Beiträge von Paulina

    Ich hatte bei einer Katze schon einmal mit Zahnpflege angefangen und bin am Ende beim regelmäßigen Zähneputzen mit spezieller Katzenzahnpasta geblieben

    Das ist sicher sinnvoll, aber da macht nicht jede Katze mit.


    bei einem akuten Schub reicht ihr zusätzliche Vitaminpaste, um das Immunsystem zu unterstützen.

    Das habe ich mir auch gedacht. Sie hat heute schon Paste bekommen. Ich habe auch Heilpilze im Hinterkopf, muss mal sehen, ob ich die in sie reinkriege.

    Maya hatte jetzt schon zweimal eine leichte Zahnfleischentzündung. Ich habe das mit meinen Mitteln schnell wieder wegbekommen, würde aber gerne etwas zur Vorbeugung unternehmen. Ich habe im Netz gesehen, dass es da verschiedene Mittelchen gibt, aber ich will jetzt nicht auf Verdacht irgendwas kaufen.


    Hat jemand Erfahrung mit solchen Produkten?

    Du kennst Deine Katze am besten. Kannst Du Dich in sie einfühlen und spüren, was sie möchte? Wie war sie vor der Erkrankung - lebenslustig und agil oder eher müde und wenig aktiv?


    Wie hat sie sich bisher beim TA verhalten? Hat sie gut mitgemacht oder war das eher schlimm für sie? Würde sie das wollen - ständige TA-Kontrollen, eventuell immer mal wieder Klinik, Medikamente etc.?


    Für mich sind solche Fragen entscheidend. Klar kann es Deiner Ophelia wieder besser gehen. Aber es wird ein Kraftakt und eine Gratwanderung mit ungewissem Ausgang. Es gibt Katzen, die sind einfach Kämpfer. Die schütteln Klinikaufenthalte hinterher einfach ab und machen weiter, weil sie leben wollen, selbst wenn es schwierig ist.


    Es gibt aber auch andere Tiere. Die, die sich schnell aufgeben und schlichtweg gesagt einfach keinen Bock mehr haben.


    Wir kennen hier Dich nicht, und wir kennen Ophelia nicht. Die einzige, die das einschätzen kannst, bist Du.


    Bitte versteh' mich richtig, wenn es Hoffnung gibt, und es Deiner Katze auch nur geringfügig besser geht, dann such' nach Lösungen, wie man sie betreuen könnte (es gibt ja auch Catsitter). Aufzugeben, weil Du Dich überfordert fühlst, das wäre jetzt für mich keine Option, es gibt immer Hilfe in irgendeiner Form.


    Aber wenn Du das Gefühl hast, dass Ophelia auf all das keine Lust mehr hat, dann führe ein offenes und ehrliches Gespräch mit den Tierärzten. Die können das im Normalfall sehr gut einschätzen.


    Der letzte Schritt muss stimmig sein...

    Das stimmt schon, Melanie, aber es hängt natürlich auch vom Alter des Tieres, vom Allgemeinzustand und vom Schweregrad der Erkrankung ab. So wie das hier geschildert wurde, klang es ziemlich düster, aber vielleicht ist der Fall ja doch nicht so hoffnungslos.

    Also ganz ehrlich, mit dieser Prognose gäbe es mich für nur eines: das Tier nicht leiden zu lassen. Und eines ganz sicher nicht: diese schwerkranke Katze wegzugeben.


    Dass Du Dir eine Pflege mit so einer Erkrankung nicht zutraust und Deiner Katze so eine Zukunft nicht zumuten möchtest, kann ich verstehen. Wie alt ist Ophelia denn? Und welche Chance hätte sie denn überhaupt, vorausgesetzt, es gäbe jemand, der das alles stemmen könnte?


    Ich möchte ihr dass nicht wieder antuen, ich kann es mit mir nicht vereinbaren sie so vielen Nebenwirkungen auszusetzen. Vor allem wurde mir gestern gesagt dass sie wahrscheinlich wieder in so eine Ketoazidose fallen kann und dass nicht nur einmal.

    Was bedeutet dass wenn dies wieder geschieht, weitere Organ und Kreislaufschäden, Schmerzen, Übelkeit und Erbrechen entstehen.

    Dass ist kein Leben.

    Wenn das wirklich so ist, ja, was gibt es denn dann zu überlegen?


    Sorry, wenn ich das so gnadenlos schreibe. Ich bin immer dafür, alles zu versuchen, dass ein Tier gesund wird. Aber nicht um jeden Preis. Und nicht, wenn eine wirkliche Gesundung oder zumindest eine Erkrankung, mit der das Tier würdevoll leben kann, gar nicht möglich ist.


    Was haben denn die Ärzte in der Klinik geraten?

    Ich vermute, Du hast schon alles durch, was mit Känguru pur zu tun hat. Kennst Du das schon?


    Känguru


    Von Bettys Landhausküche gibt's auch Känguru. Bei den Beuteln ist glaub' ich noch Geflügel mit drin, aber es gibt Dosen mit Monoprotein:


    Känguru


    Catz finefood hast Du sicher schon probiert...

    Ich bin schon seit längerem dazu übergegangen, die normalen Leckerchen zu reduzieren und stattdessen getrocknetes Fleisch zu geben. Meine beiden lieben alles, Hühnerherzen, Hühnermägen, Entenherzen und diese Bröckchen von Miamor etc.


    Ich werde mal schauen, ob Aldi Süd auch dieses Trockenfleisch hat.

    Bei uns gab es heute ein kleines Wunder. Maya ist nicht wie sonst vor ihrem Napf davongelaufen (kein Defu-Geleefutter drin, iiiiih, bähhh), sondern hat ihn bis auf den letzten Rest leergefressen und sogar noch ausgeleckt.


    Ich habe beiden Bettys Landhausküche gegeben. Das frisst Kyra sehr gerne, Maya war daran bisher nicht interessiert, hat höchstens mal ein bisschen genascht. Aber heute schien es auf einmal sehr lecker zu sein.


    Ob es daran lag, dass es ziemlich kalt geworden ist, oder daran dass ich dem kleinen zickigen Früchtchen gestern Abend meine Bachblütenmischung für störrische Böckchen gegeben habe, weiß ich nicht. Ich hoffe auf jeden Fall, dass das jetzt keine einmalige Geschichte war.

    Ich bin gerade recht angetan von Granatapet. Es gibt viele verschiedene Sorten, alles sehr appetitlich und gut deklariert. Kein Getreide drin und auch keine chemischen Zusätze. Soweit ich weiß, ist das ein kleiner Betrieb im Allgäu, der sich wirklich um gutes Futter bemüht.


    Was mich sehr überrascht und fast gerührt hat: Das ist der erste Futtermittelanbieter, der Studenten und Rentnern einen Rabatt gewährt, damit auch finanziell schlechter gestellte Leute besseres Futter kaufen können. Billig ist es trotzdem nicht, aber ich finde das total nett.


    Was auch toll ist: Es gibt große Probierpakete für 10 Euro, die man sich sogar selbst zusammenstellen kann. Und da ist eine Menge drin!


    Kyra hat schon etliche Sorten mit Appetit schnabuliert, bei Maya bin ich noch am Testen, aber drei Sorten hat sie immerhin nicht ganz verschmäht bzw. sogar gezeigt, dass die schmecken. Und das ist das erste Futter von ich weiß nicht wie vielen Sorten, seitdem ich Neues ausprobiere!

    Das ist natürlich nochmal eine andere Situation, es tut mir leid, das hatte ich gerade nicht so genau auf dem Schirm. Ich dachte es geht um "normales" mäkeln.

    Ein neues Futter zu finden ist natürlich nochmal schwieriger.

    Aber auch neues Futter würde ich eine Zeit lang stehen lassen. Manchmal probieren meine Katzen neues Futter erst nach einer Stunde und halten es dann doch für genießbar.

    Alles gut, und Du musst Dich jetzt auch nicht erklären. Ich bin nicht davon ausgegangen, dass Du Deine Katzen hungern lässt. Manchmal fällt einem ja auch wirklich nichts anderes mehr ein. Ich warte jetzt morgens auch immer ab, bis Maya laut quietschend von draußen reinkommt und offensichtlich was in den Magen braucht. Heute habe ich tatsächlich ein bisschen Granatapet in sie reingebracht.


    Das Stehenlassen von neuem Futter bringt bei Maya allerdings wirklich nichts, die ist stur wie zehn Dackel. Bei Kyra kann es durchaus sein, dass die erst etwas ablehnt und später dann doch lecker findet. Aber wenn Maya mal "nein" gesagt hat, dann bleibt es auch dabei.


    Sie ist wirklich süß und lieb, aber ihren Kopf hat sie. Wenn ihr etwas nicht in den Kram passt, dann zeigt sie das auch deutlich mit allerlei Unarten und verbotenen Aktionen. Da ist sie wie mein Paulinchen. Und da ihr ja neues Futter im Moment einfach nicht taugt, haben wir gerade einiges zu klären... :kicher:

    Was sagt Maya selbst denn dazu? Du bist doch Tierkommunikatorin und Nahrung ist ein existenzielles Thema, da müsste doch ein "Austausch" möglich sein?

    Ja, das ist wirklich nett gedacht. Stell' Dir mal vor, Du wärst Mutter von einem Vierjährigen im Trotzalter oder einem bockigen Pubertisten, und dann kommt jemand und sagt: "Du kannst doch mit Deinem Kind reden!"


    Natürlich kann ich mit Maya reden, und Du wirst es nicht glauben, ich habe das auch gemacht. Rate, was da kommt: "Ich will mein Geleefutter, mir schmeckt nichts anderes." Sie hat mir dann auch noch zu verstehen gegeben, dass das so ungefähr ist, wie wenn ich mein Müsli morgens plötzlich gegen ein Wurstbrot austauschen sollte.


    Ja, und das verstehe ich natürlich. Katzen, die draußen leben, fressen in der Regel Mäuse und nicht dauernd etwas anderes. Und ich mag zum Frühstück mein Müsli und auch nichts anderes.


    Dass ich das Geleefutter nicht mehr herbekomme, versteht Maya nicht, weil sie logischerweise keine Ahnung davon hat, woher das Futter überhaupt kommt.


    Tja, und nun?