Thyronorm vs Felimazole

  • Servus zusammen :hallihallo:


    bei meinem alten Mädchen wurde vor ca. 3 Monaten SDÜ festgestellt. Sie bekam Thyronorm verordnet aus dem einzigen Grund dass ich sagte ich würde Saft besser in sie rein kriegen als Tabletten. Das ging eine Weile gut aber jetzt kriegt sie offenbar Magenprobleme davon obwohl ich schon immer drauf achte das sie es kurz nach essen nimt. Sie übergibt sich nicht per se aber man merkt dass ihr übel ist, sie mag nicht viel essen und ist sehr ruhig.

    Sollte vielleicht zunächst dazu sagen dass wir umgezogen sind und ich an meinen absoluten LieblingsTA nicht mehr gut hin komme, diesen hier hab ich via Zufall ausgesucht da i.d.N aber ich bin überhaupt nicht zufrieden mit dem :wut:

    War daraufhin erneut beim TA der sich kaum anhört was los ist und mir einfach nur die Tabletten quasi hinterher wirft nach dem Motto "probier halt aus" :mies:

    Nun hab ich gelesen das Ferimazole zu Allergien usw. führen kann und bin mir nun überhaupt nicht mehr sicher was ich nehmen soll. Will meinen alten TA kontaktieren aber das ist nicht so einfach da wir ausserhalb EU leben z.Z.

    Welche Erfahrungen habt ihr mit den beiden Medikamenten gemacht??

    Gab/gibt es Probleme/Nebenwirkungen??

  • Also ich persönlich habe keine direkte Erfahrung mit den Medis. Eine sehr gute Freundin von mir, hat eine 17 jährige Katze und die bekommt das Thyronorm. Sie verträgt es gut. Gelegentliches Erbrechen ist bei ihr aber auch gegeben. Ca. 1-2 x die Woche. So hat die Miez sich aber deutlich erholt ( sie war sehr dünn).


    Also wenn ich einen Ta hätte der auch sehr weit weg wäre, würde ich ggf. doch eine Reise dort hin planen wenn es möglich ist. Ggf. könnte man Telefonieren? Oder gar per Skype chatten? Ggf. gegen Gebühr. Soll ja auch Tas geben die trotz der Enfernung helfen würden.

  • Hallo Ice,


    mein Pelzbär hat auch eine SDÜ, seine Werte waren anfangs eine Katastrophe..

    Er bekam Thiamazol in Tablettenform, die Verabreichung ging eigentlich ganz gut in Leckerlies etc. versteckt.

    Allerdings fing er nach 3-4 Wochen an jede Nacht zu erbrechen und verweigerte dann jegliche Futteraufnahme.

    Habe viel im Internet recherchiert und einige Berichte von Katzen gefunden, denen es ähnlich ergangen ist. Wir haben dann umgestellt auf Thyronorm in flüssiger Form und das klappt bisher gut. Gelegentliches nächtliches Erbrechen gibt es noch, aber kein Verlgeixh zu vorher.

    Letzte Woche haben wir nochmal einen Bluttest gemacht und siehe da, die Werte waren viel besser.

    Ich denke jede Katze reagiert anders auf diese Medikament, es bleibt nicht viel außer auszutesten, was deiner Katze am Bekömmlichsten ist. Die Medikamente sind nicht ohne, aber es ist immerhin eine Chance, dass es ihnen hilft und bald besser geht, so wie bei meinem Bären.


    Probier doch aber trotzdem nochmal einen anderen Tierarzt, ich hatte auch zwei verschiedene Meinungen eingeholt, das hat mir auch geholfen.


    Gute Besserung und viel Erfolg!