Beiträge von Paulina

    Strayz ist ein ganz tolles Biofutter, bei dem man auch noch für Straßenkatzen spendet, wenn man es kauft. Gibt's u.a. beim Rossmann.


    Gerade habe ich ihr ein zweites Tütchen aufgemacht, das frisst sie auch. Ich kann es gar nicht glauben.

    Ich fall' vom Glauben ab. Maya hat ohne zu motzen ein Tütchen Strayz verputzt. Ich wage noch nicht zu hoffen, dass sich dieses Wunder wiederholt.

    Falls Dein TA Homöopathie nicht gänzlich abgeneigt ist, könntest Du ihn mal auf die SUC-Therapie der Fa. Heel ansprechen. Die kennen viele TÄ und wenden sie auch an. Außerdem arbeiten viele TÄ mit dem hom. Komplexmittel "Renes/viscum comp. PlantaVet", das auch sehr gut bei CNI anschlagen kann.


    SUC kannst Du auch selbst verabreichen. Alle Infos findest Du im Netz.

    Das ist schon richtig, dass nierenkranke Katzen wenig Appetit haben. Aber nach meiner Erfahrung wird das spezielle Nierenfutter noch weniger gefressen. Das muss irgendwie total doof schmecken.


    Da muss man ein bisschen herumprobieren. Hill's Kidney Care kommt bei manchen Katzen ganz gut an.


    Aber wie gesagt - ruhig auch mal normales Futter anbieten. Hauptsache, er frisst!

    Ich habe damit keine Erfahrung, aber ich würde das meinen Katzen nicht geben wollen. Ich nehme an, Du hast Mirtazipin bekommen, das kann tatsächlich den Appetit steigern. Aber leider hat es auch etliche Nebenwirkungen, darunter unter anderen Symptome im Verdauungsbereich wie Übelkeit und Erbrechen.


    Aber genau das will man ja bei Niereninsuffizienz nicht haben. Den Katzen ist ja ohnehin schon ständig übel, weil der Magen übersäuert ist.


    Als mein verstorbener Kater nach einer Vergiftung mit Rattengift eine schwere Niereninsuffizienz entwickelt hatte, hat mir mein TA Riopan empfohlen, das hat tatsächlich ein bisschen gegen die Übelkeit geholfen. Im Fall meines Katers war es allerdings durch die Vergiftung extrem schlimm.


    Bei einer "normalen" Niereninsuffizienz würde ich erst mal probieren, ob das Tier nicht durch die Gabe von Vitaminen, vor allem Vitamin B wieder mehr Appetit bekommt. Und nicht nur spezielles Nierenfutter anbieten, das wird nämlich meistens nicht gefressen, sondern alles geben, was die Katze möchte. Vermutlich sehen das die TÄ anders, aber mir wäre es wichtig, dass das Tier überhaupt etwas frisst.


    Gegen die Übelkeit und die Appetitlosigkeit könnte man auch Ulmenrinde oder homöopathische Mittel wie z.B. Nux vomica probieren.


    Alles Gute für Deinen Simba!

    Schmerzen würde ich definitiv abklären lassen. Aber auch beim Kater.


    Vielleicht ist der Kater auch mit der reinen Wohnungshaltung nicht ausgelastet, es gibt einfach Energiebündel die mit Freigang zufriedener wären.

    Das kann man leider nicht ausschließen. Steht er oft an Fenster und Türen? Habt Ihr einen Balkon oder ein Gehege?


    Deine Katzen haben ja schon auf der Straße gelebt, sind als nicht in reiner Wohnungshaltung aufgewachsen. Deine Kätzin ist vermutlich zufrieden mit ihrem jetzigen Leben. Aber Kater sind anders...

    Ja Liv, da hast Du vollkommen recht!


    Gerade heutzutage schleudern so viele Hinze und Kunze ihre angeblichen Weisheiten ins Internet, entweder mit dem Ziel irgendwas zu verkaufen (gerade Influencer werden in der Regel alle von irgendwelchen Firmen/Marken gesponsert) oder um sich Wichtig zu machen.

    Ganz klar. Das eine Video, das ich gesehen habe, war von der Seite katzenfreaks.de, und die Betreiberin will halt ihre sündhaft teuren Kurse zum Thema verkaufen. Sie arbeitet tatsächlich mit viel moralischem Druck, damit die Leute Angst um ihre Tiere bekommen, das fand ich echt nicht gut.


    Das andere Video war ein Verkaufsvideo der Fa. Xantara. Auch wenn darin keine Werbung gemacht wird, zielt es doch darauf ab, das Zeug zu kaufen, denn man bekommt das Video nur von einem Fachberater.


    Neu ist das Thema ja eh nicht. Wer das Buch "Katzen würden Mäuse kaufen" von Hans-Ulrich Grimm gelesen hat, weiß sowieso, wie es in der Futtermittelindustrie zugeht. Das Buch ist von 2007, aber geändert hat sich seither nix.


    Aber in der Nahrungmittelindustrie für Menschen geht es leider auch nicht besser zu... Kennt jemand hier Sebastian Lege? Unbedingt mal eine Sendung /"besseresser" auf ZDF) von ihm anschauen. Ist sehr erheiternd!

    Ich war echt schockiert wieviele kranke Miezen mit den unterschiedlichsten Krankheiten,hochwertig ernährt werden.

    Das kann also nicht das einzige Kriterium für ein gesundes langes Leben sein.

    Danke, Jutta, das beruhigt mich jetzt wirklich.


    Ich hatte durch die Videos, die ich mir am Wochenende angeschaut habe, wirklich den Eindruck gewonnen, dass es nur an den Fütterungsgewohnheiten liegt, ob man ein gesundes Tier hat oder nicht.


    Dabei weiß ich ja eigentlich selbst zu gut, dass es nicht so ist. Robin z.B. war ja eine Bauernhofkatze, der hat von Geburt an nur "artgerechte" Mausnahrung bekommen und bei mir zusätzlich noch ausgewähltes hochwertiges Futter. Der hatte trotzdem schon von klein auf mit schwachen Nieren und einer ausgeprägten Infektanfälligkeit zu kämpfen.


    Alina kam schon mit Bauchspeicheldrüsenproblemen zu mir, hat angeblich bei der Züchterin nur gutes Futter bekommen, und bei mir dann auch. Wirklich gesund war sie trotzdem nie, und viel zu früh gestorben ist sie auch. Obwohl es nach Aussagen der "Ernährungsexperten" so etwas wie Kardiomyopathie und Pankreasprobleme gar nicht geben dürfte, wenn man das "richtige" füttert.


    Dagegen hatte ich etliche Kunden, die ihre Hunde das ganze Leben lang mit ein und dem selben Billigtrofu gefüttert hatten. Die Hunde sind sehr alt geworden und waren bis auf Kleinigkeiten nie krank.


    Danke, Ihr habt mir alle sehr geholfen, ich werde mich jetzt nicht mehr stressen. Ich werde Maya immer wieder alles mögliche anbieten, aber wenn sie es nicht nimmt, dann halt nicht. Bei Kyra kann ich eh nichts mehr ändern, außer immer wieder mal ein anderes Trofu hinzustellen, sie kann zwar monatelang das gleiche fressen (und will dann auch nichts anderes), aber irgendwann hat sie es dann satt, und dann muss etwas Neues her.

    Die Geleefutter habe ich alle durch, bis auf Bozita, das füttere ich nicht mehr (hat bei Alina ganz furchtbaren Durchfall ausgelöst). Maya frisst außer außer Winston kein einziges Geleefutter. Und bevor ich jetzt versuche, sie an anderen Geleepamp zu gewöhnen, nehme ich lieber gleich etwas, was Hand und Fuß hat. Ich probiere es jetzt mit Lucky Lou, Leonardo, Mjamjam, Grau, Sandras Schmankerl, Xantara, HeyFeli, vielleicht noch Pfotenliebe und Anifit. Natürlich nicht alles gleichzeitig, sondern nacheinander und in homöopathischen Dosen.


    Entweder es klappt oder halt nicht.... Aber dann habe ich es wenigstens probiert.

    Ich danke Euch. Ja, es gibt halt immer und überall diese selbst ernannten Ernährungspäpste, und die schaffen es vortrefflich, einem das Gefühl zu geben, dass man der hinterletzte Tierquäler ist, wenn man seiner Katze etwas gibt, wo etwas von tierischen und pflanzlichen Nebenerzeugnissen drauf steht.


    Immerhin hat das Rossmann-Futter bei Stiftung Warentest mit 1,4 abgeschnitten, als das pure Gift wird es schon nicht sein...


    Trotzdem, ich starte noch einen Versuch. Nachdem ich mein ganzes gutes Futter für Alina zur Tafel gebracht habe, habe ich am Wochenende mal wieder einige Probiersets bestellt, darunter auch sauteures Zeug wie Xantara, HeyFeli etc. Ich wäre - meinem Geldbeutel zuliebe - gar nicht mal so böse, wenn Maya das ablehnt... :kicher: Ich werde das löffelweise ein bisschen unter ihr Winston untermischen, mal schauen, was passiert.


    Nachdem sie mir letzte Woche aber das Winston auch nicht mehr gefressen hat, bin ich etwas nervös geworden, weil ich keinerlei Nafu-Alternative habe. Aber man wird sehen, vielleicht kann sie sich ja doch für irgendetwas erwärmen.



    Also mach Dir keinen Kopf. Versuche sie Umzustellen entweder es klappt oder klappt nicht. Wenn du Proben willst kann ich Dir anbieten von jeder Sorte mal eine Dose zum probieren zu schicken.

    Danke für das Angebot, ich komme vielleicht darauf zurück! :freunde:

    Danke, Anne, das tröstet mich. Ich weiß schon, dass es Menschen und Tiere gibt, die mit dem allergrößten Fraß bei bester Gesundheit uralt werden, und dass andere, die sich scheinbar gesund ernähren, früh krank werden und sterben.


    Aber man will es halt so gut wie möglich machen... ich denke mir z.B. immer, wenn ich es geschafft hätte, Kyra auf Nafu umzustellen, wären ihre Nieren besser, sie würde weniger brechen und sich insgesamt wohler fühlen. Wissen kann ich es natürlich nicht. Vielleicht fühlt sie sich ja gar nicht schlecht, sie wirkt ja auch nicht krank. Vielleicht ist das Trofu einfach für sie so wichtig wie für manche Menschen ihr Schnitzel.


    Von daher hättest du natürlich recht mit Deiner Theorie "lieber kürzeres Leben, das Spaß macht"....

    läuft das folgendermaßen ab, dass er sich dann ein paar Meter weiter flach mit allen vieren von sich gestreckt hinlegt

    Und genau dann hättest Du die Möglichkeit, ihn positiv zu verstärken. Wenn er erst mal von ihr abgelassen hat, verdient er Lob und Zuwendung. Mit Spielen, Leckerchen etc. Wenn er trotzdem sein Lauern nicht aufgibt, und sich Deine Katze auch gar nicht raustraut, würde ich die Distanz vergrößern. Er muss lernen, dass seine Angriffe bei Dir Unwillen auslösen, dass er aber belohnt wird, wenn er das Mädel in Ruhe lässt.

    Ich habe mir am Wochenende ein paar Videos zu Katzenfütterung reingezogen, und das hätte ich besser nicht tun sollen. Es war zwar interessant (auch wenn es nicht viel Neues gab), aber nun sitze ich da, und habe das Gefühl, dass ich meine Katzen total vergifte.


    Kyra mit ihrem ewigen Trockenfutter und Maya mit ihrem Junkfood...


    Ich habe beschlossen, zumindest Maya langfristig auf besseres Futter umzustellen, ob es mir gelingt, weiß ich nicht.


    Habt Ihr eigentlich auch manchmal ein schlechtes Gewissen, wenn Ihr die Futternäpfe anschaut und daran denkt, dass der Inhalt vielleicht nicht so optimal ist? Oder füttert Ihr so hochwertig, dass einfach alles passt?


    Bei Robin und Pauline habe ich mir nie Gedanken gemacht. Die haben sich ja draußen selbst "gebarft" und mit Frischfleisch versorgt. Drinnen haben sie gutes Futter bekommen und auch gerne gefressen.


    Aber seit ich nun Hauskatzen habe, ist das Futter für mich ein ewiges Thema.


    Habt Ihr einen Trost für mich?

    Wenn man nicht 24/7 Zuhause ist, ist wegnehmen eine ganz schlechte Idee. Wer arbeiten ist, lässt die Katzen mehrere Stunden allein.

    Sorry, das habe ich nicht bedacht, ich bin natürlich ständig zu Hause und bekomme jede Verhaltensänderung mit und kann dann auch entsprechend reagieren.


    Das Problem ist, wenn man zu viel dazwischen geht, baut das angreifende Tier noch mehr Frust auf.

    Das muss nicht so sein, wenn man nach dem Eingreifen mit dem Aggressor spricht, ihm zeigt, dass man ihn liebt, aber auch erklärt, warum man ein bestimmtes Verhalten nicht gut findet. Und natürlich sofort überschwänglich lobt, wenn sich das Verhalten ändert.


    Aber ich vergesse immer, dass die meisten Menschen nicht so mit ihren Tieren reden wie ich. Henrika , wie machst Du das denn?

    Vermutlich mache ich mich jetzt unbeliebt, aber ich habe mir gerade das Video angeschaut und mich gefragt, warum da keiner eingreift. Ich hätte den Kater gepackt und mit einem lauten "nein" in eine andere Ecke verfrachtet. Da wäre ich zwischen den beiden stehen geblieben und hätte gewartet, bis sich die Situation entspannt. Bei jedem weiteren Zeichen von Aggression wäre ich wieder eingeschritten, verbal, mit Ablenkung etc.


    Ich bin kein Freund von "lass' die mal machen, die müssen das alleine regeln". Damit sind Tiere, die nicht in freier Wildbahn leben, oft überfordert.


    Ich hatte früher immer Hunde, und ich weiß, Katzenerziehung läuft etwas anders, aber vieles kann man doch übertragen. Ich bin schon der Meinung, dass auch Katzen begreifen müssen, dass die Menschen das Sagen haben.


    Bei meinen Katzen dulde ich keine ungerechtfertigte Aggression. Da werde ich sehr deutlich und erkläre, dass ich das nicht haben will und auch warum. Das funktioniert ganz gut. Meistens ist Kyra diejenige, die ihre Launen hat und aus dem Nichts heraus auf Maya losgeht. Wenn ich das mitbekomme, gibt es Zoff von meiner Seite. Da ist dann schlagartig Ruhe, und beide sind wie die Lämmchen. Ich habe oft das Gefühl, dass sie sich dann gegen das böse Frauchen zusammenschließen... :kicher:


    Ich denke, dass auch Katzen klare Anweisungen und Regeln brauchen. Und die sind nicht blöd, die verstehen, was man sagt, und was man von ihnen will. Allerdings müssen die Anweisungen authentisch sein. Wenn die Menschen gestresst und unsicher sind, dann wird das nichts.


    Ich weiß nicht, wie oft ich Besitzer von aggressiven Hunden beraten habe, die jeden Artgenossen angegangen sind. Es war fast immer so, dass der Mensch am Ende der Leine schon Schweißausbrüche bekommen hat, wenn beim Gassigang in einem Kilometer Entfernung ein anderer Hund aufgetaucht ist. Ganz klar, dass der eigene Hund dann der Meinung war, dass er nun ordentlich zur Sache gehen muss, da Gefahr im Verzug...


    Ich denke, bei Katzen ist das nicht viel anders.

    Im Moment zieht bei Maya gar nichts. Weder Trofu drüber, noch Leckerchen (auch nicht gefriergetrockenetes Fleisch, das sie sonst gerne mag), noch Hefeflocken, noch Öl oder irgendein Topping. Mit Nassfutter brauche ich ihr im Moment überhaupt nicht zu kommen, ich muss alles wegschmeißen. Weiß nicht, was da gerade los ist.


    Leider hab ich vergessen, Schleckpasten zu kaufen, das will ich am Montag noch mal probieren.


    Die Nudel macht mich wahnsinnig.

    Also Zucker als Geschmacksverstärker halte ich für ein Gerücht. Ich denke eher für das Auge des Besitzers. Katzen schmecken doch kein süss.

    Das ist nach meinem Informationsstand kein Gerücht. Zumindest habe ich das mehrfach im Netz gelesen. Es ist vollkommen richtig, dass Katzen süß nicht schmecken können. Aber der Zucker, oder auch Melasse, Rübenschnitzel und dergleichen mehr verändern offensichtlich den Geschmack der anderen Zutaten.

    Wie gesagt, so habe ich es gelesen. Wirklich wissen tue ich es auch nicht.


    Schlecksnacks habe ich auch noch im Hinterkopf...