Verdacht auf Fibrosarkom

  • Liebe Gemeinschaft

    Jack und ich sind neu hier und freuen uns auf einen tollen Austausch mit euch. Leider hat uns erst der Verdacht auf ein Fibrosarkom auf dieses Forum aufmerksam gemacht.

    Jack hatte am Mittwoch eine Operation. Es wurde Zahnstein und ein 1cm-grosser Tumor in der Leistengegend entfernt. Das Labor zu dem Tumor lässt noch auf sich warten, aber wir vermuten alle, dass es sich um ein Fibrosarkom handelt, ausgelöst in meinen Augen durch eine fast 10 Jahre alte Impfung. Die Stelle ist ganz typisch an der Leiste, da man ja heutzutage nicht mehr im Nacken impft und der Impfstoff enthält typischerweise Aluminium und Quecksilber. Es kann natürlich auch anders sein, aber das ist meine Einschätzung.

    Mein Plan sieht nun so aus, dass ich höchstwahrscheinlich die ECT-Therapie zumindest einmal für ein bis zwei Sitzungen ausprobieren werde, auch wenn das Labor hinsichtlich der Ränder sauber ist.

    Weiter möchte ich bei Jack schonend Schwermetalle ausleiten. Ich selbst habe damit bei mir sehr gute Erfahrungen gemacht. Dabei sind mir naturbelassene Substanzen sehr wichtig, also ich steh nicht auf irgendwelche gross gemachten und unbezahlbaren Verkaufsschlager, sondern nehme lieber die Planze an sich oder das Mineral. Mein Plan umfasst die AFA-Alge, Zeolith und Mariendistel.

    Hat jemand Erfahrung mit diesen Therapien und kann positiv berichten?

    Die letzten Tage habe ich so viele traurige und herzzerreissende Geschichten zu diesem Krebs gelesen und verliere fast alle Hoffnung. Gibt es zufällig auch positive Geschichten von Miezen, die dem Tod einigermassen von der Schippe gesprungen sind und danach länger als 2 Jahre gelebt haben?

    Ganz liebe Grüsse von Jack, Pepper und mir 🐾

  • Ich verstehe Deine Sorge, und ich finde es gut, dass Du kämpfen möchtest. Aber - und die Frage habe ich mir bei allen meinen Tieren gestellt - möchte Jack das auch?


    Du kennst Deinen Kater und kannst am besten beurteilen, wie es ihm geht und wie stark sein Lebenswille ist. Es muss Dir klar sein, dass auch ECT eine Chemotherapie ist, die den Organismus sehr belastet. Ich persönlich würde vermutlich auch eher nicht zusätzlich eine Schwermetallausleitung machen (zu anstrengend für einen von Krebs und OP geschwächten Körper), aber das ist nur meine persönliche Meinung als Tier-HP.


    Ich habe 15 Jahre lang mit Bioresonanz gearbeitet und habe auch etliche Krebsfälle behandelt, allerdings kein Fibrosarkom. In etlichen Fällen konnte das Tumorwachstum gestoppt werden. Aber das hängt immer auch von der Gesamtkonstitution des Tieres ab, auch Bioresonanz hat Nebenwirkungen und ist anstrengend.


    Schwermetalle und andere Toxine lassen sich damit auch ausleiten, aber wie gesagt, das würde ich nicht gleichzeitig mit Chemo machen.


    Zurück zu meiner Ausgangsfrage: In welchen Zustand ist Jack? Ich verstehe jeden Tierbesitzer, der alles tun möchte, um sein schwer krankes Tier zu retten. Aber die Frage ist - um jeden Preis?


    Bitte nicht falsch verstehen, natürlich wünsche ich mir auch für Dich, dass Dein Jack gesund wird. Vielleicht geschieht ja auch ein Wunder, und der Tumor ist gar nicht bösartig, das Ergebnis steht ja noch aus. Falls doch, dann würde ich sehr ehrlich mit mir und meinem Tier sein wollen. Und mich gut mit Tierärzten und anderen Fachkräften beraten, ob eine weitere belastende Therapie sinnvoll ist oder nicht.


    Ich wünsche Euch von Herzen alles Gute!

    Liebe Grüße von Monika, Kyra und Maya sowie den Sternchen Alina, Pauline und Robin! :knuddel:



  • Vielen Dank für deine ehrlichen Worte. Jack ist 10 Jahre alt, ansonsten kerngesund und wird in unseren Kreisen als Maschine bezeichnet. Er ist ziemlich stark, war als Baby sehr aggressiv, aber über die Jahre mit zwei Frauen im Haushalt musste er sich weich waschen lassen. Die Voraussetzungen für diese Behandlung sind denke ich gegeben. Ich werde es auch nur eine runde lang machen. Maximal drei Sitzungen denke ich, sollte das Labor unsauber sein. Mehr würde ich ihm nicht zumuten. Ich will vermeiden, dass bei Wiederauftreten des Tumors, was ja mit hoher Wahrscheinlichkeit ohne diese Therapie eintreffen wird, eine zweite Op mit allfälliger Amputation nötig wird. Das empfinde ich fast schlimmer als die ECT-Sitzungen.

    Über das Finanzielle denke ich gerade wenig nach. Ich habe zwar nicht mega die Kohle, aber einen kleinen Beitrag kann ich langfristig irgendwie stemmen. Ich würde ihn ungern palliativ begleiten müssen, wenn das Urteil schlecht ausgeht. Von dem her, ist es mir das Wert. Ich bespreche das die Tage mit den Ärzten.

    Danke für den Hinweis, dass ich erst nach allem die Schwermetallausleitung in Angriff nehmen sollte. Viel sollte er ja nach der Resektion nicht mehr im Körper haben.

  • in der Leiste durch Impfung? Oder meinst du die Taille? Also meine haben noch nie eine Impfe in der Leiste bekommen. Wäre eine sehr ungewöhnliche Stelle.

    Liebe Grüße Melanie mit Niko und Nane.

    <3 Jaana und Timmie im Herzen!<3

  • Mein erster Hund ist immer im Nacken geimpft worden und hat ein Impfsarkom am Unterschenkel entwickelt. Ist alles möglich, muss nicht immer an der Impfstelle auftreten.

    Liebe Grüße von Monika, Kyra und Maya sowie den Sternchen Alina, Pauline und Robin! :knuddel:



  • Mein erster Hund ist immer im Nacken geimpft worden und hat ein Impfsarkom am Unterschenkel entwickelt. Ist alles möglich, muss nicht immer an der Impfstelle auftreten.

    Ah ok. Ein Impfsarkom tritt aber normal auch an der Stelle auf. Meines Wissens. Reguläre Sarkome treten überall auf. Mein Kater hatte auch ein Impfsarkom aber am Bein.

    Liebe Grüße Melanie mit Niko und Nane.

    <3 Jaana und Timmie im Herzen!<3

  • Laut meinem Wissen wurde früher viel im Nacken geimpft. Da Impfsarkome dort kaum bis gar nicht operabel sind, impft man heute eher an der Leiste oder Flanke. Notfalls kann man wohl das Bein amputieren, was am Nacken ja nicht möglich ist. Mein Tierarzt hat sofort den Verdacht auf ein Impfsarkom geäussert, aber ich impfe meine Tiere schon lange nicht mehr. Jack wurde von seinem Vorbesitzer 2016 und 2017 geimpft.

    Wie alt sind eure Flauschis nach der Diagnose geworden? Es ist schon krass das Ausmass an Tumoren in der Haustierwelt…

  • Bei meinem Kater hat es sich relativ schnell in die Lymphen verlagert. An dem Lymphdrüsenkrebs ist er dann verstorben.

    Wie lange das war, das hab ich verdrängt. Es waren keine Jahre mehr.

    Das alles war vor knapp 11 Jahren, die Medizin hat sich auch weiter entwickelt.

    Liebe Grüße Melanie mit Niko und Nane.

    <3 Jaana und Timmie im Herzen!<3

  • Unser Wuschel hat die OP leider nur um acht Wochen überlebt. Der Krebs hat danach gestreut, unser Schatz hat rasend schnell abgebaut, und zuletzt hatte er einen riesigen Tumor in der Blase und konnte kein Wasser mehr lassen. Das war's dann.


    Bei uns ist das aber schon fast 30 Jahre her...

    Liebe Grüße von Monika, Kyra und Maya sowie den Sternchen Alina, Pauline und Robin! :knuddel:



  • Oha, sehr traurige Geschichten 😞

    Und ja, die Medizin ist heute mit Sicherheit sehr viel weiter. Ich habe unterdessen meine Strategie mit Jack durchdacht. Zwei Kliniken haben mir versichert, dass noch Tumormaterial vorhanden wäre, aber es braucht ein CT, dann eine Nachoperation am besten inkl. Bestrahlung. Die ECT würde bei Fibrosarkom nicht anschlagen. Ich habe mich für das CT und die Nachoperation entschieden, sobald er sich von der ersten OP etwas erholt hätte. Jack entschied sich aber anders. Ich habe einen Weidezaun als Sichtschutz an meinem Balkon, der bis zum Boden geht, damit meine Katzen nicht ausbüchsen können. Jack ist am Abend nach der OP durch den Zaun gebrochen. Er hatte ziemlich Schmerzen und ich war am Überlegen, ob ich nicht rasch in unsere nahegelgene Tierklinik fahre und Medis hole. Keine zwei Minuten später höre ich Holz brechen und fand das Loch im Zaun. Er war die ganze Nacht draussen. Und ich voller Vorwürfe und Angst. Am nächsten Morgen stand er hungrig vor der Tür, 3 Tage später war die wunde etwas offen, ein Faden fehlte und er TA musste ran. Donnerstagabend habe ich eine grosse Blase unter seiner Wunde gefunden, Wundflüssigkeit trat aus, die Panik stieg hoch, sofort in die Tierklinik und auf den Notfall gebracht. Der Infekt war gross, er hatte hohes Fieber, nekrotisches Fleisch weiträumig und wurde gestern früh operiert. Der Chirurg meinte, er hat Tumorzellen im Gewebe gefunden, klar, denn der TA von mir hatte in der ersten OP nicht genug Ränder gelassen. Das Labor war dennoch sauber.

    Laut dem Chirurgen konnte er wohl nicht genug Gewebe rausholen und hat die Wunde weiträumig gesäubert.

    Wir werden sehen, was nun passiert. Er muss sich jetzt erst einmal ein paar Wochen erholen und dann mache ich bestimmt ein CT. Jack wurde gestern operiert und es war Neumond. Mit ganz grossem Glück hat sich der Tumor erledigt durch diesen Infekt und es beginnt eine gesunde Zeit. Es ist vielleicht etwas hochgegriffen, aber manchmal werden Wünsche ja wahr 💕

    Der Chrirurg hat gemeint, das ist nicht ausgeschlossen, ein gewisser Prozentsatz bleibt verschont von Rezidiven. Ein Fibrosarkom an sich neigt auch nicht zum Streuen.

    Nun gut, ihm geht es wohl sehr gut jetzt, er isst, macht Pipi und schmust auf mit den Menschen dort. zeigt aber auch ganz dolle, wenn er etwas nicht will. Ich gehe meine kleine Katastrophe gleich besuchen, belasse ihn aber in der Klinik, bis die Drainage weg ist und zu Hause nichts mehr passieren kann. Der kommt mir so noch nicht nach Hause 😅

  • So meine Lieben, Jack und ich haben uns nach dem Wundinfekt entschlossen, keine radikale Nachresektion mehr vorzunehmen. Wir haben jetzt eine neue Tierärztin und mit ihr zusammen die Mistel- und Heilpilztherapie begonnen. Jack verputzt beide Sachen ohne mit der Wimper zu zucken und ihm geht es erstaunlich gut, er hat einen Bärenhunger und kommt mir von seiner Kraft her vor, als wäre er wieder jung.

    Nach dem Abwägen der schulmedizinischen und komplementärmedizinischen Argumente und aufgrund von Erfahrungsberichten, habe ich mich gern für diesen Weg entschieden. Mir ist sein Wohl das allerwichtigste. Ich will ihn nie wieder so erleben müssen, wie nach den Eingriffen.

    Die radikale Op birgt so viel mehr Risiken für so wenig Erfolg, das gehe ich nicht ein. Ich bin überzeugt davon, dass ein starkes Immunsystem, was im besten Fall eigenständig Krebszellen bekämpft, nachhaltiger und weitaus besser für Jack ist.

    Nächste Woche bespreche ich mit unserer TA weitere Unterstützung für seine Leber und allenfalls eine Schwermetallausleitung. Mal schauen, wie sie meinen Plan einschätzt.

    Liebe Grüsse und ein ganz schönes Wochenende euch :moin:

  • ich freue mich für euch das die neue Behandlung so git anschlägt. :hüpf:


    Hoffentöich geht es ihm noch sehr lange so gut :daumendrück: :daumendrück: :daumendrück:

  • Ich hätte vermutlich genauso entschieden. Viel Glück Euch beiden!

    Liebe Grüße von Monika, Kyra und Maya sowie den Sternchen Alina, Pauline und Robin! :knuddel: