Beiträge von Paulina

    Ach super, da habe ich schon mal neue Anregungen. Macs habe ich schon probiert, das hat die Dame verschmäht. An Terra felis habe ich gar nicht mehr gedacht. Da habe ich heute Nachmittag gut zu tun, um mich durch alles durchzuklicken.


    Was ich immer schade finde, dass manche Monoproteinfutter (z.B. Herrmanns) dann wieder Sachen drin haben, die ein empfindlicher Darm schlecht verträgt (z.B. Sellerie. Welche Katze braucht Sellerie?).


    Na ja, wir werden schon noch das richtige finden. Hat jemand Erfahrung mit "Sandras Schmankerln" von Sandras Tieroase?

    Ich bräuchte mal Tipps von Euch.


    Es kristallisiert sich wirklich immer mehr heraus, dass Alina Geflügel nicht so gut verträgt (weicher Kot bis hin zum Durchfall). Was mich nicht so sehr wundert, wenn ich darüber nachdenke, wie Hühner und Co. gehalten werden, und was alles in dem Fleisch drin ist.


    Nun ist es aber so, dass ihr alle anderen Fleischsorten nicht so schmecken. Am ehesten ging noch Känguru von Mjamjam, aber das will sie jetzt auch nicht mehr. Pferd ging eine Zeitlang (auch Mjamjam), rührt sie jetzt nicht mehr an. Rind habe ich schon mehrere Sorten versucht, mag sie nicht. Lamm und Schaf sowieso nicht. Was sie sehr gerne frisst, ist das Wildtöpfchen von Pfotenliebe, aber da ist dummerweise Leinsamen drin, der die Verdauung auch noch so richtig auf Trab bringt.


    Komischerweise verträgt sie Trofu, das Geflügel enthält. Kyra frisst ja fast ausschließlich das kaltgepresste Trofu von Dr. Jutta Ziegler, davon nascht Alina oft, da passiert nichts. Auch Josera Catelux bekommt ihr gut.


    Habt Ihr Ideen, welche Nassfuttersorten ich noch füttern könnte? Getreide sollte nicht drin sein. Und mit den üblichen Supermarktsorten, die Geschmacksverstärker und dergleichen enthalten, will ich gar nicht erst anfangen.


    Diätfutter wie Kattovit etc. rührt Alina nicht an, und zu Royal Canin habe ich so meine eigene Meinung. Die haben es nicht mal nötig anzugeben, welche Fleischsorten verwendet werden (zumindest auf den Futtersorten, die ich mir angeschaut habe, stand nix drauf außer "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse").

    Ich finde es sehr interessant, was Ihr berichtet. Offensichtlich ist tatsächlich jede Katze unterschiedlich - auch in der Art, ihre Gefühle für ihre Menschen zu zeigen. Wie bei Menschen auch gibt es Charmeure, Schmuser, Rühr-mich-nicht-an's, Divas, Kindsköpfe, Eigenbrötler, anhängliche und autonome Charaktere, Kratzbürsten und liebevolle sanfte Wesen, stille Wasser und "Plaudertaschen", fürsorgliche und eher selbstbezogene Katzen.


    Vielleicht steckt auch in jeder Katze ein bisschen was von allem.


    Ich bin so gespannt, wie sich meine Mädels entwickeln.

    Okay, dann habe ich das wohl falsch verstanden. Ich dachte, es geht darum, wohin sie als erstes geht. Aber ich hatte den gleichen Gedanken wie Ihr, dass das eigentlich wenig aussagekräftig ist. Es kommt doch wohl immer darauf an, was die Katze vorher gemacht hat. Wenn sie ausgiebig gespielt hat, wird sie wohl kaum Lust auf das Spielzeug haben, und wenn sie satt ist, wird sie das Futter weniger interessieren. Und wenn sie vorher schon länger geschmust hat, ist das Frauchen vermutlich erst mal nicht so interessant wie die anderen Dinge.


    Wobei ich mir bei Alina ziemlich sicher bin, dass sie - egal, was vorher gewesen wäre - zuerst zu der Futterschüssel gerannt wäre. Sie ist unglaublich verfressen. Und Kyra wäre erst mal sitzen geblieben und hätte ewig lang nur gekuckt. Sie braucht für jede Entscheidung endlos Zeit.


    Ich würde mich sehr freuen, wenn zu dem Thema noch Meinungen kämen!

    Da wurde der Raum in vier Ecken aufgeteilt. In der einen Ecke saß die Dosi, in der zweiten stand eine Schüssel Futter, in der dritten lag ein Lieblingsspielzeug und in der vierten ein Tuch mit Baldrianduft.


    Die Katze musste draußen warten, bis alles fertig war. Dann durfte sie ins Zimmer, und es ging nun darum, in welche Ecke sie zuerst geht.

    Die Frage habe ich mir schon oft gestellt, nicht erst seit der in der Sendung "Quarks & Co." gezeigten Untersuchung. An manchen Tagen könnte man wirklich daran zweifeln. Ich hatte ja bisher Freigänger und manchmal das Gefühl, dass ich nur dafür da bin, ein gemütliches Zuhause und Futter zur Verfügung zu stellen und - je nach Bedarf - für emotionale Zuwendung und Pflege im Krankheitsfall zuständig zu sein.


    Die Zweifel haben sich bei mir dann eingestellt, wenn mal wieder konsequent weggehört und Dosi völlig ignoriert wurde, weil man gerade etwas besseres zu tun hatte, wenn man nächtelang weggeblieben ist, weil die Jagd nach dem Maulwurf so spannend war (obwohl man genau wusste, dass Frauchen vor Angst und Sorge kein Auge zubekommt).


    Ich habe auch schon immer gefunden, dass Katzen in Beziehungen einen unglaublichen Egoismus an den Tag legen. Gekuschelt wird dann, wenn Katze das will, ganz egal, ob das Frauchen gerade vor Arbeit nicht weiß wohin. Wenn die sich aber mal entspannen und gern mit ihrem Liebling schmusen möchte, dann zeigt man ihr die kalte Schulter. Vor allem dann, wenn es der Zweibeiner mal gewagt hat, etwas länger fortzubleiben als gewohnt oder das falsche Futter hingestellt hat.


    Und dann dieses beleidigte "phhh, dann geh' ich eben". Wohl wissend, welche Macht man damit ausüben kann.


    Einmal wollte ich unbedingt, dass mein Kater zu Hause bleiben sollte, weil ein fürchterlicher Sturm draußen war. Ich hatte total Angst, dass ihm irgend etwas auf den Kopf fliegen könnte. Also habe ich die Katzenklappe zugemacht. Irgendwann schaffte es der kleine Stinker, sie aufzubekommen, und blieb die ganze stürmische Nacht und den nächsten Vormittag fort. Gekommen ist er erst, als ich eine Kollegin eingeschaltet habe, die ihn inständig gebeten hat nach Hause zu gehen. Der hat er dann gesagt, er hätte mir eine Lektion erteilen wollen. Seine Freiheit ließe er sich von niemand nehmen, auch nicht von mir.


    Ist das nun Liebe?


    Ich sage trotzdem ja. Mit ganzem Herzen ja. Ich weiß es einfach, dass meine beiden Sternchen Robin und Pauline mich geliebt haben. Auf ihre Art. Ganz innig und unverbrüchlich. Ich könnte Tausende von Beweisen bringen, aber das würde zu weit führen.


    Bei Kyra und Alina kann ich das noch nicht sagen, die Zeit unseres Miteinanders ist noch zu kurz. Zu tief sind auch bei beiden noch die Narben des Verlusts ihres alten Zuhauses. Ich weiß, dass sie mich und meinen Mann nett finden und sich hier wohlfühlen. Aber Liebe muss wachsen und braucht Zeit.


    Jetzt bin ich mal gespannt auf Eure Beiträge. Vielleicht will ja wirklich jemand den Versuch aus der Quarks-Sendung wiederholen?

    Okay, es ist nicht einfach, einen Titel zu finden, bevor man nicht die ganze Geschichte im Kasten hat.


    Mich würde einfach interessieren, was Du über Katzennamen herausfinden möchtest. Man kann das ja von der linguistischen Seite angehen, und man könnte auch versuchen herauszufinden, ob es je nach Sprachraum und Dialekt besondere Vorlieben gibt. Aber ich finde auch die psychologische Seite sehr spannend: Warum nennt ein Mensch seine Katze gerade so und nicht anders? Was sieht er in ihr, dass er sie gerade so nennt? Was sagt das über die Beziehung zwischen Mensch und Tier aus? Das würde aber wieder über die Germanistik hinausgehen.


    Sorry, wenn ich so neugierig bin. Aber solche Fragen finde ich total interessant

    Habe auch beide Katzendamen verewigt.

    Wenn ihr aber wollt, kann ich meine Haupterkenntnisse nach Arbeitsabschluss gerne hier posten. Müsst mir da aber noch ein bisschen Zeit geben, die Analyse geht normalerweise etwas länger

    Sehr gerne, interessiert mich sehr. Wie heißt denn das Thema genau?

    Na Germanistik hat auch etwas mit Dialekt, Mundart, Sprachentwicklung zu tun. Gerade bei Tieren entstehen sicher neue Wortschöpfungen. Zumindest meine ich das dass so sein könnte.

    Ja, so wird es wohl sein. Schade, bei meinem Studium gab es so interessante Themen noch nicht. Ist aber ja auch schon ein paar Jährchen her....:kicher:

    aber ganz ehrlich,vom reinen Bauchgefühl her würd ich keinen in ungesicherten Freigang mehr lassen.

    Nach zehn Jahren mit zwei Freigängern würde ich das auch nicht mehr. Bis auf einen tödlichen Unfall habe ich wirklich fast alles durch: Zertrümmertes Beinchen, Unfälle mit WS-Verletzung, Nicht-nach-Hause-Kommen weil eingesperrt, jagende Hunde, aggressive Katzen (ständig Prügeleien, zerfetzte Ohren und schlimmere Bisswunden) und menschliche Katzenhasser in der Nachbarschaft und zu guter Letzt noch eine Vergiftung mit letalem Ausgang. Meinen Kater hätte ich leider nicht drin lassen können, dem ging seine Freiheit über alles. Paulinchen war nicht ganz so schlimm, aber auch sie wäre im Haus unglücklich gewesen.


    Die beiden wurden aber quasi draußen geboren (Robin stammte von einem Bauernhof, Paulinchen wurde als Baby in einem Gebüsch gefunden). Das kann man sicher nicht mit meinen so behütet aufgewachsenen Ladys vergleichen. Ich hoffe einfach, dass sie mit dem Leben, das ich ihnen hier bieten kann, zufrieden sind. Bei Alina glaube ich schon, dass sie das ist. Sie will eigentlich immer da sein, wo wir sind, sie ist mehr ein kleiner Hund als eine Katze. Kyra ist viel eigenbrötlerischer und hockt oft stundenlang alleine (Alina ist es im Moment zu kalt) im Freigehege. Bis jetzt habe ich den Eindruck, dass es ihr hauptsächlich um die frische Luft geht (sie hat als halbe Norwegerin einen viel dickeren Pelz als Alina und sie liebt es, sich den Wind um die Nase wehen zu lasssen), aber ganz sicher bin ich mir bei ihr nicht. Sie wirkt aber auch nicht unglücklich und zeigt mit keinem Verhalten, dass sie die Türen ganz offen haben möchte.


    Vermutlich mache ich mir einfach zu viele Gedanken.

    Danke Euch allen, das beruhigt mich. Ungesicherter Freigang käme für mich und die beiden Mädels kaum in Frage, die beiden kämen einfach nicht klar. Sie kennen ja überhaupt nichts. Alina würde auch mit jedem mitgehen und jeden fremden Hund super finden, ob der nun Katzen mögen oder eher als Frühstück betrachten würde. Und wie ich Kyra einschätze, würde die sich erst mal auf die Straße setzen, wenn ein Auto kommt und so lange überlegen, bis sie überfahren ist.


    Ich hatte ja mit einigen Züchterinnen Kontakt, bevor ich mich für Alina entschieden habe, es war wirklich so, dass die Katzen alle aus reiner Wohnungshaltung kamen und auch nur in gesicherten Freigang abgegeben wurden.


    Ich glaube auch, dass Rassekatzen schnell gestohlen werden. Vor ein paar Jahren zogen Leute in unsere Straße, die hatten ein traumhaft schönes Rassekatzenpärchen, inzwischen sehe ich das gar nicht mehr - keine Ahnung, was mit den beiden passiert ist (sie waren immer draußen).


    Worüber ich mir oft Gedanken mache: Unser Freigehege steht ja auf unserer Terrasse. Das heißt, die Mädels können praktisch ebenerdig in den Garten schauen. Ich befürchte halt, dass ihnen das Gehege doch irgendwann einfach zu wenig ist, und sie Lust auf mehr bekommen. Aber das muss man wohl einfach abwarten.

    Ich wollte gerne mal Eure Meinung hören.


    Über Maine Coon Katzen habe ich bisher immer gelesen, dass sie gut für Wohnungshaltung geeignet sind. Nun bekam ich neulich in einer Zoohandlung eine Zeitschrift, in der es auch um Rassekatzen ging. Da stand nun, dass Maine Coon auf keinen Fall im Haus gehalten werden sollten, da sie einen so großen Bewegungsdrang hätten.


    Nun habe ich ja mitbekommen, dass hier im Forum etliche Maine Coon haben. Was sagt Ihr dazu? Ich habe trotz Freigehege und Rumtoben in der Wohnung schon immer ein bisschen Bauchschmerzen bei meinen Katzen, obwohl beide nichts anderes als Wohnungshaltung kennen. Bei Kyra könnte ich mir schon vorstellen, dass sie irgendwann unzufrieden wird. Was dann? Katzengeschirr und Leine? Ich kann unseren Garten leider nicht so absichern, dass Katzen keinen Durchschlupf finden, und nochmal ewig Angst um meine Tiere haben - das halte ich nicht mehr aus.


    Bisher habe ich nicht das Gefühl, dass die beiden etwas vermissen, aber wie ich weiter oben bei Cool Cat gelesen habe, kann das ja noch kommen.


    Wie seht Ihr das?