Beiträge von Paulina

    Der ruhigere Klang des Fernsehens ist für nicht so nervenaufreibend wie die Töne der Baustelle.

    Ich weiß natürlich das unsere Katzen beides hören damit doppelt belastet sind.

    Dennoch habe ich das Gefühl das ihnen das Fernsehergeplapper auch mehr Ruhe bringt.

    Das ist ganz sicher so. Baustellenlärm würde mich auf Dauer wahnsinnig machen, mir reichen schon die Nachbarn mit ihren ständigen Renovierungsarbeiten. Wir wohnen zwar auf dem flachen Land, aber mir Ruhe ist da allenfalls am Sonntag was. Irgendeiner hat immer einen "Panzer"-Rasenmäher oder eine Kreissäge laufen. Das gefällt den Katzen auch nicht, wenn sie in ihrem Freigehege sind, da gehen sie lieber rein.


    Vor dem Fernseher schlafe ich abends oft ein - schon meine Schwiegermutter hat immer gesagt, dass der "Fernsehschlaf" der beste sei. Allerdings wirklich nur bei ruhigen Sendungen. Bei den Lieblingskrimis meines Mannes mit viel schriller und schräger Musik schaffe ich das nicht.


    Aber auch wenn der "Fernsehschlaf" manchmal gut ist, irgendwann am Abend geht mir regelmäßig die ständige Berieselung auf die Nerven, und ich muss den Raum verlassen.


    Ich kenne jemanden, der das Licht für den Kater an lässt. Das finde ich seltsam, nachdem Katzen sehr gut auch in der Dunkelheit sehen. Was meint ihr?

    Wenn wir im Winter abends mal weg müssen, lassen wir zumindest im Gang ein Licht an, damit nicht alles so "unbewohnt" für die Katzen wirkt.

    Ich bin mit zunehmendem Alter sehr lärmempfindlich geworden und kann eine Dauerbeschallung, welcher Art auch immer, ganz schlecht ertragen. Deshalb denke ich, dass es auch den Tieren nicht so gefällt.


    Bei uns läuft der Fernseher nur abends. Kyra verschwindet dann regelmäßig in ein anderes Zimmer, die stört das offensichtlich. Alina dagegen pflanzt sich oft direkt vor den Fernseher und schläft, was mir ein Rätsel ist. Und auch ein bisschen ein Dorn im Auge, denn ich denke, im Unterbewusstsein wird die Lärmquelle sehr wohl wahrgenommen, und sie macht auch etwas mit den Nerven.


    Unseren Hund stört gar nichts mehr, weil der stocktaub ist. Als er noch jünger war, habe ich aber immer sehr darauf geachtet, dass der Fernseher leise lief. Das führte regelmäßig zu einem Ehekrach, weil mein Mann schlechter hört als ich. Mir ist immer alles zu laut, ihm zu leise. Deswegen lasse ich jetzt immer Untertitel mitlaufen, aber mein Mann will trotzdem auch hören können. Wir kommen da irgendwie auf keinen Nenner, aber das ist in anderen Dingen auch so (mir ist es immer und überall zu warm, ihm zu kalt) :trippel:


    Was mich an vielen TV-Sendungen besonders nervt, ist dass die Musik so viel lauter ist als das gesprochene Wort. Das mag bei ruhigen Filmen angehen, bei Krimis ist es oft unerträglich für mich.


    Generell bin ich der Meinung, dass für Mensch und Tier Phasen der völligen Stille - nicht nur in der Nacht - wichtig sind. Die Umwelt ist ja schon laut genug.

    Der Tipp mit dem Löwenzahn ist interessant. Was für Nierenprobleme hat Deine Katze denn? Oder sind es doch auch Blasenprobleme? Und warum meint der Tierarzt, dass Diätfutter nicht gut ist (seine Argumente würden mich einfach interessieren. Die Meinungen gehen da ja total auseinander. Die einen sehen im Diätfutter das Allheilmittel bei CNI, andere lehnen es komplett ab).

    Sorry, wenn ich das korrigiere. Die Kristalle kommen nicht aus der Nahrung, sondern entstehen im Harn. Schuld ist meist ein zu wenig sauerer Harn, deswegen hilft es Struvit-Katzen ganz oft, wenn man Mittel zum Ansäuern des Harns gibt.


    Aber Du hast insofern recht, dass die Nahrung an der Misere nicht unbeteiligt ist. Katzen, die zu Struvit- und anderen Steinen neigen, sollten kein Trofu fressen, es sei denn, es ist speziell gegen dieses Problem konzipiert. Bei meinem Kater konnte ich feststellen, dass auch bestimmte Nassfuttersorten die Enstehung von Harnkristallen begünstigen, das liegt an der Zusammensetzung der Mineralstoffe im Futter.


    Bei einer Blasenentzündung findet man fast immer auch Bakterien, meist Escherichia coli. Eine bakterielle Besiedlung der Blase kann aber durch Harnkristalle begünstigt werden.

    Das ist kein schönes Ergebnis, aber nach meiner Erfahrung bringt es bei Tieren meistens ohnehin nicht allzu viel, Tumore zu operieren. Ganz oft streut der Krebs dann und taucht relativ schnell an anderer Stelle wieder auf. Ganz sicher hätte Dein Katerchen aber eine richtige OP, bei der die Geschwulst entfernt worden wäre, sehr viel Kraft gekostet, die krebskranke Tiere oft nicht haben.


    Aber das ist vermutlich nur ein schwacher Trost, und ich kann Dir nur von ganzem Herzen wünschen, dass Ihr beide die verbleibende Zeit so gut und so intensiv miteinander verleben könnt, wie es irgend geht. Ich denke, wir alle hier wissen, wie sich das anfühlt und sind in Gedanken bei Dir.


    Alles Gute!

    Ich selbst habe keine Erfahrungen, aber die Nachbarn hatten so ein Teil, das ging vom zweiten Stock bis runter in den Garten. Es war eine Art Wendeltreppe (kleine Brettchen an einem Pfosten), und mir ist schon beim Hinschauen schwindlig geworden. Aber die Katzen haben das gut gemeistert.


    Allerdings sollte man auch daran denken, dass eine Katze irgendwann älter und unbeweglicher wird. Aber vielleicht gibt es dann eine andere Lösung.

    Alles nur erdenklich Gute für den kleinen Schatz!


    Mein letzter Hund hat im Alter von neun Jahren ziemlich große Lymphome entwickelt. Es sah nicht so gut aus. Ich habe ihn nicht operieren lassen, sondern ihm konsequent täglich chinesische Heilpilze (Shiitake) ins Futter gegeben. Er hatte noch drei sehr gute Jahre, in denen der Krebs "ruhte". Mit 12 Jahren kamen dann Milztumore dazu, und das war das Ende. Aber er hatte drei geschenkte Jahre, für die ich sehr dankbar bin.

    Wenn die Symptome nach der Entwurmung aufgetreten sind, kann da ein Zusammenhang bestehen. Bei den meisten Tieren merkt man zwar nichts, aber sensiblen Kandidaten kann es da schon mal mies gehen.


    Ansonsten tippe ich auch darauf, dass Deine Katze draußen etwas erwischt hat, was nicht so toll war.

    Ich habe mir mal im Gebrauchtwarenhof einen ganzen Satz Dessertschälchen aus richtig dickem Glas gekauft. Die verwende ich am liebsten.


    Aber mit dem Nasenrücken kommen die Katzen eigentlich wenig bis gar nicht mit dem Futternapf in Berührung...:nachdenk: Zumindest sollte sich - wenn die Futterschüsseln schuld sind - doch am Kinn auch etwas zeigen.


    Eine Pilzinfektion ist natürlich denkbar.

    Dito. Habe immer wieder versucht, es übers Futter zu geben, wird dann nicht gefressen.


    Aufs Fell lassen sie sich es aber geben, hilft ganz gut gegen Flöhe. Ich sprühe es auch immer wieder mal in die Katzenklos.


    Ansonsten sind EM für mich ein Allrounder in Haus und Garten und nicht mehr wegzudenken.

    Vieles ist üben, üben, üben mit der Zeit kommt das Handling (wie man wann welches Tier am besten greift), aber auch das Vertrauen.

    Ja, das denke ich auch. Vielen Dank für Eure Ratschläge. Ich habe sie genau gelesen, und werde einiges ausprobieren.

    Wenn es wirklich sein muss, zb bei einem verschmierten Po, dann versuche ich die Gegenwehr zu ignorieren und ruhig aber zügig zu arbeiten... wenn möglich.

    Bei Alina klappt das meistens, sie lässt sich mit Leckerchen ablenken, und dann kann man die nötigen Dinge tun.


    Kyra muss man regelrecht abpassen, dass man sie mal in stehendem Zustand erwischt. Das geht am besten, wenn sie gerade mal wieder auf dem Küchentisch herumturnt. Dann kann man mit viel Glück schnell etwas abschneiden. Sobald ich ihr Leckerchen gebe, setzt sie sich hin. Da lässt sie sich dann zwar willig den Rücken kämmen und bürsten, an das Hinterteil komme ich aber nicht ran. Und gegen ihren Willen festhalten möchte ich sie (noch) nicht, weil sie offensichtlich noch immer nicht genügend Vertrauen hat. Es ist zwar schon um Welten besser geworden, aber halt noch nicht optimal.


    Ich rede ja auch immer mit meinen Tieren und habe ihr deshalb schon oft erklärt, dass sie ruhig fauchen und brummen darf - aber mich nicht angreifen. Daran hält sie sich meistens erstaunlicherweise. Wenn ihr aber etwas weh tut, weil sie mal wieder irgendwo runtergeflogen ist (passiert dem Tollpatsch ziemlich oft), dann hat sie sich nicht unter Kontrolle. Deshalb ist die Situation auch für mich schwer einzuschätzen, weil ich nie weiß, was gerade wieder mit ihr los ist. Es kann dann auch passieren, dass sie ihr Köpfchen an meiner Hand reibt (ohne mein Zutun), um gleich danach auf mich loszugehen. Das Problem besteht wirklich nur, wenn ihr etwas weh tut oder sehr unangenehm ist. Ansonsten ist sie sanft und lieb.