Beiträge von Paulina

    Nein unterbinden würde ich das nicht lass ihn zu Dir Flüchten, aber ich würde ihm nicht meine ganze Aufmerksamkeit schenken.

    Ich sehe das wie Sylvia. Der Kleine zeigt Dir ja, dass er Vertrauen zu Dir hat, und dass Du für ihn Schutz bedeutest. Wenn Du ihn da wegschieben würdest, wäre das ein ganz schöner Vertrauensbruch, das würde ich auf gar keinen Fall riskieren. Da wäre es mir echt lieber, wenn die beiden anderen ein bisschen eifersüchtig wären.


    Aber insgesamt klingt das doch super, und in spätestens einer Woche ist alles normal, wirst sehen!

    Es mag ja vorkommen, dass man selber absolut nicht begreifen kann (oder will), warum man übergriffig gewesen sein soll. Trotzdem sollte man meiner Meinung nach doch so viel Respekt vor dem anderen haben, dass man zumindest die Möglichkeit in Betracht zieht, dass man ihn auf falschen Fuß erwischt haben könnte. So etwas nennt man Empathie.


    Ein kurzes "Oh, bin ich Dir zu nahe getreten? Das tut mir leid, war nicht meine Absicht!" - und alles ist gut. Damit bricht man sich keinen Zacken aus der Krone.


    Und man könnte sich manche sinnlose Diskussion sparen.

    Wenn du deine beiden und den Neuzugang als sozial bezeichnen würdest, spräche nicht mal etwas dagegen wenn du alle drei gleich zusammen lässt.

    Ich habe das ehrlich gesagt noch nie anders gehandhabt, und es ging immer gut. Auch mit schon älteren Katzen.


    Deine beiden sind doch noch so jung und das Katerchen noch jünger, was soll da schon groß passieren? Oder hast Du Sorge, dass Dein Rabauke gleich den Neuzugang vermöbelt?


    Normalerweise freuen sie sich in dem Alter doch noch über einen Spielkameraden... Aber ich bin da wirklich nicht maßgebend, ich weiß, dass andere das nicht nach der Hauruckmethode machen, und sicher spricht auch vieles dafür, langsamer und sanfter vorzugehen.


    Ich würde das nach Gefühl entscheiden, Du kennst Deine Katzen besser. Aber je komplizierter Ihr das in Eurem Kopf macht, desto komischer wird es vielleicht auch für die Vierbeiner....

    Da hat der TA bei der letzten Kontrolle nichts festgestellt.

    Was nicht heißt, dass sie nicht doch Zahnschmerzen haben kann. Eine Zahnwurzelentzündung sieht man leider von außen nicht.


    Aber gut, ich glaube da auch eher weniger dran. Aber man sollte auch die Nebenwirkungen von Vidalta nicht ganz außen vor lassen:.


    "Häufig auftretende Nebenwirkungen sind vor allem Erbrechen, Durchfall, verminderter Appetit, Verschlechterung des äusseren Erscheinungsbildes, Antriebslosigkeit..."


    Und das sind nur einige...


    Leider kann nur der TA beurteilen, ob und in welcher Dosierung Minka das Mittel braucht. Ich weiß nicht, ob Du Dich bei ihm gut aufgehoben fühlst oder eventuell auch mal eine zweite Meinung einholen möchtest. Oder - was mein Weg wäre - einen Tierheilpraktiker hinzuziehen möchtest, der den Gesamtzustand Deiner Katze mit natürlichen Mitteln etwas stärken könnte - zusätzlich zur Medikation durch den TA.

    Tamara hat ja schon geschrieben, dass Minkas Nierenwerte schlecht sind, und dass sie das Spezialfutter gar nicht mag.


    Das was Du schilderst, ist leider typisch für ältere Katzen, bei denen die Organfunktionen nicht mehr so sind, wie sie sein sollten. Es ist ja auch bei älteren Menschen oft so, dass Hungergefühl und Appetit nachlassen.


    Ich kann Dir nur raten, es immer wieder zu probieren, ihr kleine Häppchen auf dem Finger anzubieten. Sie hat ja zumindest etwas Hunger, aber vermutlich streikt nach zwei Bissen der übersäuerte Magen. Probier' auch ruhig die ganze Latte von Katzenfuttersorten durch, irgendetwas ist bestimmt dabei, was sie doch ein bisschen lockt.


    Zum Appetitanregen gibt es z.B. ein Nierentonikum für Katzen (Recoaktiv), mein Kater hat es allerdings nicht genommen. Aber vielleicht kannst Du ihr Vitamin-B-Tropfen in die ersten Löffel Futter schummeln, das wirkt sehr appetitsteigernd und aufbauend (z.B. Beaphar Vitamin-B-Komplex für Hunde und Katzen). Gerne auch mal die Vitaminpaste von Gimcat probieren, die mögen die meisten Katzen, und danach wird auch ganz oft sehr gut gefressen.


    Bei unserem Birmchen behandle ich Gelenke und Nieren mit homöopathischen Mitteln. Sie bekommt SUC, Traumeel und Zeel.

    Genau. "Zeel ad. us. vet." (der Zusatz ist wichtig, es gibt auch Zeel für Menschen, das ist anders zusammengesetzt) ist ein Supermittel gegen Arthrose, Traumeel gegen Entzündungen (in den Gelenken) und über SUC habe ich ja schon geschrieben.


    Gegen die Übelkeit kannst Du das homöopathische Mittel Nux vomica probieren. Es hilft nicht in allen Fällen, aber doch meistens.


    Unser früherer Tierarzt meinte einmal, dass Katzen normalerweise irgendwann ans Futter gehen, wenn sie Hunger haben – aber meine scheinbar lieber gar nichts frisst, als etwas, das sie nicht absolut überzeugt.

    Das ist Käse, wenn es einem Tier übel ist. Dann mag es abgestandenes Futter schon gar nicht mehr. Also ruhig wegwerfen und etwas Neues aufmachen, alles andere hat bei kranken Tieren, die nicht fressen mögen, keinen Sinn. Es geht da nicht um Erziehung, Deine Minka würde ja gerne fressen, aber sie bekommt es halt nicht runter.


    Sind Zähne und Zahnfleisch eigentlich in Ordnung? Wenn nicht, das kann auch ein Grund dafür sein, dass sie nicht fressen mag. Alte Tiere haben oft erhebliche Probleme mit Karies, Zahnstein und Paradontitis. Hat Dein Tierarzt das mal überprüft?

    Das leuchtet mir schon ein, aber vielleicht ist es ja nicht nur das Bedürfnis zu raufen, sondern irgendeine spezielle Aversion gegen die Schwester, auf die eine erfahrene Katze mäßigend einwirken könnte.


    Ich komme halt doch mehr von der Hundehaltung her, und da sorgt eine souveräne etwas ältere Hündin fast immer für Ausgleich, wenn es Probleme mit Jungspunden gibt.