Beiträge von Paulina

    Dankeschön, Liv!


    Vielleicht können wir hier einfach mal sammeln und am Ende eine festgepinte Hausapotheke daraus machen.


    Was homöopathische Mittel betrifft, so habe ich die besten Erfahrung mit folgenden Globuli gemacht:


    Traumeel (Komplexmittel) oder Arnica (Einzelmittel) gegen Wunden und Entzündungen bzw. Schmerzen

    Echinacea gegen Immunschwäche

    Aconitum gegen Schock

    Ferrum phosphoricum gegen Ohrenschmerzen und Entzündungen

    Hepar sulfuris gegen Hals- und Ohrenschmerzen, sowie bei Eiterprozessen

    Belladonna gegen Halsschmerzen und Fieber

    Cantharis gegen Blasenentzündungen

    Nux vomica gegen Erbrechen und Bauchschmerzen

    Ipecacuanha gegen Übelkeit und Erbrechen

    Okoubaka gegen Durchfall


    Verdünnung: mit einer D 6 kann man nicht viel falsch machen.


    Die Liste ist natürlich nicht vollständig und schwierig zu erstellen, da alle homöopathischen Mittel eine viel größere Wirkungsbreite haben als die genannten Symptome und eigentlich individuell bestimmt werden müssten.


    Und sicher kann sie noch durch viele andere Mittel ergänzt werden, mit denen die anderen Foris gute Erfahrungen gemacht haben.

    Unsere Enkelkinder sind alle sehr tierlieb und haben heute ein ganz tolles einfühlsames Verhalten mit Tieren. Aber einem Krabbelkind kannst Du noch nicht erklären, dass man einem Hund besser nicht im Maul herumfuhrwerkt. Das will einfach alles ausprobieren und ist noch dazu extrem grobmotorisch. Da muss man einfach dabeibleiben, sonst probieren die wirklich alles aus. So ein Plüschtier, das sich auch noch bewegt, ist einfach zu verführerisch...

    Gerad Kinder sind ja durchaus mal laut (je nach Alter) Kinder flitzen durch die Gegend,toben,machen auch mal Krach etc.pp

    Die machen noch ganz andere Sachen. Meine Enkelkinder konnte ich bis zum Alter von vier Jahren keine Sekunde mit unseren Tieren alleine lassen. Die Katzen wollten sie trotz ausdrücklichen Verbots meinerseits ständig packen und drücken, dem Hund haben sie mit den Fingern in den Augen herumgebohrt, ich habe ständig Blut und Wasser geschwitzt. Die beiden Größeren waren ja noch halbwegs einsichtig, aber die Kleinste war wirklich schlimm. Bei unserem ersten Hund (mittelgroßer Terriermix) hatten wir mal Besuch von einem jungen Paar mit zweijähriger Tochter, die hat unseren Wuschel ständig mit Fußtritten traktiert und wollte auf ihm reiten. Die Eltern fanden das auch noch lustig....


    Ich will damit nur sagen, bei den Vorbesitzern kann alles mögliche vorgefallen sein, wenn da Kinder waren. Oft bekommen das die Eltern gar nicht mit oder schauen einfach weg.

    Das klingt ja nach paradiesischen Lebensumständen für Deine Mieze!


    Natürlich weiß niemand, was die Vorbesitzer mit ihr getrieben haben, irgendetwas wird da schon gewesen sein, von nichts kommt nichts. Hast Du es schon mal mit Bachblüten probiert?

    Ansonsten wirkt Maya aber noch fit. Also so arg fortgeschritten wie mit Fieber etc. Ist es NICHT! Die frisst, tobt, geht aufs Klo etc.

    Ganz ehrlich: Ich habe noch keine FIP-kranke Katze gesehen, die sich so verhält wie Deine Maya. Mit FIP geht es den Katzen meistens richtig schlecht, und ich habe es auch schon erlebt, dass ein Tier nur wenige Tage nach der Diagnose gestorben ist. Dass eine Katze mit (mutiertem!) Coronavirus monatelang fit bleibt, halte ich für unwahrscheinlich.


    Die Nieren müssen natürlich abgeklärt werden. Wie lange hat Maya denn Metacam bekommen? Dass Metacam die Nieren schädigen und sogar zu Nierenversagen (steht im Beipackzettel!) führen kann, ist bekannt. Es ist auch ausdrücklich kontraindiziert bei Katzen mit Nierenproblemen. Mir ist absolut unerklärlich, warum dieses Mittel, das in einigen anderen Ländern verboten oder gar nicht erst zugelassen wurde, hierzulande nach wie vor munter verordnet wird.


    Warum ist Deine Katze ein Nervenbündel? Das muss doch einen Grund haben: Schmerzen, Unwohlsein, viel Lärm, Stress durch andere Katzen, keinen Freigang, viel Trubel in der Familie etc. Dem sollte doch erst mal nachgegangen werden, bevor man einfach Feliway (was ja nicht schaden kann) verordnet und FIP vermutet.


    Sollten die Nierenwerte wirklich schlecht ausfallen - nicht verzweifeln, das kann sich auch wieder ändern. Viel Glück!

    Jin Shin Jyutsu (Heilströmen) habe ich ja bereits vorgestellt. Es gibt dabei einen Griff, mit dem man todkranken Tieren helfen kann. Der Griff entspannt, lindert Angst und Schmerzen und kann ein friedliches Hinübergleiten in die andere Welt ermöglichen - sofern das Sterben "dran" ist. Wenn die Zeit noch nicht gekommen ist, und das Tier lediglich altersschwach ist und keine maligne Erkrankung hat, kann der Griff noch mal ein Aufleben bewirken.


    Die Punkte, die dabei gehalten (nicht gedrückt!) werden müssen, liegen am Nacken an der Schädelbasis (also da, wo der Hals in den Kopf übergeht) auf beiden Seiten der Halswirbelsäule. Bei Katzen reicht es, die Hand einfach auf den Nacken zu legen. Zusätzlich kann man, wenn das Tier es mag, die andere Hand auf die Brust legen, es reicht aber auch die Hand auf dem Nacken.


    Wenn das Tier gar nicht mehr berührt werden möchte, kann man ein Stofftier als Surrogat benutzen und die Punkte an ihm halten. Das funktioniert bestens.


    Ich durfte inzwischen auf diese Art (auf die Ferne) zwei alten, todkranken und nicht mehr therapierbaren Katzen zu einem friedlichen Einschlafen verhelfen und konnte ihnen somit den letzten Gang zum Tierarzt ersparen.


    Dieser Griff kann auch sterbenden Menschen helfen, sich zu entspannen und loszulassen.

    Ich denke auch, dass die beiden keinen Trichter brauchen. Falls sie nach der Kastra doch Zicken mit der Wunde machen, würde ich eher einen Body oder so eine Schaumgummischeibe um den Hals nehmen. Die Trichter sind einfach eine Katastrophe.

    Ich sehe das genauso wie Liv. Für mich hätte auf jeden Fall das Befinden der bereits vorhandenen Katze Vorrang vor dem Neuzugang.


    Als unsere Katze Pauline gestorben war, haben wir zweimal versucht, unseren Kater Robin mit anderen Katern zu vergesellschaften. Er hat uns beide Male derart abgestraft, indem er einfach nicht mehr heimkam, dass wir keinen weiteren Versuch mehr unternommen haben. Manchmal hat es einfach keinen Zweck. Und darauf zu hoffen, dass irgendwann eine friedliche Koexistenz entsteht, ist für mich auch nicht immer sinnvoll. Denn eine friedliche Koexistenz heißt ja nun noch lange nicht, dass die Tiere wirklich glücklich mit dem von Menschen geschaffenen Konstrukt sind.


    Da Iriska schon mal Mobbingerfahrung gemacht hat, wäre sie vermutlich mit einer freundlichen, nicht-dominanten Kätzin wesentlich besser bedient. Und Anton möglicherweise mit einem anderen Kater, der seine Sprache versteht.


    Ich will Euch nicht entmutigen, aber ich hätte lieber zwei Katzen, bei denen die Chemie stimmt. Bei Kyra und Alina war bereits nach einer Woche alles in Butter. Es ist zwar nicht die ganz große Liebe, aber die beiden waren sich von Anfang an nicht unsympathisch, und mehr als ein bisschen Gefauche gab es nicht. Natürlich gibt es auch Fälle, wo Katzen nach langer Zeit doch noch zueinander finden. Ich weiß nur nicht, ob ich die Geduld aufbringen würde, und ob ich meinen Tieren den Stress auf längere Sicht zumuten wollte.

    Update: Wir haben uns von dem ersten Antischlingnapf verabschiedet und einen zweiten gekauft. Der ist ein Volltreffer:


    Napf Nr. 2


    Aus dem frisst Kyra richtig gern. Sie angelt sich die Bröckchen einzeln mit der Pfote raus und frisst dadurch langsam und gemütlich. Sie macht das tatsächlich alleine, wir müssen nicht helfen! :puh:


    Das langsame Fressen tut ihr gut, seit sie diesen Napf benutzt, ist nichts mehr unverdaut aus ihr herausgekommen. Vorher hat sie wirklich gefressen wie ein Schaufellader, das ist dann manchmal genauso wieder draußen gelandet, wie es reingekommen ist.

    Ihr gebt Euch große Mühe und macht vieles ganz toll. Und es ist noch alles offen, denn Katzen brauchen für alles gaaaaanz viel Zeit. Trotzdem kann es natürlich sein, dass es nicht klappt - auch diese Möglichkeit muss man im Auge behalten. Es ist nun mal eine Zwangsverheiratung....


    Als wir unsere Kyra aus dem Tierheim holten, war gerade keine andere Katze bei uns. Aber ein Hund, und auf den reagierte sie total panisch. Ich habe sie zuerst getrennt und dann ganz langsam an Sichtkontakt gewöhnt. Den Durchbruch habe ich durch gemeinsames Füttern von ganz besonders guten Leckerli erzielt. Vielleicht wäre es sinnvoll, nicht nur Futter ans Gitter zu stellen, sondern sich auf beiden Seiten dazu setzen und aus der Hand zu füttern.


    Ansonsten haben bei uns immer Bachblüten gute Dienste geleistet, allerdings nicht nur Rescue oder Angstblüten, sondern Mischungen, die ganz gezielt auf den Charakter des jeweiligen Tieres abgestimmt waren.

    Katzen dürfen als Haustiere nicht generell verboten werden, so ist die Rechtslage, und daran ist auch nicht zu rütteln. Wenn man allerdings einen Vermieter hat, der von vornherein schon negativ eingestellt ist, wird das Wohnen u. U. vielleicht etwas ungemütlich. Und wenn man einen Mietvertrag unterschrieben hat, der das Halten von Katzen genehmigungspflichtig macht, hat man auch schlechte Karten.


    Aber ein grundsätzliches Verbot ist nicht zulässig.