Sodele, habe diesen Thread heute entdeckt und nun alles durchgeackert. Ich muss schon sagen liebe Bettina, dein Prinzesschen ist eine harte Nuss. Die Tipps deiner TÄ finde ich prima, treffen auf Safari aber kaum zu. Trodem lieb, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast. Zwar mag ich deinen Thread hier nicht missbrauchen, aber ich werde es trotzdem nachher erläutern, wenn ich darf.
Der Tipp mit den alten Laken als Pinkelstelle ist mir nicht neu. Das hat Christine Hauschild auch schon mal einer Freundin geraten. Kennst du übrigens ihr Büchlein "Stille Örtchen für Stubentinger"? Kann ich wärmstens empfehlen. Besagter Tipp von Frau Hauschild führte dann so weiter: wenn die Katze den Pinkelplatz über eine längere Zeit regelmässig angenommen hat, soll man in kleinen Schritten versuchen, immer mehr und mehr Streu dazu zu geben. Und dies so lange, bis der normale Füllpegel einer Katzentoilette erreicht ist.
Ich finde es auch gut, sie gleichzeitig mit BB's und Globulis zu unterstützen und wünsche dir vom Herzen, dass sie gut darauf anspricht. Mag hier jetzt nicht klugsch....., aber du weißt sicher, dass du ihr Selbstbewußtsein auch mit (für immer!) fixen Ritualen stärken kannst? Ich mach das seit langer Zeit mit Sarah und nun auch mit Safari.
Es wäre zur Unterstützung sicher sehr gut und stärkt dein Prinzesschen ganz sicher. Wichtig wäre halt, solche Rituale völlig ungestört zu machen. Nach Möglichkeit sollte Söcki dann mit etwas belohnt werden, damit er nicht eifersüchtig wird.
Wieviele verschiedene illegale Pinkelplätze hat Lina denn eigentlich? Und wenn ich richtig gelesen habe, dann hat sie noch nie auf das Bett oder Sofa gemacht, nicht wahr? Falls dir das mal passieren sollte, dann helfen hier Nässeschutzauflagen, wie man sie für Inkontinenzprobleme verwendet. Im dänischen Bettenlager gibt es so etwas in vielen Größen und auf einer Seite mit Baumwolle beschichtet, sodass darüber liegende Decken nicht rutschen.
Ich wünsche dir vom Herzen, dass ihr es dauerhaft schafft, denn das ist wahrlich kein Spaß. Mir hat es schon einige 100 Euronen gekostet.....
aber ich würde mein Safari-Schätzchen niemals deswegen vor die Türe setzen. So wie du das sicher auch nie mit Lina machen würdest. Aber was ich diesbezüglich oft zu lesen kriegen, ist wirklich haarsträubend.

Nun, wenn ich darf zu meinem Safari: er hat das letzte Mal am 1.8. fremdgepieselt. 
Wir haben:
- Katerchen erstmal gründlichst durchgecheckt und nachdem sein Harnwegsinfekt ausgeheilt war, wurde neben Ultraschall auch ein großes BB gemacht
- unser Klomanagement erweitert, dann wurden zusätzliche, provisorische Klos aufgestellt
- für alle Klos werden getrennte Aufzeichnungen gemacht, um rauszufinden, welches wie oft benutzt wird
- verschiedene Streuarten getestet
- die vorhandenen Klos wurden etwas weiter aus den Nischen gerückt, damit die Katze einen guten Überblick in den Raum hat
- einen Homöopathen aufgesucht, der Safari etwas verschrieb, was ihm dabei helfen soll, mit den kleinen Attacken vom Frechdachs Sasha besser umzugehen
- fixe Spielrituale eingeführt, wo nur die Busenfreundin Sarah dabei sein darf. Da sie schon seit langem morgens ihre Privatstunde hat, wo sie unter anderem von den anderen ungestört den Balkon benutzen darf und /oder mit mir nachlaufen spielt usw., habe ich das gleich kombiniert. Auf diese Stunde freuen sich beide wie verrückt...... 
- und wir schenken Safari wesentlich mehr Aufmerksamt als früher!
Er ist einer, der sich niemals vordrängt (ganz im Gegensatz zu Sasha), aber der gleichzeitig wohl keinen so hohen Toleranzpegel hat und es einem übel nimmt, wenn er nicht beachtet wird (trifft besonders bei Gästen zu, wo sich Sasha natürlich sehr schnell einschleimt). Er ist weiters einer, der generell extrem viel Aufmerksamkeit brauchen dürfte? Und er ist definitiv ziemlich clever. Letzteres ist wohl auch der Grund, weshalb er oft unausgelastet ist. Er tobt hier zwar mit allen herum, aber er braucht mehr als die anderen geistige Beschäftigung!!!!
Dies zusammen mit dem veränderten Klomanagement scheint der Schlüssel zu unserem Problem zu sein. Ob dies tatsächlich so ist, wird die Zukunft weisen, denn 7 Wochen pinkelfrei ist noch zu kurz, um dies zu beurteilen. Diesen Zeitraum hatten wir schon mal und dann schlug er wieder zu. Aber damals haben wir noch nicht so intensiv zusammengearbeitet. Wir sind dadurch auch zusammengewachsen, was mich besonders freut. 
Verzeih liebe Bettina, dass ich hier so lange geschwafelt habe, aber vielleicht ist bei meinen Erfahrungen ja auch etwas für dich dabei. Die Tatsache, dass dein rundum plüschiges Linchen
so eigenwillige Klogewohnheiten hat, macht es ja leider nicht leichter, aber mit der nötigen Ausdauer werden wir beide das schaffen, nicht wahr! 