Beiträge von Paulina

    Ich würde auch vermuten, dass das aggressive Verhalten eine Folge von Schmerzen ist - ist es meistens...


    Auf die Aussage von einem Tierarzt, ein Vierbeiner habe keine Schmerzen, würde ich gar nichts geben.

    Wenn er aktuell nichts bekommt, könnte man ihm vielleicht testweise etwas geben um zu sehen, ob sich sein verhalten dann ändert?

    Das ist ein guter Tipp.

    Globuli oder zum Beispiel Nieren-Blasentropfen von Heel können auch helfen, aber eher, wenn keine bakterielle Blasenentzündung vorliegt , sondern eine zum Beispiel stressbedingte Entzündung.

    Ich gebe Dir in allem recht, aber da muss ich doch widersprechen.


    Bei einer homöopathischen Behandlung spielt es absolut keine Rolle, ob Erreger vorliegen oder nicht. Eine Entzündung - ob bakteriell bedingt oder nicht - kann immer versuchsweise mit homöopathischen Mitteln angegangen werden. Die Wahl des Mittels orientiert sich an den Symptomen, nicht an der Frage, ob irgendwelche Bakterien oder Viren beteiligt sind.


    Stress kann allerdings ein wichtiger Hinweis für die Anamnese sein.

    So langsam frage ich mich,ob das hier ernst gemeint ist, liebes Lichtwesen.

    Ich habe mich das auch schon gefragt...


    Für den Fall, dass Du Dich wirklich aufreibst vor lauter Bemühen, es Deiner Katze recht zu machen, dann hier noch mal im Klartext:


    Ja, Wohnungskatzen mögen ganz gerne Beschäftigung. Das heißt aber nicht, dass Du ständig Gewehr bei Fuß dastehen und Deine Katze auf Kommando bespaßen musst, nur weil sie wach ist und mal Miau macht!


    Deine Katze ist nicht mehr ganz jung. Es gibt Samtpfoten, die bis ins hohe Alter verrückt aufs Spielen sind. Es gibt aber auch, und das darfst Du mir wirklich glauben, ältere Tiere, die damit zufrieden sind zu schlafen, ein bisschen in der Wohnung herumzustromern und ab und zu mal nach einer Angel zu tatzen und ein Bällchen zu jagen. Die wollen nicht immerzu animiert werden, sondern auch mal selbst auf Entdeckungsreise gehen und sich eine Beschäftigung suchen. Und die kann durchaus auch darin bestehen, einfach ihre Menschen bei deren Tun zu beobachten.


    Wenn Du gestresst bist, ist es Deine Katze auch. Wäre es nicht viel schöner, wenn Ihr Euer Zusammensein entspannt genießt und Euch erst mal richtig kennenlernt?


    So, das war jetzt wirklich das letzte Mal, dass ich etwas in diesem Thread geschrieben habe. Du kannst etwas damit machen oder auch nicht. Ich wünsche Dir alles Gute.

    Ja, das ist ärgerlich, aber ich bin sehr vorsichtig mit stark reduziertem Katzenstreu geworden.


    Ich war ziemlich begeistert von Biocats und noch begeisterter, als es das auf einmal bei Zooplus im Sonderangebot gab. Leider war das aber nicht das Biocats, das ich kannte, sondern etwas, das zwar so aussah, aber fürchterlich staubte.


    Ich weiß nicht, was der Grund war, aber ich habe danach nie wieder Biokats bestellt.

    Jedes Mal vor dem Fressen soll ich so mit ihr spielen, dass sie schon leicht hechelt

    Ich kann mich nur meinen Vorschreiberinnen anschließen. Das ist nicht nur Schwachsinn, das würde schon fast an Tierquälerei grenzen, wenn nicht vermutlich jede vernünftige Katze da sowieso den Zapfen reinhauen würde. Warum willst Du so einen Blödsinn unbedingt glauben?


    Die neuesten Forschungen bei Hunden besagen, dass die meisten Hunde eher überfordert als unterfordert sind. Vor lauter gut gemeinter Beschätigungstherapie bekommen die Vierbeiner viel zu wenig Ruhe- und Entspannungsphasen. Da ist man auch jahrelang davon ausgegangen, dass ein Hund an Langeweile krepiert, wenn er nicht dauernd Agility, Dog Dancing oder dergleichen mehr macht bzw. neben dem Fahrrad herhechelt, bis er fast nicht mehr kann. Auch Katzen brauchen sehr viele Ruhephasen!!!


    Warum lässt man nicht die Tiere deutlich zeigen, was sie möchten und brauchen? Deine Luna zeigt es Dir doch!!!!! Warum zerbrichst Du Dir ständig ihren Kopf? Eine Katze ist kein Kleinkind!!!!


    Aber ich habe das Gefühl, dass Du aus irgendwelchen Gründen keine wirkliche Hilfe suchst, denn sonst würdest Du ja auf das eine oder andere von uns eingehen und es Dir zu Herzen nehmen. Hier sind lauter sehr erfahrene Katzenhalterinnen, denen kannst Du schon ein bisschen was glauben!

    Ich bin einfach nur hibbelig und möchte dass es ihr gut geht.

    Wenn Du möchtest, dass es Deiner Katze gut geht, dann solltest Du ihr Ruhe und Sicherheit vermitteln.


    Hättest Du als Kind gewollt, dass Deine Mutter ständig wie eine aufgeschreckt Hornisse um Dich herumwirbelt, weil sie sich um sonst was Sorgen macht?


    Ich bin mir ziemlich sicher, dass Luna Dich auch deswegen oft ratlos anschaut, weil sie sich fragt, was mit Dir los ist, und weshalb Du Dir so einen Stress machst wegen ihr.


    Hast Du schon mal eine Katze beobachtet, die einer Maus auflauert? Die kann viele Stunden bewegungslos vor dem Mausloch sitzen. Meinst Du, die langweilt sich? Ich hatte vor meinen jetzigen Miezen Freigängerkatzen. Was meinst Du, wie viele Stunden die draußen gelegen und geschlafen haben? Bestimmt nicht weniger als unsere Hauskatzen. Und wenn sie nach Hause gekommen sind, haben sie wieder gepennt.


    Frag' Dich doch mal, ob Du nicht irgendetwas von Deinen eigenen Bedürfnissen auf Deine Katze überträgst. Das ist nicht böse gemeint - das passiert öfter, als man denkt, dass man in seine Tiere etwas hineininterpretiert, was eigentlich das ureigenste Problem ist.

    ich kann es nicht eine weitere Stunde aushalten, wenn sie durch die Wohnung tigert, hin und her schaut, sich hinsetzt mich anschaut und nicht weiß wohin mit sich selber.

    Und wenn das gar keine Langeweile oder das Bedürfnis zu spielen ist? Wenn sie schlicht und ergreifend Schmerzen hat und Dich hilfesuchend anschaut?


    Lass' doch bitte erst mal das mit den Zähnen abklären, bevor Du Dir wegen einer Beschäftigungstherapie für Deine Katze den Kopf zermarterst. Vielleicht hast Du ja nach einer Zahnsanierung eine ganz neue Luna.

    Ich habe gerade arge Probleme mit ihr. Das Tier steht nur zum Fressen auf und legt sich wieder hin. Ich sehe sie vielleicht am Tag gerade mal eine Stunde.


    Moment! ich meine statt drei Mal am Tag acht Mal am Tag spielen!


    Könnt ihr euch auch nur im geringsten vorstellen wie es ist 8 mal am Tag zu je 15 bis 20 Minuten mit dieser Schnur sich beschäftigen zu müssen?

    Wie passt jetzt das zusammen?


    Es geht mir ja eigentlich so schlecht weil es IHR so schlecht geht!


    Woher weißt Du denn, dass es ihr so schlecht geht, wenn sie doch den ganzen Tag schläft, wie Du es in Deinem ersten Post geschrieben hast?

    Alle meine Arbeiten sind liegen geblieben weil ich meine ganze Zeit opfere, aber das kann es auch nicht sein! ich bekomme Ärger wenn ich diese Arbeiten nicht erledigen kann. Wenn sie wach ist kann ich mich kaum 15 min hinsetzen.

    Wer zwingt Dich dazu?


    Ich verstehe Dein Problem nicht. Dein erstes Schreiben habe ich dahingehend verstanden, dass Du Dich sorgst, dass Deine Katze zu wenig aktiv ist. Jetzt ist sie auf einmal so fordernd, dass Du keiner Arbeit mehr richtig nachgehen kannst. Ja was denn nun?

    Bei Kyra muss sich auch alles verstecken. Klar, sind ja Mäusejäger, die müssen auch abgepasst werden, wenn sie aus dem Loch kommen.


    Liebes Lichtwesen, ich glaube, es ist wichtig, dass Du Deine Katze einfach so nimmst, wie sie ist (das muss man bei Kindern auch). Ich war bei meinen Ladys auch erst mal ein bisschen gefrustet. Ich hatte vorher einen Kampfschmuser, und nun hatte ich da auf einmal zwei sehr hübsche liebenswerte Damen sitzen, die aber ausgesprochen reserviert waren und von Kuscheln und Schmusen erst mal gar nichts gehalten haben. Das hat sich mit der Zeit gebessert - vielleicht musst Du Euch beiden auch einfach Zeit geben, damit Ihr Euch und Eure gegenseitigen Vorlieben kennen und schätzen lernen könnt.


    Wenn Du Luna ständig signalisierst, dass sie anders sein müsste als sie ist, kann sie sich nicht wohlfühlen. Oft ist es wirklich so, dass wir von unseren Tieren lernen müssen und nicht umgekehrt.

    Wie hat die Katze denn gelebt, bevor sie zu Dir kam? War sie Freigängerin? Dann könnte ich Deine Einschätzung, dass sie gelangweilt ist, nachvollziehen. Dann wäre sie bei Dir aber auch definitiv am falschen Platz.


    Wenn sie schon vorher Wohnungskatze war, glaube ich eher nicht, dass Deine Luna Langeweile hat. Eine Katze kann locker 20 Stunden und mehr am Tag schlafen, ohne das das in irgendeiner Form pathologisch wäre.


    Und mit dem Spielen - da habe ich das gleiche Problem wie Du. Als meine zwei und drei Jahre alt waren (in dem Alter habe ich sie bekommen), haben sie noch an allem Interesse gezeigt und sind mehrere Stunden am Tag durch die Wohnung getobt. Jetzt kann ich sie nur noch ganz selten animieren, obwohl sie erst sechs und sieben Jahre alt sind. Angeln - nee, keine Lust. Bälle - was sollen wir damit? - Leckerchen suchen - och nee, wozu das denn. Klickern - kann Frauchen mit sich selbst machen. Fummelbretter - na ja, das eine vielleicht ab und zu.


    Ich habe mich damit abgefunden, dass meine zwei keine Temperamentsbolzen sind. Aber sie sind ja trotzdem nicht vollkommen unaktiv. Sie haben ein Freigehege, sie rennen ab und zu durch die Wohnung, wechseln ständig ihre Plätze und beobachten uns. Das ist viel Arbeit!


    Auch wenn Deine Katze zu schlafen scheint, bin ich sicher, dass sie alles um sich herum aufsaugt...


    Lass' sie einfach. Spiel mit ihr, wenn sie wach ist - und mit den Dingen, die sie gut findet. Stress' Dich nicht so rein, das spürt und irritiert sie. Junge Katzen dazu - in einer 35-Quadratmeter-Wohnung? Bloß nicht.

    Sie ist aber fast zehn und hat ganz schlechte Zähne

    Die schlechten Zähne könnten ein Grund dafür sein, dass Luna Dir so depremiert vorkommt... Möglicherweise hat sie ständig Schmerzen, und möglicherweise hat sie auch einige Zahnherde, die andere Organe belasten. Es sind schon viele Tiere nach einer Zahnsanierung völlig aufgelebt - wart's mal ab!

    Ich würde das sehr gerne mit meinen Katzen machen. Bei Alina kann ich ganz einfache Dinge erreichen, weil die sehr auf Fressen fixiert ist. Aber Kyra ist null interessiert an Leckerchen - welche Möglichkeit habe ich dann?

    Bei uns ist auf die Post auch kein Verlass, da dauern manche Lieferungen auch...


    Ich denke, generell ist es klug, immer einen ordentlichen Vorrat an Futter zu Hause zu haben. Manches verschwindet ja auch einfach vom Markt, und wenn man so seine speziellen Vorlieben hat oder auch in einer Gegend lebt, wo man keinen größeren Zoohandel in greifbarer Nähe hat, sollte man gut planen... Ich habe hier auch keine tollen Einkaufsmöglichkeiten und muss schauen, dass ich immer zeitig bestelle. Gerade bei Kyra ist das ein Muss, weil sie nur zwei Trofusorten frisst und verträgt - da darf ich nicht in Verzug kommen...