Es ist ja unbestritten, dass Musik mit allen Lebewesen etwas "macht". Es sind Schwingungen, die in Resonanz mit unseren eigenen treten, was entweder als angenehm oder weniger angenehm empfunden wird.
Ich spiele ja selbst ein bisschen (Feierabend-)Klavier, allerdings E-Piano und immer sehr leise wegen der Nachbarn. Alle meine Hunde sind immer sofort angerannt gekommen, wenn ich mich ans Klavier gesetzt habe, die mochten das ganz offensichtlich.
Aus den Katzen werde ich da nicht schlau. Robin hat sich oft dazu gesetzt (manchmal ist er allerdings auch offensichtlich genervt weggegangen). Paulinchen hat meistens zugehört. Alina tut das manchmal auch und wirkt dann sehr entspannt. Aber Kyra macht da so ihr eigenes Ding. Erst hockt sie sich auf den Boden daneben und schreit. Es ist mir nie ganz klar, ob sie sich beschwert oder ob sie mitsingen möchte. Dann springt sie auf das Klavier und das Fensterbrett dahinter, da stehen nämlich ihre Näpfe. Wenn das Klavier offen ist, geht das natürlich nicht ohne Getöse, weil sie auf die Tasten hupfen muss. Das gefällt ihr nicht, deshalb benutzt sie jetzt Schleichwege über die umliegenden Schränke. Auf jeden Fall scheint sie das Klavierspiel hungrig zu machen, denn sie fängt dann immer zu fressen an...
Musik, die TV-Filme untermalt, scheint die Katzen nicht zu interessieren. Kyra geht oft in ein anderes Zimmer, wenn der Fernseher läuft, Alina schläft daneben, egal, was für eine Kakophonie da rauskommt.
Ich werde mal mit Youtube-Katzenmusik experimentieren...