Beiträge von Grisella von Grins

    Gesundheits-Ratgeber Katzen:
    Vorsorge, Erste Hilfe, Behandlung, Naturheilkunde


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    Kurzbeschreibung
    Gesundheitsvorsorge, Pflege, Impfungen, Ernährung;
    die häufigsten Katzenkrankheiten: Ursachen, Behandlung, Vorbeugen;
    mit Naturheilkunde leichte Erkrankungen selbst behandeln.

    Tiersprechstunde für Katzen


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    Kurzbeschreibung

    Jeden Samstag erleben die Zuschauer im Haustiermagazin hundkatzemaus mit Dr. Wolf interessante medizinische Fälle, skurrile Patienten und kuriose Geschichten rund um die geliebten Vierbeiner. In seiner Tiersprechstunde gibt Dr. Wolf nun Tipps aus seiner langjährigen Praxis. Er erklärt, wie man Krankheiten vorbeugt, das krankeTier richtig pflegt und im Notfall schnell hilft. Die wichtigsten Krankheiten werden übersichtlich dargestellt, Schnelldiagnose-Tafeln führen rasch zum richtigen Krankheitsbild. Anschauliche Bildfolgen leiten den Leser bei Erste-Hilfe-Maßnahmen an.


    Klappentext
    Jeden Samstag erleben die Zuschauer im Haustiermagazin hundkatzemaus mit Tierarzt Dr. Wolf interessante medizinische Fälle, skurrile Patienten und kuriose Geschichten rund um die geliebten Vierbeiner.


    In seiner Tiersprechstunde gibt Dr. Wolf nun Tipps aus seiner langjährigen Praxis. er erklärt, wie man Krankheiten vorbeugt, das kranke Tier richtig pflegt und im Notfall schnell hilft. Die wichtigsten Krankheiten werden übersichtlich dargestellt, Schnelldiagnose-Tafeln führen rasch zum richtigen Krankheitsbild. Anschauliche Bildfolgen leiten den Leser bei Erste-Hilfe-Maßnahmen an. Hier wird jeder Katzenhalter fündig!

    Extra:

    Praxis-Tipps und Fallbeispiele aus Dr. Wolfs Tiersprechstunde

    Handbuch Katzenkrankheiten:
    Vorbeugen - Erkennen - Behandeln

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    Kurzbeschreibung
    Viele Krankheiten der Katze sind zunächst nicht leicht zu erkennen: Katzen sind meisterhaft darin, auch bei schweren Leiden kaum Symptome zu zeigen. Umso wichtiger ist es für den Katzenbesitzer, schon subtile Krankheitsanzeichen zu erkennen und zu verstehen, damit eine zielgerichtete diagnostische Abklärung und die passende Therapie möglichst frühzeitig beginnen können. Das Handbuch Katzenkrankheiten stellt deshalb nicht nur die häufigsten Krankheiten der Katze in ausführlichen Porträts mit Symptomen, diagnostischen Möglichkeiten und geeigneten Therapieverfahren vor. Es erklärt dem Leser darüber hinaus, wie er lernen kann, den Gesundheitszustand seiner Katze besser zu beurteilen, wie er gezielten Gesundheitsschutz durch Vorbeugemaßnahmen betreiben kann und wie er seine Katze im Krankheitsfall pflegt und betreut. Den Tierarztbesuch kann und soll dieses Buch natürlich nicht ersetzen. Aber nach der Lektüre kann der Katzenbesitzer die Vorgehensweise des Tierarztes besser verstehen und sich an der bestmöglichen medizinischen Betreuung seiner Katze optimal beteiligen. Mithilfe eines kleinen Lexikons der wichtigsten Fachausdrücke im Anhang kann der Laie Erklärungen für das Fachvokabular des Tierarztes nachlesen. Ein sorgfältig erstelltes Stichwortregister dient dazu, Informationen über bestimmte Erkrankungen sofort auffinden zu können.



    Über den Autor
    Sabine Schroll, geboren 1964, hat in Wien Tiermedizin studiert und betreibt seit 1991 eine Kleintierpraxis in Krems an der Donau mit den Schwerpunkten Allgemeinmedizin und Verhaltensmedizin. Seit zehn Jahren züchtet sie selbst Siamkatzen. In Vorträgen, Seminaren und Zeitschriftenbeiträgen gibt sie ihr Wissen weiter. Sabine Schroll hat über Verhaltensmedizin bei Hund und Katze bereits Fachbücher verfasst.

    Alles was Recht ist


    Katzen und "Schäden" die sie anrichten bzw. Kosten die sie verursachen.


    Wer kennt sie nicht - die Geschichten über zerkratzten Lack an Nachbars Auto
    oder die zerkratzte Haustüre und den leergefischten Koi-Teich.
    Für all das soll der eigene Stubentiger verantworlich sein. :öhm:


    Sogar - so unverständlich dies für uns Katzenliebhaber auch ist -
    ist der Halter einer überfahrenen Katze für den Schaden
    der dadurch am Auto entstanden ist haftbar zu machen.


    Aber wer zahlt für den Schaden?


    Der Schaden muss dem Tier "eindeutig zuzurordnen sein".
    Nur weil die Katze gerne auf dem Auto des Nachbarn liegt
    ist es noch nicht gesagt, dass auch die Lackkratzer von ihr sind.


    Die meisten Privaten Haftplicht Versicherungen schließen
    "Kleintiere" (dazu gehören Katzen, Hasen usw. - aber KEINE Hunde) ein.
    Es ist also meist nicht notwendig eine Tierhalterhaftplich abzuschließen.


    Ob und in welchem Umfang Schäden durch eigene Haftpflicht abgedeckt sind
    kann man bei seiner Versicherung erfragen bzw. in den Versicherungsbedingungen nachlesen.
    Manchmal ist ein "Zusatzbeitrag" zur Standardpolice nötig.


    Die Haftplichtversicherung ist nicht nur da um Schäden zu begleichen
    sondern auch um unberechtigte Forderungen abzuwehren.
    Sie übernimmt in einem Schadensfall also fast die Position eines Rechtsanwalts für den Versicherten ein.


    Man sollte JEDEN Schaden, der gegen einen geltend gemacht wird unverzüglich seiner Haftpfichtversicherung melden.
    Dass die Angaben, die man dabei macht der Wahrheit entsprechen müssen versteht sich von selbst.






    Katzenhaltung in Mietwohnungen


    Die Katzenhaltung ist grundsätzlich gestattet (außer wenn dies aus sachlichen Gründen untersagt werden kann),
    wenn im Mietvertrag keine Klausel zur Tierhaltung steht.
    Die Generalklausel dass "Tierhaltung grundsätzlich verboten ist"
    bzw. die Haltung von Kleintieren untersagt wurde vom
    AG Konstanz, Urteil vom 26.04.2007, Az. 4 C 62/07 für unwirksam erklärt.


    Ist jedoch die Haltung von Kleintieren ausdrücklich zugelassen
    muss der Mieter mit dem Vermieter eine Vereinbarung
    über die Haltung von Katzen in der Mietwohnung treffen,
    da vom Gericht nicht festgelegt wurde ob Katzen zu den Kleintieren zählen.


    Auch ein pauschales Verbot der Katzenhaltung ist unwirksam
    Der Vermieter muss diese Verbot stichhaltig begründen.
    So Urteilte das AG Köln (13.07.1995, Az.: 222 C 15/95, JW-RR 1995, 1416)
    dass die Klausel "Das Mitglied verpflichtet sich, keine Katzen und Hunde zu halten"
    unwirksam sei, da die Haltung von Hunden und Katzen
    in Mietwohnungen dem vertragsgemäßen Gebrauch zu Wohnzwecken zuzurechnen
    sei.


    Selbst wenn nach allen Klauseln und Umständen die Haltung von Katzen tatächlich
    rechtswirksam untersagt ist so ist die Haltun von Haustieren zu dulden die einem
    thrapeutischen Zweck dienen.
    Landgericht Berlin, Az.: 64 S 447/93
    Amtsgericht Bonn, Az.: 8 C 731/93


    Viele weitere Urteile mit den entsprechenden Aktenzeichen findet man z.B. HIER
    - diese Seite ist zwar schon etwas älter
    - aber dort sind die Urteile zum Teil wortwörtlich aufgeführt.

    Wir können und dürfen hier natürlich keine rechtlichen Fragen klären.
    Ansprechpartner ist dafür entweder die entsprechende Versicherung
    ein Mieterverein oder ein Rechtsanwalt.

    Mit der Katze in Urlaub:
    Ratgeber inkl. Check- und Adressliste


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    Kurzbeschreibung
    Eine Katze auf Reisen? Geht das? Sicher sofern die Vorbereitung stimmt und ein Punkt dabei ganz weit oben steht: das Wohl der Samtpfote. In diesem Ratgeber finden Sie alles, was Sie im Vorfeld einer Urlaubsreise mit Katze beachten sollten. Angefangen von den ersten Planungen und der Vorbereitung des Tieres, über die Wahl der richtigen Unterkunft bis hin zu Einreisebestimmungen und gesetzlichen Vorgaben, die es innerhalb und außerhalb der EU zu beachten gilt. Hinzu kommen wichtige Tipps für die Reise als solche, egal, ob Sie mit dem Auto, der Bahn, im Flugzeug oder gar per Fähre unterwegs sind. Ganz private Erfahrungsberichte werden Ihnen darüber hinaus eines bestätigen: Ein Urlaub mit dem eigenen Stubentiger ist immer etwas ganz Besonderes.

    Sehr häufiges Wasserlassen


    Wird ein auffällig vermehrtes Wasserlassen beobachtet kann dieses auf eine Erkrankung der Nieren oder auch Diabetes mellitus hinweisen. Diese zählen zu den schweren Erkrankungen welche mit der übermäßigen Urinproduktion einherkommen, verbunden mit erhöhter Wasseraufnahme.


    Eher selten ist es der Fall, daß dieses auf einen Fehler in der Nebennierenrinde (Morbus Cushing bzw. Cushing-Syndrom) oder die Schaltstellen des Gehirns (Morbus Cushing; Morbus Addison) zurückzuführen ist.


    Diese Erkrankungen bzw. Auffälligkeiten sind dringend mit dem Tierarzt abzustimmen, wie auch eine evtl. Weiterbehandlung.

    Urin zurückhalten

    Das Zurückhalten des Urins ist ein Symptom bei dem sofortiges Handeln notwendig ist.

    Durch den zurückgehaltenen Urin kann es zu Nierenschäden kommen und durch die im Urin befindlichen Giftstoffe kann sich die Katze selbst vergiften.

    Als Symptome treten auf:


    Übelkeit
    Brechreiz
    Futter- und Wasserverweigerung
    schlechtes Allgemeinbefinden


    Eine Kontrolle des regelmäßigen Urinabsatzes ist bei reinen Wohnungskatzen beim reinigen des Katzenklos sehr einfach.
    Bei Freigängern sollte man, wenn die geschilderten Symptome auftreten, unbedingt versuchen die Katze in der Wohnung zu halten bis man ein aussagefähiges Ergebnis hat.

    Ursachen für das Zurückhalten des Urins können sein:


    Teilweiser bzw. vollständiger Verschluss der Harnwege durch z.B. Entzündung
    Harngries
    Steinbildung
    Tumore
    Störung der Blasenfunktion durch geschädigte Nerven


    Der sofortige Gang zum Tierarzt ist für die Katze überlebenswichtig
    Meist wird dort der Urin über einen Blasenkatheter abgelassen und ein entkrampfendes Mittel gespritzt.
    Die weitere Behandlung richtet sich nach der Ursache.

    Blut im Urin




    Sollten Blut im Urin des Tieres festgestellt werden, gilt es hier ebenfalls schnellstens einen Tierarzt aufzusuchen.


    Ursachen hierfür können u.a. Tumore, Harnsteine/-Grieß oder auch Entzündungen (Blasenentzündung) sein. Auch Vergiftungen , welche eher selten vorkommen, können eine Ursache sein.


    Der Tierarzt wird die erforderlichen Untersuchungen , wie zB Ultraschall, Urinprobe etc. , in die Wege leiten.


    Alles Weitere ist nach Befund abzustimmen.

    Schmerzen beim Wasserlassen


    Sollten die Katze Schmerzen beim Wasserlassen haben, machen sich diese meistens wie folgt bemerkbar


    Ständige Toilettengänge in kurzen Abständen
    Kleine Urinmengen
    „Jammern/Jaulen“ beim Wasserlassen
    Unsauberkeit


    Sollten diese Symptome festgestellt werden sollte schnellstens ein Tierarzt aufgesucht werden.


    Es besteht Verdacht auf : Blasenentzündung, Harngrieß oder Harnstein.


    Da hier durchaus schnell die Nieren irreparabel zu Schaden kommen können , ist ein schnelles Handeln erforderlich !


    Ein Tierarzt ist schnellstens aufzusuchen !


    Bei Harnsteinen (Urolithiasis) zB gilt es sich zukünftig gut mit dem Tierarzt abzustimmen. Eine Futterumstellung (aufgrund zu alkalischen Urins) auf entsprechendes Diätfutter wird hier erforderlich. Des weiteren gibt es hier div. Mittel zur Senkung des wichtigen ph-Wertes. Die Säuerung sollte regelmässig kontrolliert werden.


    Genügend Wasserstellen sollten zur Verfügung stehen und eine ausreichende Wasseraufnahme sollte gegeben sein.

    Verstopfung


    Da eine Verstopfung durchaus lebensgefährlich werden kann, gilt es hier bereits nach einem Tag ohne Kotabsatz (bei normalen Freßverhalten) eine Behandlung einzuführen.


    Ursachen für eine Verstopfung können unter anderem sein



    Darmverschuß (Fremdkörper)
    Darmträgkeit
    Verschlingungen
    Tumore
    Wurmbefall
    Störungen des Nervensystems/Hormonhaushalts/Stoffwechsels


    Eine Verstopfung kann u.a. wahrgenommen werden wenn man zB einen verhärteten Bauch erfühlen kann , evtl. verbunden mit Schmerzen, eine Appetitlosigkeit/Futterverweigerung auftritt oder ein ständiges Erbrechen vorkommt.


    Sollten sich im Darm des Tieres Kotreste befinden, kann es schnell zu einer lebensbedrohlichen Vergiftung kommen. Weiterhin kann das dort befindliche Nervensystem eine Schädigung davontragen sowie kann es zu einer Darmerweiterung führen. Oftmals führt dieses dann zu einem Megacolon (dauerhafte Dickdarmerweiterung) bei welchem dann immer wieder mit Verstopfungen zu rechnen ist. Eine Operation kann hier unter Umständen Abhilfe schaffen.
    Sollten evtl. Fremdkörber im Darm sein kann es zu verschiedenen Folgen, abhängig vom Fremdkörper, führen. Diese können u.a. eine Bauchfellentzündung oder auch Blockaden der Darmpassage sein. Die Wichtigkeit einer evtl. Operation ist hier abzustimmen.


    Handelt es sich um eine reine Kotansammlung die zu einer Verstopfung führt, wird zunächst einmal versucht den Kot über einen Einlauf (über den After) abzuführen. Die Gabe einer Elektrolyten-Infusion (unter die Haus) versorgt die Austrocknung des Tieres. In Absprache mit dem Tierarzt sollte die nachfolgenden Fütterung einen Teil von Milch/Milchzucker oder auch Laktulose enthalten. Dieses sorgt dafür, daß der Kot an weicher Konsistenz beinbehält. Auch Einläufe (zum Weichhalten des Kots) können unter genauer Abstimmung mit dem Tierarzt evtl. vom Tierhalter alleine gesetzt werden.

    Durchfall


    Das mehrmalige Absetzen von wässrigen blutigen/schleimigen Kot kann auf diverse Ursachen zurückzuführen sein.
    Diese wäre unter anderem:


    Wurmbefall
    Blähungen/Gärungsprozesse im Darm
    Infektionen (virale, bakterielle oder parasitäre)
    Stoffwechsel-/Hormonstörungen (der Schilddrüse zB.)
    Allergien (auch Futtermittelallergie)
    Tumore
    Störungen der Bauspeicheldrüse
    Leber
    Vergiftungen

    Da längere Durchfälle zur Austrocknung, Nährstoff-/Mineralverlusten und Gewichtsverlust führen, ist ein direkter und zeitnaher Kontakt mit dem TA dringend erforderlich , spätestens aber nach einem Anhalten von 48 Stunden.


    Insbesondere bei Katzenwelpen ist hier verstärkt Acht zu geben !


    Erste Maßnahmen


    24-Stündige Futtereinstellung zur Magenberuhigung und Entlastung des Darms
    Verabreichung von Schonkost (Magen schonendes Futter/Selbstgekochtes) in kleinen Portionen über ca. 3-4 Tage bzw. über die Besserung hinaus. Aufgrund der „geschädigten“ und vermehrt durchlässigen Darmwände (Blutbahn) sollte kein normales handelsübliches Futter verabreicht werden.
    Ausreichend Wasser (oder verdünnter Kamillen-/Schwarztee) sollte zur Verfügung stehen !

    Erbrechen


    Nicht immer ist Erbrechen ein Hinweis auf eine Erkrankung.
    Die Katze nimmt bei der Fellpflege immer wieder Haare auf
    Die nicht verdaut und ohne „Hilfsmittel“ auch nicht ausgeschieden werde.
    Diese Haarballen erbricht die Katze mehr oder weniger regelmäßig.
    Dazu benötigt sie allerdings Gras um den Brechreiz auszulösen.
    Als Hilfsmittel zum Ausscheiden kann man z.B. Malzpaste geben.


    Im Unterschied zum „normalen Erbrechen“ wird beim krankhaften Erbrechen
    Futter oder Schleim erbrochen. Auch ein Leererbrechen kann auf eine Erkrankung hinweisen.
    Bei beiden Arten des Erbrechens zeigt die Katze oft ein Schmatzen, vermehrtes Speicheln
    und motorische Unruhe.


    Ursachen für krankhaftes Erbrechen können sein:


    Magenschleimhautentzündung
    Magenschleimhautreizung
    Verstopfung
    Verschluckter Fremdkörper
    Krankhafte Veränderung der Bauchspeicheldrüse
    Krankhafte Veränderung der Leber
    Krankhafte Veränderung der Niere
    Harngries
    Tumore
    Massiver Wurmbefall (Würmer im Überblick)
    Vergiftung
    Futtermittelallergie


    Eher ungefährlich ist das Erbrechen von zu viel aufgenommenen Futter.
    Häufig ist das bei Trockenfutter zu beobachten, da dies im Magen aufquillt
    und „Überfüllung“ signalisiert.
    Das zu viel aufgenommene Futter wird dann wieder erbrochen.
    Selten kann dies auch bei Feuchtfutter vorkommen.
    Dies lässt sich durch mehrere kleine Mahlzeiten vermeiden.

    Katzenklappen
    grinsekatzen.de/gallery/image/14838/


    Um unseren Stubentigern den Weg in die große weite Welt zu öffen
    gibt es mehre Möglichkeiten:



    Ein offenes Fenster für den barrierefreien Zugang zur Wohnung/in´s Haus
    wobei das im Winter etwas "unangenehm" sein kann
    :pfeif:


    Dosi betätigt sich als Pförtner und lässt Katze rein und raus wenn ihr/ihm danach ist
    Das kann etwas anstrengend sein, da viele Katzen grundsätzlich auf der "falschen"
    Seite der Türe sind oder unbedingt um 3 Uhr Nacht raus oder rein wollen
    :müde:


    Eine Katzenklappe, die jederzeit bzw. wenn Dosi es will, den Zugang öffnet
    :coolgrin:



    Die ersten beiden Möglichkeiten sind sehr "individuelle Lösungen"
    deshalb gehen wir hier nur auf die Katzenklappe ein.




    Katzenklappen gibt es in allen möglichen Ausführungen
    von der einfachen "Pendelklappe" für die Türe
    bis zu chipgesteuerten Luxustüren.
    Welche Klappe für einen die RICHTIGE ist sollte man nicht nur am Geldbeutel fest machen
    sondern vor allem die Gegebenheiten und das Verhalten der eigenen Katze entscheiden.


    Wichtig ist auf folgende Punkte zu achten:
    Die richtige Klappe für den Einbauort (Fenster, Wand usw.)
    Die richtige Klappe für die Katze (klein, groß, ängstlich usw.)



    Auch für die unterschiedlichsten Einbauorte gibt es passende Klappen.

    Die gezeigten Klappen sind als Beispiel aufgezeigt.
    Natürlich gibt es von unterschiedlichen Herstellern
    entsprechende Modelle.


    Eine einfache Klappe zum Einbau in Fliegengitter
    oder auch sehr dünne Zwischenwände ist z.B. die Cat Mate AS 309
    grinsekatzen.de/gallery/image/14840/
    Die Cat Mate 309 ist eine manuelle Katzentür, die für normalgroße Katzen ausgelegt ist
    und speziell für Einbau in sehr dünne Materialien wie Fliegengitter, Stoffwände oder ähnlichem
    konzipiert ist. Die Schwingtür ist besonders leise und Dank eines feinen, umlaufenden
    Bürstenrahmens sehr winddicht. Des Weiteren minimiert sie die Zugluft auch bei Windlast,
    da sie im Ruhezustand durch einen Magneten unten gehalten wird und nicht ständig bei Wind
    pendelt. Sie wird mit einem 4-Wege-Schalter gesteuert, der folgende Funktionen zuläßt:
    Nur Eingang, nur Ausgang, beidseitig verschlossen oder beidseitig offen.




    Eine einfache Klappe zum Einbau in Fenster
    ist die Cat Mate AS 210
    grinsekatzen.de/gallery/image/14842/
    Die Cat Mate AS 210 ist eine Standardklappe,
    die wie die solidere und komfortablere Schwester "AS 307" für den Einbau in Einzel und Doppelverglasung vorgesehen ist.
    Sie wird mit einem 4-Wege- Schalter gesteuert, der folgende Funktionen zuläßt:
    Nur Eingang, nur Ausgang, beidseitig verschlossen oder beidseitig offen.


    Neben den rein mechanischen Klappen, die JEDER Katze Zugang zum Haus ermöglichen
    gibt es auch noch elektronisch gesteuerte Klappen.
    Diese werden entweder durch einen Transponder den die Katze am Halsband trägt betätigt
    oder - viel besser noch - durch den implantierten Chip mit dem die Katze gekennzeichnet ist.


    Ein Beispiel für eine transponder gesteuerte Klappe ist die


    Cat Mate AS 254
    grinsekatzen.de/gallery/image/14844/


    Die elektromagnetische 4-Wege Katzenklappe Cat Mate 254 mit einer Einbautiefe
    bis 60 mm ist ideal für Wände und Türen geeignet und wird komplett mit Tunnel geliefert.
    Über den mitgelieferten Magneten wird die Katze erkannt und die Tür öffnet sich je nach Einstellung.
    Im Lieferumfang sind zwei Halsbandmagneten enthalten. Den Magneten werden direkt am Halsband Ihrer Katze befestigen.
    Die Katzentür öffnet sich geräuscharm, ohne Ihre Katze zu verängstigen.
    Bei dieser elektromagnetischen Klappe öffnet nicht der Magnet selbst die Klappe,
    sondern löst eine Elektronik aus, die Batteriegespeist die Klappenverriegelung freigibt.
    Die transparente Klappe der Katzentür ist Wetter- und Regenfest,
    aufgrund der umlaufenden, feinen Bürstendichtung und dem Magnetverschluss schließt sie auch zuverlässig gegen Zugluft.


    Wenn die Katze schon ein Halsband trägt dann sollte es auf jeden Fall
    ein sich leicht öffnendes Band mit Klettverschluss oder einer "Sollbruchstelle" sein
    damit sich die Katze nicht an ihrem Halsband aufhängen kann.
    Dann jedoch ist die Möglichkeit sehr hoch, dass der Transponder mit dem Halsband verloren geht
    und die Katze nicht mehr in´s Haus kann.


    Besser sind die Klappen, die auf den Mikrochip reagieren.
    [/glow]


    Als Beispiel hier die
    Petporte SmartFlap
    grinsekatzen.de/gallery/image/14846/


    Mit dieser Katzenklappe müssen Ihre ungebetenen Gäste endlich draußen bleiben.
    Urinmarkierungen , Futterklau und Revierstreitigkeiten innerhalb Ihres Hauses werden nun der Vergangenheit angehören.
    Nun kann sich Ihre Katze in den sicheren Heimatbereich zurückziehen, ohne weiter verfolgt zu werden.
    Durch den Mikrochip in der Katze wird sie eindeutig identifiziert und Katzen ohne oder einer falschen Chipnummer, werden nicht reingelassen.
    - Kein gefährliches Halsband mehr erforderlich
    - Gewährt bis zu 32 eigenen Katzen Zutritt*
    - Liest den Tierchip (Mikrochip-Transponder ) von"gechippten" Katzen aus*
    - Nun auch direkt, ohne Adapter in runde Glasausschnitte einbaubar
    - Für Tür, Glas (Einzel- Doppel- und Dreifachverglasung) und Wand
    - Abdichtende Vliesumrandung der Klappe vermindert Zugluft
    - Neue, verbesserte Technikversion 2010 mit erweiterter Platine
    - Lichtsensor lässt die Katze auf Wunsch bei Dunkelheit nicht mehr raus
    - Einstellbare Öffnungszeit der Tür, von 1-29 Sek.
    - "Tierarzt Modus" - Katze kann rein, aber nicht mehr raus
    - Aktivierbarer Signalton bei Eintritt der Katze
    - Magnetischer Windstopper um Windschlag zu verhindern
    - Einfache 2 Knopf Bedienung


    Man sieht also - es gibt für jede Katze und für jeden Einbauort die passende Lösung.


    Die Abbildungen und Textauszüge dürfen wir mit freundlicher Genehmigung von
    www.animalshopping.de
    verwenden.

    Wie verhalte ich mich wenn ich
    ein verletztes Tier finde?


    Wichtig ist, dass man sich nicht selbst in Gefahr bringt!


    Deshalb gilt es, auch wenn man emotional sehr aufgewühlt ist, kühlen Kopf zu bewahren.


    Auch wenn man dem verletzen Tier so schnell wie möglich helfen will
    darf man die "Eigensicherung" nicht vernachlässigen.
    Je nach Fundort muss man die Stelle absichern (z.B. Warndreieck aufstellen)
    und wenn nötig die Polizei anrufen.
    Diese hat auch die Möglichkeit bei stärkerem Verkehr SICHER zu helfen.


    Das Tier befindet sich in einer Ausnahmesituation, ist verängstigt, hat Schmerzen.
    Man sollte sich einem verletzen Tier auf keinen Fall unvorsichtig, schnell und unüberlegt nähern.
    Verletzte Tiere reagieren oft verängstigt oder aggressiv.



    Je nach Schwere der Verletzung und Art des Tieres ist folgendes Vorgehen ratsam.
    Bei leichteren Verletzungen - oder äusserlich nicht erkennbaren Verletzungen:


    • Das Tier mit ruhiger Stimme ansprechen
    • Sich "klein" machen
    • Langsam auf das Tier zugehen
    • Die Hand vorsichtig ausstrecken ohne das Tier zu berühren
    • Keine schnellen oder hastigen Bewegungen machen
    • Nicht laut sprechen oder rufen
    • STÄNDIG die Reaktionen beobachten


    Zeigt es keine Aggression kann man versuchen das Tier vorsichtig zu berühren.




    Bei verletzten Wildtieren ist auf jeden Fall der zuständige Förster oder die Polizei zu verständigen.



    Wildtiere niemals selbstständig "retten"!



    Bei schweren Verletzungen:
    Entweder sofort die Polizei verständigen
    oder das Tier zum Tierarzt bringen.


    Am Besten ruft man von der Fundstelle aus schon den Tierarzt an
    und schildert ihm die vorgefunden Situation und welche Beobachtungen
    man bisher an dem Tier gemacht hat (blutende Wunden, Verhalten, offensichtliche Verletzungen).
    Sollte der Tierarzt nicht erreichbar sein kann man auch die nächstgelegene Tierklinik oder
    eine der Notrufnummern die rund um die Uhr besetzt sind verständigen.
      HIER ist eine Auflistung einiger Notrufnummern nach Bundesland bzw. Postleitzahlen.


    Ein möglichst schonender Transport ist wichtig, da das Tier innere Verletzungen haben könnte.
    Zu diesem Zweck ist es gut immer eine "festere Decke" wie z.B. DIESE im Auto haben.


    Man sollte das Tier nicht "hochheben" und tragen.
    Dabei können vorhandene Verletzungen verschlimmert werden.


    Folgende Telefonnummern gehören in jedes Handy:


    • Eigener Tierarzt (wenn möglich mit Notrufnummer)
    • Nächste Tierklink zum Wohnort (wenn möglich mit Notrufnummer)
    • Tiernotruf
    • Heimatgemeinde

    Was mache ich wenn ich ein Tier anfahre
    oder ein verletztes Tier finde?


    Hier muss man zwischen Wildtieren und Fundtieren unterscheiden.


    Wildtiere sind Tiere die offensichtlich keinen Halter (Besitzer) haben.
    Dazu zählen unter anderem


    Rehe
    Wildschweine
    Füchse
    usw.



    Bei diesen Tieren ist der Jagdpächter zu verständigen.
    Ist einem der nicht bekannt ist die Polizei oder das zuständige Ordnungsamt zu verständigen.
    Diese werden dann die notwendigen Maßnahmen ergreifen.


    Man sollte auf keinen Fall "wegsehen".
    Auch diese Tiere haben Schmerzen und leiden oft lange
    bevor sie "zufällig" gefunden werden.


    Fundtiere sind Tiere die einen Halter haben können.
    Dazu zählen unter anderem


    Katzen
    Hunde



    Diese Tiere sind der zuständigen Behörde (Ordnungsamt oder Gemeinde) zu melden.


    Die Gemeinde auf deren Grund das Tier gefunden wurde ist verpflichtet
    anfallende Kosten (Tierarzt) zu übernehmen wenn der Fund dort gemeldet wurde.
    Grundlage hierfür ist das BGB §965 bis §987.
    Danach geht das Eigentum an der Fundsache an die Gemeinde,
    Als "Eigentümer muss die Gemeinde alle weiteren Kosten tragen.


    Bringt man das Tier selbst zum Tierarzt kann es sein
    dass man die Kosten für die Behandlung tragen muss.


    Nachtrag:
    Zu diesem Fall gibt es ein aktuelles Urteil des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg:


    Zitat

    Da es zwischen Tierärzten und Städten regelmäßig zu Streitigkeiten
    über die Erstattung der Tierarztkosten für ein Fundtier kommt,
    ist das aktuelle Urteil des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Lüneburg vom 23.04.2012 (Az. 11 LB 267/11) von Bedeutung.
    Das OVG hat dem Tierarzt Recht gegeben und die Stadt zur Zahlung seiner Gebühren verurteilt.


    Da das OVG keine Revision zugelassen hat ist das Urteil rechtskräftig.
    https://www.tasso.net/Service/…kat=&searchtext=&page=104



    Sollte ein Besitzer des Tieres ermittelt werden können
    kann man versuchen von diesem die Kosten,
    sofern man schon etwas bezahlt hat zurück zu erhalten.


    Eine VERPFLICHTUNG zur Übernahme der Kost gibt es weder für den TA noch für den Besitzer!


    Auch die örtlichen Tierheime helfen einem in so einem Fall sicher mit "Rat und Tat".
    Jedoch sind diese meist nicht bereit bzw. in der Lage Kosten für Behandlungen von Tieren zu übernehmen,
    die bereits beim Tierarzt sind.
    Zu oft haben Tierhalter versucht sich auf diesem Weg um hohe Tierarztkosen drücken.


    Noch eine Bitte:
    Jedes verletzte Tier melden - und wenn es "nur" ein kurzer Anruf bei der Polizei ist,
    in dem man den "Fundort" beschreibt und um welches Tier es sich handelt.
    Nichts ist schlimmer für einen Dosi als auf seinen Freigänger zu warten
    und nicht zu wissen was los ist.



    Als letzer Punkt:
    Der Tierhalter ist für sein Tier verantwortlich.
    Verursacht das Tier einen Schaden
    - dies kann auch durch einen Unfall geschehen bei dem das Tier verletzt wird oder stirbt -
    ist der Tierhalter für die entstandenen Schäden haftbar.
    Grundlage hierfür ist die Gefährdungshaftung
    Eine Tierhalterhaftpflicht-Versicherung sollte jeder Halter haben
    dessen Tiere Freigang haben.
    In "letzter Konsequenz" bedeutet das:
    Wenn das Tier überfahren wird und dabei am Auto ein Schaden entsteht
    ist der Tierhalter Schadenersatzplichtig dem Autofahrer gegenüber.

    Die letzte Ruhe




    Wenn ein geliebtes Tier gestorben ist stellt sich oft die Frage:
    Was mache ich jetzt?


    Die wenigsten werden ihren Hausgenossen dem Tierarzt überlassen
    damit dieser den verstorbenen Liebling der Tierkörperbeseitigung übergibt.
    Meist stellt sich die Frage was ist erlaubt und was darf ich machen.


    Rechtliche Grundlage
    Das ist - wie so vieles in Gesetzen genau geregelt.
    Hier ist das TierKörperbeseitigungsgesetz ausschlaggebend.
    Für unsere Lieblinge ist es im § 5 Absatz 1. geregelt.
    Ausnahmen stehen im Absatz 2



    Welche Möglichkeiten gibt es?


    Sich um alles selber kümmern
    Katzen, Hunde, Kaninchen und noch einige andere Tiere können auf
    geeigneten und von der zuständigen Behörde hierfür besonders zugelassenen Plätzen
    oder auf eigenem Gelände beerdigt werden.
    Jedoch nicht in Wasserschutzgebieten und in der Nähe von öffentlichen Wegen
    Zu beachten ist, dass das Grab mindestens 60 cm tief sein muss.
    In Wasserschutzgebieten muss das Grab mindestens 80 cm tief sein
    und mit Teichfolie, die mindestens 25 cm am Rand in die Höhe geht ausgelegt sein muss.





    Mit professioneller Hilfe
    Man kann es natürlich auch Profis überlassen sich um alles zu kümmern.
    Im Bundesverband der Tierbestatter e.V. haben sich die seriösen Tierbestatter zusammen geschlossen.
    Sie bieten eine alles umfassende Dienstleistung für die Bestattung des geliebten Haustieres an.
    Auf der Homepage des Vereines kann man sich gezielt nach einem Tierbestatter in seiner Nähe erkundigen
    und die angebotenen Leistungen sehen.


    Auch der Tierarzt und die örtlichen Tierheime können einem in dieser schweren Situation hilfreich zur Seite stehen.





    Wenn ihr einen Tierfriedhof kennt der auch in der Liste aufgenommen werden soll schickt einfach eine PN an die Moderatoren.

    Die Notfallapotheke


    Für den Notfall ist es gut eine kleine Hausapotheke für das Tier bereit zu haben; diese sollte
    wie folgt enthalten :




    • Gummihandschuhe
    • Desinfektionsmittel
    • Wundreiniger
    • Jod
    • Wundsalbe
    • Thermometer
    • Pinzette
    • Halskrause
    • Mullbinde
    • Wärmflasche
    • Klebepflaster
    • Verbandbinden (evtl. selbstklebend)
    • Schere
    • Einwegspritzen
    • Kot-/Urinbehälter
    • Durchfalltabletten/Paste
    • Augen-/Ohrentropfen
    • Notfalltropfen






    Informationsquellen für den Notfall :


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    http://amzn.to/2jwlmZO

    Die Katzen-Hausapotheke



    So wie wir eine Hausapotheke mit den wichtigsten Medikamenten für uns Meschen haben
    sollten wir auch einige Notfallmittel für unsere Stubentiger immer zuhause haben.


    Was sollte alles in einer "Katzen-Hausapotheke" sein?


    Nachfolgend eine Aufstellung der "gängigsten Dinge" die man griffbereit haben sollte:



    Bepanthen Augen und Nasensalbe (Normale Salbe, die auch für Menschen verwendet wird)


    Zur Behandlung von Augenentzündungen durch Zugluft oder auch Erkältung


    Euphrasia Augentropfen (Weleda)


    Ebenfalls bei entzündeten Augen einzusetzen


    Stullmisan
    Benebac Pulver


    Zur Behandlung von Durchfallerkrankungen
    Sollte der Durchfall jedoch länger anhalten ist unbedingt der Tierarzt aufzusuchen


    Program Paste


    Zur Vorbeugung gegen Flöhe (im Sommer monatlich anwenden)


    Nux Vomica Globuli


    Bei Durchfall, Übelkeit und Erbrechen


    Arnica Globuli


    bei stumpfen und offene Verletzungen, OPs


    Apis melifica Globuli


    bei "heißen" Entzündungen wie z.b. Stiche


    Flüssige Traumeel Lösung


    Zur Behandlung von Entzündungen im Maul/Rachenraum
    bei stumpfen Verletzungen (Prellungen)
    und bei sonstigen Entzündungen


    Rescue-Tropfen


    Bei Aufregung, Schock, Angstsituationen


    Betaisodona Salbe oder Spray


    zur Desinfektion von offenen Wunden



    Alle Mittel sollten natürlich nur dann verwendet werden wenn man SICHER ist, damit der Katze zu helfen.
    Im Zweifel auf jeden Fall den Tierarzt aufsuchen

    Katzenhaarallergie




    Spricht man von einer Katzenhaarallergie, werden hier nicht die Katzenhaare an sich gemeint sondern vielmehr die Proteine die den Katzenhaaren anhaften und über den Speichel beim Putzen/Lecken übertragen werden. Die Katzenhaarallergene stammen aus dem Speichel und den Hautschuppen der Katzen, somit verbreiten ebenfalls haarlose Katzen Allergene, auch wenn oftmals anderes behauptet oder gedacht wird.


    Größtenteils sind die Allergene Fel d 1 im Gesicht der Tiere zu finden, da dieser Körperbereich am meisten geputzt wird. Dann jedoch werden diese Allergene über den ganzen Körper der Katze verteilt.


    Da das Allergen Fel d 1 einer Partikelgröße von 2-10µm entspricht und somit verhältnismässig leicht und klein ist, bleibt dieses lange schwebfähig. Das Allergen ist nicht nur an den Katzen zu finden sondern setzt sich im Umfeld (Bett, Möbel, Kleidung etc.) ebenfalls fest. Dieses Allergen ist somit nicht nur in Katzen-Haushalten zu finden sondern ebenfalls an öffentlichen Orten.


    Selbst an Orten von denen man ausgeht, daß sich dort noch nie eine Katze aufgehalten hat wie z.B. im Inlandeis in Grönland, wurden diese Allergene nachgewiesen.


    Ca. 90 % der Allergiker erkennen das Allergen Fel d 1 , welches das Hauptallergen der Katze ist. Dieses bindet die meisten gebildeten IgE-Antikörper.


    Da Katzen unterschiedlicher Rasse und unterschiedlichen Alters und Geschlechts verschieden viel der Allergen-Substanz Fel d 1 produzieren und absondern, kann es sein, daß jeder unterschiedlich stark auf die Allergene reagiert.



    Weitere Allergene der Katze sind :



    • Fel d 2 (Serumalbumin)
    • Fel d 3 (Cystatin)
    • Fel d 4 (ein Lipocalin)
    • Fel d 5 (Katzen-IgA-Antikörper)
    • Fel d 6 (Katzen-IgM-Antikörper)
    • Fel d 7 (Katzen-IgG-Antikörper)






    Symptome der Katzenhaarallergie



    • Allergischer Schnupfen
    • Niesen
    • Nesselsucht (Hautausschlag/Quaddelbildung)
    • Gerötete oder auch angeschwollene Augen
    • Verstärktes Jucken von Hautkratzern



    Wichtig ist es die Symptome einer evtl. Katzenhaarallergie nicht einfach zu ignorieren, da diese sich ansonsten im Laufe der Zeit zu einem allergischen Asthma entwickeln können. Dieses passsiert, so geht man heute davon aus, ca. bei jedem dritten unbehandelten Allergiker. Es kommt zu einem „Etagenwechsel“ bei welchem zuerst die Bronchienschleimhaut überempfindlich reagiert und welches sich abschließend zu einem allergischen Asthma entwickeln kann.





    Welche Therapiemöglichkeiten bestehen ?


    In erster Linie wird hier geraten den Kontakt zum bestehenden Allergen soweit möglich gänzlich zu meiden.


    Da das Hauptallergen Fel d 1 so gut wie überall in geringen Mengen nachzuweisen ist, wird hier ein komplettes Vermeiden des Kontaktes unmöglich sein. Die leichten und schwebenden Allergene werden quasi mit dem Wind über die Luft überall hin verteilt.


    Die bisher am besten wirkende und meist angewandte Methode zur Sensibilisierung ist die Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie, SIT, „Allergiespritzen“) des Körpers. Dem Körper werden in diesem Falle immer höhere standardisierte Konzentrationen des Hauptallergens gespritzt und der Körper kann sich somit über einen längeren Zeitrahmen an dieses gewöhnen.


    Manche Ärzte lehnen jegliche Behandlung durch eine Hyposensibilisierung ab, wenn sich der Allergiker nicht von seiner Katze trennen möchte. Manch andere sind aber bereit auch mit einer im Haushalt lebenden Katze eine Hyposensibilisierung durchzuführen.
    Die Behandlung durch eine Hyposensibilisierung verläuft über einen längeren Zeitraum. In der Regel beträgt dieser zwei bis drei Jahre, manches Mal sogar länger und wird normalerweise in einem Zeitraum gemacht, in dem die Allergiebelastung am niedrigsten ist. Aus diesem Grunde ist ein abschließender Erfolg der Behandlung bei Katzenbesitzern heute noch fraglich.


    Die Kosten einer Hyposensibilisierung werden nicht nicht von allen Krankenkassen standardmässig übernommen.

    Kippfenstersyndrom


    Gekippte Fenster stellen für Katzen immer eine große Gefahr dar, die immer wieder zu schlimmen, lebensgefährlichen oder sogar tödlichen Unfällen führt.




    Wie kommt es zu einem Kippfenstersyndrom und welche Schäden entstehen ?


    Zu einem Kippfenstersyndrom kommt es wenn die Neugierde einer Katze siegt und diese sich zwischen den offenen gekippten Fensterspalt zwängen will. Katzen können sich durch alle Öffnungen zwängen , die der Größe ihres Kopfumfanges entsprechen – sie haben kein starres Schlüsselbein, wie es bei Menschen der Fall ist. Sehr gefährlich wird es wenn die Katze in ihrer Neugierde versucht durch den Fensterspalt zu klettern und dabei im unteren spitzwingeligen Spalt hängenbleibt/runterrutscht und sich alleine nicht mehr aus diesem befreien kann – dieses passiert so gut wie immer ! Jegliche Befreiungsversuche der Katze verschlimmern diese Situation noch mehr, da sie durch ihre Befreiungsversuche immer tiefer in den Spalt rutscht.


    Da mit dem Festsetzen im Fensterspalt die Durchblutung der Hauptschlagader zu den Hintergliedmaßen unterbrochen wird und die dort verlaufenden Nerven und Muskeln nur noch ungenügend mit Sauerstoff versorgt werden (Ischämie) kommt es dazu , daß in den Zellen giftige Stoffwechselendprodukte nicht mehr abtransportiert werden können und es zur Übersäuerung (Azidiose) des Körpers führt – es kommt zur Übersäuerung der Muskulatur und somit zum Absterben von Muskel- sowie Nerventeilen, was durch eine Lähmung der Hinterbeine erkennbar wird. Thromben können sich an der Verzweigung der Aorta ebenfalls bilden. Kommt es nunmehr zur Befreiung der Katze , kann es sein, daß sich im abgeklemmten Teil der Katze angesammelte Giftstoffe im gesamten Körperkreislauf verteilen , bis hin zum Herzen wandern und unter Umständen schwere Schädigungen oder gar Herzrhythmusstörungen verursachen. Weiterhin kann es auch zu einem Reperfusionssyndrom kommen, bei welchem das Immunsystem nicht nur geschädigtes Gewebe angreift sondern ebenfalls gesundes Gewebe schädigt.


    Ebenfalls können der Dickdarm und die Harnblase einen Schaden davontragen. Durch das Festhängen im Fensterspalt können Organwände verletzt werden und es kommt zum Reissen von Blutgefässen. Dieses kann im schlimmsten Fall zur Blasennekrose führen oder aber zum Absterben von Fettgewebe(Nekrose)/Schleimhautteilen.
    Auch div. weitere innere Organe, die Wirbelsäule oder das Rückenmark können einen gravierenden Schaden davontragen.




    Was muss sofort getan werden wenn es zu einem Kippfenstersyndrom kommt ?


    In erster Linie ist es wichtig, daß das Tier schnellstens aus dem Fensterspalt befreit wird und zu einem Tierarzt/Tierklinik gebracht wird !


    Meistens befinden sich die Tiere in einem Schockzustand, haben eine erhöhte Herzfrequenz und sind unterkühlt, vor allem im hinteren abgeklemmten Bereich. Eine Lähmung der Hinterbeine stellt sich meistens ein und es kommt zu Verhärtungen der vorderen Oberschenkeln. Die Tiere haben starke Schmerzen im Brustbereich. Es kann zu blutigem Urin kommen. Der Creatin-Kinase-Wert und der GOT-Wert ist in diesem Falle erhöht und es kommt zu Schäden der Herz- und Skelettmuskulatur.


    In erster Linie sollte es jetzt zur Behandlung des eingetretenen Schocks kommen.


    Ebenfalls Wärme und und unter Umständen Kortison sollten zugeführt werden. Auch Schmerzen sollten behandelt werden, da diese das Tier an der Urin- und Kotabgabe hindern.


    Um genaue Schädigungen festzustellen sind Röntgen- und neurologische Untersuchungen notwendig. Für die nachstehende Zeit werden Physiotherapien, Massagen und auch Streckübungen erforderlich.




    Welche Aussichten hat das Tier nach einem Kippfenstersyndrom ?


    Bei rund ca. 75 % aller Tiere kommt es zur gänzlicher Heilung. Die Heilungsphase kann bis hin zu 2 Monaten (auch kürzer oder länger) dauern.




    Was ist zu tun um ein Kippfenstersyndrom zu verhindern ?


    Ein Kippfenstersyndrom kann bereits auf einfachste Weise verhindert werden. Dieses ist schon möglich wenn man Kippfensterschutzgitter in den Fenstern abringt. Diese sind bereits für ca. 10 EUR in diversen Tiershops zu kaufen.


    Kippfensterschutz bei gekipptem Fenster
    grinsekatzen.de/gallery/image/15643/
    Kippfensterschutz bei geschlossenem Fenster
    grinsekatzen.de/gallery/image/15645/