Beiträge von Whity

    Das kommt auf die Katzen an.


    Hier hab ich Kandidaten, die würden schneller wieder aussteigen, als ich eine zweite Katze in die Box/Tasche reinpacken könnte, aber auch welche, die liebend gerne zu zweit in einer Tasche reisen.


    Hauptargument ist natürlich das Gewicht und bezogen auf dieses auch unbedingt darauf achten, wie sicher die Verschlüsse der Box sind.
    Seit mir vor vielen Jahren 2 dicke Katzendamen die Kenneltür durch ihr Gewicht aufgedrückt haben und über den Tierarztparkplatz verschwunden sind, vertraue ich keinen zu kleinen Clipsen aus Kunststoff mehr.


    Früher war ich ein Fan von flugtauglichen Boxen, weil ich das als Sicherheitshinweis empfinde. https://amzn.to/2yEcEfu
    Heute liebe ich meine Sturdibags, weil sie einfach viel komfortabler zu tragen und auch sicher sind. klick
    Diese Taschen gibt es auch mit einer Zwischenwand, mit der man die Tasche mittig aufteilt. Somit hat jede Katze ihren eigenen Bereich.


    Meine Katzen bevorzugen auch die Taschen, vor allem ängstliche, wenn man "alle Schotten dicht" macht.. für Neugierige kann man fast rundum die Jalousien hoch machen, damit sie gucken können.
    Bei anstehenden Operationen nehme ich trotzdem gerne Kennel, weil diese eben einer torkeligen Katze mehr Stabilität bieten und desinfizierbar sind.

    Hier gibts auch Keramiknäpfe von Keramik im Hof
    Früher hatte ich einige Edelstahlnäpfe, allerdings ist da auch das Risiko einer Allergie gegeben.


    Für Trockenfutter und Leckerlis gibts hier diese Näpfe
    Für Nassfutter haben wir die hier


    Dazu laufen 3 Trinkbrunnen, auch von Keramik im Hof. Ja, ich gebe zu, ich mag die Sachen und auch die Firma, trinke sogar aus einer großen KiH Tasse meinen Kaffee. :gelache:

    Ich drück mal die Daumen, das der Pirrot ein schlauer Pirrot ist und bleiben mag. :daumendrück:
    Aber ich glaube, wenn Paul ihm das weiterhin geduldig erklärt, wird das bestimmt gut werden. :hach:

    Thema Zucht oder nicht Zucht, hatte Frauke ja schon verlinkt.




    In diesem Fall ist es ja rechtskräftig... sonst würden Vier Pfoten und Peta sich wahrscheinlich so nicht äußern und es öffentlich machen :weissnix:


    Das ganze geht aber in Revision, was ich für den speziellen Fall dieses Katers nicht unbedingt begrüße.



    Na.... genauso wie ihr es hier schon erörtert habt, Menschen, die einfach so drauf loszüchten ohne sich bei einem Verband anmelden zu müssen.


    Das sind schlicht und ergreifend Vermehrer. Wenn du einen Unterschied zu verantwortungsvollen Züchtern suchst, gibt es sicher geeignete Literatur. Stichwort ist generell Genetik und nicht nur die farbliche, alles andere würde den Rahmen dieses Threads und des Forums sprengen.



    Sorry, aber ich kann Züchtern nicht unbedingt etwas abgewinnen.


    Musst du auch nicht.



    Und die Aufzählung hier als so eine Art Gegenargument?


    Nein, kein Gegenargument. Nur die Verdeutlichung, dass es "die unbelastete Katzenrasse" kaum gibt.. nicht mal bei den Lastramis.


    Also ich lehne alles ab, was nicht wirklich von der Natur gegeben ist... oder sich von selbst in Szene gesetzt hat und unter deren Folgen Tiere zu leiden haben, ganz besonders wenn man davon Kenntnis hat, weiß das der Herd die Überzüchtung ist, aber immer so weiter macht!


    Wenn das so leicht wäre. Alle diese Mutationen sind ja auf natürliche Weise entstanden. Es geht ja keiner in Frankensteins Labor und tauscht irgendwelche Gene aus.. oder klont. Jedenfalls im Falle der Katzen noch nicht - zum Glück.


    Die Maine Coon ist eine normale Haus- und Gebrauchskatze... nur die Überzüchtung hat ihr nicht gut getan!


    Die überzählige Zehe war aber schon immer Bestandteil dieser Rasse, lange bevor züchterisch eingegriffen wurde. Ebenso übrigens die fehlende Unterwolle bei den Orientalen, die Schwanzlosigkeit der Manx.. uvm.


    Ich habe nirgends geschrieben, dass ich fehlende Vibrissen gut finde.
    Ich kenne aber einige Sphynx/Peterbald und die können sowohl überall balancieren, als auch sich mit anderen Katzen verständigen und sind noch nie irgendwo "stecken geblieben". Manche Katzenmütter beissen ihren Kitten auch gern mal alle Vibrissen ab... warum, weiss man nicht so genau. Eine These ist, dass sie versuchen so ihren Bewegungsradius einzuschränken (wegen Orientierung). Allerdings kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass das nicht funktioniert, da auch meine "abgekauten" Kitten ihre Mamis tüchtig auf Trab hielten.

    Klasse hat er sich entwickelt, der Safari. :super:
    Deine Beschreibung erinnert mich fast an Merchen.. der ja auch nie weit weg ist und natürlich immer sofort zur Stelle, sollte ich draussen was Spannendes tun. :kicher:


    Ich bin mal gespannt, wie sich das bei euch im Winter entwickelt.. ob er dann doch lieber vermehrt Stubenkater sein mag? :schnee:

    Nö.. ich mag nicht in noch nem Thread werkeln. :gelache:
    Man kann das eine nur eben nicht trennen.. weil die Thematik zusammenhängt. :zwinker:



    Ich kann lustig meine Lastramis vermehren, oder auch meine Siamkatze vom Maine Coon Kater der Nachbarin decken lassen oder was auch immer mir so einfällt - und niemand kann mir was, denn sowas ist nicht verboten.


    Geht schlimmer.. du kannst auch Fold x Fold verpaaren.. bzw. weisst ohne Stammbaum noch nicht mal, ob du diverse schlechte Faktoren kreuzt.


    [...]und ich es nicht in Ordnung finde, wenn Katzen gerade auf diese Defizite als wünschenswerte Rassemerkmale hin gezüchtet werden.


    Vibrissenlosigkeit ist in keiner Rasse ein Zuchtziel. Es gibt auch durchaus züchterische Bemühungen, das zu verbessern.


    Das Thema an sich ist übrigens nicht neu, gab es schon bei Pudeln und Pferden, wo die Tasthaare der Schur zum Opfer fallen.
    Für Pudel gibt es sogar ein Gutachten was ganz interessant zum Lesen ist.

    Smile.. keine Bange Moana, ich weiss wohl, wie ich das nehme. :zwinker:


    zu 1: Ich lese so oft: Iiiihhhh.. hässlich, gruselig.. etc. Die Bildzeitung titelte gar: Willi darf seinen Willi nicht behalten. Als wäre eine Kastration mit einer Penisamputation gleichzusetzen. Wenn man sich dann noch Kommentare durchliest unter solchen Zeitungszitaten.. da würden sicher einige gerne die Naggis mitsamt Züchtern/Besitzern aufm Scheiterhaufen verbrennen.
    Einem Nacktkatzenliebhaber versetzt jedes "Hurra - endlich" einen kleinen Stich.
    2. ich diskutiere nicht über Details eines nicht abgeschlossenen Verfahrens.
    3. weil es Menschen gibt, die genau diese Rasse lieben und nicht darauf verzichten wollen? Schau mal was das sogenannte "Kampfhundgesetz" gebracht hat.. ausser Kampfhunden, die jetzt in Tierheimen sitzen und da nicht mehr raus kommen, weil sie im jeweiligen Bundesland nicht gehalten werden dürfen. Drogen sind auch verboten.. (ja.. der ist schlecht, ich weiss :coolgrin: )
    Und: Ja bei jedem Wurf hat ein Züchter eine Wurfabnahme zu machen, entweder beim Tierarzt oder durch einen Zuchtwart. Definiere mir bitte was für dich das Wort "Hobbyzüchter" bedeutet?
    4. Doch, das sehe ich durchaus so, vor allem bei Lebewesen. Bei sagen wir mal Dingen, die man berechnen kann, muss es wohl nicht sein (wenn ich vom 10. Stock springe, bin ich hin.. das muss ich nun nicht unbedingt versuchen).


    Zitat

    und trotzdem fehlt ihnen etwas... und ich weiß nicht warum Menschen dieses Geschöpf züchten müssen, aus welchem Grund?


    zum Teil beantwortet unter 3.
    Warum züchtet man denn eigentlich Maine Coons? Wo es doch bekannt ist, dass bei dieser Rasse die Polydaktylie überproportional oft vorkommt? Ist eine Zehe zu viel besser, als Haare zu wenig? Und dann gibt es noch Züchter, die diese Polydaktylie forcieren.. und auch andere in der Rasse vererbbare Krankheiten.. hmm. Nehmen wir Perser.. nein, mal nicht die Nasen.. nehmen wir einfach mal das Fell. Ohne sorgfältige Pflege durch den Menschen, könnte diese Katze nicht sein. Zweimal jährlich scheren ist in meinen Augen da auch keine Alternative, diese Pflege zu umgehen. Ist das dann nicht auch schlecht? Orientalen haben keine Unterwolle. Man könnte da sicher bei nahezu jeder Rasse ein oder mehrere "?" setzen, wenn man sich damit befasst. Das ginge dann hin bis zu den Hofkatzen, die meist einen sehr hohen Inzuchtkoeffizienten aufweisen. Und auch rein farbtechnisch gibt es Probleme: Weisszucht: Taubheit; alle Maskenkatzen: Strabismus und Nystagmus Klick und dann unter "Auswirkungen des Teilalbinismus"; alle Rexkatzen aufgrund Mutation des Gens krt71 (was wiederum zu gekräuselten abbrechenden Vibrissen führt).
    Sorry, wenn das jetzt bissl viel ist, aber bei all dem sind wir noch nicht mal bei den Letalfaktoren oder Erbkrankheiten angekommen.


    Ich will damit nicht ausdrücken: ach... das bissl Vibrissen.. macht doch nix, da gibts schlimmeres. Ich will damit nur zum Ausdruck bringen, dass Katzenzucht ein komplexes Thema ist und IMO lieber daran gearbeitet werden sollte: WER darf züchten!
    Momentan kann das jeder tun.. egal ob im Verein oder frei nach gusto.. egal ob auch nur einen Hauch der Ahnung oder mehrere Genetikseminare, egal ob die Motivation die "schnelle Kohle" oder wirkliches Zuchtengagement ist.
    Züchten ist eine enorme Verantwortung, der man sich bewusst sein sollte. Züchten ist nicht "Nett" auf "Niedlich" zu setzen!


    Im übrigen gibt es Sphynx mit Vibrissen.. und alle die ich live erlebt habe, hatten zumindest die Anlage für Vibrissen. Es gibt sogar von Willi Fotos, auf denen er welche hat.. vielleicht waren die zum Zeitpunkt des Tierarztgutachtens gerade abgebrochen?


    Wenn heute die Sphynx verboten wird, sind es morgen und übermorgen dann alle anderen obigen Kandidaten?


    Das ist es, warum ich bei solchen rigorosen Urteilen Magengrummeln kriege.

    Sorry, wenn ich eueren Jubeltenor störe.. aber:


    1. ist dieses Urteil noch nicht rechtskräftig


    2. sind die Berichterstattungen über diesen Fall großteils recht unsachlich geschrieben, was mich aber bei dem Hass, der dieser Rasse immer wieder entgegen gebracht wird nicht wundert. Es wird ausschliesslich wegen der Vibrissen berichtet, sollen aber noch andere Fakten dem Fall zugrunde liegen.


    3. wird mit einem Zuchtverbot der Rasse allen Hinterhofvermehrern Tür und Tor geöffnet.. denn das sind diejenigen, die nicht kontrolliert werden.


    @ Kitty: ich denke, dass kaum jemand hier jemals live eine Naggi erlebt hat. Es ist leicht, aufgrund der ungewöhnlichen (und für manche abstossenden) Optik sofort ein negatives Urteil zu fällen.

    Mir ging es in meiner Antwort drüben eigentlich mehr um die Aussage: Freigänger snd nicht vergiftungsgefährdet, die wissen schon was okay ist.
    Das stimmt für vieles, aber spätestens dort wo die Natur aufhört und das "Künstliche" anfängt ist eben Schluss.
    Ich wollte damit um Himmels Willen keine Panikmache betreiben!


    Logisch kann man sie wohl eher nicht schützen. Aber vielleicht eben doch Dinge vermeiden... wie das Beispiel mit der Garage oder darauf zu achten, das Kältekompressen bei der Anwendung auch dicht sind.


    Das Problem mit den Giftködern gibt es offenbar mittlerweile deutschlandweit. :schnute:
    Hier wurde auch schon am alten Kanal gewarnt, wo mein Papa mit seinem Hund immer spazieren geht. Als Blinder ist sowas dann gleich noch doppelt fies, zumal er seinem Hund beim Führen schlecht nen Maulkorb tragen lassen kann (lenkt ab und schränkt ein).


    wenn's anders wäre, gäbe es gar keine Freigänger!


    Ich will dir da keine Angst machen, aber:
    Eine bei Freigängern häufiger vorkommende Vergiftung mit den gleichen Auswirkungen/Symptomen ist die Vergiftung durch Frostschutzmittel.


    Ich tapper eben über Facebook und was lese ich? In einer Gruppe sind 2 Miezis heute nacht in die Klinik gekommen.. sie haben Lilien gefressen. :schnute:

    Also mein Papa hat ne Lilie.. die ist so gute 2,5 Meter hoch.. solche sind dann wohl richtig katzensicher, wenn sie nicht gerade den Stamm durchnagen. :weissnix:


    Ich habe draussen keine Lilien, wohl aber Osterglocken und da geht die Crew nicht dran.
    Drinnen sieht das ganz anders aus:


    Oxy: "Oh.. Blume!" *Pfotepatsch* bei Blumensträußen.
    Bei Zimmerpflanzen/Orchideen komischer Weise gar nicht. Die werden höchstens mal beim Rasen mit dem Hintern abgeräumt.


    Da Lilien aber diese langen Stempel haben und die Pollen sehr leicht abgeben, hab ich letzte Woche meiner Mama einen geschenkten Lilienstrauß wieder mitgegeben. Sie hatte natürlich Verständnis, nachdem ichs erklärt hab.


    Die beiden Fälle die ich erwähnt habe, landeten beide in der Tierklinik. Beide haben es zum Glück gut überstanden.
    Es ist halt so hinterlistig, dass die Symptome zwischenzeitlich nachlassen und somit vortäuschen, es wäre alles wieder gut.

    Da gerade wieder Lilienzeit ist und ich dieses Jahr schon zwei akute Fälle mitbekommen habe, möchte ich euch dringend warnen!


    Die in Lilien enthaltenen Inhaltsstoffe verursachen bei Katzen schon in sehr geringen Dosen eine Schädigung der Nierenfunktion, die ohne entsprechende umgehende Therapie tödlich endet.
    Bereits das Vorbeistreifen an den Blüten und der dadurch im Fell hängenden Blütenpollen, die beim Putzen oral aufgenommen werden, kann zur u.U. tödlich verlaufenden akuten Niereninsuffizienz führen.
    Die langen Staubgefäße der Blüten verleiten gerne zum Spielen.


    Gemeint sind: Prachtlilien, Osterglocken, Taglilien und Tigerlilien.


    Die ersten Symptome setzen ca. 6-12 Stunden nach Aufnahme ein: Erbrechen, Appetitlosigkeit und Lethargie. Die geschwächten Tiere scheinen sich nach ca. 24h zu erholen, was allerdings ein Trugschluss ist, denn das eigentliche „Nierenversagen“ entwickelt sich im Laufe der nächsten 2-3 Tagen.


    Im Zweifelsfall nicht lange warten bis man seinen Tierarzt aufsucht, denn in den ersten 2 Stunden nach Aufnahme hat es noch Sinn die Katze durch ausgelöstes Erbrechen einen Großteil der Giftstoffe abgeben zu lassen, bevor sie übers Blut in die Nieren gelangen.


    Es gibt leider kein direktes Gegenmittel, so dass die lebenserhaltende Therapie hauptsächlich aus Infusionen und gesteigerter Diurese besteht, um die Giftstoffe im Blut zu verdünnen und möglichst schnell wieder auszuscheiden.
    Je früher der Therapiebeginn, desto besser die Prognose...


    Da Lilien in freier Natur eher einen feuchten bis moorigen Boden bevorzugen, den unsere Fellnasen eher meiden, kommt dieses Phänomen bei Freigängern sehr selten vor und ist auch sehr schlecht nachzuweisen.

    Ich hab mir die Sendung jetzt nicht angetan (tu ich schon geraume Weile nicht mehr)
    Aber das mit der Übernachtung ist mir nach eueren Beschreibungen sofort klar: Das bedeutet: "Katze, wenn du nicht auf dein Klo gehst, kommt die Birga und bleibt über Nacht!" - keine Katze will das! :brüll: