. „Unsere Haustiere spielen gerade in dieser unruhigen Zeit eine wichtige Rolle. Denn Hunde, Katzen und Co. sind Quelle bedingungsloser emotionaler Unterstützung und Liebe, spenden Trost, geben dem Menschen Sicherheit und auch Stabilität. Die Nähe zum eigenen Tier kann die Reduktion von Sozialkontakten während der Ausgangsbeschränkungen kompensieren – wir fühlen uns weniger einsam. All das trägt zur mentalen Gesundheit bei", erklärt Nadja Affenzeller von der Universitätsklinik für Kleintiere an der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Laut einer Studie aus Spanien (Bowen et al., siehe Literaturhinweis), die mittels Online-Fragebogen durchgeführt wurde, gab circa die Hälfte der Befragten an, dass ihnen ihr Haustier wesentlich dabei hilft, die Krisenzeiten zu bewältigen. Auch die Arbeit von Ratschen et al. (siehe Literaturhinweis) zeigt, dass Menschen während des Lockdowns mehr emotionale Verbundenheit zu ihren Tieren verspürten. Neun von zehn meinten, dass ihnen ihr Haustier durch die COVID-19-Krise geholfen hat. Und fast 95 % der Befragten konnten sich nicht vorstellen, während des Lockdowns ohne ihren tierischen Gefährten zu sein.

    Metacam belastet die Nieren ziemlich, sollte also keine Dauerlösung sein. Viele Tiere kommen mit Zeel und Traumeel gut klar (beides sind homöopathische Komplexmittel der Fa. Heel). Zeel ist in erster Linie ein Arthrosemittel, Traumeel wirkt antientzündlich.


    Über Zeel gibt es Studien, dass es ähnlich schmerzlindernd wirkt wie herkömmliche Schmerzmittel. Es wurde mir sogar von einem TA empfohlen, der überhaupt nichts von Homöopathie hält.


    Falls Du das probieren möchtest, bitte darauf achten, dass Du das Zeel für Tiere bekommst (Zeel ad. us. vet.). Es gibt es auch für Menschen, da ist die Zusammensetzung aber ganz anders.

    Vielen Dank für Eure Rückmeldungen, ich habe mich sehr darüber gefreut.

    Ja, das war und ist hier möglich, schon immer seit Beginn des Forums!

    Das ist sehr schön. Ich habe es anders empfunden, aber wenn ich mich getäuscht habe, bin ich froh darüber.

    Ich habe gerade diesen alten Thread entdeckt und bin ziemlich erschrocken. Vermutlich hätte ich mich nicht als Tierkommunikatorin outen sollen, dann hätte ich jetzt ein wesentlich besseres Gefühl hier. Aber ich hätte nicht erwartet, dass es in einem Katzenforum so viel Ressentiments dagegen gibt.


    Ja, es gibt Scharlatane, ja, es gibt Vertreter dieser Gattung, die den Kunden das Geld mit esoterischem Schwachsinn aus der Tasche ziehen, und ja, es gibt auch einige, die einfach außer Einbildung nichts drauf haben.


    Aber es gibt auch genügend andere, die seriös arbeiten und für Mensch und Tier viel Gutes bewirkt haben und bewirken. Und es gibt auch unzählige Erfahrungen, die beweisen, dass TK funktioniert.


    Mehr möchte ich gar nicht dazu schreiben. Es muss ja niemand daran glauben. Ich würde mir einfach oft nur mehr Offenheit gegenüber Dingen wünschen, die nicht so ohne weiteres mit dem Verstand erfasst werden können.


    Vielleicht ist es ja möglich, dass diejenigen, die wie Moana ganz besondere Erlebnisse mit ihren Tieren hatten, diese hier einfach berichten können, ohne dass sie irgendwie abgewertet oder in Frage gestellt werden. Das fände ich sehr schön. Vielleicht gibt es ja einige hier, die ihre Katzen "anders" wahrnehmen und sich einfach scheuen, darüber zu erzählen.


    Wenn kein Interesse besteht, werde ich mich auch nicht mehr zu diesem Thema äußern.