Beiträge von Ginger

    Ach Melli, super, ich freu mich so :hüpf:
    Für die Motorikgeschichte drücken wir weiterhin die Daumen :daumendrück:


    Natürlich hoffe ich ganz doll, dass es bis zum nächsten Mal gaaaaaanz lange dauert - die Hoffnung, dass es kein nächstes Mal gibt, ist ja wohl leider unbegründet, oder? Ich finde es gut, dass ihr jetzt in eurer Entscheidung klar seid, was die Penisamputation anbelangt, ich würde auch so entscheiden wie ihr.


    Dann genießt es jetzt erstmal und knuddel Chääf und auch Bube mal ganz lieb von mir.

    Hi,
    ich frage mich gerade, ob Katzen auch so eine Art Zwangsverhalten entwickeln können und wenn ja, warum.
    Mir fällt es seit einiger Zeit bei Fina auf. Sobald ich in die Küche gehe, geht sie mit, setzt sich an die Stelle, an der zur Fütterungszeit ihr Napf steht, und fängt an, sich zu putzen. Dabei läuft das Putzen immer gleich ab: Sie setzt sich auf ihren Popo, streckt ein Bein nach oben und beginnt, ihren "Intimbereich" zu putzen. Wenn ich sie dann angucke, guckt sie nach einiger Zeit zurück, behält ihre Körperhaltung aber bei bis ich mich abwende, dann putzt sie weiter. Sprech ich sie an, setzt sie sich "normal" hin und guckt mich an. Je nach dem, wie lange ich in der Küche bin, putzt sie so auch schon mal ne halbe Stunde. Wenn ich die Küche verlasse, muss sie mit raus (die Katzen dürfen nur unter Aufsicht in die Küche), und das weiss sie auch, aber sie wartet, bis ich sie leicht mit dem Fuß anschiebe.
    Dieses Verhalten zeigt sie seit ca. 6 Wochen wirklich jedes Mal, wenn ich in die Küche gehe (es sei denn, sie ist draußen und bekommt das nicht mit), sie macht es nur bei mir und der Ablauf ist immer genau der selbe. Es wirkt auf mich inzwischen, als wenn sie wirklich nicht anders kann.
    Ich finde das jetzt nicht schlimm und Fina scheint auch nicht darunter zu leiden, aber seltsam finde ich es schon :wirr:

    Also, manche der Spitznamen treiben mir die Tränen in die Augen vor Lachen :bruell:, ihr seid ja wirklich kreativ.


    Fina: Finchen, Kugelbauch, Mylady, junge Frau, Süße, Zicke
    Scotty: Pupsi, Depp, Spinner, Süßer, Koboldkater, Clown
    Rasmus: Großer, mein Schöner, Rassi, Schmuser
    Roland: Jammerlappen, Roli, Süßer


    Zu allen: Flohzirkus, Mistvieh, (Fell)Monster


    Ach ja, und die beiden Schwarzen sind "die Großen" und Scotty und Roland sind "die Lütten"

    Oh Anja, das klingt selbst für mich ein bisschen gefährlich und ich bin eigentlich sehr entspannt, was Katzen und Draußenaktivitäten anbelangt.
    Kannst du den Balkon nicht nach oben hin zumachen bzw. so nach innen gerichtete Stangen mit Netz anbringen?

    Wir haben leider keinen Ofen, aber Schwester und Schwager haben drei Stück und die Katzen (bzw. jetzt nur noch eine) liegen zwar gern recht dicht davor, gehen aber nie zu dicht ran. Wie Berni sagt, bei ner Kerzenflamme ist die Hitzeausstrahlung ja ganz anders.
    Der Ofen, den du dir da ausgesucht hast, sieht übrigens super aus!

    Ich war lange Zeit entschiedene Gegnerin jeglicher Katzen- und auch Hundezucht (mit anderen Tieren hab ich mich nicht so beschäftigt), war überzeugt davon, dass jegliche Zucht verboten werden müsste, so lange es so viele Katzen und Hunde gibt, die in den Tierheimen sehnlichst auf ein neues Zuhause warten.


    Inzwischen sehe ich das etwas differenzierter. Ich denke schon, dass Zucht einen gewissen Sinn machen kann, eben um z.B. verschiedene Katzenrassen zu erhalten, ich finde es auch gut, dass alte Haustierrassen wie bestimmte Schweine- oder Schafrassen wieder gezielt gezüchtet werden, eben, damit diese Rasse nicht ausstirbt. Artenvielfalt kann ich nur gut finden.


    Bei der Katzenzucht stellt sich mir die Frage, inwieweit die Zucht zur Erhaltung der Rasse notwendig ist. Ich kenn mich nicht gut aus, da für mich der Kauf einer Rassekatze bisher nie in Frage kam, aber ich glaube, dass z.B. die BKH nicht gerade vom Aussterben bedroht ist, genauso wenig wie die Norweger oder die Perser oder oder oder...


    Und z.B. bei den Perserkatzen kann man imho gut sehen, welche Blüten Katzenzucht treiben kann die darauf angelegt ist, von Menschen bestimmte Merkmale immer weiter herauszuzüchten - bis die gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Tiere zu groß werden, der Protest von Tierschützern sich mehrt und dann wird "zurückgerudert".


    Sehr fraglich finde ich die "Entwicklung" neuer Rassen, die sozusagen am Reißbrett entstehen. Und da ist es mir egal, ob es um das möglichst magere Schwein mit möglichst vielen Rippen geht oder um den Hund oder die Katze, der/die ein bestimmtes Aussehen und ein bestimmtes Verhalten haben soll. Bei solchen Züchtungen habe ich ein ungutes Gefühl und ich denke, der Mensch muss nicht alles machen, nur, weil er es kann.


    Zitat: "Es wird immer nur auf die Züchter geschimpft, aber nie auf diejenigen Leute, die unkastrierte Katzen draußen herum laufen lassen oder Bauern, die nicht ein einziges Tier kastrieren."
    Das stimmt doch so nicht. Kein einigermaßen verantwortungsvoller Katzenhalter wird es gut heißen, wenn Leute ihre unkastrierten Katzen nach draußen lassen gedenke denn die Praxis mancher Bauern, wo dann auch mal ein paar Kitten ertränkt oder totgeschlagen werden, wenn sie nicht sowieso sterben aufgrund von Krankheiten wie Katzenschnupfen o.ä. oder sicher auch Gendefekten. Aber hier geht es um "Zucht", und kein Bauer wird behaupten, er würde Katzen züchten, genauso wenig wie der Typ von nebenan, der seinen unkastrierten Kater rauslässt weil "mir doch egal, ich hab ja dann kein Problem mit dem Nachwuchs. Ne, kastrieren, das geht nicht - würd ich ja auch nicht wollen, hehe...".
    Dass das Sch... ist, ist keine Frage, aber das sind Menschen, die sich bez. Katzenhaltung, Vermehrung etc. keine Gedanken machen und da auch keine Verantwortung übernehmen. Im Prinzip das Gegenteil von verantwortungsvollen Züchtern.


    Alles in allem bin hab ich keinen wirklich klaren Standpunkt. Ich finde es schön, dass es verschiedene Katzenrassen gibt und diese auch erhalten bleiben, sehe aber keinerlei Notwendigkeit, neue Katzenrassen zu züchten. Und ich glaube eben auch nicht, dass es momentan notwendig ist, eine neue Norweger- oder BKH-Zucht o.ä. aufzumachen, um die Art zu erhalten.

    Wir haben auch "nur" Katzen (okay, und Spinnen, Kellerasseln u.ä., aber die zähl ich jetzt mal nicht mit). Wenn wir mehr Platz, Zeit und Geld hätten, gäbe es bestimmt mehr Tiere, aber für unsere momentanen Verhältnisse ist es perfekt, so wie es ist.

    Wir hatten die Transportboxen ewig im Wohnzimmer rumstehen, weil wir dachten, dann kennen sie die, gehen da freiwillig rein etc.pp. - Tja, keiner ging da rein, sie standen im Weg, also haben wir sie wieder in den Keller geschafft und sie werden nur hochgeholt, wenn ein Transport zum TA ansteht. Und dann ist die Sache ganz einfach :zwinker:
    Erste und wichtigste Regel: ICH schaff die Katzen in die Transportbox. Mein Mann versucht es immer wieder "auf die sanfte Tour", sprich, er säuselt die jeweilige Katze voll (z.B. "Finchen, komm doch mal her, ja, komm doch mal") und die weiss dann natürlich, dass irgendwas ansteht und geht stiften.
    Zweite Regel: Katzenklappe zu (draußen ne Katze einfangen ist völlig aussichtslos).
    Praktisch läuft es dann so ab: Ich hol die Transportbox(en) aus dem Keller und stell sie in den Flur. Dann mach ich meinen "Es-gibt-Futter-Lockruf", woraufhin im Normalfall alle 4 angesprintet kommen. Dann mach ich die Katzenklappe zu und alle 4 bekommen ein Leckerlie, weil sie ja so brav meinem Lockruf gefolgt sind. Und dann wir die jeweilige Katze einfach schnell gepackt und von vorn in die Transportbox gestopft.
    Wir fahren immer nur mit höchstens zwei Katzen auf einmal zum TA und auch, wenn die anderen Katzen Fluchttendenzen zeigen, wenn die erste in der Box ist, war ich bisher immer schnell genug, die zweite noch zu greifen, bevor sie sich z.B. auf den Kleiderschrank flüchtet.
    Allerdings wehren unsere Katzen sich auch nicht wirklich, es wird zwar gemaunzt und sich beschwert, aber sie kratzen kaum mal, beißen nicht - das kenn ich auch anders.
    Mein Herzenskater Hamlet hat sich mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln gewehrt, gekratzt, richtig heftig gebissen - da half auch nur Schnelligkeit und (ein bisschen) Gewalt und ich hab die eine oder andere Wunde davon getragen.
    Aber es nützt ja nun mal nichts, TA-Besuche müssen hin und wieder sein und ich agiere dann nach dem Motto "Kurz und schmerzlos".

    Was für eine schwere Entscheidung.
    Ich persönlich würde die OP vermutlich machen lassen es sei denn, ich wäre mir ganz sicher, dass der Kater nicht mehr mag und lieber gehen möchte. Von dem, was du schreibst, macht Chääf aber nicht so einen Eindruck.
    Ach mensch, ich drück dich mal und wünsch dir ganz viel Kraft, die für euch richtige Entscheidung zu treffen.