Beiträge von Paulina

    Es ist ja unbestritten, dass Musik mit allen Lebewesen etwas "macht". Es sind Schwingungen, die in Resonanz mit unseren eigenen treten, was entweder als angenehm oder weniger angenehm empfunden wird.


    Ich spiele ja selbst ein bisschen (Feierabend-)Klavier, allerdings E-Piano und immer sehr leise wegen der Nachbarn. Alle meine Hunde sind immer sofort angerannt gekommen, wenn ich mich ans Klavier gesetzt habe, die mochten das ganz offensichtlich.


    Aus den Katzen werde ich da nicht schlau. Robin hat sich oft dazu gesetzt (manchmal ist er allerdings auch offensichtlich genervt weggegangen). Paulinchen hat meistens zugehört. Alina tut das manchmal auch und wirkt dann sehr entspannt. Aber Kyra macht da so ihr eigenes Ding. Erst hockt sie sich auf den Boden daneben und schreit. Es ist mir nie ganz klar, ob sie sich beschwert oder ob sie mitsingen möchte. Dann springt sie auf das Klavier und das Fensterbrett dahinter, da stehen nämlich ihre Näpfe. Wenn das Klavier offen ist, geht das natürlich nicht ohne Getöse, weil sie auf die Tasten hupfen muss. Das gefällt ihr nicht, deshalb benutzt sie jetzt Schleichwege über die umliegenden Schränke. Auf jeden Fall scheint sie das Klavierspiel hungrig zu machen, denn sie fängt dann immer zu fressen an...


    Musik, die TV-Filme untermalt, scheint die Katzen nicht zu interessieren. Kyra geht oft in ein anderes Zimmer, wenn der Fernseher läuft, Alina schläft daneben, egal, was für eine Kakophonie da rauskommt.


    Ich werde mal mit Youtube-Katzenmusik experimentieren...

    Ich habe heute von einer Bekannten erfahren, dass sie ihrem ängstlichen und stresslabilen Hund jeden Tag eine spezielle Therapiemusik vorspielt. Da bin ich neugierig geworden und habe geschaut, ob es so etwas auch für Katzen gibt.


    Gibt es! Youtube ist voll von Entspannungsmusik für Katzen...


    Ich habe gleich einen Versuch gemacht und Alina etwas davon vorgespielt. Das Ergebnis war echt witzig. Erst bekam sie etwas ganz Ruhiges mit tiefen Tönen zu hören, da hat sie unbeeindruckt weitergeschlafen. Danach kam etwas mit Klavier und ziemlich hellen Tönen, da ist sie auf einmal verschwunden.


    Ob sie das ganze entspannt hat? Keine Ahnung. Aber ich war kurz vor dem Wegdösen.

    Da werden auch diejenigen eher mal auf einen Tierarztbesuch verzichten, die es sich eigentlich leisten könnten. Es wird ja alles andere auch teurer, und ich könnte mir vorstellen, dass manche dann auch da versuchen zu sparen.


    Ausbaden dürfen es mal wieder die Schwächsten der Gesellschaft.

    Von meiner alten Tierärztin, die inzwischen leider in Rente ist, weiß ich, wie weit der Beruf oft von dem ursprünglichen Traum, Tiere zu heilen, entfernt ist. Sie hat sich immer darüber beklagt, wie schwer es ihr fällt, den Tieren unangenehme Dinge zumuten zu müssen. "Sie haben Angst vor mir, dabei will ich ihnen doch nur helfen", hat sie immer gesagt.


    Sie hat mir auch oft erzählt, dass viele Kunden mit viel zu hohen Erwartungen kommen, und stinksauer sind, wenn ihr geliebtes Tier nicht nach einem Besuch wieder pumperlgesund herumspringt.


    Tierärzte müssen über ein enormes Wissen verfügen, weil sie ja die unterschiedlichsten Tierarten therapieren (oft auch operativ) müssen. Und sie haben nicht die Möglichkeit, ihre Patienten nach ihren Beschwerden zu fragen, wie das bei Humanmedizinern der Fall ist. Dazu kommt noch, dass viele Tiere sich wehren, kratzen, beißen etc., so dass oft Gewalt (z.B. festhalten) angewendet werden muss, was sicher für den Tierarzt genauso unangenehm ist wie für das Tier und seine Besitzer.


    Schlimm ist es sicher auch oft, gegen die Unvernunft mancher Tierhalter ankämpfen zu müssen, z.B. wenn sie einen Hund oder eine Katze zu Tode füttern.


    Das alles nötigt mir einen großen Respekt ab. Trotzdem würde ich mir wünschen, dass manche Vertreter dieser Zunft auch offener gegenüber alternativen Heilverfahren sind und nicht gleich Bauchkrämpfe bekommen, wenn man das böse Wort Homöopathie in den Mund nimmt. Leider bekomme ich oft mit, dass fünfmal ohne Not Antibiotika und Cortison verordnet werden, ohne dass sich am Zustand des kranken Tieres irgendetwas verbessert. Das ist mir dann doch etwas zu eingleisig.


    Zum Glück gibt es aber auch andere Veterinäre, und ich habe die Hoffnung, dass irgendwann mal eine sinnvolle Verbindung aus Schul- und Alternativmedizin zum Standard erklärt wird.

    Manchmal sieht man ja ein Tier und hat sofort ein warmes Gefühl und die Gewissheit, dass man sich darum kümmern möchte, egal, was auf einen zukommt. Aber das war hier ja offensichtlich nicht der Fall.


    Es ist ja auch die Frage, ob dem alten Kater ein nochmaliger Ortswechsel überhaupt gut täte. Kannst Du den Besitzern irgendwie nahebringen, dass sie den ihn mal zum Tierarzt bringen müssten, weil er möglicherweise Schmerzen hat?

    Ich hätte auch sofort auf Schilddrüse getippt, aber da scheint ja alles in Ordnung zu sein.


    Häufiges Putzen und Lecken bzw. Haarausfall kann auf eine Pilzinfektion hinweisen (oder auf andere Hautparasiten, aber da ist ja wohl nichts), kann aber auch Schmerzen anzeigen.


    Ich hatte gerade erst einen Fall, bei dem eine Katze sich den Bauch kahl geleckt hat. Sie war fit und munter, alle Blutwerte waren beim TA der Norm entsprechend. Da die Katze sehr minderwertiges Futter bekommen hatte, wurde auf eine Allergie getippt, das Futter umgestellt und auf Milben behandelt. Daraufhin hörte das intensive Lecken auf. Der Katze ging es gut.


    Zwei Wochen später stellte die Katze urplötzlich das Fressen ein. Ein Ultraschall in der Klinik ergab dann total verdickte Herzwände...


    Deshalb unbedingt Ultraschall machen lassen, aber das hast Du ja sowieso vor. Ich drücke die Daumen, dass wirklich nichts Schlimmes ist.

    Im Nachhinein wussten wir,das es von seiner Leber kam/kommen musste.

    Ich verstehe den Zusammenhang nicht so ganz - hatte er einen Tumor? Oder war das ganze ein eher toxisches Problem, weil die Leber nicht mehr genügend entgiftet hat?


    Ich vermute bei der Katze meiner Bekannten auch eher Bandscheibenprobleme. Ich hoffe, dass es nicht auch ein Vorfall bei ihr wird. Ich mag gar nicht daran denken, dass die Katze möglicherweise eingeschläfert werden müsste. Meine Bekannte lebt allein und hängt ganz furchtbar an ihrer Kleinen. Das ist eine ganz liebe....


    Danke für Eure Hinweise!

    Ich muss mal um Euer Schwarmwissen bitten.


    Eine Bekannte hat mir eine Mail geschrieben, weil sie bei ihrer Katze etwas Seltsames beobachtet hat. Die kam aus der Küche und hat urplötzlich ein Hinterbein hinter sich hergezogen, als ob sie teilweise gelähmt sei. Sie hat aber weder geschrien, noch gefaucht oder geknurrt und ließ sich auch anstandslos auf den Arm nehmen. Meine Bekannte ist sich von daher sicher, dass sie keine Schmerzen hatte, denn da reagiert die Katze ganz anders.


    Nachdem sie das Tier fünf Minuten lang auf dem Arm gehalten hatte, war der Spuk vorbei, und die Katze lief wieder ganz normal, als sei nichts gewesen. Die Tierärztin meiner Bekannten konnte sich keinen Reim auf das Geschehen machen.


    Mir ist dann eingefallen, dass bei Kyra mal das gleiche war. Ich habe das dann hier im Forum beschrieben, und irgend jemand von Euch hat damals gemeint, dass Kyra vielleicht einen Haarballen gehabt haben könnte, der gedrückt hätte.


    Bei Kyra war das ganze auch nach wenigen Minuten völlig verschwunden und ist auch nie wieder aufgetaucht.


    Habt Ihr eine Idee zu diesem merkwürdigen Phänomen? Ich muss dazu sagen, dass die Katze meiner Bekannten ab und zu mal Probleme mit dem Rücken hat und auch jahrelang mit dem Rolling Skin Syndrom zu tun hatte. Sie ist ist nicht mehr ganz jung und schwächelt auch immer wieder mal mit den Nieren. Alles ist aber in einem vertretbaren Rahmen und wird von der Tierärztin als nicht besorgniserregend eingestuft.

    Ich bin immer dafür, älteren Tieren noch einen schönen Lebensabend zu bereiten. Ich weiß schon, dass die Vorstellung für viele mit der Angst verbunden sind, dass man das Tier dann halt nicht lange hat und womöglich ein Abschied ansteht, wenn man sich gerade herzensmäßig gebunden hat.


    Ich denke, hier muss man wirklich vom Tierschutzgedanken ausgehen und sich daran festhalten, dass man ein Tier im Alter noch mal so richtig glücklich gemacht hat.


    Eine Bekannte von mir hat vor zwei Jahren eine 15jährige Katze adoptiert. Ich habe sie sehr bewundert, weil sie immer ganz furchtbar an ihren Tieren hängt, und es kaum ertragen kann, wenn wieder eines gehen muss. Aber siehe da - die Katze ist inzwischen 17 und erfreut sich bester Gesundheit. Sie ist in ihrem neuen Zuhause richtig aufgeblüht und schafft ganz sicher noch ein paar Jährchen.


    Liv, wenn der berühmte Funke überspringt (und warum sollte das bei einem so lieben Tier nicht der Fall sein), dann nimm' das Katerchen zu Dir. Es gibt keine Zufälle, und Du hast sicher nicht umsonst bei Ebay reingeschaut. Bestimmt hat Dich Deine Pebbles geführt.

    Ich hätte tatsächlich ein Bild mit Turnschuh, aber die Katze liegt nur daneben, ich fürchte das zählt nicht. :D

    Aber das sieht doch zumindest nach dem guten Willen der Katze aus...:kicher:


    Ich fürchte, bei diesem Thema kann ich nichts beisteuern. Meine beiden Transusen sind nicht soooo sportlich....

    Ich denke, der Umfang, in dem man eine Hausapotheke anlegen möchte, richtet sich nach den individuellen Gegebenheiten. Für ein Tier, das nie auffällig wird, braucht man natürlich nicht viel. Wenn man aber schon weiß, dass Miez immer wieder die gleichen Baustellen hat, wird man sich auch dementsprechend darauf einstellen.


    Bei Unsicherheiten geht man sowieso zum Tierarzt. Hier sind natürlich Leute, die in der Stadt wohnen, besser dran. Ich muss zum nächsten Tierarzt 15 Kilometer fahren, in die nächste Klinik über 30 Kilometer. Das überlege ich mir dann schon und probiere erst mal aus, ob ich nicht mit meinen eigenen Behandlungsmethoden klar komme.


    Was ich immer im Haus habe, sind ein paar Schmerztabletten, denn ein Unfall ist schnell passiert, und dann kann man das ganze doch schon mal ein bisschen erleichtern, bis man beim Tierarzt ist.