Beiträge von Paulina

    Also ich rede jetzt mal so ins Blaue hinein und weiß nicht, ob das Blödsinn ist. Warum eigentlich einen zweiten Kater und nicht eine Katze?


    Ich habe wirklich Mühe, mir vorzustellen, dass Eure Kätzin mit zwei wilden Katern glücklich wird. Aber wie wäre es mit eine schon etwas reiferen, erfahrenen (aber nicht alten) Katzendame, die sehr sozial ist? Die könnte vielleicht Eure Kleine etwas unter die Fittiche nehmen und den Kater in die Schranken weisen.


    Keine Ahnung, ob das funktionieren könnte. Würde es sich um Hunde handeln, würde ich das für eine gute Idee halten. Bei Katzen fehlt mir da die Erfahrung.

    Einen Versuch ist es sicher wert, obwohl ich generell kein Freund von Dreiergruppen bin. Zu leicht verbünden sich da zwei gegen einen.


    Aber es kann natürlich ein Glücksfall sein, dass die zwei Kater sich mögen und ihr Temperament aneinander abarbeiten. Ebensogut kann es natürlich auch passieren, dass sie zu zweit auf Eure Kätzin losgehen.


    Im Grunde ist das Risiko nicht allzu groß, wenn Ihr den neuen Kater wieder zurückbringen könnt.


    Ich denke auch, dass Ihr Euch das Geld für einen Katzentrainer sparen könnt, Ihr macht ja schon so viele sinnvolle Dinge...


    Kennt Ihr das Katerchen schon persönlich? Vielleicht hilft das bei der Entscheidung...

    Haferflocken, das muss ich doch echt mal probieren :kicher:

    Nee, keine Haferflocken!!!! Hefeflocken!


    Versuche die Phosphate ein wenig gering zu halten.


    Du kannst die Nieren zudem mit dem Homöopathischen SUC und mit Photoshopbinder unterstützten.

    Genau. Es gibt ja Phosphatbinder in Pulverform, die man dem normalen Futter zugeben kann. Das ist schon eine Entlastung für die Nieren, und man braucht kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn man der Katze das gibt, was sie fressen möchte.

    Das Nierenspezialfutter scheint den meisten Katzen nicht zu schmecken. Und da ihnen bei einer Nierenfunktionsstörung ohnehin meistens nicht gut im ständig übersäuerten Magen ist, vergeht ihnen da der Appetit gleich zweimal schnell.


    Ganz ehrlich: Ich bin der Meinung, eine 15jährige Katze sollte das zu fressen bekommen, was ihr schmeckt, egal, ob es die Nieren ein bisschen belastet oder nicht. Wenn sie nichts oder zu wenig frisst, schadet das dem Organismus mehr.


    Das ist aber nur meine Meinung, Du musst die nicht teilen. Du kannst es mal mit Hill's Kidney Care (Nierenspezialfutter) probieren, das scheint vielen Katzen einigermaßen genehm zu sein. Ich weiß ja nicht, was Du schon probiert hast, aber die Tierärzte geben ja meistens Royal Canin, und das scheint so richtig "bäh" zu sein.


    Ansonsten fahren viele Katzen auf Hefeflocken über dem Futter ab (liefert gleich Vitamin B), und es gibt natürlich Schleckpasten oder andere Toppings zur Geschmacksverbesserung.


    Die Nieren reagieren im frühen Stadium der Insuffizienz gut auf homöopathische Unterstützung. Ein Standardmittel ist die SUC-Therapie der Fa. Heel (kannst Du googeln). Manchmal reicht aber auch schon ein Einzelmittel (z.B. Solidago), um die Nieren wieder auf Trab zu bringen.


    Ich wünsche Deiner Katze alles Gute!

    Das hast Du schön geschrieben, Renate, und es wird auch noch lange weh tun. Aber Khaleesi hilft Dir bestimmt, dass der Schmerz mit der Zeit milder wird.


    Der Tod von Alina geht mir auch noch sehr nahe, aber Maya ist eine erstklassige Therapeutin.


    Vielleicht spielen Justus und Alina jetzt da oben zusammen mit unseren anderen Sternchen, das ist für mich immer eine schöne Vorstellung.

    Ich vertrete eben die Position, dass es medizinisch eine Selbstverantwortung gibt.

    Das tue ich auch - mit Betonung auf "selbst". Bei mir selbst schaue ich immer erst mal, ob ich mir nicht selbst helfen kann.


    Ich bin Tier-HP in Rente, habe hier alle Möglichkeiten, meine Katzen alternativ zu diagnostizieren und zu behandeln, trotzdem komme auch ich nicht ohne TA aus. Und gerade weil ich vom Fach bin, möchte ich einfach mal in den Raum stellen, dass Homöopathie alleine oft nicht ausreicht, so wundervoll diese Therapieform auch ist.


    Ich finde es großartig, dass du so aktiv Tierschutz leistest, und ich kann mir sehr gut vorstellen, wie kräfte- und energieraubend so eine Arbeit manchmal sein kann - gerade wenn man dann so ein "Scheißerle" bei sich in der Wohnung hat. Und eine finanzielle Belastung ist es natürlich auch.


    Deshalb frage ich mich, ob es nicht eine Möglichkeit für Dich gibt, über einen Tierschutzverein eine Unterstützung für medizinische Hilfe zu bekommen - sei es für eine Kotuntersuchung oder auch für Medikamente.


    Kranken Tieren ist halt nun mal über die reine Futterversorgung und ein paar Globuli unter Umständen nur begrenzt zu helfen. Das ist es sicher, was Justus meinte, und das denke ich auch.


    Auf jeden Fall wünsche ich dem armen Kerlchen gute Besserung und Dir viel Kraft.

    Es kommt ja immer darauf an, was die Katze frisst, und was ihr schmeckt, aber ich würde Lucky Lou auf jeden Fall den Vorrang geben. Animonda kann da von der Zusammensetzung nicht mithalten.

    Oder er schafft es gar nicht mehr zum Klo.

    Das vermute ich auch.


    Was gibst Du ihm denn homöopathisch? Ist der Durchfall noch aktuell? Wenn nein, dann kann er trotzdem noch Bauchschmerzen haben und mit dem Einkoten zeigen wollen, dass er Hilfe braucht. Ich denke, er weiß, dass Du Tiere verstehst, und das ist halt seine Art, Dir zu sagen, dass er leidet.


    Er möchte zum Frühstück Futter und laktosefreie Milch

    Ich würde ihm gar keine Milch geben. Milch ist für Kälber und nicht für Katzen, die einen ganz anderen Verdauungstrakt haben. Viele Katzen reagieren auch auf Milcheiweiß, nicht nur auf den Milchzucker. Natürlich kann auch jedes beliebige Futter eine Unverträglichkeit nach sich ziehen und Dünnpfiff verursachen.


    Im übrigen muss der Durchfall nicht von Parasiten kommen, sondern kann auch von Viren (man denke nur an FIP), Bakterien und Pilzen hervorgerufen werden. Und es muss nicht mal der Darm die Hauptursache sein. Leon könnte auch eine Pankreatitis haben oder eine Leber- oder Gallengangsentzündung. Oder Probleme mit der Schilddrüse. Theoretisch kann auch ein Tumor die Ursache sein.

    Zum Test von Wurm, Giardien und Co. reicht der Kot. Das kannst ohne ihn erledigen.

    Genau. Das wäre der erste Schritt.

    Das hat nichts mit Katze oder Kater zu tun, das liegt einfach daran, wie die Mieze gestrickt ist. Und auch natürlich daran, welche Erfahrungen sie mit dem Bürsten gemacht hat.


    Maya ist bisher die erste meiner Katzen, die sich am Bauch kraulen und bürsten lässt! Bei Kyra und Alina ist und war das ein absoluter Tabubereich. Robin und Paulinchen mochten generell weder Kamm noch Bürste, erst als sie mal Flöhe hatten und merkten, dass das Kämmen sehr nützlich ist, haben sie es sich widerstrebend gefallen lassen. Und Bauchi kraulen war bei Robin lebensgefährlich. Pauline war weniger ziegig, aber sie hat sich einfach entzogen.


    Für Kyra und Alina habe ich bestimmt zehn verschiedene Bürsten kaufen müssen, bis eine davon wenigstens am Rücken akzeptiert wurde.

    Heute habe ich mal gewagt, ein anderes Nafu anzubieten, weil ich befürchte, dass meinen zwei Damen das Strayz bald zu den Ohren herauskommt. Und zwar Lucky Lou Mono Huhn.


    Zu meinem größten Erstaunen fanden sie das auch genießbar. Ich habe allerdings ein bisschen Strayz drunter gemischt.

    Lucky Lou würde mich interessieren, sehr gute Zusammensetzung.

    Erfahrungen damit??

    In der Zoohandlung sagte man mir, dass manche Katzen ganz verrückt danach sind und andere es nicht anrühren. Alina hat es mit mangelnder Begeisterung gefressen. Bei Maya weiß ich es noch nicht. Ich habe es für den Fall da, dass das Strayz irgendwann out ist. Ob in in Kyra je ein anderes Nassfutter reinbekomme als das Strayz, steht noch in den Sternen. Bisher hat sie ja alles abgelehnt.

    Ja, mir fällt ein riesiger Stein vom Herzen. Kyra ist jetzt acht Jahre alt, fünf davon ist sie bei mir, und in dieser Zeit hat sie sich hartnäckig geweigert, irgendetwas anderes zu fressen als Trofu. Und ich vermute, in ihren ersten drei Lebensjahren war es genauso.


    Sie sah in der letzten Zeit einfach nicht mehr so gut aus, das Fell stand ab, sie war sehr schmal und hat öfters gebrochen. Jetzt wirkt sie lebendiger und sieht auch irgendwie gesünder aus. Ich hoffe, dass sie mit der Zeit auch wieder etwas zunimmt.


    Auf jeden Fall geht sie inzwischen selbstständig an ihren Napf, man muss ihr das Nafu nicht mehr erst mit dem Finger schmackhaft machen. Sie schleckt ihren Napf sauber aus und sieht danach richtig zufrieden aus.

    Kyra frisst nun seit 14 Tagen brav ihr Nassfutter. Trofu gibt's nur noch, wenn überhaupt, in ganz kleinen Mengen als Leckerchen. Sie scheint es nicht zu vermissen.


    Maya hält tapfer mit und hat nicht ein einziges Mal nach ihrem alten Futter vom Rossmann gequengelt.


    Bei beiden ist der Output top, und das Fell glänzt und ist weich wie Seide.