Beiträge von Tanjas Rasselbande

    Hallo ihr Lieben,


    hoffe, dass noch jemand meinen Beitrag liest - ich habe schon sooo lange nichts mehr hier geschrieben. Und jetzt gibt es supertolle Neuigkeiten:

    Seit dem 12.10.2021 schläft meine kleine Luise bei mir in meinem Bett am Fußende:jippie::hüpf::freu:

    Ich könnte die ganze Welt umarmen, eine riesige Party schmeißen und es jedem erzählen :telefon:

    Es ist einfach nur wunderbar und macht mich wahnsinnig glücklich! Letzte Nacht konnte ich sogar kurz aufstehen, rausgehen und zurück ins Bett krabbeln, ohne dass Luise die Flucht ergriffen hat. Sie hat mich einfach ganz relaxt beobachtet und blieb liegen.

    Ich hoffe sehr, dass ihr diese Neuigkeiten lesen könnt! Ich bin einfach nur glücklich :jippie:

    Hallo zusammen,


    es gibt super Neuigkeiten: meiner Luise geht es wieder richtig gut! Ihr Husten ist seit einigen Tagen komplett verschwunden. Inzwischen bekommt sie auch kein Kortison mehr und sie ist immer noch hustenfrei!

    Ich bin so erleichtert und froh. Danke euch noch mal :danke:

    Ich drücke euch auch ganz fest die Daumen :daumendrück:

    Außer, das Immunsystem zu stärken und Stress zu vermeiden, fällt mir nur folgendes ein: gibt es irgendwelche Anzeichen, die man beachten muss, um das vielleicht früher zu erkennen (also, bevor es so schlimm ist)?

    Ich habe damit überhaupt keine Erfahrung. Manchmal können das Kleinigkeiten sein, denen man keine Bedeutung beimisst.

    Als mein Kater Mikesch Zahnschmerzen hatte, hat er hin und wieder auf irgendwas rumgekaut, einem Kugelschreiber z. B.. Später wusste ich, dass das ein Anzeichen für Zahnschmerzen ist bzw sein kann und jetzt kann ich zukünftig früher handeln.


    Vielleicht gibt es bei Camillo auch irgendwas? Wenn ja, kann man ihm vielleicht schon früher was gegen die Schmerzen geben. Denn Schmerzen sind auch Stress für den Körper.


    Falls es irgendwelche bestimmten Situationen gibt, die stressig für Camillo sind, sich aber nicht vermeiden lassen (z. B. Sylvesterfeuerwerk, Tierarztbesuch, neue Möbel,...), könntest du vielleicht vorab Rescuetropfen (Bachblüten) versuchen. Wenn er insgesamt entspannter ist, wirkt sich der Stress nicht so stark aus. Und vielleicht bleibt ihm ein erneuter Ausbruch dann erspart.


    Am besten besprichst du das mit deinem TA. Ich kann nur sagen, dass ich mit Homöopathie wirklich gute Erfahrungen gemacht habe (obwohl ich selbst eher skeptisch bin - bei den Mietzen hilft es 😺).


    Hoffentlich ist es nicht chronisch und ihr findet ein passendes Antibiotikum! Ich drücke euch alle meine Daumen :daumendrück:

    Für mich klingt es so, als würde er mit dem "Po sauber machen" etwas negatives verbinden. Vielleicht hat ihm das Putzen mal wehgetan oder er hat sich dabei vor irgendwas furchtbar erschreckt. Möglicherweise durch eine andere Katze draußen 🤔. Das würde vielleicht auch erklären, weshalb er neuerdings immer rein kommt: drinnen fühlt er sich sicher!


    Katzen sind da natürlich nicht rational. Es gibt auch Katzen, die nach einer schmerzhaften Blasenentzündung nicht mehr aufs Klo gehen, weil sie das Klo mit dem Schmerz in Verbindung bringen.


    Irgendwie klingt es für mich, als würde dein Kater das sauber machen auch "falsch verbinden".


    Da hilft nur ganz viel Ruhe und Geduld.

    Ich würde statt einem Waschlappen vielleicht einen weichen Schwamm nehmen. Der Waschlappen bedeutet für ihn ja leider auch negatives. Gewöhne ihn erstmal an den trockenen Schwamm, gib ihm Leckerchen. Hier könnte Klickertraining helfen!

    Wenn er vor dem Schwamm keine Angst hat, kannst du ihn ja mal vorsichtig damit berühren und irgendwann den Schwamm anfeuchten und so weiter. Alles in langsamen Schritten.

    Wichtig ist, dass du selbst Zuversicht ausstrahlst. Unsicherheit, Anspannung oder Angst vor der Situation spürt der Kater.

    Hallo zusammen,


    kurze Zwischeninfo: meiner Luise geht es schon fast wieder gut. Ihr Husten ist fast komplett verschwunden. Ein Glück - sie hat mir so schrecklich leid getan!

    Danke, dass ihr so lieb die Daumen gedrückt habt :danke:

    Hallo zusammen,


    erstmal möchte ich Entwarnung geben!

    Die Tierärztin sagte, dass alles auf Asthma hinweist. Ein Röntgenbild wäre quasi nur zur Bestätigung gewesen.

    Zwar bekommt Luise das gleiche Kortison (Predni) wie ein Mensch, nur eben in entsprechend geringer Dosierung. Die TÄ riet, von 5mg Kortison täglich ½ Tablette zu geben! Die Tablette zerkrümel ich und mische sie in Luischens Milchsnack! Das klappt sehr gut und es geht ihr schon zu 90% besser.


    Bei Katzen gibt man übrigens tatsächlich die selben Medikamente, wie bei einem Menschen. Mein Kater Mikesch (ca. 12 J.) hat vor etwa 2 Jahren Asthma entwickelt. Er bekommt das gleiche Kortisonspray wie ich. Dafür habe ich nur eine Art Plastikzylinder angeschafft. An das eine Ende wird das Spray gesteckt, an das andere kommt eine Maske, speziell für Katzen. Ich habe Mikesch etwa 1½ Wochen mit Leckerchen daran gewöhnt. Er muss 4-5x einatmen, damit er das Medikament aufgenommen hat, sind also nur ein paar Sekunden täglich.


    Das Inhaliergerät, an das ich Luise gewöhne, ist ein elektrisches. Der Vorteil ist, man kann es einschalten und das Tier "einnebeln" lassen. Man muss dem Tier nicht zu nahe kommen. Wer nicht weiß, was das ist, am besten mal bei google "Pari Boy" eingeben. Ich tue mich schwer, das zu beschreiben.


    Ich möchte auch unbedingt noch anmerken, wenn es wirklich sein muss, dann fahre ich natürlich mit Luise zur TÄ! Hätte das Kortison nicht angeschlagen, hätte ich zum Casher gegriffen! Meine TÄ macht aber auch Hausbesuche. Mit ihr habe ich wirklich Glück gehabt!


    Luise hat noch immer klare Äuglein, eine trockene Nase, guten Appetit und "Jagdfieber"! Gestern Abend hatte sie sogar einige Zeit auf dem Bett neben mir gelegen.

    Sie wird nach und nach immer mutiger und verringert ihren Abstand zu mir. Deswegen gehe ich auch davon aus, dass sie sich früher oder später anfassen und vielleicht sogar beschmusen lässt.

    Falls nicht, werde ich sie aber trotzdem weiter lieben! Sie ist ein so zauberhaftes Mädchen 😍😍😍

    Hallöchen,


    nachdem Luise heute erstmals eine Kortisontablette mit dem Futter aufgenommen hat, scheint es ihr etwas besser zu gehen.

    Der Husten hat etwas nachgelassen.

    Hoffentlich war das jetzt nicht nur ein Zufall... Morgen werde ich ihr wieder etwas Kortison geben und sie weiter beobachten.

    Jetzt warte ich erstmal ab, wie die Nacht so wird.


    Übrigens: ich glaube, ich habe jetzt endlich ein erstes Foto von meinem Mädchen hochgeladen.

    Vielleicht findet ihr es ja in der Galerie ;)

    Hallo,


    ich kann mich dem bisher Gesagtem nur anschließen.


    Spontan hätte ich auch auf Giardien oder Trichos getippt.

    Bei so jungen Kätzchen muss sich die Darmflora erst richtig aufbauen. Je nach dem, wie sie ernährt wurde (Mangelerscheinungen?) , bevor sie zu euch kam, war das vielleicht nicht so förderlich und deswegen dauert es nun länger.


    Ich habe häufig Katzen vom Tierschutz zur Pflege gehabt, die nicht selten unter DF litten. Meine TÄ hatte dann, zusätzlich zu Medikamenten, Dystikum mitgegeben. Das ist ein schwarzes Pulver mit Aktivkohle. Das bindet evtl vorhandene Giftstoffe, damit diese ausgeschieden werden. Das Pulver kann also nicht schaden (lt. meiner TÄ) - wenn nichts da ist, bindet es ja nichts.


    Manchmal kann wohl keine Ursache für den DF gefunden werden. In solchen Fällen würde ich es mit dem Pulver versuchen.


    Das Nassfutter wird dann pechschwarz, meine Mietzen haben es trotzdem gefuttert.


    Noch ein Tipp wegen der Toilette: Hermine hat doch bestimmt ein Lieblingsplätzchen? Vielleicht kannst du in ihrer Nähe eine Toilette aufstellen, damit sie es nicht ganz so weit hat. Bei DF hat man es ja meist seeehr eilig!


    Alles Gute und gute Besserung für die kleine Hermine.


    Liebe Grüße,

    Tanja

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für eure vielen Tipps!


    Ich würde meine Luise auch sofort zur Tierärztin bringen, um ein Röntgenbild von der Lunge machen zu lassen.

    Das Problem ist, dass sie in meinem Schlafzimmer "wohnt"! Zwar hat sie vor 2 Wochen zum ersten Mal vorsichtig rausgeschaut und hat gaaanz vorsichtig das Wohnzimmer betreten, aber sie braucht halt sehr viel Zeit. Wer weiß, was man ihr früher Schreckliches angetan hat...?


    Jedenfalls hab ich ein kleines Schlafzimmer mit Überbau über dem Bett. Luise hat sich schonmal erschreckt, ist auf den Schrank gesprungen und dahinter gefallen. Sie hätte sich das Genick brechen können! Gott sei dank ist ihr nichts passiert.

    Deswegen ist ein Einfangen mit Netz leider keine Option!


    Ich habe meiner TÄ alles genauestens geschildert und ihr das Video von Luises Atmung geschickt.

    Sie sagte, dass alles auf felines Asthma hindeutet, man braucht jedoch ein Röntgenbild zur Bestätigung!


    Ich hab jetzt erstmal versucht, Luise Kortisontabletten unterzujubeln. Bei der TÄ würde sie es gespritzt bekommen. Vorhin hat sie endlich ihr Futter damit fast aufgegessen. Wenn das hilft, wissen wir ja Bescheid!


    Ich werde auch weiter versuchen, sie an das Inhaliergerät zu gewöhnen. Das kann auch nicht schaden!


    Nur gut, dass ich selbst Asthma habe - so habe ich wenigstens alles Notwendige Zuhause!


    Sobald Luise sich anfassen lässt, werde ich sie bei der TÄ gründlich auf den Kopf stellen lassen. Bis dahin muss ich die Zeit irgendwie überbrücken.


    Ach so: gestern Abend hat Luise eine langbeinige Spinne (Weberknecht?) gefangen und auch ausgiebig gespielt. Sie verhält sich sonst also ganz normal.


    Viele liebe Grüße,

    Tanja

    Hallo zusammen,


    am 23. Januar 2021 ist ja meine spanische Katze Luise bei mir eingezogen. Das hatte ich schon mal genauer hier geschrieben und viele gute Tipps bekommen. An dieser Stelle nochmal DANKE!


    Jetzt ist Luise scheinbar erkältet: sie hustet! Es tut mir in der Seele weh, sie so zu sehen. Aber sie lässt sich noch nicht anfassen, weshalb ich sie nicht zum Tierarzt bringen kann.

    Mit dem Netz fangen kann ich ihr auch nicht antun: bei Aufregung würde sie erst Recht husten! Außerdem würde ich ihre vielen Fortschritte zerstören.


    Nun meine Frage: wie kann ich ihr helfen???


    Ich dachte an Hustensaft! Aber davon soll man 1-2ml geben. Kann ich vergessen!


    Inhalieren mit Schleimlöser? Ich hab ein elektr. Inhaliergerät (wie PariBoy) und passenden Schleimlöser. Aber das Ding macht Krach.


    Mit ätherischem Zeug (was wir sonst so in Wasser auflösen) ansprühen geht auch nicht - sie würde das abschlecken.


    Da sie nur selten Nassfutter frisst, kann ich auch keine Tabletten zerkleinert untermischen (sofern ich welche von der TÄ bekomme).


    Ich habe ein Video gemacht, auf dem ihre Atmung zu erkennen ist und der TÄ geschickt. Ich warte auf Antwort.


    Habt ihr irgendwelche Ideen?


    Ich komme normalerweise bis auf ca 20cm an sie heran. Jetzt scheint sie sich angreifbar zu fühlen und vergrößert den Abstand wieder.

    Erschwerend kommt hinzu, dass ich 3 Tage und Nächte im Krankenhaus lag (bin erst seit Mittwoch wieder Zuhause). Die Katzen wurden natürlich versorgt. Aber sie war zunächst etwas zurückhaltend. Verständlich! Mein ängstliches Mädchen fühlte sich sicher im Stich gelassen!


    Hoffentlich hat jemand bis zum Ende gelesen! Hab extra ausführlich geschrieben, damit ihr wisst, wie die Situation ist.

    Ich bin für jeden Tipp dankbar!


    Viele liebe Grüße,

    Tanja

    Hallo Ihr Lieben,


    gestern und letzte Nacht ist Großartiges passiert:


    gestern am frühen Abend hab ich Luise ein paar Dreamies zugeworfen, die sie tatsächlich genommen hat 😃. Sie kam sogar bis auf ca 1½m auf mich zu!


    Gegen Mitternacht wollte ich ins Bett, konnte aber nicht: Luischen rollte sich über mein Oberbett und spielte ausgelassen mit einer Spielzeugmaus. Sie warf sie hoch, schnappte sie mit Schnauze und Pfoten, packte und zerpflückte sie! Luise ist also wohl eine erfahrene Jägerin.


    Als ich dann ins Bett ging, saß Luise auf dem Bett (Ehebett) neben mir und sah mich mit ihren wunderschönen Äuglein an. Gaaanz vorsichtig griff ich nach der Spielzeugmaus, hielt sie am Schwanz hoch, wedelte langsam damit vor Luischens Nase und warf sie ihr zu! Und Luise schnappte sich die Maus und sprang, tobte und rollte über das Bett!

    Zwischendurch lag nicht mal 1m Abstand zwischen uns! Es war so großartig, dass mir vor Freude die Tränen kullerten! Es war so schön, ich finde keine Worte dafür... Das musste ich euch einfach erzählen!


    Liebe Grüße,

    Tanja

    Hallo :winke: zusammen,


    hier nochmal ein paar Zwischen-Infos. Mit meiner Luise und mir gibt es wieder kleine Fortschritte zu vermelden.

    Letzten Samstag hab ich neben ihrem Kratzbaum an der Wand 2 kleine Sisalteppiche untereinander angebracht. Anfangs hat Luise die Tapete neben dem Fenster bearbeitet. Jetzt sind die Spuren verdeckt und sie hat zusätzlich etwas zum Kratzen.

    Um das machen zu können, musste ich ihr Versteck durch Verschieben kurzzeitig "zerstören". Sie zog sich also in ihre Höhle auf dem Schrank zurück. Ich stand nur ca. 40cm von ihr entfernt auf der Leiter, bewaffnet mit Hammer, Nägeln und natürlich den Teppichen und ich hab mächtig Krach gemacht.

    Luise sah in ihrer Höhle sehr entspannt aus, sie sah mir zu und wirkte keineswegs beunruhigt.


    Freitag hab ich auf dem Wochenmarkt 3 intensiv duftende Lavendelpflanzen (für die Aromatherapie) und 2 große großblättrige und -blütige Katzenminzepflanzen bekommen. Luise hatte gar keine Angst davor. Ich hatte mal einen 18-jährigen Kater zur Dauerpflege bekommen, der furchtbare Angst vor Rasen hatte! Da war das mit Luise schon etwas spannend. Der Kater liebte später übrigens seinen Rollrasen!


    Morgen oder Mittwoch kommt der neue Rollrasen. Luise bekommt ihren im Kübel ins Schlafzimmer gestellt. Bin gespannt, ob ihr das gefällt.


    Am Wochenende hab ich Betten bezogen. Luise lag ganz entspannt in ihrer Mulde auf dem Kratzbaum und hob nicht einmal den Kopf.

    Wenn ich etwas wegräume (in ihrer Nähe), spreche sie vorher an, bewege mich langsam und sie schaut nur zu, ohne zu flüchten.


    Das ist für mich jedesmal wieder das Größte! Es geht also weiter voran :).


    Bis bald :weg: .


    Liebe Grüße,

    Tanja

    Hallo Ihr Lieben,


    hier eine kurze Zwischeninfo: nachdem ich längere Zeit vergeblich auf meine versprochenen Holzlatten gewartet habe, hab ich die Tür nun anders gebaut: auf dem Dachboden hatte ich einen alten Lattenrost (wollte dafür nicht extra den Sperrmüll bestellen ;) ), hab nur den Rahmen benutzt und ein Katzennetz angetackert - fertig war die Tür. Die Maße sind perfekt und mit Bändern habe ich es flexibel befestigt. Wieso bin ich da nicht gleich drauf gekommen???

    Na ja, seit gestern Abend steht die Tür also endlich.


    Luise hat sich inzwischen auch von dem Schrecken erholt. Sie frisst zwischendurch sogar mal wieder Nassfutter.

    Neulich hat sie mir ihre kleine Spielmaus ins Bett gelegt! Ich war zu Tränen gerührt.

    War wohl ganz gut, dass es mit der Tür länger gedauert hat. Zu viele Veränderungen in so kurzer Zeit will ich ihr nicht zumuten.


    Mikesch hat inzwischen schon wieder bei mir im Bett geschlafen.

    Irgendwann bitte ich ihn dann aber raus, weil Luise sich sonst nicht aus ihrem Versteck traut.

    Aber ist bestimmt nicht verkehrt, wenn er seinen Geruch verteilt, dann ist er etwas vertrauter.


    Monty ist sehr neugierig und schaut häufiger durch die Tür.


    Luise kann jetzt auch sehen und hören, wie ich mit Mikesch und Monty spiele, kuschel und sie füttere. Ich hoffe, dass sie sich davon etwas "abguckt" und mir vielleicht besser vertrauen kann.


    So, das war es dann erstmal wieder. Ich halte euch auf dem Laufenden!


    Liebe Grüße,

    Tanja und ihre Rasselbande

    Hallo ihr Lieben,


    erstmal wünsche ich euch und all euren Lieben schöne Ostern (bevor Ostern wieder rum ist ;).


    Bei meinen Mietzen hat sich etwas ereignet, was uns ziemlich zurückgeworfen hat. Keine Ahnung, warum, aber Monty hat Luise so auf den Schrank gejagt und bedrängt, dass sie hinten in der Ecke dahinter gefallen ist! Ich habe absolut nichts mehr von ihr gehört und bin schon davon ausgegangen, dass sie sich das Genick gebrochen hat! Es war einfach nur schrecklich. Mikesch konnte ich mit Mühe davon abhalten, mit auf den Schrank zu springen, Monty hab ich nur mit ganz viel Mühe wieder runter bekommen.

    Dann hab ich den Eckschrank ausgeräumt und die Rückwand rausgetreten (anders hab ich es nicht hinbekomnen). Luise lebte! Ich kann gar nicht in Worte fassen, was ich in dem Moment empfunden habe! Gott sei dank, sie war okay. Die Ärmste stiefelte verstört hinter dem Schrank entlang und nahm dann allen Mut zusammen und sprang an mir vorbei, aufs Bett, andere Seite runter und in ihr Versteck! Da blieb sie erstmal knapp 3 Stunden, bis sie sich zum fressen und trinken wieder hervor wagte und danach auf ihren Kratzbaum kletterte.

    Ich war fix und fertig. Ob ich damit hätte umgehen können, wenn sie wirklich umgekommen wäre? Keine Ahnung.


    Jedenfalls ändere ich die Strategie komplett und fange quasi fast bei Null an: ich werde eine Gittertür bauen, damit ich die Schlafzimmertür ganztags geöffnet lassen kann, ohne dass Mikesch und Monty rein können.


    Wenn Luise den Schock überwunden hat, gehe ich vorsichtig mit Mikesch rein, Monty nur angeleint.


    Mehrere Lavendelpflanzen sollen als Aromatherapie beruhigend wirken.


    Bachblüten bekommen sie weiterhin und auch Feliway wende ich weiter an.


    Das "Eigenartige" an der ganzen Sache ist ja, dass Monty sie ja nicht "nicht mag" - würde er sie überhaupt nicht mögen, würde er richtig bösartig auf sie losgehen, kratzen und beißen und das jedesmal, wenn er sie sieht (und nicht mal so und mal so)! Dann müsste es auch zu Verletzungen kommen, aber es fliegt, wenn überhaupt, nur ab und zu etwas Plüsch! Es wird nie bösartig, es ist eher so, als müsste er ihr immer und immer und immer wieder sagen: "Der Boss bin ich".

    Ist ja nicht, dass Luise an der Chefposition interessiert wäre. Sie will nur in Ruhe und Sicherheit leben. Das signalisiert sie auch deutlich. Sie ist ganz klar in ihrer Sprache.

    Manchmal frage ich mich, ob Monty die Katzensprache überhaupt beherrscht. Da habe ich so meine Zweifel.

    Oder Monty hat einfach einen Knall im Moment, der mit Ende der Pubertät wieder verschwindet!


    Es ist zwischendurch wirklich zum heulen (so wie Montag). Aber ich werde meine drei Mietzen niemals aufgeben! Jedenfalls nicht, so lange es Hoffnung gibt. Wenn es auch ein Jahr dauert, dann ist es eben so.


    Ich hoffe sehr, bei euch läuft es nicht so turbulent.


    Bis bald, liebe Grüße,

    Tanja

    Separiert - jein... Sie hat sich ihren Rückzugsort und ihr Versteck selbst ausgesucht. Ich habe es ihr nur gemütlicher gemacht.


    Meine Kater dürfen immer wieder ins Schlafzimmer. Mein großer Mikesch ist eher auf Luises Futter scharf

    Der kleine Monty ist dagegen ein echtes Pubertier! Bei Gezanke schicke ich meine Kater immer raus.


    Luise scheint den Kontakt zu den Katern zu "suchen": sind die Kater auf dem Balkon, gucken sie ins Schlafzimmer und Luise steht auf der Fensterbank und "gurrt" ganz aufgeregt. Klingt ein bisschen, wie eine "glucksende Taube", echt süß :love:.


    Klickern und Tiertrainer ist ein guter Gedanke. Da ich sie aber noch nicht für irgendwelche Leckerchen begeistern konnte, weiß ich nicht, wie ich sie belohnen soll? Sie nimmt nichtmal Leckerchen aus dem Napf. Spielen und streicheln als Belohnung funktioniert auch (noch) nicht.


    Inzwischen kann ich mich ihr aber schon auf gut 2 Meter nähern. Wir blinzeln uns dann immer an und sie bleibt entspannt.

    Anfangs wusste ich nur, dass Luise da ist, wenn der Napf leer gefressen war! Manchmal hab ich sie 2 Tage gar nicht gesehen. Jetzt sehe ich sie jeden Tag sogar mehrmals :-)

    Ja, ich freue mich über jeden noch so kleinen Fortschritt.

    Einen Garten kann ich meinen Lieblingen leider nicht bieten. Aber ich habe einen relativ großen Balkon, den ich für meine Mietzen gestaltet habe: mehrere Käfigunterteile hab ich durchlöchert und lege jedes Jahr frischen Rollrasen darauf und auch in Blumenkästen und Kübeln. In einer Ecke steht ein sog. Katzen-Penthaus, das 3 Etagen plus Dach hat. Eine Bambuspflanze und diverse kleine Pflänzchen (Zitronengras, Katzenminze, Zitronenmelisse, Petersilie, Thymian, Lavendel usw.) bieten Möglichkeiten zum Schnuppern und Knabbern. Auf dem Boden hab ich 3 größere Terracotta-Gefäße, die, mit Wasser gefüllt, wie eine Klimaanlage wirken.

    Dazu noch ein Rascheltunnel, ein Körbchen (so ein Flechtding mit runder Tür vorne, eigentlich ein Transportkorb) und auf meinem Liegestuhl und Tisch lässt es sich auch bequem liegen.

    Im Sommer stelle ich immer noch so ein Mini-Planschbecken auf: ein paar kleine Schälchen aufs Wasser, Futter rein und sie können ihr Futter angeln.

    Natürlich ist der Balkon durch ein Netz abgesichert.


    Ich würde euch so gerne mal Fotos zeigen, aber irgendwie klappt das einfach nicht :nachdenk:


    Sobald Luischen sich richtig eingewöhnt hat, darf sie natürlich auch auf den Balkon. Nur jetzt würde sie sich dort verkriechen und freiwillig nicht mehr rauskommen. Dafür ist es einfach noch zu kalt.

    Hallo Ihr Lieben,


    ich wollte euch mal eine kurze Zwischeninfo zu meiner Luise geben.


    Auf die Spielangel reagiert sie leider mit großer Angst: sie wird regelrecht panisch. Genauso bei einem Federwedel!

    Nun hab ich ja nicht grad ruckartige Bewegungen gemacht. Ganz im Gegenteil: vorsichtig, langsam. Aber ihre Reaktion war schrecklich. Sie verhielt sich, als wäre sie früher geprügelt worden.

    Im Tierheim wussten sie nichts genaues, meinten aber, dass sie schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hat.


    Aber zum Glück gibt es ja auch noch anderes Spielzeug!

    Und nun spielt meine Süße seit gut einer Woche ganz regelmäßig, wenn auch alleine. Meine beiden Kater spielen nämlich lieber mit Sachen, die sie fangen und wegtragen können. An diesen "Röhren mit Bällchen" haben sie so gar kein Interesse.

    Jetzt bin ich froh, dass ich diese Sachen nicht weiterverschenkt hab: Luise hat nämlich Freude daran.

    Kennt Ihr dieses Spielzeug, wo das Unterteil wie eine Blume aussehen soll und an einem dünnen Draht ein Schmetterling ist? Der dreht sich dann im Kreis, wenn das Ding eingeschaltet ist.

    Meines ist kaputt und für die Kater nicht mehr interessant.

    Ich habe das Teil auf Luises Kratzbaum gestellt. Sie findet es toll, spielt fast jede Nacht damit.

    In der Nähe ihres Verstecks steht dieses "Röhrenteil mit Ball". Auch das Ding findet sie toll.

    Eine kleine Spielmaus trägt sie auch oft durch das Schlafzimmer und legt es in irgendeiner Ecke ab :)


    Nachdem ich hier zum ersten mal geschrieben hab, hab ich Luises Lieblingsfutter vor ihr Versteck gestellt und ein getragenes Shirt von mir dazu gelegt.


    Seit Donnerstag bleibt sie übrigens erstmal auf ihrem Kratzbaum liegen, wenn ich morgens aufstehe oder zwischendurch ins Schlafzimmer gehe. Also schon wieder ein kleiner Fortschritt, dass sie nicht mehr sofort die Flucht ergreift.


    Es macht mich glücklich, dass ich meine Luise also ab und zu mal aus sicherer Entfernung anschauen kann :hüpf:



    Als Freigängerin sehe ich sie übrigens gar nicht. Dafür ist sie viel zu ängstlich!

    Außerdem sind die Voraussetzungen dafür nicht gegeben: ich wohne in der 2. Etage, zwar in einer grünlichen Wohnsiedlung, aber direkt neben einer 4-spurigen Hauptstraße, die ca. 100m weiter 6-spurig wird; dahinter sind der Autobahnzubringer und die Schnellstraße.

    Außerdem fahren unsere Einsatzfahrer vom Tierschutzverein mehrmals pro Woche Freigänger-Katzen in die Tierklinik, weil sie entweder verunfallt sind oder vergiftet wurden. Regelmäßig werden uns Katzen als vermisst gemeldet, die wenigsten von ihnen tauchen je wieder auf. Ich würde wahnsinnig vor Angst werden, wenn ich meine Lieblinge nicht in meiner Nähe habe.



    Oh man, jetzt ist das schon wieder so ein Endlos-Text geworden. Ich muss mir mal den Telegramm-Stil angewöhnen... :weissnix: