Also ich sage dir ganz ehrlich, eine Ketoazidose ist kein Grund ein Tier einzuschläfern wenn sie die Akutphase überstanden hat. Wenn das Blutbild soweit ok ist, besteht kein Grund. Ein diabetisches Tier einzustellen ist kein Kinderspiel, aber auch kein Hexenwerk.
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Das stimmt schon, Melanie, aber es hängt natürlich auch vom Alter des Tieres, vom Allgemeinzustand und vom Schweregrad der Erkrankung ab. So wie das hier geschildert wurde, klang es ziemlich düster, aber vielleicht ist der Fall ja doch nicht so hoffnungslos.
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Das stimmt schon, Melanie, aber es hängt natürlich auch vom Alter des Tieres, vom Allgemeinzustand und vom Schweregrad der Erkrankung ab. So wie das hier geschildert wurde, klang es ziemlich düster, aber vielleicht ist der Fall ja doch nicht so hoffnungslos.
Natürlich ist das Abwegung, aber die Katze ist 10 Jahre. Das ist meiner Meinung nach im Rahmen. Wenn das Blutbild ok ist, Nieren, Bauchspeicheldrüse weitesgegend in Ordnung sind, würde ich es probieren. Die Frage ist, ist es Diabetes oder ist es eine Entzündung z.b. von der Bauchspeicheldrüse. Die kann nämlich den Blutzuckerspiegel auch in die Höhe treiben.
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Sorry dass ich mich jetzt erst melde.
Sie ist bald 11 Jahre.
Ich hatte gestern einen Anruf bekommen der mir sehr viel Hoffnung gegeben hat und heute erneute Niederschmetterung, wie am Wochenende gleicher Zustand. Die Werte schwanken extrem, sie frisst nicht und die Medikamente schlagen nicht an.
Während ich mich selbstverständlich für sie entschieden habe, muss ich auch leider sagen dass ich keine 24/7 Versorgung leisten kann die in den ersten Wochen nötig ist.
Dass die Einstellung nicht leicht ist darauf haben wir uns eingestellt, wir hätten uns auch frei nehmen können aber die Prognose ist heute wieder sehr schlecht.
Die Ärztin selber hat Euthanasie in den Raum gestellt....
Ich bin am Ende meiner Kräfte und meiner Hoffnung, so sehr ich sie wieder nachhause holen möchte, zweifel ich an meiner psychischen Verfassung dass zu stemmen.
Ich bin ehrlich gesagt ratlos, ich danke für die vielen Antworten und Einwände.
Ich muss heute einen Anruf noch abwarten und weiß dann mehr...
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Du kennst Deine Katze am besten. Kannst Du Dich in sie einfühlen und spüren, was sie möchte? Wie war sie vor der Erkrankung - lebenslustig und agil oder eher müde und wenig aktiv?
Wie hat sie sich bisher beim TA verhalten? Hat sie gut mitgemacht oder war das eher schlimm für sie? Würde sie das wollen - ständige TA-Kontrollen, eventuell immer mal wieder Klinik, Medikamente etc.?
Für mich sind solche Fragen entscheidend. Klar kann es Deiner Ophelia wieder besser gehen. Aber es wird ein Kraftakt und eine Gratwanderung mit ungewissem Ausgang. Es gibt Katzen, die sind einfach Kämpfer. Die schütteln Klinikaufenthalte hinterher einfach ab und machen weiter, weil sie leben wollen, selbst wenn es schwierig ist.
Es gibt aber auch andere Tiere. Die, die sich schnell aufgeben und schlichtweg gesagt einfach keinen Bock mehr haben.
Wir kennen hier Dich nicht, und wir kennen Ophelia nicht. Die einzige, die das einschätzen kannst, bist Du.
Bitte versteh' mich richtig, wenn es Hoffnung gibt, und es Deiner Katze auch nur geringfügig besser geht, dann such' nach Lösungen, wie man sie betreuen könnte (es gibt ja auch Catsitter). Aufzugeben, weil Du Dich überfordert fühlst, das wäre jetzt für mich keine Option, es gibt immer Hilfe in irgendeiner Form.
Aber wenn Du das Gefühl hast, dass Ophelia auf all das keine Lust mehr hat, dann führe ein offenes und ehrliches Gespräch mit den Tierärzten. Die können das im Normalfall sehr gut einschätzen.
Der letzte Schritt muss stimmig sein...
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Welche Werte stimmen denn nicht?
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sollten die Medikamente gar nicht anschlagen, hat dir die Süße die Entscheidung wohl abgenommen
