Beiträge von Paulina

    Ach, das freut mich jetzt. JSJ ist so eine wunderbare Methode.


    Natürlich muss man bei einer so sanften Therapieform ein bisschen Geduld haben und sich Zeit nehmen. Eine Freundin von mir, die die Ausbildung speziell für Tiere gemacht hat, hat mir den Tipp gegeben, lieber wenige Griffe auszuwählen, die dann dafür aber länger zu halten - gerade bei chronischen Geschichten.


    Es gibt übrigens ein tolles Forum zu JSJ: Strömforum


    Da ist gerade sehr wenig Aktivität, aber wenn man Fragen stellt, bekommt man schon Antworten. Und es ist ein wahres Schatzkästlein an Informationen.

    Nicht verzweifeln, wenn Deine Jungs nicht mitmachen. Manche Katzen mögen es nicht, wenn man die Hände längere Zeit auflegt, das ist ungewohnt. Und dann spüren es viele Katzen ziemlich stark, wenn die Energie zu fließen beginnt. Manche empfinden das ähnlich wie einen leichten Stromschlag. Mein Robin ist dann immer aufgesprungen, hat mich ganz entrüstet angeschaut und ist verschwunden. Trotzdem ist er immer wieder zum Strömen gekommen.


    Aber wie schon mehrmals gesagt - man kann auch ein Stofftier traktieren und sich die lebenden Objekte dabei vorstellen...

    Carny ist leider nicht wirklich hochwertig leider. Es ist besser als Lidl aber der Fleischanteil ist leider nicht hoch.

    Da schließe ich mich gerne an. Es gibt bei weitem bessere Futtersorten, die dann vermutlich auch mehr sättigen.


    Die Sorge, eine Katze könnte zu viel fressen, verstehe ich nicht so ganz. Ich hatte das noch nie. Es gibt sicher Katzen, die wie Hunde unbegrenzt reinschlingen können und sich damit nichts Gutes tun. Aber meiner Meinung nach ist das nicht die Norm. Wenn Dein Kater tatsächlich zum Schlingen neigt und deshalb vielleicht mal erbricht - dafür gibt`s ganz tolle Anti-Schling-Näpfe.


    Kyra hat früher auch immer sehr hastig gefressen. Durch einen Anti-Schling-Napf hat sie gelernt, sich einzelne Bröckchen zu holen. Sie frisst jetzt sehr bedächtig und mit mehr Genuss.

    Bei uns gibt es auch "All-you-can-eat". D.h. es steht immer sowohl Trofu als auch Nafu herum. Meine beiden Katzen sind trotzdem sehr schlank und fressen nur so viel, wie sie auch wirklich wollen und brauchen.


    Wenn ich das nicht so machen würde, hätten wir hier auch ein echtes Problem mit Futterneid. Alina kann es schlecht sehen, wenn Kyra frisst und muss dann zumindest in der Nähe sein, denn es könnte ihr ja etwas entgehen. Ich vermute bei ihr stark (sie kommt von einer Züchterin mit sehr vielen Katzen), dass sie in ihrer Kindheit oft zu kurz gekommen ist.


    Ich würde auch dazu raten, an mehreren Stellen Fummelbretter aufzustellen, so dass sich jederzeit etwas "erarbeitet" werden kann. Auch das gemeinsame "Jagen" durch Leckerli-Werfen kann die Situation entspannen.


    Von streng rationiertem Futter halte ich gar nichts. Das würde uns Menschen doch auch nicht gefallen, wenn wir nicht jederzeit an den Kühlschrank könnten, oder? Sollte tatsächlich eine Deiner Katzen Gewichtsprobleme bekommen, kann man ja neu überlegen.


    Ich hatte mal einen Hund aus ganz schlechter Haltung, der hat in den ersten Tagen hier geklaut, was geht. Er hatte wohl die totale Panik, bei uns auch wieder hungern zu müssen. Als er merkte, dass es bei uns immer reichlich zu fressen gab, hat er nie wieder etwas von sich aus genommen - ich hätte ihm Leberwurst vor die Nase legen können, er hätte sie nur gefressen, wenn ich es ausdrücklich erlaubt hätte.


    Ich vermute, Dein Kater hat auch irgendwie schlechte Erfahrungen mit Futter hinter sich.

    Sind die Analdrüsen in Ordnung? Entzündete oder verstopfte Analdrüsen können bluten.


    Wenn da nichts ist, weist Blut im Stuhl meistens auf eine Entzündung im Dickdarm hin. Auslöser können Bakterien, aber auch Parasiten wie Giardien, Kokzidien oder Kryptosporidien sein.


    Oft hilft Schonkost... Hühnchen mit Reis und gekochten Karotten oder auch spezielles Gastrofutter. Versuchsweise könnte man auch Traumeel geben, um die Entzündungen einzudämmen.


    Ich wünsche Euch alles Gute!

    Ich denke auch, dass er das einfach noch nicht so kontrollieren kann. Manche Kinder brauchen mit sechs Jahren noch nachts eine Windel, weil sie nicht rechtzeitig aufwachen.


    Inkontinenzunterlagen wollte ich auch schon vorschlagen. Oder ihn nicht mehr auf den Sofa und dem Bett schlafen lassen. Denn da ist jetzt schon ein gewisser Gewöhneffekt vorhanden.

    Ich kann nur mit einer Urlaubsfahrt mit Robin und Pauline dienen, die dauerte etwa vier Stunden.


    Jede Katze hatte ihre vertraute Box auf der Rückbank. Wir haben wie Merci viele Pausen gemacht, nicht an den üblichen Parkplätzen, sondern an Waldwegen, wo wir die Boxen auch mal an die frische Luft gestellt haben. Futter und Wasser haben wir oft angeboten, wollte aber niemand, und deswegen "musste" auch keine/r von beiden. Gestreichelt und geredet wurde natürlich auch viel.


    Wir haben schon eine Woche vorher mit Zylkene angefangen, das hat den schlimmsten Stress rausgenommen. Klar, genossen haben Robin und Pauline die Fahrt nicht. Aber außer, dass Paulinchen relativ viel herumgemaunzt hat, haben sie es ganz gut weggesteckt. Robin war während der Fahrt sehr ruhig.


    Am Urlaubsort war es genau andersherum: Paulinchen fand alles mega spannend und aufregend, und Robin hat sich erst mal zwei Tage lang tot gestellt.


    Aber Ihr kommt ja im neuen Domizil an, das ist ja etwas ganz anderes. Und Freiburg ... fast beneide ich Dich! Das ist so eine tolle Stadt!

    Mit diesem Pulver, das man übers Futter streut, kann ich Alina in Mäkelphasen ganz gut überlisten:


    Topping


    Gibt's in drei Geschmacksrichtungen, wir haben Rinderleber.

    Ich freue mich darüber, dass Ihr für Euer Problem eine (scheinbar) katzengerechte Lösung gefunden habt, und ich wünsche Euch alles Gute für Eure Miezen.


    Allerdings frage ich mich, ob Ihr auch noch so glücklich mit dem unbeschränkten Freigang seid, wenn Eure Katzen mit schweren Verletzungen nach Hause kommen, und Ihr Tausende von Euros bei TA lassen müsst, weil wieder mal ein Trümmerbruch gerichtet oder eine Hüfte operiert werden muss. Oder wenn Eure Lieblinge von anderen Freigängerkatzen so gemobbt werden, dass sie alle zwei Wochen Antibiotika brauchen, weil sie schlimme Bissverletzungen haben.


    Ich wohne auf dem flachen Land, um uns herum sind Felder und Wälder, man sollte meinen, dass man da Katzen ohne Sorge laufen lassen kann. Trotzdem hatte mein Kater mehrere schwere Unfälle, und am Ende ist er elendiglich an Rattengift eingegangen. Von den ständigen Raufereien mit anderen Katern will ich jetzt gar nicht reden, aber ich bin mehr als einmal beim TA gesessen, weil sich ein übler Bissabszess gebildet hatte.


    Mein Kater war eine Bauernhofkatze aus dem Tierheim, etwas anderes als Freigang hätte er nie akzeptiert. Aber ob er wirklich glücklich war? Ich habe ihn oft genug auf der Straße beobachtet. Zwei Schritte vor, dann ein schnelles Umdrehen und Sichern, ob nicht von irgendwo Gefahr droht. Und die gibt es ja nun wirklich reichlich. Von Katzenfängern will ich jetzt nicht sprechen, und auch nicht nur von Autos. Aber es gibt z.B. auch genug freilaufende Hunde, gegen die eine Katze keine Chance hat. In meinem Bekanntenkreis sind mehrere Katzen totgebissen worden.


    Ich will Dir keine Angst machen. Es gibt sehr viele Freigängerkatzen, die ein glückliches und unbeschwertes Leben führen. Aber es gibt auch reine Wohnungskatzen, die glücklich und zufrieden sind und ein sicheres behütetes Dasein durchaus zu schätzen wissen. Nicht alle entwickeln Verhaltensstörungen, das ist eher die Ausnahme, vor allem dann, wenn sie zumindest begrenzten Freigang auf einem Balkon oder in einem Gehege haben. Und ich denke, dass bei Deinem Kater sicher die Rasse und auch das Geschlecht eine große Rolle gespielt haben. Aber lässt sich das verallgemeinern?


    Ich denke nicht.

    Ich war auch sehr skeptisch mit Apoquel, aber mein Hund hat es blendend vertragen, was bei ihm nicht selbstverständlich war. Der Juckreiz hörte auf, und er wurde viel ruhiger und ausgeglichener (logisch).


    Dein Kater ist ja auch nicht mehr ganz jung, wenn ich das richtig verstanden habe. Und ich meine immer, im Alter kommt Lebensqualität vor allem anderen. Deshalb plädiere ich auch immer dafür, bei einem älteren Tier nicht mit Schmerzmitteln zu geizen, wenn es die braucht. Nieren und Leber halten mehr aus, als man denkt, und ein zufriedenes Tier bleibt ohnehin länger gesund als eines, das sich am Ende wegen Schmerzen oder auch quälendem Juckreiz selbst aufgibt.

    Seit dem Wochenende darf er nicht mehr auf den Balkon. Sein allerliebster Lieblingsort auf der Welt, ich könnte heulen!

    Ich verstehe Dich gut. Man probiert alles, nur damit es dem Tier besser geht.


    Aber geht es Deinem Kater mit dieser Maßnahme wirklich besser? Ich könnte mir denken, dass das ein Höllenstress für ihn ist. Und Stress kann wieder zu neuem Juckreiz führen (der übrigens ohnehin auch zum Teil psychisch bedingt sein kann).


    Ich kann Deine Situation von außen schlecht beurteilen, aber eine so drastische Maßnahme würde ich nicht durchführen. Etwas anderes wäre es, wenn Dein Kater an der frischen Luft schwere Asthmaanfälle bekäme. Aber es ist ja noch nicht mal erwiesen, ob die Hautprobleme überhaupt von Pollen kommen.

    Nina hat schon alles Wichtige geschrieben.


    Meiner Erfahrung nach kommt Juckreiz, wenn Hautparasiten ausgeschlossen sind, immer vom Futter. Eine Reaktion auf Pollen ist für gewöhnlich sekundär, da steckt auch so gut wie immer eine Nahrungsmittelunverträglichkeit drunter.


    Bei mir war es ein Hund, der ständig mit Allergien zu kämpfen hatte. Wir haben es erst in den Griff bekommen, als wir nur noch Frischfleisch (Monoprotein) bzw. hochwertige Reinfleischdosen mit selbst gekochtem Gemüse gefüttert haben.


    Meinen Patienten habe ich als erste Maßnahme immer empfohlen, folgende Dinge wegzulassen:


    Getreide in jeder Form (auch glutenfreies!)

    alle Kuhmilchprodukte

    Fisch

    Erbsen und Erbsenproteine (sind fast in jedem Trofu drin)

    eventuell Huhn und anderes Geflügel

    Gemüse, das das Tier normalerweise nicht isoliert fressen würde wie z.B. Tomaten


    Das hat meistens schon mal eine große Erleichterung gebracht.


    In ganz schlimmen Phasen haben wir unserem Hund wie Nina Apoquel gegeben, im hohen Alter dann sogar dauerhaft, weil es ihm einfach besser damit ging.


    War das nie eine Option? Das Mittel ist ein Segen!

    Damit würde ich bei Alina nicht weit kommen. Der Kamm schneidet ja nicht, und bei Alina ist der Filz am Schwanz sehr dicht und hart. Da würde sie schreiend davonlaufen oder sich vehement zur Wehr setzen.