Beiträge von Ginger

    Nur wisst ihr was ich schlimmer finde? Ein z.B. in ein 60x1,00m gesperrtes Kaninchen ohne Auslauf.

    Ungute Haltungsbedingungen sind immer schlimm, egal ob Wild- oder Haustier.

    Aber ich stimme dir zu, schlimmer ist es, weil es so üblich ist. Weil immer noch Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster etc. in Baumärkten und Zoohandlungen verkauft werden, als Kuscheltiere für Kinder, die dann ein grauenvolles Dasein fristen müssen in viel zu kleinen Käfigen...

    Wildkatzen wie Geparden, Löwen etc. in Privathaushalten sind insgesamt betrachtet eher selten, Kaninchen in Einzelhaltung im Käfig leider nach wie vor sehr üblich.

    ich entsorge nichts lebendiges

    Um Himmels willen, niemals würde ich dir sowas unterstellen, Minchen! :freunde:

    Oh Mann, Ginger, da hattest Du ja eine tolle Nachbarin. Aber sie wird ja wohl im Lauf der Zeit noch selbst erlebt haben, was für einen Schwachsinn sie erzählt hat.

    Ich glaube eher nicht. Sie ist kurz danach ausgezogen, "musste" wieder in eine Wohnung, wo die Option von Freigang für die Katzen nicht mehr bestand und hatte meinen Mann allen Ernstes gefragt, ob sie die Katzen nicht auch einfach dalassen könnte. Also nicht in Form von "Hm, könntet ihr die vielleicht nehmen?" (was niemals gegangen wäre, denn ihr Kater und Fina waren sich spinnefeind), sondern so nach dem Motto "Ach, die kommen schon irgendwie zurecht und irgendwer wird sich schon kümmern".

    Wie gesagt, die Frau war insgesamt grauenvoll und wohl auch eher etwas schmal auf der Bereifung.

    Könntest Ihr mir vielleicht einen Tip geben, wie Ihr das mit dem Erlösen der Maus macht?

    Für den Fall, das ich es doch mal machen muss

    Ich spoiler das mal, mag ja vielleicht nicht jede lesen:

    Hybride sind in anderen Ländern längst auf dem Vormarsch, so wie z.B. der Wolf.

    Der Wolf ist doch aber kein Hybrid? :denk:


    Tiere, die natürlicherweise ein großes Revier haben, wie z.B.die Geparden, die ja Aufhänger dieses Threads waren, gehören für mich keinesfalls "ins Wohnzimmer", egal, ob da ein großes Freigehege dran anschließt.

    Das sind wilde Tiere - keine Haustiere!

    Und da gehört für mich auch der Serval dazu und ich bin auch absolut kein Fan von Savannahkatzen bzw. deren Züchter*innen, so schön die Tiere auch sind.

    Nicht alles, was wir Menschen können, müssen wir auch machen.... aber das führt jetzt eher in die "Hybrid Ja oder nein" Richtung.


    Also zurück zu den Wildtieren:

    Ich finde, ins Wohnzimmer gehören sie alle nicht, aber es gibt schon einige Wildtiere, bei denen ich es okay finde, wenn sie von Privatpersonen gehalten werden - immer vorausgesetzt, die Haltungsbedingungen stimmen.

    Z.B. die von Tina erwähnten Erdmännchen. Oder auch manche Vogelarten. Auch bei manchen Affenarten mag es gehen, oder bei manchen Reptilien.


    Aber wenn jemand die Erdmännchen immer mal ins Wohnzimmer holt um mit ihnen zu kuscheln und sie Freunden/Bekannten/Geschäftskollegen ... zu zeigen, ne, dann ist das Scheiße.


    Zum Glück hat es meinem Empfinden nach wieder nachgelassen, aber es gab vor ein paar Jahren einen Boom in Bezug auf exotische, giftige Tiere - Schlangen, Spinnen, Scorpione etc.

    Da waren dann leider sehr viele Leute dabei, die sich damit wichtig machen wollten, angeben wollten, sich einen Dreck um die Tiere an sich und Haltungsbedingungen und sowas geschert haben - was sehr oft für die Tiere tödlich endete.

    Ich klaue den Jungs ob lebendig oder tot alles aus ihren Pranken :weissnix:ausser Motte und Fliege :gelache: aber Libellen die zieh ich denen auch aus dem Maul.

    Ich will das nicht!:trippel::gelache:

    Und was machst du dann mit dem Beutetier, wenn es schwer verletzt ist? Z.B. ne Libelle mit kaputten Flügeln oder ne Maus mit Bisswunden etc.? Die haben ja nicht die geringste Überlebenschance :weissnix:

    Hut ab Ginger, du und dein Mann haben meine Hochachtung und Mitgefühl!

    Danke, aber ich finde, das gehört zu meiner Verantwortung dazu wenn ich mich entscheide, meinen Katzen Freigang zu gewähren.


    Mit einer früheren Nachbarin (die eh ne blöde Kuh war :kicher: ) hab ich mich deswegen mal angelegt.

    Sie hatte zwei Katzen, die sie schon einen Tag nach dem Einzug rausgelassen hat (was ich doof fand, aber andere Geschichte).

    Jedenfalls waren wir alle in unseren jeweiligen Gärten, es war Anfang Sommer, und Roland kam in unseren Garten, im Maul einen Jungvogel - ich sah das und die Nachbarin auch und fing an, total hysterisch rumzukreischen, ich solle doch was tun, sie könne das nicht mitansehen, das wäre ja so grausam und überhaupt. Echt, die Frau ist so ausgeflippt, dass ich sie nur ungläugig anstarren konnte, während sie weiter rumkreischte.

    Den Vogel retten war vollkommen aussichtslos, Roland seine Beute wegnehmen ist meist ein Ding der Unmöglichkeit, selbst Mättes hat da kaum eine Chance, und als Roland merkte, dass er volle Aufmerksamkeit hat, zog er sich auch sofort knurrend mit seiner Beute zurück.

    Irgendwann hatte sich die Nachbarin dann soweit beruhigt, dass sie wieder normal reden und nicht nur kreischen konnte und hat mich dann als Vogelmörderin bezeichnet.

    Daraufhin hab ich ihr gesagt, dass das nun mal die Natur sei und dass sie ihre Katzen ja auch rauslässt und die ja auch Mäuse, Vögel u.ä. töten - nein, ihre Katzen würden das nicht machen.

    Die könnten das gar nicht, denn bisher waren sie ja reine Wohnungskatzen.

    Und außerdem bekämen ihre Katzen ja genug zu Fressen, so dass sie es nicht nötig hätten, zu jagen.

    Erst hab ich mich noch mühsam beherrscht und versucht, ihr so Sachen wie Jagdinstinkt u.ä. zu erklären, aber nach kurzer Zeit konnte ich echt nicht mehr und hab sie gefragt, ob sie eigentlich doof ist, und dass sie so eine Scheiße redet, das wäre echt unfassbar - das war dann auch unser letztes Gespräch :gelache:

    fressen wird er sie.

    Das ist bei uns leider nicht so.

    Ich habe keine Ahnung, wie oder wonach die Cats das entscheiden.

    Wir haben manchmal Mausüberreste in Form von Innerein oder auch mal dem Mäuseschädel bis direkt vor den Ohren und manchmal halb aufgefressene Mäuse, da dann aber den hinteren Teil... das ist teilweise schon sehr eklig.

    Aber sehr oft eben auch lebende, total fitte Mäuse im Haus. Von den Katzen reingetragen und dann laufen gelassen...die fangen wir natürlich ein und setzen sie aus.

    Sehr unterschiedlich, wir entscheiden das situativ.

    Draußen mischen wir uns normalerweise nicht ein - aber Männe ist schon zweimal mit Jungvögeln, die wir den Katzen abgejagt hatten, quer durch die Stadt zur Vogelaufzuchtstation gefahren, soviel also zum "Nicht-Einmischen" :weissnix:

    Drinnen ist es so, dass die Cats ja wissen, dass sie nichts Lebendiges mit reinbringen dürfen. Bekommen wir es also direkt mit, reicht ein "RAUS!" und sie drehen mit der Beute wieder um.

    Sollten sie die Beute fallen lassen, wird sie von uns eingefangen und möglichst weit von der Katzenbande wieder "ausgewildert".

    Schwierig finde ich die Fälle, wo das Beutetier schwer verletzt ist, die Katzen aber das Interesse verloren haben - da erlösen wir das Beutetier, so schwer uns das auch fällt.

    4 Katzenklos, Du liebe Zeit. Da wüsste ich gar nicht wo ich die alle hinstellen sollte. Aber was macht man nicht alles aus Liebe zum Tier.

    Wir hatten zeitweise die Situation, dass wir über ein KaKlo drübersteigen mussten, um in die Küche zu kommen - klar, nichts was man sich wünscht, aber immer noch viel besser als jeden Tag mehrmals Katzenpipipfützen wegzuwischen.

    Wobei vier Klos für eine Katze schon außergewöhnlich ist.

    Im Moment hast du es echt nicht leicht :tröst:

    Die Entscheidung mit den Zähnen war mit Sicherheit richtig und Katzen kommen ganz wunderbar mit wenigen oder auch gar keinen Zähnen zurecht.

    Für alles weitere sind fest die Daumen gedrückt vor allem auch dafür, dass es dir möglichst schnell besser geht! :daumendrück:

    Die Futterzeiten richten sich leider nach meinen Arbeitszeiten und nach dem nach Hause kerren der Kinder. Ich arbeite im Schichtdienst, bin entweder ab abends bis nachts weg oder den kompletten Tag. Futter frei stehen lassen kann ich nicht, da meine Katze Gewichtsprobleme hat und sie die Notation ständig weg fressen würde.

    Hier gibt es auch feste Futterzeiten - da gehen die Meinungen halt auseinander.

    Gerade im Mehrkatzenhaushalt finde ich es ideal, weil man es überwachen kann. Wird hier so gemacht, denn sonst würde eine Katze durch die Gegend rollen, während eine andere viel zu dünn wäre.

    Da wir Freigänger haben kommt als weiterer Vorteil hinzu, dass die Katzen verlässlich zu den Futterzeiten im Haus sind, spätestens nach dem Lockruf.

    Die anderen haben dir ja schon alle Tipps gegeben, die von mir auch gekommen wären: Reichlich füttern und bei der Futtermarke noch mal gucken.

    Animonda ist kein schlechtes Futter, aber auch nicht so wirklich gut. Meine Katzen brauchen von Animonda auch einiges mehr, um satt zu sein, als von z.B. Macs, Christopherus, Ropocat.

    Nur saß zubereiten des Futters war schlimm 🙈 die zwei sind mir die ganze Zeit dazwischen gesprungen und haben mir die Gabel aus der Hand gerissen 😂

    Das ist bei uns bis heute teilweise so, je nach dem, was es zu Fressen gibt. Und da mich das unglaublich nervt, wird das Futter in der Küche zubereitet, während die Katzen ins Wohnzimmer ausgesperrt werden.

    Dann stell ich alle Näpfe hin (unsere 4 Katzen fressen nebeneinander im Flur) und erst dann mach ich die Tür auf.

    Auch das Knurren wird aufhören wenn sie erst einmal gemerkt haben, dass sie nicht hungern brauchen

    Davon würde ich mal nicht sicher ausgehen. Je nach dem, was es gibt, wird hier bis heute geknurrt, wenn ne andere Katze zu interessiert guckt, vor allem bei Frischfleisch.

    Na, das klingt doch ganz wunderbar, schön! :freu:

    Ab Morgen darf Patsy dann wieder ihren Freigang genießen (Hausarrest ist für einen Freigänger ja Höchststrafe ! )

    Ja, meine Freigänger leiden dann auch immer sehr, aber manchmal geht es eben nicht anders. Da wird sie morgen erstmal ihr Revier kontrollieren :gelache:

    Und selbstverständlich drück ich die Daumen ganz fest für deinen Mann! :daumendrück:

    Auch hier verschwinden regelmäßig Katzen - sie sind von jetzt auf gleich einfach so weg.

    Und da würde ich davon ausgehen, dass sie einem Jäger zum Opfer fielen. Gerade wenn du in einer Gegend wohnst, wo allgemein "etwas ruppiger" mit Katzen umgegangen wird.

    Meine Nachbarskatze mußte leider mit fast 20 Jahren am Freitag den Weg über die RBB antreten

    Oh wie traurig. Aber sie hat ein stolzes Alter erreicht!

    Ich denke mal für Betty ist kein Zaun zu hoch

    Sylvia, das fürchte ich von deinen Erzählungen her auch.

    Es gibt so extreme Katzen, die überwinden jedes Hindernis, um "in die Freiheit" zu gelangen.


    Meine Katzen haben ja eh uneingeschränkten Freigang, aber ich denke, Roland wäre auch so ein Kandidat.

    Um den im eingeschränkten Freigang/gesicherten Garten halten zu können, müsste man schon ein Gehege bauen wie im Wildpark für die Wildkatzen und es müsste auch eine ähnliche Größe haben - also vollkommen ausgeschlossen, es sei denn, man ist Milliardärin.


    Somit bleibt euch gar nichts anderes übrig außer zu versuchen, Betty weiterhin zu "erziehen" und zu hoffen, dass das funktioniert und sie irgendwann die Grenzen dauerhaft akzeptiert.


    Ich persönlich halte das für sehr unwahrscheinlich, ich sehe das Ganze eher wie Melanie.

    Aber es ist deine Katze, du kennst sie am besten und ich drück ganz fest die Daumen, dass es doch möglichst schnell so klappt, wie du es dir vorstellst :daumendrück:

    Darüber hatte ich vor ein paar Monaten schon was gelesen. Ätzend ist das. Wobei ich AniCura auch vorher schon sehr kritisch gegenüberstand.

    Und das Schlimme ist, dass es in manchen Gegenden keine Alternative gibt.

    Es ist ja nicht so das wir jedes Jahr gegen alles geimpft werden.

    Nein, aber es gibt auch beim Menschen Impfungen, die nur ein Jahr wirken und dann eben ggf. jährlich erfolgen müssen, damit ein Impfschutz besteht.

    Z.B. die Grippeimpfung. Wobei ich da eben auch das

    Was mich besonders überzeugt hat ist, dass die Impfstoffe seit 1995 (?) Nicht erneuert wurden. Das heißt, es wird immer gegen den selben


    Virenstamm geimpft. Dieser verändert sich aber teilweise jährlich und die Katze kann trotzdem an Schnupfen erkranken.

    sehe und vollkommen deiner Meinung bin. Und das ist eben auch sehr gut mit der Grippeimpfung beim Menschen vergleichbar.

    Da wird zumindest der Impfstoff jedes Jahr neu den sich verändernden Viren bzw. den aktuell aktiven Virenstämmen angepasst, dann kann eine jährliche Impfung Sinn machen. Ansonsten eher nicht.

    Ich bin da echt kritisch.

    Ich bin grundsätzlich recht kritisch, was Impfungen anbelangt, sowohl bei Katzen als auch bei Menschen. Aus verschiedensten Gründen, einer ist, dass man die Menschen damit in falscher Sicherheit wiegt.