Beiträge von Grisella von Grins

    Vergiftungen


    Es gibt die unterschiedlichsten Stoffe an denen sich Katzen vergiften können.
    Je nach Art der Vergiftung sind unterschiedliche Behandlungen erforderlich.
    Das was bei der einen Vergiftung als Sofortmaßnahme hilfreich ist,
    kann bei einer Vergiftung durch einen andern Stoff alles noch schlimmer machen.


    Bei JEDER Vergiftung bzw. bei dem Verdacht auf eine Vergiftung muss unverzüglich der Tierarzt aufgesucht werden.


    Eine Liste mit Tierärzten und Tierkliniken
    sortiert nach Postleitzahlen
    mit denen unsere User gute Erfahrungen gemacht haben
    findet ihr HIER (einfach anklicken)


    Symptome die auf eine Vergiftung hinweisen können sind:


    • Speicheln
    • Erbrechen
    • Durchfall
    • Krämpfe
    • Apathie
    • Bewußtlosigkeit
    • Gleichgewichtsstörungen
    • Zuckungen


    Viele Fachbücher raten dazu die Katze durch ca. 1 Teelöffel Kochsalz den man ganz hinten auf die Zunge gibt zum Erbrechen zu bringen wenn die Vergiftung nicht durch eine Säure, eine andere ätzende Flüssigkeit oder durch Bleifarbe erfolgte.


    Nachfolgend aufgelistet sind Symptome und Sofortmaßnahme wenn die Art der Vergiftung bekannt ist.



    Vergiftungen durch chemische Mittel oder Säuren:



    Säurevergiftungen:


    Die größte Gefahr geht normalerweise von Autobatterien und Entlaubungsmitteln aus.
    Diese Enthalten sehr aggressive Schwefelsäure.
    Ebenso sind Verätzungen durch andere Säuren wie z.B. Salzsäure oder auch Salpetersäure möglich.


    Symptome:
    - starker Sepichelfluss
    - Erbrechen
    - kahle Stellen am Körper
    - Verfärbung der Zunge


    Eine Verätzung durch Säure ist extrem Schmerzhaft.
    Da die Katze versucht die betroffenen Stellen zu putzen ist auch bei "äusseren Verätzungen" oft die Zunge, der Rachen und auch der Magen betroffen.


    Mögliche Sofortmaßnahmen:


    - - 2 Eßlöffel Natron in ½ Liter Wasser lösen und der Katze davon 4 Eßlöffel eingeben.
    - - Ein Eiweiß leicht in ¼ Liter Milch schlagen und davon der Kazte 4 Eßlöffel eingeben
    - - verletzte Hautstellen mit einer Mischung aus 2 Eßlöffeln Natron und ½ Liter Wasser waschen.
    - - Tierarzt aufsuchen!



    Alkalische Vergiftung:


    Unter anderem sind Ätzkalk und auch Ätznatron giftige Alkalien .


    Symptome:
    - starker Sepichelfluss
    - Schmerzen im Maul
    - Verätzungen im Maul, Rachen und Speiseröhre
    - seifige Flecken auf dem Fell


    Mögliche Sofortmaßnahmen:
    - - ½ Deziliter Essig in ½ Liter Wasser lösen und der Katze davon 2 Eßlöffel einflößen
    - - Das Maul mit verdünntem Essig auswaschen
    - - Verletzte Haut direkt mit Essig benetzen
    - - Tierarzt aufsuchen!



    Bei Vergiftungen mit ätzenden Sustanzen
    auf Grund der Gefahr eines Magen-Durchbruchs
    niemals Erbrechen erzwingen


    Arsenvergiftung:


    Arsen ist unter Anderem in
    ~Mäuse- und Rattengift
    ~Ameisengiften
    ~vielen Insektiziden
    ~Ungezieferbekämpfungsmitteln
    ~vielen Chemikalien
    enthalten.


    Eine Arsenvergiftung mit einer höheren Dosis kann so schnell zum Tode führen, daß keine Symptome zu beobachten sind.


    Symptome: bei kleinerer Dosis:
    - starke Leibschmerzen
    -Erbrechen
    - Schwindel
    - Durchfall
    - Kollaps
    - Koma
    - und schließlich Tod.


    Mögliche Sofortmaßnahmen:
    Wenn die Katze bei Bewußtsein ist:


    - - Erbrechen erzwingen indem man ca. 1 Teelöffel Salz möglichst weit hinten auf die Zunge streuen
    - - 2 Eßlöffel Natron in ½ Liter Wasser lösen und der Katze einen Deziliter der Lösung eingeben
    - - Klistier mit warmem Seifenwasser machen.
    - - Milch, Gerstenschleim oder ein dünnflüssiger Brei aus Reis-, Mais- oder Kartoffelmehl überzieht die Magenscheimhaut mit einer Schutzschicht
    - - Tierarzt aufsuchen!


    Metaldehydvergiftungen:


    In Schneckenkörnern ist Metaldehyd enthalten. Leider sind Vergiftungen damit immer noch sehr häufig.
    Wenn die Katze Schneckenkörner frisst sofort zum Erbrechen bringen und UNVERZÜGLICH den Tierarzt aufsuchen


    Phosporvergiftung:


    Phospor ist in vielen Schädlingsbekämpfungsmitteln, Feuerwerkskörpern und Streichhölzern die nicht in Deutschland hergestellt werden enthalten.


    Symptome:
    - Schwindel
    - Leibschmerzen
    - Erbrechen


    Das Erbrochene leuchtet im Dunkeln. Atem und Erbrochenes der Katze riechen knoblauchartig.
    Nach den ersten Symptomen folgt meist eine Phase der scheinbaren Erholung.
    Diese Phase kann von 3 Stunden bis mehrere Tage dauern.
    Nach dieser Phase der Erholung kommen die Leibschmerzen und das Erbrechen wieder.
    Eine schwere Leberschädigung durch die Vergiftung führt zur Gelbsucht ( Augen und Schleimhaut werden gelb).
    Symptome einer Nervenschädigungen (Orientierungslosigkeit, Koordinationsprobleme) treten auf.
    Wird die Vergiftung nicht behandelt folgt das Koma und der Tod.


    Mögliche Sofortmaßnahmen:
    - - sofort Tierarzt aufsuchen!
    - - die Katze mit Kochsalz (siehe oben) zum Erbrechen bringen
    - - 1 Teelöffel Kaliumpermanganat in ½ Liter Wasser abwechselnd mit 0,4 % iger Kupfersulfatlösung (Apotheke !) abwechselnd alle 15 Minuten eingeben.
    - - Klistier aus warmen Seifenwasser verabreichen
    - - In den folgenden Tagen kein Fett oder Öl (z.B. Butter oder Milch) geben.


    Strychninvergiftung:


    Strychninvergiftungen können durch Mäuse-, Ratten- und Maulwurfsgift verursacht werden.
    Ebenso durch Medikamente, die für Menschen bestimmt sind.


    Symptome:
    - starke Nervosität
    - Unruhe
    - starke, deutlich erkennbare Muskelzuckungen
    - Nackenversteifung
    - unregelmäßig auftretende Krämpfe die in immer kürzeren Abständen auftreten
    - stark vergrößerte Iris (fast über die gesamte Augenoberfläche)
    - Tod durch Verkrampfung der Atemmuskeln



    Mögliche Sofortmaßnahmen:
    - Die Katze nach Möglichkeit nicht transportieren - den TA kommen lassen um die Katze in Narkose zu legen
    - Sollte ein Transport unumgänglich sein ist es ratsam dies mit einer zweiten Person zu machen, da die Gefahr besteht, dass die Katze an Erbrochenem erstickt
    - Sollte der TA nicht sofort erreichbar sein bringen sie die Katze mit Kochsalz (siehe oben) zum Erbrechen
    - anschließend starken, abgekühlten schwarzen Tee einflößen
    - die Katze von allen Aussenreizen abschirmen (ruhiger, abgedunkelter Raum ohne Zugluft)


    Eine Behandlung durch den Tierarzt ist unumgänglich




    Vergiftung durch Cumarinderivate:


    Diese Stoffe hemmen die Blutgerinnung und sind z.B. in Ratten- und Mäusegift enthalten.
    Die Aufnahme des Giftes kann durch das Fressen von vergifteten Beutetieren erfolgen.


    Symptome:
    - Blutungen die sich nicht stillen lassen
    - Blutergüsse
    - blasse Schleimhäute


    Mögliche Sofortmaßnahmen:
    - sofort den Tierarzt aufsuchen
    Eine Behandlung durch den Tierarzt ist unumgänglich




    Vergiftungen durch andere Stoffe


    Für Katzen giftige Pflanzen:


    Links zu sehr guten Seiten auf denen die für Katzen giftigen Pflanzen aufgeführt sind
    haben wir HIER zusammen gestellt.


    Eine "Sonderstellung" hat die Seite der Uni-Klinik Zürich
    Dort kann man sowohl nach Pflanzennamen als auch nach Symptomen suchen
    und erhält die Entsprechenden Angaben.


    Sonstige giftige Stoffe:
    Knoblauch und Zwiebeln
    ist für Katzen hoch giftig
    Es können sich sogen. "Heinz-Köprerchen" im Blut bilden
    Diese führen zum Aufplatzen der roten Blutkörperchen.


    Symptome:
    - Erbrechen
    - Durchfall
    - Schwäche
    - erhöhte Atemfrequenz
    - Herzrasen (beschleunigter Puls)
    - Blutarmut
    - Gelbsucht
    - Ausscheiden des roten Blutfarbstoffes über den Urin


    Eine Behandlung durch den Tierarzt ist unumgänglich

    Futtermittelhersteller die nach EIGENEN ANGABEN
    Tierversuche durchführen kann man - mit den dazugehörigen Marken HIER nachlesen.



    Futtermittelhersteller die nach EIGENEN ANGABEN
    KEINE Tierversuche durchführen kann man HIER nachlesen.


    Ob man Hersteller die Tierversuche durchführen unterstützt muss natürlich jede(r) für sich entscheiden.
    Dies soll nur als Information dienen.

    Die Rechnung die uns ein Tierarzt stellt ist für viele "ein Buch mit sieben Siegeln".
    Wir "vertrauen" darauf, dass schon alles in Ordnung ist
    was es in den meisten Fällen auch ist.


    Wonach richtet sich das Honorar, dass ein Tierarzt verlangt?
    Gibt es etwas wonach der sich jeder TA richten muss.




    Kann ich diese GOT irgendwo einsehen?

    Die GOT könnt ihr z.B. HIER einsehen.


    Was DARF ein Tierarzt berechnen?
    Auch dazu ( und zu einigen anderen Fragen bezüglich "Tierarztrechnung") findet ihr HIER eine Erläuterung.

    Gefahrenquellen



    Ob im Haus oder draußen in der Natur , es gibt viele Quellen die für unsere Katze eine Gefahr darstellen können;
    wie zB :



    • auf kipp gestellte Fenster/Türen
    • giftige Pflanzen
    • Reiniger/Putzmittel
    • aktivierte Herdplatten
    • geöffnete Klodeckel
    • Kerzen
    • Medikamente
    • lose schwere Gegenstände die umzufallen drohen wie zB Bügeleisen vom Bügeltisch etc.
    • Plastiktüten
    • Taschen mit Henkelgriffen
    • Gewässer, Teiche etc.
    • Gartenhäuser (Gefahr durch Einschließen)
    • Katzenhalsbänder (Gefahr durch Hängenbleiben)





    Hier gilt es stets achtsam zu sein !

    Normaler körperlicher Zustand der gesunden Katze





    Atmung:


    20 bis 30 Atemzüge in der Minute sollte eine gesunde Katze aufweisen. Die Atmung lässt sich bei Katzen durch ihre Bauchatmung bereis optisch gut überprüfen. Die Atemzüge werden während einer Zeitphase von 15 Sekunden gemessen. Man misst das Auf- und Absenken des Brustkorbes.




    Körpertemperatur :


    Die Körpertemparatur einer gesunden Katze liegt bei 37,5 bis 39 °C. Stressbedingt kann diese durchaus leicht erhöht sein (ca. 0,2 °C).




    Puls und Herzschlag:


    Der normale Pulsschlag einer gesunde Katze liegt bei 100 bis 130 Herzschläge/Minute.
    Der Pulsschlag lässt sich an der Oberschenkelinnenseite , an der Oberschenkelarterie, messen. Es wird unter
    leichtem Druck 15 Sekunden lang die Pulsmessung durchgeführt. Um die Anzahl der Pulsschläge zu berechnen, werden diese mit 4 multipliziert; das Ergebnis ergibt die Pulsschlagfrequenz / Minute. Ist der Pulsdruck unregelmäßig, wird die komplette Minute zur Berechnung durchgezählt.




    Schleimhäute :



    Die Schleimhäute (Augen-Bindehaut / Zahnfleisch) sollte eine rosige Farbe aufweisen. Weichen diese ab könnte es sich um folgende Anzeichen handeln:


    Schleimhäute sind blass und farblos --> Blutarmut oder Kreislaufprobleme

    Schleimhäute sind bläulich verfärbt --> Unterversorgung an Sauerstoff

    Schleimhäute sind dunkelrot verfärbt --> Vergiftungsanzeichen


    Schleimhäute sind gelblich verfärbt --> Lebererkrankung unter Umständen eine schwere

    Maßnahmen für die Erste Hilfe







    Schockzustand:


    Bei sämtlichen Erste-Hilfesituationen sollte einen evtl. Schockzustand überprüfen !


    Folgende Anzeichen machen sich bemerkbar : blasse Schleimhäute ( langsame Druckprobe) , schneller Puls, schnelle Atmung, kalte Gliedmassen, Körpertemperatur unter 37 Grad. Ist der Schock bereits im weiteren Stadium, kann es zu verlangsamten Reaktionen, unregelmässigem Herzschlag sowie zur flacher verlangsamter Atmung kommen. In jeglichen Situationen muss ein Schockzustand als erstes behandelt werden ! Das Tier sollte in Seitenlage gebracht werden; der Kopf durchgestreckt. Hinterläufe und Becken sollte durch eine Decke oder Kissen zur Erhöhung gebracht und gestützt werden. Sollte es erforderlich sein, sollten Maßnahmen zur Wiederbelegung erfolgen. Evtl. Wunden oder Blutungen sollten durch einen Druckverband gestillt werden. Das Tier sollte in eine Decke gewickelt werden und es sollte schnellstens ein TA oder eine TK aufgesucht werden !


    Achtung : auch Insektensticke, Medikamente oder Allergien können zu einem Schockzustand führen !




    Blutige Wunden :


    Bei offenen blutigen Wunden ist es wichtig die Blutung schnellstens zum Stoppen zu bringen. Ist die Blutung hellrot und pulsierend, droht ein schneller Blutverlust. Die Wunde sollte weitestgehend gesäubert/gespült werden (evtl. Gegenstände nicht rausziehen !!) . Es gilt die Wunde schnell abzubinden und einen sterilen Druckveband anzulegen. Wichtig ist, daß beim Verbinden der Wunde die Blutzirkulation nicht beeinträchtig wird. Es sollte vermieden werden, daß das Tier an die Wunde gelangen kann, damit es nicht zu Infektionen kommt. Es ist schnellstens ein TA oder eine TK aufzusuchen !



    Knochenbrüche/Innere Verletzungen:


    Sollte der Verdacht auf Knochenbrücke bestehen (nach Unfällen zB) sollte das Tier möglichst so gelagert weden, daß keine Belastung für die Bruchstelle entsteht. Das Tier sollte mit einer Decke oder Wärmflasche warmgehalten werden. Offene Wunden sollten sauber abgedeckt werden (Verband oder Tuch) , diese sollten aber nicht mit Salben etc. behandelt werden. Ein TA oder eine TK ist schnellstens aufzusuchen. Durch ein Röntgen werden evtl. weitere Knochenbrüche diagnostiziert.



    Verbrennungen:


    Die verbrannten Stellen sollten schnellstens unter laufendem kalten Wasser gekühlt werden ( 20 Sek.) Die Wunde sollte sauber und steril abgedeckt werden (Mullbinde oder Handtuch). Es sollten keinerlei Brandsalben aufgetragen werden. Es ist schnellstens ein TA oder eine TK aufgesucht werden.


    Auch kleinere Verbrennungen können eine lebensbedrohliche Auswirkung haben. Es gilt die Tier auch nachträglich zu beobachten, da es nachträglich noch zum Schock kommen kann.



    Vergiftungen


    Anzeichen einer Vergiftung können folgende sein : verstärkter Speichelfluss, Erbrechen, Krämpfe, Zittern, Atemnot, Durchfall, Husen, Schmerzen, Blässe, Rötung des Maulbereiches , keinerlei Reaktionsfähigkeit, Bewegunsstörungen. Es ist wichtig schnellstens einen TA oder eine TK aufzusuchen und empfiehlt sich mögliche Vergiftungsursachen mitzunehmen (Beipackzettel, Pflanze, Reinigungsmittel etc.)


    Mehr dazu findet ihr Vergiftungen


    Insektenstiche:


    Lebensbedrohlich kann es werden wenn der Stich im Rachen-/Hals- oder Mundraum erfolgt. Der gestochene Bereich schwillt und es kann zur Atemnot kommen. Hier ist schnellstens der TA aufzusuchen um die erforderlichen Maßnahmen einleiten zu können (Corstison). Für den Notfall empfiehlt es sich, nach Absprache mit dem TA, Cortison in der Hausapotheke zu haben.



    Ertrinken :


    Ist ein Tier in ein Gewässer gefallen und hat das Bewusstein verloren, ist es wichtig schnell zu handeln. Man hält das Tier kopfüber an den Hinterbeinen (leicht schwingend) um das noch in den Lungen befindliche Wasser zu entfernen. Um weitere Schäden und evtl. einen Schock zu vermeiden ist es wichtig schnellstens ein TA oder eine TK aufzusuchen.



    Hitzeschlag:


    Hat ein Tier einen Hitzeschlag erlitten, fangen sie an schwankend zu Laufen, sie hecheln stark und die Schleimhäute sind gerötet. Es ist wichtig, daß Tier schnellstens durch kaltes Wasser zu kühlen, insbesondere den Kopfbereich. Um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen , sollten die Gliedermaßen massiert werden. Weist das Tier eine Bewusstlosigkeit oder Erbrechen auf ist es wichtig schnellstens einen TA oder eine TK aufzusuchen.



    Unterkühlung :


    Kommt es zur Unterkühlung (zB durch Einbrechen in Gewässer, Erfrierungen -> rote geschwollene Ohr- und Schwanzränder etc.) kann es zu folgenden Anzeichen kommen : Bewusstlowigkeit, Zitter, Schwäche, Krampfen. Nicht selten kann es zum Schockzustand kommen, welcher als erstes behandelt werden muss. Das Tier sollte dann warmgehalten werden (zB durch Decken, Wärmflasche) und es sollte schnellstens ein TA oder eine TK aufgesucht werden !



    Herzversagen :


    Bei älteren oder vorerkrankten Tieren, sowie auch bei starken Flüssigkeitsverlusten (Durchfall, Erbrechen, Blutungen) kann es zu einem Herzversagen kommen. Hier ist es wichtig schnellstens zu handeln ! Es sollten schnellstens Wiederbelebungsmassnahmen erfolgen und währnddessen sollte der Weg zum TA oder in eine TK aufgenommen werden. Durch evtl. Infusionen (Flüssigkeitsverlust) können manches Mal Leben gerettet werden. Ist die Ursache eine Vorerkrankung (zB Herzleiden) , ist die Überlebenschanche eher gering einzustufen.



    Augenverletzungen:


    Verletzungen am Augenlid oder der Hornhaut (zB Fremdkörper) sollten schnellstens von einem TA behandelt werden. Es sollte eine feuchte Abdeckung auf das betroffene Auge gelegt werden, welche mit einem Kopfverband fixiert wird. So wird auch gewährleistet, daß das Tier nicht an die Verletzung kommen kann. Es ist schnellstens ein TA oder eine TK aufzusuchen !



    Anfall :


    Kommt es zu einem Epileptischen Anfall , fangen die Tier auf einmal an zu zittern, fallen um und schwingen ihre Beine umher. Meist ist der Anfall schon nach kurzer Zeit wieder vorbei. Die Tiere kommen wieder zu Bewusstsein und machen den Eindruck, daß nix passiert sei. Gefahr ist geboten wenn Anfälle sich häufen und die Dauer dieser länger wird ! In jedem Falle ( auch bei den ersten oder kürzeren Anfällen !) ist es erforderlich schnellstens einen TA aufzusuchen um Abklärung (Organschäden, andere Erkankungen wie zB Gehirn) zu schaffen. Wird eine tierärztliche Diagnose gestellt, ist oftmals eine helfende Behandlung möglich. Während eines Anfalls sollte man dem Tier „nicht versuchen zu helfen“ sondern man sollte abwarten und schauen , daß dieses sich nicht an evtl. Gegenständen verletzen kann.

    Wie macht ihr es mit dem Impfen ??


    Da gibt es ja verschiedene Meinungen zu. Einige meinen, daß weiterhin im jährlichen Rhythmus geimpft werden soll/muss und andere wiederrum sagen, daß wenn eine Grundimmunisierung besteht , eine jährliche Impfung nicht sein muss.


    Ich impfe derzeit noch jährlich. Bei Emmi sowieso, sie ist ja erst 1 Jahr alt. Die ersten 3-4 Jahre werde ich es auch weiterhin so handhaben. Kasimir ist jetzt 4 Jahre und da bin ich an überlegen ob eine jährliche Impfung sinnvoll ist.


    Vielleicht ist es bei Freigängern auch wieder was anderes .... da würde ich wohl mehr Schutz bieten wollen. Meine beiden sind ja nur "Terrassengänger" :mihihi:


    Was meint Ihr dazu ?

    BARF


    Biologisch Artgerechtes Rohes Fleisch


    englisch: biologically appropriate raw food




    Entscheidet man sich dafür die Katze durch BARF zu ernähren , ist es das Ziel, die Lebensqualität, Lebensdauer und Gesundheit weitestgehend zu optimieren.



    Um die Rohfütterung (BARF) im richtigen Maße einzusetzen gilt es erst einmal die Philosophie kennen zu lernen. Diese ist sehr umfangreich und eine gute Kenntnis hierfür ist Voraussetzung ! Es gibt diverses Lesematerial um sich mit dem Thema BARF optimal und im erforderlichen Maße außeinanderzusetzen zB http://amzn.to/2EqWfkr



    Folgendes gilt es grundsätzlich zu beachten :


    Katzen sind in der Natur Fleischfresser (Carnivore) und ernähren sich im freien Lebensraum von Mäusen und anderen kleinen Nagetieren. Schaut mal sich als Nahrung zB die Maus an , so wird einem klar, daß diese nicht alleine aus Fleisch besteht. Eine Maus oder andere Nagetiere bestehen im Grunde aus weiteren folgenden Dingen :



    Mineralien (Blut)
    Calcium (Knochen)
    Ballaststoffe (Fell)



    Möchte man nunmehr diese Dinge durch BARF ersetzen/wiedergeben (supplementieren), müsste man wie folgt austauschen :



    Natursalze ; ersetzen Mineralien
    Calciumpräperate ; ersetzen Calium
    Gemüse; ersetzt Ballaststoffe



    Grundsätzlich benötige eine Katze aufgrund eines gesunden Knochenaufbaus einen ausgewogenen Phosphor-Calium-Anteil in ihrer Nahrung. Über das Fressen von Nagetieren in der Natur nehmen die Katzen diesen Anteil über die Knochen der Nagetiere auf. Dieses gilt es beim BARFen gut zu ergänzen.


    Im Allgemeinen sollte BARF folgendes enthalten :



    Fette
    Organe
    Muskelfleisch
    Gemüse
    Vitamine
    Pflanzliche Inhaltsstoffe
    Aminosäuren
    Taurin
    Wasser




    Die Abdeckung des erforderlichen Tagesbedarf muss gewärhleistet sein.


    Die richtigen Mengen an Supplementen (Ergänzungsmitteln) gilt es hier zu errechnen, damit das BARFen eine gesunde Ernährung bleibt.


    Als Fleischgrundlage können alle Sorten an Fleisch (roh oder gekocht) verfüttert werden. Ausgenommen ist rohes Schweinefleisch welches durch evtl. beinhaltende Erreger die tödliche Pseudotollwut auslösen kann.


    Ein Umstellen der Katze auf BARF sollte binnen einiger Tage erfolgen. Dieses sollte langsam eingeführt werden um evtl. Magen-Darm-Probleme zu umgehen.




    Vorteile des BARFens :



    keinerlei Zusätze von Farbstoffen, Konservierungsstoffen oder Geschmacksverstärkern
    Stoffwechsel wird nicht belastet
    Stärkung des Immunsystems
    optimales Abdecken des Flüssigkeitsbedarfs
    bessere Verdauung von Rohkost
    Zähne werden besser beansprucht und Zahnstein wird vorgebeugt
    Reduzierung von Kot aufgrund optimaler Zusätze
    es kann besonders gut auf Erkrankungen wie zB Allergien eingenagnen werden




    Nachteile des BARFens :



    Besorgung und Aufteilung von Frischfleisch
    Aufwendiger im Allgemeinen
    es muss ein gutes Maß an Wissen vorhanden sein !







    Sehr gute Informationen zum umfangreichen Thema BARF erhälst Du hier dubarfst (anklicken) oder auch hier savannahcat (anklicken)

    Hinweis : Diese Seite ist nur als Information gedacht ! Bei Verdacht ist dringend ein Tierarzt aufzusuchen !


    Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM/HKM) ; Herzmuskelerkrankung


    engl. hypertrophic cardiomyopathy


    Die Erkrankung an HCM ist die häufigste Herz-Erkrankung bei Katzen.


    Man kann eine Häufung der Erkrankung bei Rassekatzen wie zB Perser, Britisch Kurzhaar, Main Coon, Ragdoll feststellen. Aber auch die normale Hauskatze, wie einige andere Nicht-Rassekatzen, können durchaus betroffen sein. Eine Seltenheit der Erkrankung konnte bei Rassen wie zB Siamesen, Abyssinier oder Burma festgestellt werden.

    Die HCM ist eine Erkrankung die den Herzmuskel (Verdickung) betrifft.


    Diese Verdickung kann sich über den gesamten Herzmuskel ziehen bzw. auch nur Teilbereiche befassen. Von einer Obstruktion spricht man, wenn die Verdickung oberhalb der Hauptschlagadermüdung auftritt . Diese wird in der Regel durch Herzgeräusche erkennbar. Da die Muskulatur in diesem Falle in den Kammerinnenraum wächst und als Folge es dann zu einem Rückstau der linken Vorkammer und dem Lungenkreislauf kommt , sind Bildungen von Lungenödemen (Flüssigkeit in der Lunge) und Pleuralergüssen (Flüssigkeit im Brustraum) die Reaktionen.


    Nachfolgende Anzeichen die auf eine HCM hindeuten könnten :

    Bläuliche Schleimhäute
    Atmung durch geöffneten Mund ; insbesondere nach Anstrengungen
    Sichtbar schnelles Atmen
    Vermehrter Schlaf
    Appetitlosigkeit
    Lustlosigkeit
    Umfangsvermehrung


    Leider kommt es erst im späteren Stadium dazu, daß man deutliche Anzeichen der Erkrankung erkennen kann. Sind bereits Anzeichen wie Atemnot (Hecheln oder Atmung durch offenen Mund) erkennbar, ist schnellstens eine Klärung den den Tierarzt erforderlich !


    Zu den Ursachen der HCM zählt man unter anderem

    Genetischer Defekt im Herzmuskel

    bzw. Krankheiten die über andere Erkrankungen zu einer HCM führen

    Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
    Chronisches Nierenversagen

    Zur Feststellung einer HCM wird der Tierarzt folgende Untersuchungen einleiten/durchführen :


    Abhören von Herz/Lunge
    EKG
    Röntgen ; zur Klärung einer Herzvergrößerung bzw. eines Stauungsergusses
    Herzultraschall/Echokardiographie ; die wichtigste abschließende Untersuchung zur Diagnosenstellung


    Je nach Befund und Grad der der Erkrankung wird hier der Tierarzt eine Therapie einleiten.


    Ist eine Therapie erforderlich, werden Mittel zur Entwässerung u.a. in Verbindung mit einem ACE-Hemmer eingestzt.
    Zur Vermeidung der Thromboembolien werden ebenfalls mit dem Tierarzt abgestimmte Mittel verabreicht.


    Es gibt bei der HCM keine auf alle Katzen greifende Behandlung. Die einzelne Behandlung ist auf jeden Tier hin mit dem Tierarzt abzustimmen.


    Wenn die Erkrankung an HCM im frühen Stadium erkannt und festgestellt wird, kann die Katze mit den richtigen Medikamenten noch ein schönes langes Katzenleben führen.


    Katzenfutter - die Bedürfnisse einer Katze




    Damit es einer Katze gut geht ist es wichtig , daß sie über ihre Nahrung all ihre wichtigen Nährstoffe in erforderlichen Menge aufnimmt. Sie benötige eine vollwertige und ausgewogene Ernährung. Fehlen nur einige Teile an wichtigen Nährstoffen in ihrer Menge, kann dieses evtl. zu Spätschäden oder Mangelerscheinungen führen.


    Katzen sind Fleischfresser !


    In der Natur ernähren sie sich von kleinen Nagetieren wie zB Mäusen. Ihre Verdauung ist bestens darauf eingestellt protein- und fettreiche Kost (Geflügel, Fisch, Fette) zu verarbeiten. Stärke allerdings wie zB Reis, Kartoffeln etc. kann in dem Maße nicht ausreichend verarbeitet werden , diese Fähigkeit ist begrenzt. Aufgrund dessen sollten Katzen diese Nährstoffe nur begrenzt und erhitzt erhalten.


    Es ist wichtig, daß Katzen über ihre Nahrung ausreichend essentielle Aminosäuren (Taurin), Aminosäure (Arginin), essentielle Fettsäuren (Archidonsäure) sowie Vitamine A und B (Niacin) aufnehmen. Normalerweise neigen Katzen dazu ihr Futter über den Tag verteilt in kleineren Mengen zu sich zu nehmen. Gesundheitsschädlich könnte es für eine Katze werden, wenn sie über längere Zeit komplett keine Nahrung zu sich nimmt. Es muss darauf geachtet werden, daß eine Katze regelmässig ihr Futter frisst. Für die Katze selber ist es nicht besonders wichtig möglichst viel Abwechslung in ihrem Futter zu haben. Das empfinden wir Menschen anders … Eine ausreichende Abwechslung im Futter muss dann her, wenn dieses nicht ausreichend mit allen wichtigen Nährstoffen besetzt ist. Schmeckt einer Katze ihr Futter nicht , wird dieses auch schnell unbeachtet links liegen gelassen. Sie wird schon deutlich machen welche Richtung von Futter sie einschlagen will.




    Nahrung im Allgemeinen


    Man hat die Möglichkeit zwischen Fertigfutter oder aber Selbstgemachtem zu wählen.


    Entscheidet man sich Futter selber zubereiten zu wollen ist es wichtig, daß diesem alle wichtigen Nährstoffe zugefügt werden. Als Grundlage verwendet man Reis, Gemüse, Fleisch. Vorteile sich für ein Fertigfutter zu entscheiden sind, daß dieses bereits alle erforderlichen Zusätze enthält. Katzenfutter wird unter den strengen Hygienevorschriften hergestellt wie wir sie von uns Menschen kennen. Jedoch muss auch bei einem Fertigfutter darauf geachtet werden welche Zusammensetzung sie enthalten, denn auch diese können schädigende Zusätze wie Konservierungsstoffe enthalten. Hier gilt es sich gut und ausreichend zu informieren. Empfehlenswert ist es sich hier evtl. mit dem Tierarzt abzustimmen , denn eine Katze zwischen dem 1 und 10 Lebensjahr zB sollte eine harnansäuernde Nahrung zur Harnstein/Struvitstein-Vorbeugung erhalten. Einige Futter können sich bei falscher Gabe (zB im zu frühen Alter etc.) schädlich auf die Entwicklung auswirken. Auch kastrierte oder zu dicke Katzen sollten ein abgestimmtes und berechnetes Futter erhalten.




    Feuchtfutter


    Ein gutes Dosen-Feuchtfütter enthält im Durchschnitt 75 % an Feuchtigkeit . Hiervon benötigt eine durchschnittliche (ca. 4 kg) ausgewachsene Katze im Schnitt 200 gr. Dieses weicht natürlich auch von den diversen Futtersorten/Herstellern ab.


    Übergewichtige Katzen zB sollten eine weniger energie- und fetthaltige Nahrung zu sich nehmen, welche aber im Fasernanteil höher ist. Auch Katzen die an bestimmten Erkrankungen leiden wie zB Diabetis, Leberleiden, Nierenleiden, Harnstein, Allergien oder Hautkrankheiten sollten ein mit dem Tierarzt abgestimmtes Futter erhalten. Hier gibt es diverse gute Tierarzt-Sorten zu kaufen. Junkkatzen sollten ebenfalls eine auf ihre Bedürfnisse angepasste Ernährung (Kittenfutter ; bis 1 Jahr) erhalten. Ebenso ältere Katzen (ab 10 Jahren) sollten eine leicht verdauliche und den typischen Alterserscheinungen kompensierende Nahrung erhalten. Diese sollte einen erhöhten Vitamin E und C enthalten sowie eine Reduzierung des Phosphorgehaltes, welche des Alterungsprozess verlangsamen, enthalten. Eine abgestimmte Menge an Fasern erleichtern den Verdauungsprozeß. In diesen besonderen Fällen sollte die Abstimmung über den Tierarzt erfolgen !




    Trockenfutter


    Zuviel Trockenfutter ist nicht gut für die Katze !


    Nach Möglichkeit sollte man es dem Tier nicht angewöhnen nur Trockenfutter zu sich zu nehmen. Nicht immer haben wir hier aber Einfluss drauf. Katzen sind Fleischfresser und Trockenfutter enthält im Verhältnis zu viel an Getreide und in der Regel zu wenig Wasser ( nur 8 %). Daraus resultiert oftmals, daß Katzen die vermehrt mit Trockenfutter ernährt werden, öfter an Erkrankungen der Harnwege leiden. Als Zusatz ist Trockennahrung jedoch gut geeignet und enthält ebenfalls alle wichtigen Nährstoffe die eine Katze braucht (Proteine, Fette, Vitamint etc.).




    Nahrungsergänzung


    Als Nahrungsergänzung kann man den Katzen u.a. weiterhin anbieten :



    Rindfleisch im kleinen Stück ( gut für die Zähne)

    Rinderleber (höchstens einmal die Woche)
    Hühnerfleisch
    Rohes Ei (das Eigelb pur oder ins Futter)
    Sardinen
    Lachs
    Quark
    Naturjoghurt



    Auch Lachsöl aufgrund seiner enthaltenen Omega-3 Fettsäuren zB hat eine gute Auswirkung auf den Soffwechsel, Herz und Kreislauf. Hier darf man ruhig 1-2 Kapseln pro Woche untermischen (oder als Kur auch täglich).

    Parasitenbefall bei Katzen



    Wurmbefall


    Ist eine Katze akut von Würmern befallen ist dieses durchaus ernst zu nehmen. Es kann u.a. zur Schwächung des Immunsystems kommen, zu schwere Organschäden oder aber auch zum Tod des befallenen Tieres. Die im Darm befindlichen Würmer setzen sich in Darmwänden fest , wandern durch div. Organe und fügen diesen Schäden zu.


    Infektionsmöglichkeiten:



    Aufnahme von Wurmeiern/Larven/Würmern (Spul- und Hakenwürmer) über den Mund; zB über die Aufnahme von Nahrung
    Flöhe (Bandwürmer)
    Aufnahme über die Haut (Hakenwurmlarven)
    Ansteckung beim Säugen der Kitten oder bereits während einer Trächtigkeit
    Fressen infizierter Vögel, Mäuse bzw. anderer Zwischenwirte



    Da man Katzen quasi leider gar nicht vor den lauernden Gefahrenquellen schützen kann ist es so gut wie unmöglich diese vor einer Infektion zu bewahren. Freigänger zB haben in der Natur eine große Ansteckungsquelle. Hauskatzen können sich zB über das Hereintragen von an Schuhen oder Kleidung anhaftenden Eiern infizieren.
    Eine regelmäßige Entwurmung , evtl. verbunden mit einer Kotprobe beim Tierarzt, ist unerlässlich.





    Ohrmilben


    Bei den Ohrmilben handelt es sich um Parasiten die im häufigen Maße Katzen befallen. Sie gehören
    Neben Flöhen und Würmern zu den Parasiten mit denen eine Katze am häufigsten zu tu hat.


    Merkmale die auf einen Befall hinweisen:



    Häufiges Ohrenkratzen
    Braune Talgabsonderungen in der Ohrmuscheln



    Fallen einem diese Merkmale auf ist es wichtig kurzzeitig einen Tierarzt aufzusuchen um abzuklären ob es sich wirklich um Ohrmilben handelt oder aber es evtl. an einer Ohrenentzündung leidet.
    Da die Larven gänzlich abgetötet werden müssen ist es wichtig eine eingeleitete Behandlung bis zum Schluß durchzuführen. Die erforderliche Behandlung erfolgt über das Auftragen von Salben oder flüssigen Lösungen.


    Eine abschließende Nachkontrolle sollte über den Tierarzt erfolgen.




    Zecken


    Katzen werden im Freigang in der Natur durch Zecken befallen. Da Zecken bei Katzen, wie auch beim Menschen, eine Gehirnhautentzündung hervorrufen können, ist es wichtig Freigänger regelmassig auf Zecken abzusuchen/abzutasten. Wichtig ist es, daß gefundene Zecken mit Vorsicht entfernt werden. Es ist wichtig , daß diese im Ganzen aus der Haut gezogen werden. Verbleibt der Zeckenkopf in der Haut, kann dieses zu schlimmen Entzündungen führen. Zum Entfernen von Zecken sollte man sich eine Zeckenzange (erhältlich in allen Tiergeschäften) zulgen. Man umfasst die Zecke mit der Zeckenzange und dreht langsam nach links , so lange , bis die Zecke sich von alleine aus der Haut löst.


    Nach Abstimmung mit dem Tierarzt können nach dem Entfernen einer Zecke zur Vorsicht Entzündungshemmende Mittel aufgetragen werden. Hier gilt es sich mit dem Tierarzt abzustimmen.




    Flöhe


    Oftmals bringen Freigänger von ihren Spaziergängen Flöhe mit in Haus.


    Nicht nur bei Katzen, sondern auch bei Menschen kann es durch einen Flohbefall zum Auslösen von Allergien oder zum starken Juckreiz führen. Eine Kontrolle auf Flöhe sollte regelmässig erfolgen. Da Flöhe bei Katzen auch über Würmer (Bandwurm) übertragen werden können , ist es wichtig , daß eine regelmässige Entwurmung eingehalten wird. Die Flohbehandlung sollte mit dem Tierarzt abgestimmt werden. Es gilt zu beachten , daß sich diese nach Alter, Größe und Gewicht der Katze richtet. Man sollte hier nicht auf eigene Verantwortung hin eine Behandlung einleiten. Bei Kitten ist eine Flohbehandlung mit chemischen Mitteln nicht auszuführen !


    Folgende Vorsichtsmaßnahmen kann man treffen:



    Regelmässiger Einsatz eines Flohkamms
    Liegebettchen/Liegeplätze etc. regelmässig gründlich reinigen, saugen oder waschen
    Flohhalsband , jedoch kann dieses wiederrum eine große Gefahr für Katzen (Hängenbleiben, Verhaken) mit sich bringen. Dieses sollte nur unter Aufsicht genutzt werden !

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    Die Regenbogenbrücke


    Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.
    Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.
    Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.


    Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
    geht es zu diesem wunderschönen Ort.
    Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken,
    und es ist warmes schönes Frühlingswetter.




    Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
    Sie spielen den ganzen Tag zusammen.


    Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.
    Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben.


    So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,
    bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
    Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß!
    Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.
    Die Füße tragen es schneller und schneller.




    Es hat Dich gesehen.


    Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen,
    nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest.


    Dein Gesicht wird geküßt, wieder und wieder,
    und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres,
    das so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.


    Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und Ihr werdet nie wieder getrennt sein...



    (Autor unbekannt )

    Katzen-Krankheiten die für den Menschen eine Ansteckungsgefahr mit sich bringen


    Für die meisten Krankheiten trifft die Übertragung auf den Menschen nicht zu, wie zB das verwandte Katzen-Aids-Virus (FIV), obwohl beide Krankheiten auf Retroviren basieren und sich ähnlich sind.


    Dennoch gibt es manche Krankheiten die von erkrankten/infizierten Katzen auf den Menschen übertragbar sind :




    • Tollwut/Pocken
    • Ansteckung durch Bisswunden oder Kontakt mit einem erkrankten Tier


    • Scherpilzflächte , Befall von Haut, Nägel und Haaren
      Ansteckung über verschuppte Stellen und direkten Kontakt



    • Bindehautentzündung
      Übertragung erfolgt über an Chlamydiosis erkrankten Katzen über den
      Kontakt mit Nasen/Augensekreten



    • Salmonellen
      Ansteckung erfolgt über den Kot bzw. über das Ausscheiden vom Erregern durch Mund und Nase


    • Campylobacter enteritis , Dünndarmerkrankung
      Übertragung erfolgt duch den Kontakt mit dem Kot erkrankter Tiere


    • Pasteurella/Starrkrampf
      Übertragung erfolgt über Bissverletzungen , wie eine Vielfalt anderer Infektionen


    • Cats scratch fever
      Eine Bakterielle Infektion die durch Katzer in die Blutbahn gelangt


    • Toxoplasmose
      Ansteckung erfolgt durch infizierten Kot des Tieres. Der häufigste Übertragungsgrund ist jedoch nicht ausreichend gekochtes Fleisch !


    • Hackenwurm/Spulwurm/Bandwurm
      Übertragung erfolgt durch direkten und indirekten Kontakt mit infizierten Kot oder aber auch durch die Aufnahme versuchter Fliegen






    Lasst Euch jetzt aber nicht verunsichern, daß die Katzenhaltung zu viele Gefahren birgt.


    Wenn sämliche Hygienevorschriften eingehalten werden , lassen sich sämtliche Gefahren einer Ansteckung vermeiden. Insbesondere die Katzentoilette sollten stets ein Maß an Sauberkeit aufweisen. Gegen mache Krankheiten werden Impfungen angeboten ( zB Tetanus gegen Starrkrampf) , hier kann man sich vorbeugend schützen. Auch sollte man sich nicht scheuen mit Biss- oder Kratzverletzungen einen Arzt aufzusuchen um so rechtzeitig eine Heilung herbeizuführen.

    Ihr habt für Euch die Entscheidung getroffen einen Stubentiger einziehen zu lassen ??
    Ihr habt durchdacht, daß Euer neues Familienmitglied im Laufe seines Lebens durchaus Krankheiten mit sich bringen kann und im Glücksfall auch die 20 Lebensjahre erreichen kann ? Wenn Ihr diese Dinge bejahen konntet und Euch entschieden habt diesen schönen Weg gemeinsam gehen zu wollen , dann solltet Ihr Eurem Liebling folgende nachstehend erläuterte Erstausstattung zur Verfügung stellen können und Euer neues Familienmitglied wird sich pudelwohl fühlen.



    Erstausstattung




    Ein Transportkorb muss her !


    Damit Eure Katze einen anstehenden TA-Besuch möglichst gut und stressfrei hinter sich bringt ist es wichtig, sich für eine gute Transprtbox zu entscheiden. Eine gutes Modell macht zB aus , daß diese einfach und gut zu reinigen ist. Es kann schon einmal vorkommen, daß eine Katze beim TA-Besuch oder auch beim Verreisen ihr „Geschäft“ evtl. in der Transportbox verrichtet. Zu empfehlen sind Boxen aus Kunststoff. Ebenfalls ist es empfehlenswert darauf zu achten, daß die Transprtbox von oben zu öffnen ist, dieses erleichtert das Herausnehmen zB beim TA. Auch ein durchsichtiges Modell bereitet den Tieren einen besseren „Duchblick“ und sie überstehen einen solchen Transport entspannter und stressfreier.


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    Ohne Katzenklo geht es nicht !


    Es gibt viele verschiedene Arten von Katzentoiletten. Ob eine offene oder eine Haubentoilette, ob groß oder klein … da kommt es meistens auf einen Versuch an. Für uns selber sind Modelle mit Deckel sicher die feinere Lösung, denn hier wird weniger Streu beim Herumscharren herausgeschleudert. Jedoch nicht jede Katze nimmt direkt ein Haubenklo an. Testet einfach aus welche Toilettenvariante für Euren Liebling die angenehmste ist. Leben mehrere Katzen im Haushalt ist zu bedanken, daß man als "Grundregel"sagt , immer ein Katzenklo mehr, als Katzen im Haushalt leben.


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    Futternäpfe , aber welche ?


    Jede Katze braucht seinen eigenen Napf, mind. einen für Feuchtfutter, einen für Naßfutter und ebenfalls einen für Wasser. Es empfiehlt sich pro Katze mehrere Näpfe in Reserve zu haben. Aus hygienischen Gründen ist es zu empfehlen sich für Näpfe aus Glas, Porzellan oder Keramik zu entscheiden. Der Einfachheit halber sollte man darauf achten geschirrspülertaugliche Futternäpfe zu kaufen.


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    Fellpflege steht auf dem Plan !


    Jede Katze , jedoch insbesondere die Langhaarkatzen, brauchen eine gute Fellpflege. Das Fell sollte täglich gebürstet werden. Insbesondere während des Fellwechsels sollte eine Katze täglich gebürstet werden um zu verhindern, daß zu viele Haare verschluckt werden. Es gibt unterschiedliche Fellbürsten zu kaufen. Diese sollte auf das Fell Deines Lieblings abgestimmt sein.


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    Kratzbaum für die Krallen und das Kratzen


    Ein guter und stabiler Kratzbaum ist für jeden Katzenbesitzer ein Muss ansonsten besteht die Gefahr, daß sich die Katzen an den Möbeln „vergfeifen“ ! Es gibt verschiedene Modelle. Empfehlenswert ist es, sich für einen stabilen und massiven Deckenspanner zu entscheiden. Wichtig ist ebenfalls, daß der ausgesuchte Kratzbaum Tüv- und schadstoffgeprüft ist. Die Säulen sollten von strapazierfähigem Sisal umfasst sein und die Liegeflächen sollten kuscheligen Teppich/Stoff aufweisen. Der Kratzbaum dient der Katze dazu sich die Krallen abzuwätzen und befriedigt nebenher noch den Klettertrieb der Katzen. Ebenfalls das Liegen auf erhöhten Flächen wird von den Katzen bevorzugt, so haben sie alles was umher geschieht gut im Blick. Man sollte drauf achten, daß man den Kratzbaum am Fenster platziert oder aber im Mittelpunkt des Wohnraumes – Katzen sind gerne mitten im Geschehen dabei.
    Solltet Ihr Euch für ein kleineres Kratzbaummodell entscheiden, ist zu beachten, daß diese zur Wand hin stabilisiert werden sollten um ein evtl. Kippen ausschließen zu können.


    Reicht das Krallenwetzen am Kratzbaum der Katze nicht aus um die Krallen "abzuarbeiten" , ist mit dem Tierarzt abzustimmen ob evtl. ein Schneiden der Krallen in Frage kommt.






    Katzen und der Spieltrieb


    Mit dem Einzug einer Katze sollte auch entsprechendes Spielzeug angeschafft werden. Es muss nicht immer was Gekauftes sein. Ideen für selbstgemachtes Spielzeug findet ihr zB hier : [url=http://www.grinsekatzen.de/index.php/topic,5.0.html] Selbstgemachtes Spielzeug (anklicken) [/url] Der natürliche Spiel- und Jagdtrieb der Katzen sollte unbedingt unterstützt werden. Ein ausgiebiges Spielen liebt jede Katze und sie wird es Euch mit ihrer Ausgeglichenheit danken.


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    Liege- und Kuschelbettchen


    Katzen liebes es im Grunde überall im Haus rumzuliegen. Meisten an Stellen auf die wir selber nicht kommen. Es gibt aber auch schöne kuschelige Liegebettchen im Handel zu kaufen.


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    Futter und die Aufbewahrung


    Katzen sind Fleischfresser. Um ein gutes Futter zu bekommen, sollte man darauf achten, daß dieses nach Möglichkeit hohen Fleischanteil, wenig Getreide, und keine Zucker enthält. Die bevorzugte Geschmacksrichtungen wird Euch schon Euer Liebling aufzeigen. Trockenfutter sollte in luftdichten Gefäßen aufbewahrt/gelagert werden.


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    Da Katzen die eigentlich erforderliche Trinkmenge von alleine nicht aufnehmen, ist es wichtig, ihnen ausreichend Trinkstellen zur Verfügung zu stellen. Ein Trinkbrunnen (am besten aus Keramik) animiert das Trinkverlangen der Katze zusätzlich.


    Ebenfalls lassen sich Katzen gerne von div. Leckereien wie Katzengras (gut für den Haarabgang), Pasten (Vitamin, Malz etc.) oder Drops ect. verwöhnen.